Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 381

Medizin
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Tumordurchbruchschmerzen: Fentanyl-Buccaltabletten schnell, stark und einfach anzuwenden

Selbst bei gut eingestellter analgetischer Basismedikation leidet die Mehrzahl der Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen unter sehr intensiven, kurzen Schmerzattacken, die für die Betroffenen extrem belastend sind. Zur raschen Kontrolle dieser tumorbedingten Durchbruchschmerzen (DBS) sollten die Patienten eine Bedarfsmedikation an der Hand haben, die die Schmerzspitzen schnell und effektiv reduziert und darüber hinaus einfach und unkompliziert anzuwenden ist. Wie der Arzt DBS-Episoden sicher erkennen und zielgerecht behandeln kann, und welche Bedeutung dabei die pharmakokinetischen Eigenschaften unterschiedlicher Opioidanalgetika haben, beleuchteten renommierte Schmerztherapeuten auf einem Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages [1].

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Lokale Therapie des Prostatakarzinoms: Metastudie zeigt: Strahlenbehandlung ist in allen Stadien hoch effektiv

Die besten Behandlungsergebnisse beim lokalisierten, also auf die Prostata beschränkten, Prostatakarzinom werden mit einer Strahlentherapie erreicht. Entweder als Brachytherapie (einer Strahlentherapie „von innen“) oder als Kombination von Brachytherapie und externer Strahlentherapie. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer kürzlich im British Journal of Urology International (BJUI) publizierten, systematischen Analyse von mehr als 52.000 Erkrankungsfällen hin.
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Gebärmutterhalskrebs: Entwicklung einer Immunzelltherapie

Der Auslöser für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs ist eine chronische Infektion mit humanen Papillomviren. Im fortgeschrittenen Stadium dieser aggressiven Krebserkrankung fehlt es bis dato an gezielten Therapiemöglichkeiten. Forscher des Max-Delbrück-Centrums Berlin und des Helmholtz-Zentrums München wollen nun körpereigene Zellen des Immunsystems auf die Erkennung von virusinfizierten Krebszellen trimmen. Dabei wird den Immunzellen ein Molekül eingepflanzt, das es ihnen ermöglicht, Krebszellen spezifisch zu identifizieren und zu bekämpfen.
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Apogenix erreicht mit APG101 den primären klinischen Endpunkt in der kontrollierten Phase-II-Studie zur Behandlung des Glioblastoms

Das biopharmazeutische Unternehmen Apogenix GmbH gab bekannt, dass der primäre klinische Endpunkt der Phase-II-Wirksamkeitsstudie mit APG101 zur Behandlung von Patienten mit Glioblastoma Multiforme (GBM) erreicht worden ist. Der primäre Endpunkt der Studie war das progressionsfreie Überleben nach 6 Monaten (PFS6). Mit den sekundären Endpunkten werden u.a. die Verlängerung der Überlebenszeit (OS, 'overall survival'), die Sicherheit und Verträglichkeit von APG101 sowie Parameter zur Lebensqualität der Patienten erfasst (QoL, 'quality of life'). In dieser kontrollierten, randomisierten und offenen Studie wurden Patienten entweder mit einer Kombination aus APG101 und Radiotherapie oder nur mit Radiotherapie behandelt.
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Vandetanib zur Behandlung des aggressiven und symptomatischen medullären Schilddrüsenkarzinoms (MTC) in der EU zugelassen

AstraZeneca gab bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung am 21. Februar 2012 für Vandetanib zur Behandlung des aggressiven und symptomatischen medullären Schilddrüsenkarzinoms (MTC) bei Patienten mit nicht resektabler, lokal fortgeschrittener oder metastasierter Erkrankung erteilt hat. Vandetanib ist die erste zugelassene Behandlung für fortgeschrittenes MTC in Europa.
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DKK 2012: Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom: Signifikante Lebensverlängerung und Palliation unter Abirateron

Beim Prostatakarzinom konnten in letzter Zeit große Fortschritte erzielt werden. So hat im September 2011 Abirateronacetat in Kombination mit Prednison/Prednisolon die europaweite Zulassung für die Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) bei erwachsenen Männern erhalten, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient verläuft. Aktuelle Daten, die beim diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK) vorgestellt wurden, zeigen nicht nur eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens, sondern auch positive Effekte auf den Schmerz, das Frakturrisiko, die Fatigue und die Lebensqualität. Darüber hinaus wirkte sich Abirateronacetat günstig auf die Zahl der zirkulierenden Tumorzellen aus, die womöglich ein neuer Marker für das Ansprechen der Therapie beim mCRPC werden könnten.
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Metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom: Verlängertes Überleben und verbesserte Palliation mit Abirateronacetat

