Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 343

Mammakarzinom
 2 Min|

HR+/HER2-negatives Mammakarzinom: Längeres PFS durch Kombination aus Fulvestrant und CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib

Wird bei vorbehandelten Patientinnen mit HR+/HER2-negativem Mammakarzinom die Fulvestrant-Therapie durch den CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib ergänzt, führt dies im Vergleich zu Fulvestrant alleine zu einer Reduktion des Risikos für Progression oder Tod um 45%, zeigen die Daten der Phase-III-Studie MONARCH 2 (1), die bei der diesjährigen ASCO-Jahrestagung präsentiert wurden.
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NSCLC
 14 Min|

Kann die 8. Auflage der TNM-Klassifikation für Bronchialkarzinome das chirurgische Vorgehen beeinflussen?

Seit Januar 2017 ist die 8. Auflage der TNM-Klassifikation gültig. Es wurden zahlreiche Änderungen bei den T-, N- und M-Deskriptoren vorgenommen. Auch bei der Stadien-Einteilung wurden neue Gruppen definiert. Die vorliegende Arbeit stellt die Änderungen der neuen Tumor-Klassifikation für Bronchialkarzinome dar und diskutiert einige Überlegungen und mögliche Konsequenzen für die invasive Diagnostik und chirurgische Therapie des Bronchialkarzinoms.
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Diagnostik
 14 Min|

Zielgerichtete Therapie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom

Bei etwa 10-20% der Patienten mit einem metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) liegt eine Treibermutation vor. Diese muss vor Therapiebeginn durch eine entsprechende molekulare Diagnostik nachgewiesen bzw. ausgeschlossen werden. Zugelassene Behandlungsoptionen gibt es aktuell für die EGF-Rezeptor(R)-Mutationen, EML-4-ALK-Translokation, ROS1-Translokation und BRAFV600-Mutation. Bei einer EGFR-Mutation stehen für die Erstlinientherapie Gefitinib, Erlotinib und Afatinib zur Verfügung. Bei einer Resistenzsituation muss das Vorliegen einer T790M-Mutation analysiert werden, für die mit Osimertinib eine wirksame Therapieoption vorliegt. Für die ALK-Translokation gibt es mit Crizotinib, Ceritinib und Alectinib ebenfalls schon 3 in unterschiedlichen Therapielinien zugelassene Substanzen. Eine ROS1-Translokation wird mit Crizotinib behandelt. Für die seltene BRAFV600-Mutation ist die Kombination mit Dabrafenib und Trametinib verfügbar.
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Urologische Tumoren
 13 Min|

Das Peniskarzinom – Eine kleine Tumorentität mit großen Herausforderungen

Das Peniskarzinom ist eine seltene maligne Erkrankung des Mannes in Nordamerika und Europa. Die Inzidenz-Zahlen in Südamerika und Südostasien liegen jedoch deutlich höher (1). Ursächlich hierfür sind schlechtere hygienische und sozialökonomische Bedingungen in diesen Regionen. Das seltene Auftreten der Erkrankung in den westlichen Ländern erzeugt neben den typischen Herausforderungen einer malignen Erkrankung zusätzliche Probleme für die betroffenen Patienten. So fehlt z.B. die Wahrnehmung dieser Tumorerkrankung in der Öffentlichkeit.
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Medizin
 2 Min|

Ernährungstipps für Patienten mit neuroendokrinen Tumoren oder Akromegalie

Essen und Trinken sind Grundbedürfnisse eines jeden Menschen und zugleich entscheidende Faktoren für seine Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus trägt die Ernährung maßgeblich zum allgemeinen Wohlbefinden und damit zur Lebensqualität bei. Dies gilt für Gesunde ebenso wie für Kranke. Für Patienten mit neuroendokrinen Tumoren (NET) und Akromegalie kann die Ernährung während der einzelnen Krankheitsphasen eine wichtige unterstützende Funktion haben: Sie beeinflusst nicht nur das Körpergewicht, sondern erhält oder verbessert auch die Lebensqualität und die Funktionalität im Alltag. Zudem kann die richtige Ernährung einen Beitrag dazu leisten, mögliche Nebenwirkungen der Therapie zu lindern. Mit der Broschüre „Ernährungstipps bei NET oder Akromegalie“ sollenPatienten dabei unterstützt werden, mit ihrer Erkrankung im Alltag besser zurechtzukommen.
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Hämatologie
 2 Min|

Behandlungsziele der Immunthrombozytopenie (ITP): Gleichgewicht zwischen Wirksamkeit, auftretenden Nebenwirkungen und Lebensqualität

