Journal Onkologie

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Medizin
Update S3-Leitlinie: Mirvetuximab-Soravtansin für das rezidivierte platinresistente Folatrezeptor-alpha positive Ovarialkarzinom empfohlen

Update S3-Leitlinie: Mirvetuximab-Soravtansin für das rezidivierte platinresistente Folatrezeptor-alpha positive Ovarialkarzinom empfohlen

Die kürzlich aktualisierte S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren (Stand: Januar 2026) [1] empfiehlt Mirvetuximab-Soravtansin mit dem Empfehlungsgrad B: Frauen mit einem platinresistenten Rezidiv eines Folat-Rezeptor-alpha(FRα)-positiven, high-grade serösen Ovarial-, Tuben- oder primären Peritonealkarzinoms, die bereits ein bis drei Vortherapien erhalten haben, sollten eine Monotherapie mit dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) erhalten. Parallel zur Aktualisierung der nationalen Leitlinie hat die European Society for Medical Oncology (ESMO) ein Express Update ihrer Clinical Practice Guideline zur Behandlung des epithelialen Ovarialkarzinoms publiziert [2]. Auch hier stellt Mirvetuximab die empfohlene Behandlung für Patientinnen mit rezidivierendem Ovarialkarzinom mit hoher FRα-Expression nach ein bis drei vorangegangenen Therapien sowie einem platinfreien Intervall von weniger als sechs Monaten dar [2]. Mit der Aktualisierung der Leitlinien wird damit eine zielgerichtete Therapie empfohlen, die erstmals einen signifikanten Gesamtüberlebensvorteil gegenüber Chemotherapie in dieser Patientenpopulation erzielte [1-3].
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Medizin
Hirntumore bei Kindern: Präzise Diagnose durch Liquor-Analyse

Hirntumore bei Kindern: Präzise Diagnose durch Liquor-Analyse

Forschenden ist es in einer aktuell publizierten wissenschaftlichen Studie gelungen, häufige Hirntumorarten im Kindes- und Jugendalter anhand von Tumor-Erbgut im Liquor präzise zu diagnostizieren. Bisher konnten Flüssigbiopsien keine derart zuverlässige Diagnostik ermöglichen. Das internationale Forschungsteam unter Beteiligung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg, des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des St. Jude Children's Research Hospital (Memphis, USA) optimierte daher eine spezielle Sequenzierungstechnik und entwickelte eine KI-basierte Auswertung. Das neue Verfahren könnte in einem späteren Schritt dazu beitragen, dass in der klinischen Diagnostik weniger Gewebeentnahmen notwendig sind.
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Malignes Melanom

Melanom: Vibostolimab plus Pembrolizumab ohne Zusatznutzen in der adjuvanten Therapie

Die Kombination aus Vibostolimab und Pembrolizumab galt als vielversprechender Therapieansatz in der adjuvanten Behandlung des malignen Melanoms. Doch die randomisierte Phase-III-Studie KEYVIBE-010 brachte eine ernüchternde Erkenntnis: Die Zugabe von Vibostolimab zu Pembrolizumab verbessert das rezidivfreie Überleben bei Patient:innen mit reseziertem Hochrisiko-Melanom der Stadien IIB bis IV nicht. Im Gegenteil zeigte die Kombinationstherapie sogar eine Tendenz zu mehr Rezidivereignissen bei gleichzeitig erhöhten Nebenwirkungen. Die Studie wurde vorzeitig beendet, Pembrolizumab als Monotherapie bleibt der Standard in der adjuvanten Therapie.
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Medizin
CAR-T-Zellen: PGE2-Blockade macht Immuntherapie gegen solide Tumoren wirksam

CAR-T-Zellen: PGE2-Blockade macht Immuntherapie gegen solide Tumoren wirksam

Bereits 2024 zeigte die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sebastian Kobold am LMU Klinikum, dass der Stoff Prostaglandin E2 in der Umgebung eines Tumors die T-Zellen des Immunsystems blockieren kann, so dass sie die Krebszellen nicht angreifen. Das ist einer der Gründe, warum therapeutische CAR-T-Zellen bislang bei soliden Tumoren wie etwa Darm- oder Brustkrebs nicht erfolgreich sind. Nun hat Prof. Kobolds Team der Immunopharmakologie die Erkenntnis praktisch genutzt. Die Forschenden haben die CAR-T-Zellen so verändert, dass das Prostaglandin E2 nicht mehr an ihnen andocken kann. So können die CAR-T-Zellen auch feste Krebsherde zerstören.
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Mammakarzinom

