Anika Mifka M.Sc.
Online-RedakteurinBeiträge von Anika Mifka M.Sc.
Nierenzellkarzinom
Pembrolizumab plus Axitinib zeigt anhaltende Überlegenheit nach fünf Jahren beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom
Die finalen Fünf-Jahres-Daten der Phase-III-Studie KEYNOTE-426 bestätigen die langfristige Überlegenheit von Pembrolizumab plus Axitinib gegenüber Sunitinib beim fortgeschrittenen klarzelligen Nierenzellkarzinom (RCC). Die Kombinationstherapie zeigte anhaltende Vorteile beim Gesamtüberleben, progressionsfreien Überleben und der Ansprechrate. Erstmals wurden umfassende Biomarker-Analysen durchgeführt, die wichtige Prädiktoren für das Therapieansprechen identifizierten.
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Glossar
Risikofaktoren in der Onkologie
Die korrekte Interpretation von Risikofaktoren ist essentiell für die onkologische Praxis. Was bedeuten „absolutes Risiko“, „relatives Risiko“ oder „Number Needed to Treat“ konkret? Diese Landingpage bietet Ärzt:innen und medizinischen Fachkräften eine fundierte Übersicht über wichtige Risikomaße, deren praktische Anwendung und aktuelle epidemiologische Entwicklungen – als Grundlage für eine evidenzbasierte Risikokommunikation.
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Glossar
Progressionsfreies Überleben
Das progressionsfreie Überleben (progression-free survival, PFS) ist ein zentraler Endpunkt der Onkologie – mit steigender Tendenz: 42% aller großen Krebsstudien von 2010 bis 2020 verwendeten das PFS als primären Endpunkt. Während es praktische Vorteile für die Studienplanung bietet, bleiben wichtige Fragen zur klinischen Relevanz und Patientenrelevanz bestehen. Dieser Überblick erklärt Definition, Vorteile und Limitationen des PFS für die klinische Praxis.
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Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
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Diagnostik
Metastasen – Wenn Tumorzellen wandern
Metastasen sind die Haupttodesursache bei über 90% aller Krebspatient:innen. Obwohl täglich große Mengen von Krebszellen in die Blutbahn freigesetzt werden, entwickeln weniger als 0,1% tatsächlich Tochtergeschwülste. Die Forschung zeigt: Bereits präkanzeröse Zellen können vor der Tumordiagnose disseminieren. Gleichzeitig eröffnen neue Therapieansätze - insbesondere bei oligometastatischer Erkrankung - erstmals realistische Heilungschancen durch lokale ablative Verfahren.
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Merkelzellkarzinom
Hohes Progressionsrisiko nach Beendigung der Immuntherapie beim Merkelzellkarzinom
Eine neue Studie mit 105 Patient:innen zeigt erhöhte Rückfallraten beim fortgeschrittenen Merkelzellkarzinom nach Absetzen der Immuntherapie. Erkrankte, die ihre PD-1-Checkpoint-Inhibitor-Behandlung beendeten, hatten nach zwei Jahren eine Progressionsrate von 39% im Vergleich zu nur 14% bei fortgesetzter Therapie. Die Ergebnisse stellen die gängige Praxis des routinemäßigen Therapiestopps nach zwei Jahren in Frage. Besonders Patient:innen ohne komplette Remission zeigten ein deutlich erhöhtes Rückfallrisiko.
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Medizin
Atezolizumab verbessert langfristige Prognose bei frühem TNBC – ctDNA als vielversprechender Biomarker
Die Zugabe des Immuncheckpoint-Inhibitors Atezolizumab zur neoadjuvanten Chemotherapie bei Patientinnen mit frühem triple-negativem Brustkrebs (TNBC) verbessert nicht nur das pathologische Ansprechen, sondern auch die langfristigen Überlebenschancen. Neue Ergebnisse der Phase-III-Studie IMpassion031 belegen zudem den prognostischen Wert der zirkulierenden Tumor-DNA (ctDNA) und liefern wichtige Erkenntnisse für eine individualisierte Therapieplanung.
