News | Beiträge ab Seite 210
Medizin
Urothelkarzinom: EU-Zulassung für Enfortumab Vedotin
Die Europäische Kommission hat Enfortumab Vedotin als Monotherapie für die Behandlung erwachsener Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom, die zuvor eine platinhaltige Chemotherapie und einen PD-1/L1-Inhibitor erhalten haben, zugelassen. Die EU-Zulassung stützt sich auf Daten aus der globalen Phase-3-Studie EV-301, die einen Vorteil für das Gesamtüberleben im Vergleich zur Chemotherapie zeigte.
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Medizin
3 neue Zulassungen für Nivolumab
Insgesamt 3 Zulassungen erteilte die Europäische Kommission kürzlich für Nivolumab als Mono- und Kombinationstherapie in unterschiedlichen Therapiesettings für verschiedene Krebserkrankungen.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach zu mutmaßlichem Entführungsplan: Lasse mich nicht beirren
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will sich von mutmaßlichen Entführungsplänen nicht einschüchtern lassen. „Manchen COVID-Leugnern geht es nicht um den Kampf gegen Impfungen oder Corona-Auflagen. Sie kämpfen gegen unsere demokratische Grundordnung“, sagte der SPD-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Damit werden sie aber keinen Erfolg haben. Ich lasse mich dadurch nicht beirren, sondern setze mich weiter für die gesamte Bevölkerung ein. Dieses Beispiel zeigt die Zerrissenheit unserer Gesellschaft. Diese Spaltung zu überwinden und Vertrauen zurückzugewinnen, bleibt Ziel meiner Politik.“
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Gesundheitspolitik
Pharmaindustrie: Angebot von Corona-Impfstoffen übersteigt Nachfrage
Weltweit stehen nach Angaben des Pharmaverbandes IFPMA heute mehr Corona-Impfdosen zur Verfügung als verabreicht werden können. „Das Impfstoff-Angebot übersteigt zur Zeit die Nachfrage“, sagte IFPMA-Generaldirektor Thomas Cueni in Genf. Es seien seit Beginn der Produktion gegen Ende 2020 rund 13,7 Milliarden Impfdosen hergestellt und rund 11 Milliarden verabreicht worden.
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Gesundheitspolitik
Großbritannien gibt grünes Licht für Corona-Impfstoff von Valneva
Großbritannien hat als erstes Land dem Corona-Impfstoff des französischen Pharmakonzerns Valneva grünes Licht erteilt. Die zuständige Aufsichtsbehörde MHRA genehmigte am Donnerstag die Anwendung für Menschen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren. Zwischen den beiden Impfungen müssen mindestens 4 Wochen liegen. Damit sind nun in Großbritannien insgesamt 6 Impfstoffe gegen das Coronavirus zugelassen. MHRA-Chefin June Raine sagte einer Mitteilung zufolge, die Zustimmung sei nach strenger Überprüfung von Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit des Impfstoffs getroffen worden.
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Gesundheitspolitik
Rheinland-Pfalz: Rückenbeschwerden gehören zu den Top 3-Gründen für eine Krankmeldung
In Rheinland-Pfalz geht rund jeder 5. Fehltag auf das Konto von Muskelskeletterkrankungen, wie etwa Rückenleiden. Somit zählen Rückenschmerzen oder Bandscheibenprobleme, neben psychischen Leiden und Atmungssystemerkrankungen wie beispielsweise Erkältungen, zu den 3 häufigsten Gründen für eine Krankmeldung im Land. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK).
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Gesundheitspolitik
Sterbefälle im März bundesweit 6% über dem Durchschnitt
Im März sind in Deutschland 6% mehr Menschen gestorben als im Mittel der Jahre 2018 bis 2021 für diesen Monat. Das geht aus einer Hochrechnung hervor, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichte. Demnach wurden im vergangenen Monat bundesweit 92.622 Todesfälle verzeichnet. „Nachdem die Sterbefallzahlen im Februar auf den mittleren Wert der Vorjahre gesunken waren, lagen sie im März damit wieder tendenziell darüber“, hieß es. Eine Ursache könnten die weiterhin auftretenden Corona-Todesfälle sein.