Elacestrant in der Praxis: Real-World-Daten bestätigen Wirksamkeit bei ESR1-mutiertem Mammakarzinom

Die orale Therapie mit dem selektiven Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) Elacestrant hat sich in der klinischen Studie EMERALD bei Patientinnen mit ESR1-mutiertem, Östrogerezeptor-positivem (ER+), HER2-negativem (HER2-) metastasiertem Mammakarzinom als wirksam erwiesen. Doch wie schneidet die Substanz im klinischen Alltag ab? Eine umfassende retrospektive Real-World-Analyse mit 306 Patientinnen lieferte überzeugende Evidenz.
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Medizin
Immunzellen im Tumor zeigen Rückfallrisiko bei Meningeomen an

Immunzellen im Tumor zeigen Rückfallrisiko bei Meningeomen an

Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben gezeigt, dass die molekulare Klassifizierung von Hirntumoren durch Künstliche Intelligenz wesentlich durch das Mikromilieu im Tumor – insbesondere die eingewanderten Immunzellen – beeinflusst werden kann. Die klassische Gewebebeurteilung durch Anfärbung bestimmter Immunzellmarker gibt daher eine schnelle und präzise Vorschau auf den Tumorgrad. Die Ergebnisse sind aktuell im Fachjournal Nature Genetics erschienen [1].
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Medizin
Camrelizumab plus Chemotherapie zeigt langfristige Überlebensvorteile beim rezidivierten/metastasierten Nasopharynxkarzinom

Camrelizumab plus Chemotherapie zeigt langfristige Überlebensvorteile beim rezidivierten/metastasierten Nasopharynxkarzinom

Die Fünf-Jahres-Analyse der randomisierten Studie CAPTAIN-1st belegt erstmals einen signifikanten Langzeit-Überlebensvorteil einer Kombinationstherapie mit einem Immuncheckpoint-Inhibitor beim rezidivierten oder metastasierten Nasopharynxkarzinom. Die Hinzugabe des PD-1-Hemmers Camrelizumab zur Standardchemotherapie verringerte das Sterberisiko und erhöhte die Fünf-Jahres-Überlebensrate.
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Medizin
Management von Übelkeit und Erbrechen unter Zolbetuximab-Therapie: Erkenntnisse aus SPOTLIGHT- und GLOW-Studien

Management von Übelkeit und Erbrechen unter Zolbetuximab-Therapie: Erkenntnisse aus SPOTLIGHT- und GLOW-Studien

Eine kombinierte Analyse der Phase-III-Studien SPOTLIGHT und GLOW zeigt, dass Übelkeit und Erbrechen die häufigsten unerwünschten Ereignisse bei Patient:innen mit Zolbetuximab plus Chemotherapie darstellen. Die Untersuchung ermittelt wirksame Behandlungsstrategien zur Verbesserung der Therapietreue und klinischen Wirksamkeit bei Patient:innen mit fortgeschrittenem Magenkarzinom.
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Medizin
Leberkrebs: Zellstress-Protein ATF6α macht Tumoren für Immuntherapie angreifbar

Leberkrebs: Zellstress-Protein ATF6α macht Tumoren für Immuntherapie angreifbar

Ein zentraler molekularer Mechanismus treibt das Wachstum von Leberzellkrebs an und bremst zugleich die körpereigene Immunabwehr aus. Das veröffentlichte nun ein Team unter Leitung von Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Universitätsklinikum Tübingen und vom Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute in La Jolla, Kalifornien, in der Fachzeitschrift Nature [1]. Die Ergebnisse zeigen aber auch: Genau dieser Mechanismus könnte künftig helfen, Patient:innen zu identifizieren, bei denen Immuntherapien besonders gut wirken – und so neue therapeutische Ansatzpunkte eröffnen.
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Medizin
CHMP empfiehlt Zulassung von Retifanlimab bei fortgeschrittenem Analkarzinom