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Hämatologie
Polycythaemia Vera: Erhöhte Blutviskosität durch Erythrozytose
Jährlich erkranken in Europa zwischen 0,4% und 2,8% pro 100.000 Einwohnern pro Jahr an einer Polycythaemia Vera (PV), meist im Alter von 60-65 Jahren. Eine PV kann in eine Myelofibrose oder auch akute Leukämie übergehen. In diesem Überblicksartikel haben wir die wichtigsten Informationen zur Polycythaemia Vera zusammengefasst.
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Hämatologie
Non-Hodgkin-Lymphom: Von indolent bis hochaggressiv
Das Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) zählt zu den häufigsten malignen Erkrankungen des lymphatischen Systems. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Subtypen es gibt, wie sich die Erkrankung entwickelt, welche Faktoren die Prognose beeinflussen und welche modernen Behandlungsansätze derzeit empfohlen werden.
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Therapien
Immuntherapie – Körpereigene Tumorabwehr mobilisieren
Die Immuntherapie ist ein wichtiges Feld in der Krebsbehandlung. Was die Immuntherapie genau ist, wie sie funktioniert und welche Risiken sie birgt, erfahren Sie hier.
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Endokrine Tumoren
Nebennierenkarzinom – Cushing-Syndrom als Leitsymptom
Nebennierenkarzinome sind seltene, aber hochmaligne Tumoren mit sehr ungünstiger Prognose. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 100 bis 200 Menschen meist im mittleren Lebensalter an einem Nebennierenkarzinom [1].
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Hämatologie
EHA 2025
Ibrutinib plus Venetoclax: Langzeitdaten bestätigen Wirksamkeit der Kombinationstherapie bei CLL
Im Rahmen der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) 2025 wurden finale Langzeitdaten aus der Phase-II-Studie CAPTIVATE vorgestellt. Untersucht wurde die Kombinationstherapie aus Ibrutinib und Venetoclax als chemotherapiefreie Erstlinientherapie bei zuvor unbehandelten Patient:innen mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinzelligem lymphozytären Lymphom (SLL). Die Ergebnisse zeigen eine anhaltend hohe Wirksamkeit über mehr als fünf Jahre hinweg – auch bei Hochrisiko-Patient:innen.
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Hämatologie
EHA 2025
SVd-Regime am höchsten bewertet: Neue Entscheidungsgrundlage für das refraktäre Multiple Myelom nach DRd
Im Rahmen der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) 2025 wurden neue Erkenntnisse zur Therapieauswahl bei Patient:innen mit refraktärem Multiplem Myelom nach einer Lenalidomid-basierten Erstlinientherapie mit DRd vorgestellt. Eine italienische Studie nutzte eine Multi-Kriterien- Entscheidungsanalyse (MCDA), um die derzeit verfügbaren Zweitlinientherapien aus klinischer, ökonomischer und patientenzentrierter Perspektive zu bewerten.
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Hämatologie
ASCO 2025
Verbesserte Langzeitüberlebenschancen nach allogener Stammzelltransplantation
Fortschritte in der allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) haben die Überlebenschancen vieler Patient:innen mit hämatologischen Erkrankungen erheblich verbessert. Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 wurden neue Daten zu langfristigen Überlebensraten und Risikofaktoren bei Patient:innen vorgestellt, die 2 Jahre nach einer HSCT krankheitsfrei überlebt haben. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die Rolle der Cyclophosphamid (PTCy)-basierten Prophylaxe gegen die Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD).
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Mammakarzinom
ASCO 2025
ZNS-Metastasen bei Brustkrebs: Systemische Therapie mit T-DXd überzeugt
Das metastasierte Mammakarzinom (mBC) mit Beteiligung des zentralen Nervensystems (ZNS) bleibt eine große therapeutische Herausforderung. Systemische Therapien gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 wurden nun Daten einer retrospektiven Analyse des Henry Ford Health Systems vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen insbesondere für Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) ermutigende Ansprechraten bei ZNS-Metastasen, auch ohne begleitende lokale Therapien.
