Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 101

Medizin

Neue Europäische Initiative zur Prävention von Krebs

Mit der Auftaktveranstaltung im norwegischen Oslo startete am 13. Februar die europäische Initiative „Joint Action Prevent NCD“ zur Vorbeugung von Krebs und weiteren nichtübertragbaren Krankheiten. Die Europäische Union hat erstmalig im Gesundheitsprogramm hierfür ein Fördervolumen in Höhe von über 75 Millionen Euro bewilligt. 25 Länder – fast alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Norwegen und die Ukraine – arbeiten ab sofort für 4 Jahre gemeinsam in der Initiative zur Gesundheitsförderung und Prävention. In Deutschland sind unter der Federführung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Robert Koch-Institut (RKI), das Max Rubner-Institut (MRI), die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS beteiligt.
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Medizin

Münchener Symposium 2023: Neues aus gynäkologischer Onkologie und zum Mammakarzinom

Das traditionelle Münchner Symposium der LMU-Frauenklinik in der Woche vor Weihnachten war wie immer gut besucht – mehr als 650 Teilnehmer:innen folgten der Einladung von Klinikdirektor Prof. Sven Mahner und Prof. Nadia Harbeck, die das Brustzentrum leitet. Großen Anklang fand die Keynote lecture „Berge erklimmen“ des berühmten Bergsteigers und Autors Reinhold Messner, der seine Zuhörer ermunterte, niemals aufzugeben, weder privat noch im Beruf.
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Medizin

Unterstützungsprogramm für Patient:innen mit neuroendokrinen Tumoren

Im Rahmen des SomaCare-Programms konnten bisher über 850 Patient:innen mit neuroendokrinen Tumoren (NET) oder Akromegalie bei ihrer Therapie mit dem Somatostatin-Analogon (SSA) Lanreotid begleitet werden. Durch einen Wechsel des Dienstleistungspartners zum 1. Januar 2024 wurde das Angebot jetzt erweitert: Zusätzlich zum Injektionsservice Zuhause wird nun auch eine ausführliche Schulung zum Erlernen der Selbst- bzw. Partnerinjektion angeboten.
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Gesundheitspolitik

Ständige Impfkommission wird größtenteils neu besetzt

Die für die Impfempfehlungen in Deutschland verantwortliche Ständige Impfkommission (STIKO) wird personell in großen Teilen neu aufgestellt. Die STIKO habe in der Pandemie große Leistungen erbracht, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am 12. Februar laut einer Mitteilung. „Jetzt wird sie mit vielen neuen Mitgliedern aus sehr unterschiedlichen Fachbereichen jünger und noch interdisziplinärer besetzt.“
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Gesundheitspolitik

Pflegeeinrichtungen schöpfen digitale Fördergelder nicht aus

Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen schöpfen Fördergelder für digitale und technische Anschaffungen nicht aus. Bei der DAK-Gesundheit Pflegekasse wurde seit 2019 eine Fördersumme in Höhe von 65,7 Millionen Euro abgerufen – das sind lediglich 32%. Bis zu 12.000 Euro können Einrichtungen durch das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) für ihre digitale Ausstattung erhalten. Insgesamt 16.405 Förderanträge sind bei der DAK-Gesundheit bis Mitte Januar 2024 eingegangen, von denen 95% bewilligt wurden. Jetzt wurde die Fördermöglichkeit bis Ende 2030 verlängert.  
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Medizin

Indikationserweiterung für Letermovir zur CMV-Prophylaxe nach Nierentransplantation

Die Europäische Kommission hat dem Cytomegalievirus (CMV)-Inhibitor Letermovir eine Indikationserweiterung erteilt, durch die dieser nun auch zur Prophylaxe der CMV-Erkrankung bei erwachsenen Nierentransplantat-Empfänger:innen mit hohem Risiko (Spender CMV-seropositiv/Empfänger CMV-seronegativ) eingesetzt werden kann (1-3). Zudem ist nun eine Verlängerung der CMV-Prophylaxe mit Letermovir nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT) bei erwachsenen CMV-seropositiven Empfängern (R+), bei denen das Risiko einer späten CMV-Erkrankung besteht, von 100 Tagen auf 200 Tage möglich.
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Medizin

Nierenzellkarzinom: Pembrolizumab als adjuvante Therapie reduziert das Sterberisiko

