Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 212

Medizin
 4 Min|

Krebsdiagnostik am Auge: Mittels Liquid Biopsy schonend nach Tumorspuren suchen

Tumoren im Inneren des Auges stellen aufgrund ihrer Lage eine besondere Herausforderung für Diagnostik und Therapie dar. Die Entnahme von Gewebeproben zur genaueren Charakterisierung der schwer zugänglichen Tumorherde ist immer mit großen Belastungen für das betroffene Auge sowie die Patient:innen verbunden. Um diese Belastung zu verringern, ist in den zurückliegenden Jahren intensiv an Möglichkeiten zur sog. Flüssigbiopsie geforscht worden, für die der Tumor nicht direkt angesteuert werden muss. Wie weit dieses schonende Diagnoseverfahren entwickelt ist und welche Aussagekraft es besitzt, diskutieren Experten am 29. September 2022 auf einer Pressekonferenz zur Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Krankenversicherte durch GKV-Finanzstabilisierungsgesetz weiter belastet

Der Entwurf für ein GKV-Finanzstabilisierungsgesetz ist von den Verwaltungsratsmitgliedern der DAK-Gesundheit in ihrer Sitzung am 7. September scharf kritisiert worden. Vor dem Hintergrund massiv steigender Preise und zunehmender Finanzlöcher in der Gesetzlichen Krankenversicherung ruft das oberste Gremium der Kasse die Abgeordneten des Deutschen Bundestags in einer Resolution dazu auf, das GKV-FinStG so zu verändern, dass die Beitragszahlerinnen und -zahler weniger stark belastet werden. Sonst drohe 2023 in der Sozialversicherung ein „Beitragssatz-Tsunami“.
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News
 2 Min|

Patientenforum Hautkrebs – am 17. September im HCC und im Livestream

Das Patientenforum Hautkrebs ist ein besonderer Service zur Information für Patient:innen, Angehörige und Interessierte im Anschluss an den 32. Deutschen Hautkrebskongress. Es wird am Samstag, 17. September 2022, von 14:00-16:30 Uhr sowohl präsent als auch digital durchgeführt. Als moderierte Podiumsdiskussion auf der Grundlage von Expertenvorträgen bietet das Patientenforum Hautkrebs den Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen direkt an die Expert:innen zu stellen.  
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Hämatologie
 3 Min|

CLL: Zeitlich begrenzte Kombination von Ibrutinib und Venetoclax ist zugelassen

Die zielgerichtete Therapie mit Ibrutinib kombiniert mit Venetoclax verbessert das progressionsfreie Überleben (PFS) von Patient:innen mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) im Vergleich zu einer Chemoimmuntherapie deutlich. Mit der Zulassung dieser Kombination kann diese zeitlich begrenzte, orale Kombinationstherapie in die Praxis umgesetzt werden. Was dabei zu beachten ist, erläuterte Dr. Ingo Schwaner, niedergelassener Hämatoonkologe aus Berlin.
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News
 3 Min|
Novartis Patiententag am 10.09.2022 in Düsseldorf

Workshops und Experten-Wissen zu Myelofibrose, Polycythaemia vera, CML und MDS

Der MPN-Patiententag von Novartis am 10. September 2022 bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die Möglichkeit, Antworten auf dringende Fragen rund um die MPN (Myeloprliferative Neoplasien)-Erkrankungen zu erhalten. Vorträge und Workshops vermitteln Experten-Wissen zu den MPN-Erkrankungen Myelofibrose (MF), Polycythaemia vera (PV) und CML (chronische myeloische Leukämie) sowie MDS (Myelodysplastisches Syndrom). Die Teilnahme an dieser Präsenz-Veranstaltung im September ist nur nach Anmeldung auf www.mpn-patiententage.de und unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Regelungen möglich.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Dreiviertel der Deutschen wünschen sich Dokumentation von Befunden auf der ePA

74% der deutschen Bevölkerung erachten die Dokumentation von ärztlichen Befunden auf der elektronischen Patientenakte (kurz: ePA) als sinnvolles Angebot, für eine Verbesserung der persönlichen Versorgungssituation mit Gesundheitsdienstleistungen. Dies ergab eine repräsentative Studie im Rahmen des Gesundheitsmonitors, die der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. beim Marktforschungsinstitut Nielsen in Auftrag gegeben hat.  
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Gesundheitspolitik
 3 Min|

Deutliche Kostensteigerungen in Arztpraxen durch Fachkräftemangel und hohe Inflation

Die anhaltend hohe Teuerungsrate und der umkämpfte Arbeitsmarkt für Medizinische Fachangestellte (MFA) stellt die Arztpraxen in Deutschland vor immer größere wirtschaftliche Herausforderungen. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in seinem Praxis-Panel (ZiPP) gezeigt hat, sind die Kosten für den Praxisbetrieb bereits in den Jahren 2017 bis 2020 um durchschnittlich 13,2% gestiegen. Und dies, obwohl die Inflation in diesem Zeitraum lediglich 3,7% betrug.
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News
 1 Min|

Die beliebtesten Studienfächer – gestern und heute

Die beliebtesten Studiengänge an deutschen Universitäten sind heute andere als noch vor 40 Jahren. Das zeigt die Statista-Recherche auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts. Die Top-3 des Wintersemesters 1980/81 waren demnach Rechtswissenschaft, Allgemein-Medizin und Germanistik. 40 Jahre später hingegen liegt das Fach Betriebswirtschaftslehre mit deutlichem Abstand an der Spitze, gefolgt von Informatik und Rechtswissenschaft. Zu sehen ist unter anderem auch, dass Germanistik und Elektrotechnik heute nicht mehr Bestandteil Top-8-Liste sind.
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Gesundheitspolitik
 5 Min|

Schnellere COVID-19-Behandlung möglich: Zugesicherte Medikamenten-Finanzierung für Kliniken gefordert

Die Auslastung mit Corona-Patient:innen in deutschen Kliniken kann im kommenden Winter sehr deutlich reduziert werden, wenn der Bund ab sofort wieder in die Finanzierung der Behandlung mit dem Medikament Remdesivir einsteigt. Zu diesem Schluss kommen führende Medizin-Fachgesellschaften. „Bei zugesicherter Kostenübernahme würde Remdesivir – das schwere COVID-19-Verläufe nachweislich deutlich reduziert – in allen Kliniken leitliniengerecht eingesetzt werden können. Das führt zu weniger COVID-19-Patient:innen auf den Intensivstationen und so zu mehr Kapazitäten für andere notwendige Behandlungen“, sagt Prof. Dr. Torsten Bauer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) sowie der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) kritisiert die DGP, dass sowohl die gesetzlichen als auch die privaten Krankenversicherungen Ende 2021 für die Kostenübernahme von Remdesivir auf den Dienstweg verwiesen und so zu einer Verschärfung der Situation in den Kliniken beitragen, wenn die Kostenfrage nicht schnellstmöglich geklärt wird.
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