News | Beiträge ab Seite 102
Medizin
r/r MM: Zulassungsempfehlung für Ide-Cel in früheren Therapielinien bei dreifach exponierten Patient:innen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Zulassung von der CAR-T-Zelltherapie Idecabtagen vicleucel (Ide-Cel) für folgende Indikation empfohlen: Behandlung erwachsener Patient:innen mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (r/r MM), die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, einschließlich eines Immunmodulators, eines Proteasominhibitors (PI) und eines monoklonalen Anti-CD38-Antikörpers, erhalten und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression gezeigt haben. Die EU-Kommission wird die Empfehlung des CHMP nun prüfen.
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Medizin
OnkoImpuls – der neue Podcast zu allen Themen rund um die Onkologie
Seit kurzem erscheint auf dem ONKO-Internetportal eine neue Podcastreihe: OnkoImpuls – Expertenwissen für unterwegs, zu allen Themen rund um die Onkologie. In der ersten Folge tauschen sich Prof. Dr. Christoffer Gebhardt (Hamburg) und Dr. Claas Wesseler (Hamburg) über den Einsatz der dualen Immuntherapie beim Melanom und nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) aus, die die Behandlung beider Tumorentitäten maßgeblich verbessern konnte.
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Medizin
Zulassungsempfehlung für Selpercatinib zur Erstlinientherapie des fortgeschrittenen RET-Fusions-positiven Schilddrüsenkarzinoms
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat eine Erweiterung der Zulassung des RET-Inhibitors Selpercatinib (1) empfohlen. Danach sollte der Wirkstoff künftig eingesetzt werden zur Erstlinientherapie von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit fortgeschrittenem RET-Fusions-positivem Schilddrüsenkarzinom, das refraktär für radioaktives Jod ist (sofern radioaktives Jod angezeigt ist) (2). Gegenwärtig ist Selpercatinib beim fortgeschrittenen RET-Fusions-positiven Schilddrüsenkarzinom zur Monotherapie Erwachsener zugelassen, die eine systemische Therapie nach der Behandlung mit Sorafenib und/oder Lenvatinib benötigen (1).
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Gesundheitspolitik
Arzthelfer:innen zum Warnstreik aufgerufen
Weil Arzthelferinnen und -helfer zum Warnstreik aufgerufen sind, können sich Arbeitsabläufe in Arztpraxen am 8. Februar verzögern. Erstmals in der Verbandsgeschichte seien die bundesweit 330.000 Medizinischen Fachangestellten in der ambulanten Patientenversorgung aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen, sagte eine Sprecherin des Verbands medizinischer Fachberufe (vmf) am 6. Februar.
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Medizin
ASCO-GU 2024: Avelumab als Erstlinienbehandlung bei Patient:innen mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom und hohem BMI
Schätzungen zufolge werden bis 2035 25% der Weltbevölkerung einen BMI ≥ 30 haben. Ein hoher BMI ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Blasenkrebs. Im Folgenden werden Langzeitergebnisse der JAVELIN Bladder 100-Studie analysiert, in die Patient:innen mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom (aUC) und hohem BMI (≥ 30) eingeschlossen waren (1). Als Standardbehandlung für Patient:innen mit aUC ohne Krankheitsprogression nach Platin-basierter Chemotherapie wird in internationalen Richtlinien die Erstlinien (1L)-Erhaltungstherapie mit dem PD-L1-Inhibitor Avelumab empfohlen. Dies basiert auf den Erkenntnissen der Phase-III-Studie JAVELIN Bladder 100. In dieser Studie verlängerte die 1L-Erhaltungstherapie mit Avelumab + Best Supportive Care (BSC) signifikant das Gesamtüberleben (OS) und das progressionsfreie Überleben (PFS) im Vergleich zu BSC allein (medianes OS 23,8 vs. 15,0 Monate; HR=0,76; 95%-KI: 0,63-0,91; zweiseitiger p-Wert=0,0036). Auch die langfristige Sicherheit der Erhaltungstherapie mit Avelumab 1L wurde nachgewiesen.
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Gesundheitspolitik
Krankenhauspolitik: Qualität ist den Menschen am wichtigsten
Nach wie vor zählt die geplante Krankenhausreform zu den Mammut-Projekten der Gesundheitspolitik. Zwar besteht unter den maßgeblichen Akteuren weitestgehend Einigkeit, dass eine umfassende Modernisierung der stationären Strukturen dringend erforderlich ist, allerdings zeigt der derzeitige politische Diskurs, dass es noch unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich der Ausgestaltung gibt. Trotz dieser politischen Gemengelage stehen die Menschen in Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland den Veränderungen, die mit einer Krankenhausreform verbunden wären, offenbar positiv gegenüber. Das zeigt eine bundesweit repräsentative Forsa-Befragung mit Teilergebnissen aus dem Ländergebiet Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgeführt wurde.