Das Therapiemanagement der chronischen Immunthrombozytopenie (ITP) ist bisweilen noch nicht vollends zufriedenstellend. Der aktuelle Stand der Therapie wurde in einem Online-Pressegespräch von Prof. Dr. Axel Matzdorff, Schwedt, vorgestellt. Die derzeit eingesetzten Thrombopoetin-Rezeptor-Agonisten wie Eltrombopag lösen in der Zweitlinientherapie die Splenektomie ab. Bei seltenen Immunerkrankungen wie der ITP sind Kommunikation und weitreichende Informationen von großer Bedeutung für den Therapieerfolg, auch um den Patienten die Angst zu nehmen.
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Entitätsübergreifend
 2 Min|

Fatigue: bessere Lebensqualität für Krebspatienten unter komplementärer Misteltherapie

Eine häufige und für Patienten sehr belastende Nebenwirkung von Tumorerkrankungen und onkologischen Therapien ist die Tumor-assoziierte Fatigue (Cancer-related fatigue, CrF), berichtete Dr. Michael Klein, Recklinghausen, im Rahmen eines Satellitensymposiums des Jahreskongresses der Arbeitsgemeinschaft „Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin“ (ASORS) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) Ende März/April 2017 in München.
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Hämatologie
 2 Min|

Therapieansätze mit Ponatinib bei multiresistenter CML

Patienten mit stark vorbehandelter chronischer myeloischer Leukämie (CML) profitieren von Ponatinib (Inclusig®) in der Drittlinientherapie. Die Zulassung erfolgte für Patienten, die resistent gegenüber den Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) geworden sind und/oder Unverträglichkeiten gegen die TKIs in der Erst- und Zweitlinientherapie entwickelt haben. Ponatinib umgeht Resistenzbildungen, und für Patienten mit einer T315I-Mutation im BCR-ABL-Gen kann Ponatinib direkt eingesetzt werden. Um Nebenwirkungen der Therapie mit Ponatinib möglichst gering zu halten, empfiehlt PD Dr. Susanne Saußele, Heidelberg, eine Dosisanpassung vorzunehmen.
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Dermatologische Tumoren
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Langzeitdaten bestätigen Wirksamkeit zielgerichteter Therapien bei fortgeschrittenem Hautkrebs

Auch in der Langzeitanwendung sind zielgerichtete Therapien beim fortgeschrittenen Hautkrebs wirksam, so das Fazit von Experten auf einer Veranstaltung bei der Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Berlin. Vorgestellt wurden aktuelle Daten zur Kombination des MEK-Inhibitors Cobimetinib (Cotellic®) mit dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib (Zelboraf®) beim BRAFV600-mutierten, fortgeschrittenen malignen Melanom und zu Vismodegib (Erivedge®) beim Basalzellkarzinom.
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Hämatologie
 2 Min|

Chronische lymphatische Leukämie: Ist die CLL bald durch nicht-zytotoxische Substanzen kontrollierbar?

Bei der Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) hat es in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gegeben, wobei sich die Prognose der Patienten stetig verbessert hat. Der Trend setzt sich derzeit weiter fort und nährt die Hoffnung, dass die CLL bald eine auch ohne zytotoxische Substanzen kontrollierbare Erkrankung sein wird. Allerdings ist gut zu differenzieren, bei welchem Patienten welches Vorgehen angezeigt ist.
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Hämatologie
 2 Min|

Hodgkin-Lymphom: Strategien für eine weniger belastende Therapie bei gleich guter Prognose

Bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom ist mittels der Standardtherapie eine „exzellente Prognose mit 5-Jahres-Überlebensraten von mehr als 95% zu erreichen“, berichtete Prof. Dr. Peter Borchmann, Köln. Der Preis für die gute Prognose aber sind erhebliche Nebenwirkungen, daher müssen weniger nebenwirkungsträchtige Behandlungsregime entwickelt und etabliert werden.
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Hämatologie
 2 Min|

Multiples Myelom: Ziel ist die MRD-Negativität

Das Ziel bei der Therapie des Multiplen Myeloms (MM) besteht heutzutage darin, eine möglichst tiefe und damit langanhaltende Remission und sogar eine MRD(Minimale Residuale Resterkrankung)-Negativität zu erwirken. Das lässt nach Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Heidelberg, darauf hoffen, zumindest bei bestimmten Subgruppen möglicherweise sogar Heilungserfolge erzielen zu können. Dabei gewinnen auch neue, zielgerichtet wirksame Medikamente zunehmend an Bedeutung.
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