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Gesundheitspolitik
Brexit: Britische Medikamente können weiter nach Nordirland
Die Versorgung Nordirlands mit Medikamenten soll trotz Brexit-Regeln weiterhin gewährleistet werden. Die EU-Länder haben am Dienstag weitere Ausnahmen für Medikamente aus Großbritannien beschlossen, die dadurch reibungslos in die britische Provinz geliefert werden können sollen, wie der Rat der EU-Staaten mitteilte. Ähnliche Regeln wurden für die 3 kommenden Jahre für die EU-Staaten Irland, Malta und Zypern beschlossen. Die Regelung soll rückwirkend zum 1. Januar 2022 in Kraft treten.
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Gesundheitspolitik
Bayern verkürzt Corona-Isolation auf nur noch 5 Tage
Corona-Infizierte müssen in Bayern bereits von diesem Mittwoch an nur noch 5 Tage in Isolation – diese 5 Tage sind aber verpflichtend, nicht freiwillig. Ein abschließendes Freitesten ist für die meisten Bürgerinnen und Bürger nicht notwendig, wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag mitteilte. Voraussetzung ist allerdings eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden. Ausnahmen gibt es für Personal in Kliniken oder Pflegeheimen. Die Quarantäne für enge Kontaktpersonen entfällt vollständig.
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Gesundheitspolitik
CureVac schließt Vertrag mit Bundesregierung zur Impfstoffproduktion
Das Tübinger Biopharma-Unternehmen CureVac hat mit der Bundesregierung einen Vertrag zur Produktion von Corona-Impfstoffen abgeschlossen. Die Bundesregierung erhält damit Zugang zu CureVacs Produktionskapazität, um 80 Millionen Impfdosen während der aktuellen Pandemie oder bei künftigen Ausbrüchen schnell zur Verfügung stellen zu können, wie eine Sprecherin am Montag in Tübingen mitteilte. Produziert werden soll den Angaben zufolge der mRNA-Impfstoff von CureVac und dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK).
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News
Anzahl der berufstätigen Ärzte in Deutschland nach Arztgruppe in den Jahren 2016 bis 2020
Die größte Arztgruppe innerhalb der deutschen Ärzteschaft sind die inneren Mediziner mit 58.155 Ärzten im Jahr 2020. Zusammen mit den Allgemeinmedizinern und Chirurgen stellen sie knapp ein Drittel aller berufstätigen Ärzte. Von den rund 72.000 Arztpraxen in Deutschland waren ein knappes Drittel Allgemeinmedizin- und praktische Arztpraxen. Dementsprechend entfiel auch der Großteil fachärztlicher Behandlungsfälle auf hausärztlich tätige Allgemeinmediziner und Internisten. Die Berufsgruppe mit dem stärksten Zuwachs in den letzten Jahren sind die Psychiater und Psychotherapeuten. Seit 2009 hat sich ihre Anzahl um rund 33 Prozent erhöht.
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Medizin
Multiples Myelom: Daratumumab-Gabe nun auch subkutan möglich
Für das Carfilzomib-Kombinationsregime mit Dexamethason und Daratumumab (KdD56) beim Multiplen Myelom gibt es eine aktuelle Zulassungsänderung: Neben der intravenösen Anwendung kann Daratumumab alternativ nun auch subkutan (s.c.) appliziert werden. Das Triplett-Regime KdD56 wird zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom eingesetzt (1). Carfilzomib ist zudem als KRd27-Regime in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason sowie als Kd56-Regime mit Dexamethason für die Behandlung von Patient:innen mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom zugelassen (1).