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Medizin
ASCO-GU 2024: Cabozantinib + Atezolizumab verlängert PFS von mCRPC-Patienten
Die Prognose für Patienten mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) und extrapelvinen Lymphkonten- oder viszeralen Metastasen, die unter einer neuartigen Hormontherapie (NHT) einen Progress erleiden, ist schlecht. Daher besteht ein hoher Bedarf an neuen Behandlungsoptionen. Die Phase-III-Studie CONTACT-2 untersucht die Wirksamkeit von Cabozantinib + Atezolizumab im Vergleich zu einer weiteren NHT bei NHT-vorbehandelten mCRPC-Patienten und positive Ergebnisse zum koprimären Endpunkt progressionsfreies Überleben (PFS) wurden bereits berichtet (1). Beim ASCO-GU 2024 wurden die Ergebnisse im Detail vorgestellt (2).
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Gesundheitspolitik
Appell an Krankenkassen – mehr Geld für krebskranke Kinder
Bei der Versorgung krebskranker Kinder mit molekularer Diagnostik liegt aus Sicht eines Onkologen noch vieles im Argen. „Bisher zahlen nur zwei von drei gesetzlichen Kassen diese modernste Technik für krebskranke Kinder mit einem Rückfall oder einer Hochrisikoerkrankung regulär“, sagt Olaf Witt, Direktor Translationale Kinderonkologie am Hopp-Kindertumorzentrum in Heidelberg. 69 von 96 gesetzlichen Krankenkassen haben demnach die Finanzierung einer umfassenden Analyse des Tumorgewebes auf Schwachstellen übernommen, um neue Angriffspunkte für eine zielgerichtete Behandlung für das betroffene Kind zu finden.
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Gesundheitspolitik
Bundesrat billigt E-Patientenakte für alle
Digitale Akten für Gesundheitsdaten wie Arztbefunde und Laborwerte sollen nach vielen Verzögerungen in den Masseneinsatz kommen. Jetzt ist der Weg dafür geebnet.
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Medizin
Zum Weltkrebstag am 4. Februar
Nutzen eines Programms zur Früherkennung von Lungenkrebs
Lungenkrebs ist eine tückische Erkrankung, die wegen ihrer oft unspezifischen Symptome häufig erst spät erkannt wird. Eine erfolgreiche Behandlung wird daher meist erschwert oder sogar verhindert. Abhilfe könnte hier ein Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs schaffen, das aktuell diskutiert wird. Das Programm würde sich an die besonders gefährdete Gruppe langjähriger Raucher:innen richten und mithilfe der Niedrigdosis-Computertomografie durchgeführt werden.
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Gesundheitspolitik
Koalition einig: Cannabis-Legalisierung zum 1. April
Eigentlich hatte sich die Ampel schon im Herbst auf die Cannabis-Freigabe verständigt. Dann kamen Bedenken aus der SPD. Jetzt lässt die Koalition – im übertragenen Sinne – weißen Rauch aufsteigen.
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News
Zum Weltkrebstag am 4. Februar
Zahl der stationären Krebsbehandlungen 2022 auf neuem Tiefstand
Im Jahr 2022 wurden gut 1,40 Millionen Patient:innen wegen einer Krebserkrankung im Krankenhaus behandelt. Damit sank die Zahl der stationären Krebsbehandlungen erneut auf den tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mitteilt. Gegenüber dem durch die COVID-19-Pandemie geprägten Vorjahr ging die Zahl der krebsbedingten Klinikaufenthalte 2022 noch einmal um 2% zurück. Ein Grund für den Rückgang könnten Verbesserungen bei Prävention, Vorsorge und Behandlung sein. Die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen insgesamt blieb im selben Zeitraum nahezu konstant (+0,3 %).
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Medizin
Metastasiertes HR+, HER2- Mammakarzinom: Vorteil im Gesamtüberleben mit Abemaciclib
Postmenopausale Frauen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem (HER2-) lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs erreichten mit der Zugabe des CDK4 & 6 Inhibitors Abemaciclib (1) zu einem Aromatasehemmer (AI) eine Verbesserung des medianen Gesamtüberlebens (OS) um 13,1 Monate. Dies zeigt die finale Analyse der klinischen Studie MONARCH 3 nach einem medianen Follow-up von 8 Jahren, die im Rahmen des San Antonio Breast Cancer Symposiums 2023 (SABCS) vorgestellt wurde.
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Medizin
Neue Therapieoption für Patient:innen mit neu diagnostizierter FLT3-ITD-positiver AML verfügbar
Der FLT3-Inhibitor Quizartinib ist ab sofort in Deutschland für die Behandlung erwachsener Patient:innen mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML), die FLT3-ITD-positiv ist, verfügbar. Die Therapie erfolgt in Kombination mit einer Standard-Cytarabin- und Anthrazyklin-Induktionschemotherapie und einer Standard-Cytarabin-Konsolidierungschemotherapie, gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Quizartinib als Monotherapie.
