Anika Mifka M.Sc.
Beiträge von Anika Mifka M.Sc.
Entitätsübergreifend
DKK 2026
Geschlechtersensible Onkologie: Große Wissenslücken zwischen Forschung und Versorgung
Eine Sitzung des Deutschen Krebskongresses 2026 zur geschlechtersensiblen Onkologie offenbarte erhebliche Defizite in der Berücksichtigung biologischer und sozialer Geschlechtsunterschiede. Vier Expert:innen beleuchteten verschiedene Aspekte des Problems und zeigten: Trotz bekannter Unterschiede zwischen Männern und Frauen fehlt es an systematischer Umsetzung in der klinischen Praxis.
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Entitätsübergreifend
DKK 2026
Gemischte Bilanz der Krebsfrüherkennung in Deutschland
Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 zogen Expert:innen eine gemischte Bilanz der Krebsfrüherkennung in Deutschland. Während das Darmkrebsscreening als europäisches Erfolgsprogramm mit über 30% Inzidenzrückgang Erfolge zeigt, zeigen sich bei anderen Tumorentitäten erhebliche Defizite. Das ab April 2026 startende Lungenkrebsscreening und neue risikoadaptierte Ansätze beim Prostatakarzinom bieten jedoch vielversprechende Perspektiven. Einigkeit herrschte über die Notwendigkeit organisierter Programme mit systematischen Einladungsverfahren.
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Entitätsübergreifend
DKK 2026
Krebsprävention durch Ernährung: Individualisierte Ansätze statt Nahrungsergänzungsmittel
Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 widmete sich eine Sitzung dem komplexen Zusammenspiel zwischen Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln und Krebsprävention. Die drei Vorträge von Prof. Dr. Johann Ockenga (Klinikum Bremen-Mitte), Dr. Eunike Velleuer (Helios Klinikum Krefeld) und Prof. Dr. Jutta Hübner (Universitätsklinikum Jena) behandelten verschiedene Aspekten der Prävention – von der Primär- bis zur Tertiärprävention.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
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Entitätsübergreifend
DKK 2026
Neue Studiendaten: TTFields-Therapie mit signifikanten Überlebensvorteilen
Beim diesjährigen Deutschen Krebskongress präsentierten Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein vom Universitätsklinikum Ulm und Prof. Dr. med. Thomas Wehler vom Universitätsklinikum Marburg und Gießen, vielversprechende Ergebnisse zur TTFields-Therapie. Sowohl die PANOVA-3-Studie beim Pankreaskarzinom als auch die LUNAR-Studie beim metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (mNSCLC) zeigten signifikante Verbesserungen des Gesamtüberlebens.
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ZNS-Tumoren
DKK 2026
IDH-Mutationen: Vorasidenib verändert Therapiesequenzen bei Grad-2-Gliomen
Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 in Berlin standen unter anderem IDH-Mutationen und deren therapeutische Bedeutung im Fokus. Drei Expert:innen beleuchteten unter anderem die Auswirkungen des Onkometaboliten 2-Hydroxyglutarat auf die Tumorumgebung und das Immunsystem sowie die klinischen Erfolge des IDH-Hemmers Vorasidenib bei Grad-2-Gliomen. Besonders die mögliche Integration von IDH-Hemmern als vorgeschaltete Systemtherapie vor einer Radiochemotherapie könnte etablierte Behandlungssequenzen verändern und eine Überarbeitung der Leitlinien erforderlich machen.
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Medizin
Camrelizumab plus Chemotherapie zeigt langfristige Überlebensvorteile beim rezidivierten/metastasierten Nasopharynxkarzinom
Die Fünf-Jahres-Analyse der randomisierten Studie CAPTAIN-1st belegt erstmals einen signifikanten Langzeit-Überlebensvorteil einer Kombinationstherapie mit einem Immuncheckpoint-Inhibitor beim rezidivierten oder metastasierten Nasopharynxkarzinom. Die Hinzugabe des PD-1-Hemmers Camrelizumab zur Standardchemotherapie verringerte das Sterberisiko und erhöhte die Fünf-Jahres-Überlebensrate.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
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Medizin
Management von Übelkeit und Erbrechen unter Zolbetuximab-Therapie: Erkenntnisse aus SPOTLIGHT- und GLOW-Studien
Eine kombinierte Analyse der Phase-III-Studien SPOTLIGHT und GLOW zeigt, dass Übelkeit und Erbrechen die häufigsten unerwünschten Ereignisse bei Patient:innen mit Zolbetuximab plus Chemotherapie darstellen. Die Untersuchung ermittelt wirksame Behandlungsstrategien zur Verbesserung der Therapietreue und klinischen Wirksamkeit bei Patient:innen mit fortgeschrittenem Magenkarzinom.