CHMP empfiehlt Zulassung von Retifanlimab bei fortgeschrittenem Analkarzinom

Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme zur Zulassung von Retifanlimab in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel für die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit metastasiertem oder inoperablem lokal rezidivierendem Plattenepithel-Analkarzinom (SCAC, Squamous Cell Anal Carcinoma) abgegeben.
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Neuartige CAR-T-Zelltherapie zeigt vielversprechende Ergebnisse beim rezidivierten/refraktären Multiplen Myelom

Die neuartige gegen GPRC5D gerichtete CAR-T-Zelltherapie RD118 erzielte in einer Phase-I-Studie bei stark vorbehandelten Patient:innen mit rezidiviertem/refraktärem multiplem Myelom (r/r MM) eine Gesamtansprechrate von 94,4%. Die Therapie zeigte auch bei Patient:innen, die zuvor eine gegen BCMA gerichtete CAR-T-Behandlung erhalten hatten, eine hohe Wirksamkeit bei überschaubarem Sicherheitsprofil.
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Mammakarzinom

Sacituzumab govitecan plus Pembrolizumab: Signifikante Verbesserung bei PD-L1-positivem triple-negativem Mammakarzinom

Das triple-negative Mammakarzinom (TNBC) gilt als besonders aggressive Tumorentität mit ungünstiger Prognose. Trotz therapeutischer Fortschritte besteht weiterhin ein erheblicher Bedarf an wirksamen Erstlinientherapien für Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem, nicht resektablem oder metastasiertem TNBC. Eine aktuelle Phase-III-Studie liefert nun vielversprechende Daten zur Kombination des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats Sacituzumab govitecan mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor Pembrolizumab. Bei PD-L1-positiven Patientinnen verlängerte diese Kombination das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant um median 3,4 Monate im Vergleich zu konventioneller Chemotherapie plus Pembrolizumab.
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Dermatologische Tumoren
Real-World-Erfahrungen mit Cemiplimab bei Patient:innen mit fortgeschrittenem kutanem Plattenepithelkarzinom

Real-World-Erfahrungen mit Cemiplimab bei Patient:innen mit fortgeschrittenem kutanem Plattenepithelkarzinom

Das kutane Plattenepithelkarzinom (cSCC) ist die zweithäufigste Form nicht-melanozytärer Hauttumoren mit zunehmender Inzidenz vor allem bei älteren Patient:innen. Während lokalisierte Tumorformen durch chirurgische Exzision, Kryotherapie oder Radiotherapie erfolgreich behandelt werden können, entwickeln etwa 5% aller cSCC nicht-resezierbare, lokal fortgeschrittene (lacSCC) oder metastasierte Formen (mcSCC), die eine systemische Therapie erfordern. Historisch wurden fortgeschrittene cSCC mit platinbasierten Chemotherapien behandelt, die bei partiellen Ansprechraten von etwa 40% jedoch schlecht toleriert wurden, insbesondere bei älteren und fragilen Patient:innen. Das cSCC ist durch eine hohe Tumurmutationslast und Hochregulation von PD-1/PD-L1 charakterisiert, was die Rationale für eine Immuntherapie liefert. Cemiplimab, ein humaner monoklonaler IgG4-Anti-PD-1-Antikörper, hat die Behandlung verändert. Eine retrospektive Studie untersuchte nun die Wirksamkeit und Sicherheit von Cemiplimab bei älteren Patient:innen mit fortgeschrittenem cSCC unter Real-World-Bedingungen.
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Hepatozelluläres Karzinom
Hepatozelluläres Karzinom: NTIS als ungünstiger Prognosefaktor unter Atezolizumab plus Bevacizumab

Hepatozelluläres Karzinom: NTIS als ungünstiger Prognosefaktor unter Atezolizumab plus Bevacizumab

Eine retrospektive Analyse zeigt, dass Schilddrüsenfunktionsstörungen unter der Erstlinientherapie mit Atezolizumab plus Bevacizumab beim hepatozellulären Karzinom (HCC) prognostisch relevante Auswirkungen haben. Während immunbedingte Schilddrüsennebenwirkungen mit günstigeren Behandlungsergebnissen assoziiert sind, erweist sich das Non-Thyroidal-Illness-Syndrom (NTIS) als ungünstiger Prognosefaktor.
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Medizin
Neue Studiendaten zeigen Vorteile von Ribociclib bei frühem und metastasiertem HR+/HER2- Brustkrebs