Auf zwei deutschsprachigen Kongressen im Herbst, dem 63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen (DGHO), Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie, die von zentraler Bedeutung für den klinischen Alltag und die Praxis sind, spielte die Uro-Onkologie eine wichtige Rolle. Denn 2011 konnten in der Therapie des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms seit langem erstmals Fortschritte erzielt werden. So steht mit Abirateronacetat seit September der erste steroidale Androgen-Biosynthese-Inhibitor EU-weit zur Verfügung. Seine Entwicklung hat dazu beigetragen, dass die Pathomechanismen im fortgeschrittenen Stadium heute völlig neu gesehen werden. Zudem wirft dies Fragen zum künftigen Therapiealgorithmus auf.
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Abirateronacetat: Neue Therapieoption beim metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom

Die Europäische Kommission hat im September in einem beschleunigten Revisionsverfahren die Zulassung von Abirateronacetat erteilt. Der erste und einzige steroidale Androgen-Biosynthese-Inhibitor ist in Kombination mit Prednison/Prednisolon eine neue Behandlungsoption für erwachsene Männer mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient ist.
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Konferenzbericht DGHO 2011/ Bendamustin: Eckpfeiler der Lymphom-Therapie in Klinik und Praxis

Die therapeutischen Optionen zur Behandlung niedrig maligner Lymphome sind in den letzten Jahren deutlich erweitert worden. Hierzu hat Bendamustin entscheidend beigetragen. Die Substanz überzeugt durch die gute Kombination aus Wirksamkeit und Verträglichkeit, was aktuelle Studienergebnisse bei indolenten Lymphomen (iNHL), chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und Multiplem Myelom (MM) untermauern. Bei einem Symposium anlässlich der Jahrestagung der deutschsprachigen Fachgesellschaften für Hämatologie und Onkologie (DGHO) in Basel wurde deutlich, dass Bendamustin daher nicht nur in den Leitlinien verankert ist, sondern in der hämato-onkologischen Therapie niedrig maligner Lymphome in Deutschland fest etabliert ist. Denn aktuelle Daten des Tumorregisters Lymphatische Neoplasien zeigen, dass Bendamustin sowohl in der First-line-Therapie als auch im Rezidiv von allen zur Verfügung stehenden Substanzen die am häufigsten eingesetzte Substanz bei indolentem NHL und der CLL ist.
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Die Lymphom-Therapie mit Rituximab: Eine Erfolgsgeschichte setzt sich fort

Seit mehr als 12 Jahren können Patienten mit fortgeschrittenen malignen Lymphomen eine Anti-CD20-Antikörpertherapie mit Rituximab erhalten: Erste Indikation für Rituximab war das follikuläre Lymphom (FL), gefolgt vom diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) und der chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL). In diesen Indikationen wurde Rituximab rasch zu einem festen Bestandteil der Standardtherapie. Mit Rituximab-haltigen Therapieprotokollen ist es gelungen, die Lebenszeit der Patienten zu verlängern bzw. ein Fortschreiten der Erkrankung für viele Jahre zu verhindern. Dank seiner hohen Effektivität bei guter Verträglichkeit ist Rituximab ein optimaler Baustein für Kombinationstherapien und wird in laufenden Studien weiter geprüft. Federführend sind die Deutschen Studiengruppen zur Lymphomtherapie, deren Programm bei der DGHO-Jahrestagung in Basel präsentiert wurde.
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Trendanalyse zur Brustkrebssterblichkeit

Die Autoren einer Trendanalyse von Mortalitätsdaten haben auf WHO-Datenbasis die Entwicklung der Brustkrebssterblichkeit in drei Länderpaaren (Länderpaare Nord-Irland/Republik Irland; Niederlande/Belgien und Flandern; Schweden/Norwegen; ein Land eines jeden Paares mit, das andere ohne Mammographie-Screening-Programm) seit dem Jahr 1989 untersucht und diese in Beziehung zum Zeitpunkt der Einführung des Mammographie-Screenings gesetzt. Die vergleichende Studie bezieht sich auf einen Beobachtungszeitraum von 1989 bis 2006. Dabei wird ein Mammographie-Screening-Programm definiert als populationsbezogenes Programm mit Einladungssystem für Frauen in einer definierten Altersgruppe.
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