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Pankreaskarzinom
Phase-II-Studie: Salmonella-IL2 mit FOLFIRINOX verlängert Überleben beim metastasierten Pankreaskarzinom
Eine Phase-II-Studie untersuchte erstmals die Kombination des oral verabreichten lebenden Biotherapeutikums Salmonella-IL2 mit der Standardchemotherapie FOLFIRINOX (Folinsäure, 5-Fluorouracil, Irinotecan, Oxaliplatin) bei Patient:innen mit metastasiertem Pankreaskarzinom. Die Ergebnisse zeigen vielversprechende Verbesserungen des Überlebens ohne schwerwiegende Nebenwirkungen durch das bakterielle Therapeutikum.
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Hepatozelluläres Karzinom
Hepatozelluläres Karzinom: NTIS als ungünstiger Prognosefaktor unter Atezolizumab plus Bevacizumab
Eine retrospektive Analyse zeigt, dass Schilddrüsenfunktionsstörungen unter der Erstlinientherapie mit Atezolizumab plus Bevacizumab beim hepatozellulären Karzinom (HCC) prognostisch relevante Auswirkungen haben. Während immunbedingte Schilddrüsennebenwirkungen mit günstigeren Behandlungsergebnissen assoziiert sind, erweist sich das Non-Thyroidal-Illness-Syndrom (NTIS) als ungünstiger Prognosefaktor.
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ZNS-Tumoren
Abemaciclib zeigt vielversprechende Aktivität bei progressiven Meningeomen mit NF2- oder CDK-Signalweg-Alterationen
Eine Phase-II-Studie zeigt, dass der CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib bei Patient:innen mit wiederkehrenden oder fortschreitenden Grad-2- oder Grad-3-Meningeomen mit NF2-Mutationen oder CDK-Signalweg-Alterationen eine rückfallfreie Überlebensrate über sechs Monate (PFS6) von 58% erreichte und damit den primären Endpunkt erfüllte. Die Studie wurde in Nature Medicine veröffentlicht [1].
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Kolorektales Karzinom
Atezolizumab plus Tiragolumab verbessert pathologische Komplettremission beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom
Eine randomisierte Phase-II-Studie zeigt, dass die Kombination aus Atezolizumab und Tiragolumab nach neoadjuvanter Chemoradiotherapie (nCRT) bei Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem Rektumkarzinom (LARC) zu einer signifikant verbesserten pathologischen Komplettremission (pCR) im Vergleich zu historischen Kontrollen führt. Die Studie wurde im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht [1].
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Entitätsübergreifend
MELODY-Studie: Musiktherapie ebenso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie gegen Angststörungen bei Krebsüberlebenden
Eine randomisierte klinische Studie mit 300 Krebsüberlebenden zeigt, dass Musiktherapie per Telemedizin bei der Behandlung von Angstsymptomen der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) nicht unterlegen ist. Beide Interventionen führten zu klinisch bedeutsamen und anhaltenden Verbesserungen der Angst über 26 Wochen, wie in einer im Journal of Clinical Oncology veröffentlichten Studie berichtet wurde [1].