Neue Studiendaten zeigen Vorteile von Ribociclib bei frühem und metastasiertem HR+/HER2- Brustkrebs

Anlässlich des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) wurden neue Ergebnisse aus einer gepoolten, explorativen post-hoc-Analyse der MONALEESA-Studien sowie eine Fünf-Jahres-Analyse der Phase-III-Studie NATALEE zu Ribociclib präsentiert. Die Analysen zeigen Vorteile bei Patientinnen mit HR+/HER2- Brustkrebs sowohl im metastasierten als auch im frühen Stadium.
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ZNS-Tumoren
Abemaciclib zeigt vielversprechende Aktivität bei progressiven Meningeomen mit NF2- oder CDK-Signalweg-Alterationen

Abemaciclib zeigt vielversprechende Aktivität bei progressiven Meningeomen mit NF2- oder CDK-Signalweg-Alterationen

Eine Phase-II-Studie zeigt, dass der CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib bei Patient:innen mit wiederkehrenden oder fortschreitenden Grad-2- oder Grad-3-Meningeomen mit NF2-Mutationen oder CDK-Signalweg-Alterationen eine rückfallfreie Überlebensrate über sechs Monate (PFS6) von 58% erreichte und damit den primären Endpunkt erfüllte. Die Studie wurde in Nature Medicine veröffentlicht [1].
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Medizin
S3-Leitlinien-Update: Palbociclib bleibt Erstlinienstandard beim HR+/HER2- mBC

S3-Leitlinien-Update: Palbociclib bleibt Erstlinienstandard beim HR+/HER2- mBC

Die aktualisierte S3-Leitlinie zur „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“ empfiehlt die Kombination aus CDK4/6-Inhibitor (CDK4/6i) und endokriner Therapie (ET) weiterhin mit dem höchsten Grad zur Erstlinientherapie bei Patient:innen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem (HR+/HER2-) metastasiertem Mammakarzinom (mBC). Damit bleibt Palbociclib [1] plus ET, neben Ribociclib und Abemaciclib, Behandlungsstandard in dieser Indikation. Datenbasis für die Empfehlung waren die Ergebnisse aus randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zu den drei zugelassenen CDK4/6i. Diese zeigten beim progressionsfreien Überleben (PFS) jeweils einen signifikanten Vorteil gegenüber Placebo [2]. Im nationalen wie internationalen Vergleich aktueller Behandlungsleitlinien besteht hinsichtlich der Erstlinientherapie beim HR+/HER2- mBC großer Konsens [3-6].
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Kolorektales Karzinom
Atezolizumab plus Tiragolumab verbessert pathologische Komplettremission beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom

Atezolizumab plus Tiragolumab verbessert pathologische Komplettremission beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom

Eine randomisierte Phase-II-Studie zeigt, dass die Kombination aus Atezolizumab und Tiragolumab nach neoadjuvanter Chemoradiotherapie (nCRT) bei Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem Rektumkarzinom (LARC) zu einer signifikant verbesserten pathologischen Komplettremission (pCR) im Vergleich zu historischen Kontrollen führt. Die Studie wurde im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht [1].
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Urothelkarzinom

Metastasiertes Urothelkarzinom: Erdafitinib mit und ohne Cetrelimab bei Cisplatin-ungeeigneten Patient:innen

Für Patient:innen mit metastasiertem Urothelkarzinom (mUC) und FGFR-Alterationen, die nicht für eine Cisplatin-basierte Chemotherapie infrage kommen, sind die Erstlinientherapieoptionen begrenzt. Eine aktuelle Phase-II-Studie untersucht nun den FGFR-Inhibitor Erdafitinib sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor Cetrelimab. Die Ergebnisse zeigen ermutigende Ansprechraten von 44,2% bzw. 54,5% bei einem handhabbaren Nebenwirkungsprofil. Die Wirksamkeit zeigte sich auch bei Patient:innen mit niedriger PD-L1-Expression, die typischerweise schlechter auf Immuntherapien ansprechen.
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