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Mammakarzinom
Intravenöse Antibiotika während adjuvanter Chemotherapie verschlechtern Prognose bei TNBC
Eine prospektive Subgruppenanalyse der beiden großen randomisierten Studien SUCCESS-A und SUCCESS-C zeigt: Die Gabe intravenöser Antibiotika während der adjuvanten Chemotherapie ist bei Patient:innen mit frühem triple-negativem Brustkrebs (TNBC) mit einer signifikant schlechteren Prognose verbunden – unabhängig von bekannten klinischen und pathologischen Risikofaktoren.
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Kopf-Hals-Tumoren
ICIs bei älteren Patient:innen mit Nasopharynxkarzinom: Langfristige Daten bestätigen Wirksamkeit und Sicherheit
Die Immuntherapie mit PD-1-Inhibitoren ist inzwischen ein etablierter Bestandteil in der Behandlung des rezidivierenden oder metastasierten Nasopharynxkarzinoms (RM-NPC). Doch ältere Patient:innen ab 65 Jahren waren in bisherigen Studien unterrepräsentiert. Eine aktuelle retrospektive Analyse aus China, publiziert in BMC Cancer, liefert nun Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser Therapie in dieser Altersgruppe.
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Mammakarzinom
Palbociclib-Rechallenge bringt keinen Vorteil bei HR+/HER2- fortgeschrittenem Brustkrebs
Im Rahmen der Phase-II-Studie PALMIRA wurde untersucht, ob eine Zweitlinientherapie mit Palbociclib in Kombination mit einer alternativen endokrinen Therapie (ET) den Krankheitsverlauf bei Patient:innen mit fortgeschrittenem, Hormonrezeptor-positivem (HR+)/HER2-negativem (HER2-) Brustkrebs nach Progress unter einer vorangegangenen Kombination aus Palbociclib und ET verbessern kann. Die Ergebnisse zeigen: Ein Rechallenge-Ansatz bietet keinen signifikanten Vorteil.
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Sarkome
Osteosarkom: Keine Vorteile durch zusätzliche Ifosfamid-Gabe
In der multizentrischen Phase-III-Studie JCOG0905 wurde untersucht, ob eine Ergänzung der Standardchemotherapie mit Methotrexat, Doxorubicin und Cisplatin (MAP) um Ifosfamid das krankheitsfreie Überleben (DFS) von Patient:innen mit neu diagnostiziertem, hochgradigem Osteosarkom verbessert, die nur unzureichend auf die präoperative MAP-Behandlung angesprochen hatten.
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Ösophaguskarzinom
NOTCH1-Mutation als prädiktiver Biomarker für Tislelizumab bei fortgeschrittenem ESCC identifiziert
Eine aktuelle Analyse der Phase-III-Studie RATIONALE-302 hat ergeben, dass eine Mutation im NOTCH1-Gen mit einem signifikant verlängerten Gesamtüberleben (OS) bei Patient:innen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Ösophagus-Plattenepithelkarzinom (ESCC) assoziiert ist, die mit dem PD-1-Inhibitor Tislelizumab behandelt wurden. Diese Erkenntnis könnte die Auswahl von Patient:innen für Immuntherapien künftig präziser gestalten.
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Malignes Melanom
Melanom: Flüssigbiopsie zeigt prognostische Metaboliten bei ICI-Therapie
Eine neue Studie liefert Hinweise darauf, dass sich das Ansprechen von Patient:innen mit metastasiertem Melanom auf Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICIs) anhand bestimmter Stoffwechselmuster im Blut vorhersagen lässt. Die Untersuchung verdeutlicht, wie die Analyse von Metaboliten in Flüssigbiopsien als nicht-invasive Methode zur Stratifizierung von Patient:innen beitragen kann – mit dem Ziel, den Therapieerfolg zu optimieren und Resistenzen frühzeitig zu erkennen.
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