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SABCS 2025
SABCS 2025
monarchE-Subgruppenanalyse: Abemaciclib zeigt durchgehenden Nutzen unabhängig vom Lymphknotenstatus
Eine Subgruppenanalyse der monarchE-Studie zeigt, dass adjuvantes Abemaciclib plus endokrine Therapie beim Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen (HR+/HER2-) sowie nodal-positiven Hochrisiko-Mammakarzinom einen klinisch bedeutsamen Nutzen unabhängig vom Ausmaß des Lymphknotenbefalls erzielt. Nach sechs Jahren reduzierte die Behandlung das Rezidivrisiko um 25 bis 32%, wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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SABCS 2025
SABCS 2025
Real-World-Studie bestätigt Wirksamkeit von Abemaciclib bei HR+/HER2- fortgeschrittenem Mammakarzinom
Eine multizentrische retrospektive Studie aus Italien mit 199 Patient:innen zeigt, dass Abemaciclib plus eine endokrine Therapie bei Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem (HR+/HER2−) fortgeschrittenem Mammakarzinom im klinischen Alltag ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 22,2 Monaten erreicht. Besonders bemerkenswert: Patient:innen mit Dosisreduktionen hatten ein längeres PFS, wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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SABCS 2025
SABCS 2025
Niraparib plus Dostarlimab erreicht 50% pathologische Komplettremission bei BRCA-mutiertem TNBC
Die Phase-II-Studie TBCRC 056 zeigt, dass die neoadjuvante Kombination aus dem PARP-Inhibitor (PARPi) Niraparib und dem Anti-PD-1-Antikörper Dostarlimab bei Patient:innen mit BRCA1/2-mutiertem triple-negativem Mammakarzinom (TNBC) eine pathologische Komplettremissionsrate (pCR) von 50% erreicht. Diese chemotherapiefreie Behandlung führte zudem zu einem signifikanten Anstieg der tumorinfiltrierenden Lymphozyten (TILs), wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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SABCS 2025
SABCS 2025
VERITAC-2-Subgruppenanalyse: Vepdegestrant zeigt konsistente Wirksamkeit bei ESR1-mutierten Mammakarzinomen
Eine Subgruppenanalyse der Phase-III-Studie VERITAC-2 bestätigt die Überlegenheit des oralen PROTAC-Östrogenrezeptor-Degraders Vepdegestrant gegenüber Fulvestrant bei Patient:innen mit ESR1-mutierten, Östrogenrezeptor-positiven, HER2-negativen (ER+/HER2-) fortgeschrittenen Mammakarzinomen. Der Wirksamkeitsvorteil zeigte sich durchgehend über alle klinisch relevanten Subgruppen hinweg, wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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SABCS 2025
SABCS 2025
ER+/HER2- EBC: Elacestrant zeigt bei prämenopausalen Patientinnen vergleichbare Wirksamkeit mit und ohne OFS
Die Phase-II-Studie SOLTI-2104-PremiÈRe zeigt erstmals, dass Elacestrant mit oder ohne Unterdrückung der Ovarialfunktion bei prämenopausalen Frauen mit Estrogenrezeptor-positivem, HER2-negativem frühem Mammakarzinom (ER+/HER2- EBC) signifikante wachstumshemmende und molekulare Effekte erzielt. Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert.
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SABCS 2025
SABCS 2025
Hohe Akzeptanz fertilitätserhaltender Maßnahmen bei prämenopausalen Mammakarzinom-Patientinnen
Die multizentrische prospektive PREFER-Studie zeigt eine hohe Akzeptanz von Strategien zur Erhaltung der Ovarialfunktion und Fertilität bei prämenopausalen Frauen mit frühem Mammakarzinom. Die Studie untersuchte die Inanspruchnahme verschiedener fertilitätserhaltender Maßnahmen und deren Sicherheit. Die kontrollierte ovarielle Stimulation zur Oozyten-Kryokonservierung zeigte keinen negativen Einfluss auf die Prognose, wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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SABCS 2025
SABCS 2025
Verzicht auf Axilladissektion bei Sentinel-Lymphknoten-Makrometastasen zeigt vergleichbare Ergebnisse
Bei Patient:innen mit frühem Mammakarzinom und ein bis drei Makrometastasen in Sentinel-Lymphknoten zeigten sich nach sechsjähriger Nachbeobachtung keine signifikanten Unterschiede im invasiven krankheitsfreien Überleben (iDFS) zwischen einer alleinigen Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (SLNB) und einer kompletten Axilladissektion. Dies ergab die zweite Randomisierung der INSEMA-Studie, deren Ergebnisse beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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SABCS 2025
SABCS 2025
Mobile Gesundheitsanwendung verbessert Lebensqualität junger Mammakarzinom-Überlebender
Eine mobile Gesundheitsanwendung für jugendliche und junge erwachsene Mammakarzinom-Überlebende, die maßgeschneiderte Unterstützung durch Überwachung elektronischer patientenberichteter Ergebnisse (ePROs) bietet, verbesserte die Lebensqualität und Symptome signifikant. Dies ergab eine randomisierte klinische Studie mit dem „Young, Empowered & Strong“ (YES)-Tool, deren Ergebnisse beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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