Die Phase-III-Studie KEYNOTE-564 untersuchte Pembrolizumab zur adjuvanten Behandlung von Patient:innen mit Nierenzellkarzinom (RCC) mit intermediär-hohem oder hohem Rezidivrisiko nach einer Nephrektomie oder nach Nephrektomie und Resektion metastasierter Läsionen. Die neuesten Daten wurden im Rahmen eines Vortrags auf dem diesjährigen Genitourinary Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) präsentiert (1).
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Medizin

STAT3-Inhibitor: Klinische Phase-I-Studie bei fortgeschrittenen soliden und hämatologischen Tumoren startet

VD-130850 ist ein oral verabreichter niedermolekularer Inhibitor des Transkriptionsfaktors STAT3, der für die Behandlung fortgeschrittener solider und hämatologischer Tumoren als Monotherapie und in Kombination mit Checkpoint-Inhibitoren entwickelt wird. Der klinische Kandidat bindet und moduliert direkt die STAT3-Funktion und die Expression nachgeschalteter Zielgene, ohne die STAT3-Proteinspiegel zu beeinflussen. Damit bietet sich ein neuer Ansatz, um bisher unbehandelbare Protein-Zielmoleküle onkologischer und immunologischer Erkrankungen zu erreichen. In einer Phase-I-Studie zur Evaluierung von VVD-130850 wurde nun mit der Dosierung von Patient:innen mit fortgeschrittenen soliden und hämatologischen Tumoren begonnen.
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Gesundheitspolitik

Nach erstem Praxispersonal-Streik: Tarifeinigung erzielt

Nach einer Einigung im Tarifstreit der Arzthelfer:innen mit ihren Arbeitgebern sind vorerst keine weiteren Warnstreiks zu erwarten. An der ersten Arbeitsniederlegung, zu der der Verband medizinischer Fachberufe (vmf) das Praxispersonal am 8. Februar aufgerufen hatte, hatten sich mindestens 2.000 Medizinische Fachangestellte beteiligt, um ihren Forderungen nach mehr Gehalt und besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen – offenbar mit Erfolg. Wie die Tarifparteien am Donnerstag bestätigten, konnte in der vierten Verhandlungsrunde ein Abschluss erzielt werden, dem nun noch die zuständigen Gremien zustimmen müssen.
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Gesundheitspolitik

Streit um die Krankenhausreform

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie appelliert eindringlich an alle Parteien, die geplante Krankenhausreform zügig voranzubringen. „Es gibt keine guten Argumente für eine Blockade des Transparenzgesetzes“, sagt Professor Dr. med. Thomas Schmitz-Rixen, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). „Patientinnen und Patienten haben ein Anrecht darauf, ein Krankenhaus auf Basis verfügbarer Informationen zu wählen.“ Das Junktim zwischen Transparenzgesetz und Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG), das Gesundheitsminister Professor Dr. med. Karl Lauterbach hergestellt hat, führt zum Stillstand der Krankenhausreform im Bundesrat. Wenn jetzt nicht gehandelt werde, drohe ein unkontrollierbares Krankenhaussterben.
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Medizin

HR+/HER2- Mammakarzinom: 5-Jahres-Daten der PARSIFAL-LONG-Studie zu Palbociclib

Im Rahmen des 46. San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) wurden neue Ergebnisse der Follow-up-Studie PARSIFAL-LONG präsentiert: Die 5-Jahres-Daten zeigten für Palbociclib plus Letrozol als Erstlinienbehandlung bei Patientinnen mit endokrin-sensitivem, HR+/HER2- fortgeschrittenem Mammakarzinom (aBC) ein medianes Gesamtüberleben (mOS) von 61,9 Monaten und ein medianes progressionsfreies Überleben (mPFS) von 34,5 Monaten. Unter Palbociclib plus Fulvestrant betrug das mOS in PARSIFAL-LONG 68,5 Monate, das mPFS lag bei 31,4 Monaten. Die neuen Daten zum Gesamtüberleben untermauern die bestehende breite Evidenz zur Wirksamkeit von Palbociclib und ergänzen die Ergebnisse der PARSIFAL-Studie, bei der die OS-Daten zum Zeitpunkt der Analyse noch nicht reif waren. Somit bekräftigen sie den Einsatz von Palbociclib in Kombination mit Letrozol in der Erstlinientherapie bei HR+/HER2- aBC (1, 2).
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