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Hepatozelluläres Karzinom
ASCO-GI 2024: Durvalumab + Bevacizumab ergänzend zur TACE beim HCC
Die transarterielle Chemoembolisation (TACE) ist der Therapiestandard für Patient:innen mit inoperablem hepatozellulärem Karzinom (HCC), die für eine Embolisation in Frage kommen. Bei den meisten Erkrankten schreitet die Erkrankung aber trotzdem weiter fort oder tritt erneut auf. Nachdem sich Immuntherapie-basierte Kombinationstherapien beim fortgeschrittenen inoperablen HCC, das nicht für eine TACE in Frage kommt, etabliert haben, prüfte die 3-armige Phase-III-Studie EMERALD-1 solche Regime jetzt auch bei Embolisations-geeigneten Erkrankten ergänzend zur TACE.
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Medizin
Vision Zero e.V. fordert anlässlich des Weltkrebstages die Erarbeitung eines Masterplans, um gemeinsam dem Krebs die „rote Karte“ zu zeigen
Die Statistiken sind ernüchternd: Jahr für Jahr erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen neu an Krebs, etwa 220.000 sterben daran. „Es müssten bei weitem nicht so viele sein“, sagt Daniel Bahr, Bundesgesundheitsminister a.D. und Vorstandsmitglied bei Vision Zero e.V. Tatsächlich würden knapp 40 Prozent aller Krebserkrankungen gar nicht erst auftreten und viele weitere ließen sich in einem noch heilbaren Stadium erkennen, wenn Prävention und Früherkennung konsequent umgesetzt würden, wie Michael Baumann vom Deutschen Krebsforschungszentrum anlässlich des zurückliegenden Krebsforschungskongresses in Heidelberg betont hat. Renommierte Organisationen wie das Deutsche Krebsforschungszentrum, die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und zahlreiche wissenschaftliche Fachgesellschaften und medizinische Verbände engagieren sich seit Jahren sehr erfolgreich für die Erforschung von Krebs und im Kampf gegen die Krankheit. Doch noch immer gibt es Handlungsbedarf, um die Prävention und Therapie sowie die Versorgung von Krebspatienten zu verbessern. Deshalb ruft Vision Zero zu der Erarbeitung eines Masterplans und zum gemeinsamen Handeln auf.
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News
Zum Weltkrebstag am 4. Februar
5 Fragen zur Darmkrebs-Vorsorge
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs für ihre Versicherten ab 50 Jahren. Damit mehr Menschen zur Vorsorge gehen, bekommen alle Versicherten ab diesem Alter per Post eine Einladung. Doch viele Menschen haben Angst und Bedenken vor einer Darmspiegelung. Diese zu überwinden, lohnt sich. Denn die Untersuchung kann vor Darmkrebs schützen.
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Medizin
Deutschland belegt 4. Platz in der EPA-Studie zu Patenten und Innovationen im Kampf gegen Krebs
Allen Fortschritten in Forschung und Technologie zum Trotz bleibt Krebs eine globale Bedrohung für die Gesundheit. Nach Angaben des Europäischen Krebsinformationssystems (ECIS) erhalten in der Europäischen Union (EU) fast jeder dritte Mann (31%) und jede vierte Frau (25%) eine Krebsdiagnose gestellt, bevor sie das Alter von 75 Jahren erreichen. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar hat das Europäische Patentamt (EPA) eine neue Studie zu Patenten und Innovationen im Kampf gegen Krebs veröffentlicht (1). Sie untersucht den technologischen Fortschritt auf diesem Gebiet. Zwischen 2015 und 2021 nahmen die Erfindungen zur Krebsbekämpfung um 70% zu – gemessen an der jährlichen Zahl der Internationalen Patentfamilien (IPF). Eine Patentfamilie steht für eine Gruppe von Patentanmeldungen, die denselben oder ähnlichen technischen Inhalt betreffen
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Medizin
ASCO-GU 2024: Real-World-Daten zu Lenvatinib + Everolimus bei Patient:innen mit vorbehandeltem mRCC
Das therapeutische Armamentarium beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom (mRCC) hat sich in jüngster Zeit rasch weiterentwickelt. Lenvatinib + Everolimus (LenEve) hat sich in klinischen Studien als wirksame Folgetherapie beim mRCC erwiesen. Beim ASCO-GU 2024 stellte PD Dr. Philipp Ivanyi, Hannover, Daten aus Deutschland zur Wirksamkeit und Sicherheit von LenEve bei mRCC-Patient:innen im Real-World-Setting vor (1).
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Medizin
Erste DiGA gegen Tumor-assoziierte Fatigue bei Brustkrebs
Die Gesundheits-App Untire ist vorläufig in das Verzeichnis für Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgenommen worden. Es ist die erste DiGA speziell gegen Tumor-assoziierte Fatigue. Ab sofort können Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen diese digitale Therapie ihren Brustkrebspatient:innen auf Rezept verordnen.
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