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Gesundheitspolitik
Regierung will Verbesserungen bei Erwerbsminderung beschließen
Die Bundesregierung will Verbesserungen für Millionen Menschen mit Erwerbsminderung auf den Weg bringen. „Im Bundeskabinett werden wir am Mittwoch mit dem Rentenpaket I deutliche Verbesserungen bei der Erwerbsminderung beschließen und den Nachholfaktor wieder in Kraft setzen“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
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Gesundheitspolitik
Corona-Lockdown in Shanghai: USA ziehen Personal aus Konsulat ab
In dem anhaltenden Corona-Lockdown in Shanghai ziehen die USA nicht zwingend notwendiges Personal aus ihrem Konsulat in der ostchinesischen Hafenmetropole ab. Wie ein Sprecher der US-Botschaft am Dienstag in Peking berichtete, werden die Diplomaten und ihre Familien mit kommerziellen Flügen abreisen.
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Gesundheitspolitik
Qualifikationen ukrainischer Ärzt:innen sollen rasch anerkannt werden
Die Berufsqualifikationen von aus der Ukraine geflüchteten Ärzt:innen und Pflegekräften sollen in Deutschland zügig anerkannt werden. Darauf haben sich die Gesundheitsminister der Länder am Montag in einer Videoschalte geeinigt, wie das Gesundheitsministerium in Sachsen-Anhalt am Abend mitteilte. Das Land hat aktuell den Vorsitz der Fachministerkonferenz.
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Gesundheitspolitik
BioNTech erhält Auftrag im Rahmen des Pandemiebereitschaftsvertrags
BioNTech SE (Nasdaq: BNTX) gab bekannt, dass das Unternehmen eines der von der Bundesrepublik Deutschland ausgewählten Unternehmen ist, mit dem ein Pandemiebereitschaftsvertrag geschlossen werden soll. Die Rahmenvereinbarung dient der Pandemievorsorge und umfasst die Herstellung und Lieferung von mRNA-basierten Impfstoffen für Notfallsituationen in Deutschland.
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News
Gesamtzahl der Ärzte in Deutschland im Zeitraum von 1990 bis 2020
Ende des Jahres 2020 verzeichnete die Bundesärztekammer deutschlandweit rund 409.121 berufstätige Ärzte. Damit setzte sich der sukzessive Anstieg der Arztzahlen der letzten Jahre fort: Verglichen mit dem Jahr 1990 hat sich die Zahl berufstätiger Ärzte um rund 65 Prozent erhöht. Die Zahl der Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit hat sich im gleichen Zeitraum sogar mehr als verdoppelt und belief sich 2020 auf 127.800 Ärzte.
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Gesundheitspolitik
Ministerium: Impfstoff wird „in nicht wenigen Fällen“ vernichtet
Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass Corona-Impfstoff „in nicht wenigen Fällen“ vernichtet wird. Das Ministerium begründete das gegenüber der „Welt“ damit, dass die Impfstoffe weiterhin nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar sind, die bei Anbruch gemäß Zulassung nur wenige Stunden haltbar seien.
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Gesundheitspolitik
Corona-Inzidenz sinkt weiter – Viele Kliniken verschieben Operationen
Die jüngste Corona-Welle flacht weiter ab, die bundesweite 7-Tage-Inzidenz geht immer stärker zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1.097,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag lag er bei 1.141,8, am Freitag bei 1.181,2. Vor einer Woche wurde noch eine Inzidenz von 1.457,9 verzeichnet. Trotz des rückläufigen Trends werden einer Umfrage zufolge in vielen deutschen Krankenhäusern noch immer Operationen verschoben, wegen coronabedingter Personalausfälle und vieler COVID-Patienten.
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Gesundheitspolitik
Starker Rückgang bei Organspenden
Die Zahl der Organspenden ist laut Deutscher Stiftung Organtransplantation (DSO) Anfang dieses Jahres massiv zurückgegangen. Die bundesweite Koordinierungsstelle berichtete am Freitag in Frankfurt von einem Einbruch von 29% im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
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