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Top-News
3 Min|
MEDEAconnect 2026: Zwei Abende, ein Thema – Lungenkarzinom. Sind Sie dabei?
Der Countdown läuft: Am 11. und 12. November findet die MEDEAconnect 2026 online statt. Zwei Abende, jeweils zwei Stunden – vollgepackt mit aktuellen Themen rund um das Lungenkarzinom, fachlicher Einordnung und Raum für Diskussionen. Von NSCLC und SCLC bis hin zur KI in der Thoraxonkologie. Wer sich 2026 noch einmal kompakt auf den aktuellen Stand bringen möchte, sollte sich jetzt anmelden.
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Urothelkarzinom
4 Min|
ESMO 2026
Perioperative Therapie mit Enfortumab-Vedotin und Pembrolizumab schränkt Lebensqualität gegenüber neoadjuvanter Chemotherapie nicht ein
Erkrankte mit muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC) haben trotz neoadjuvanter Behandlung ein hohes Rezidivrisiko. In der jüngst publizierten Phase-III-Studie KEYNOTE-B15/EV-304 hatte die Kombination aus dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Enfortumab-Vedotin und dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab (EV/Pembro) gegenüber einer neoadjuvanten Chemotherapie mit Cisplatin/Gemcitabin (Cis/Gem) bei Cisplatin-geeigneten Erkrankten mit MIBC zu signifikant besseren Ergebnissen in überlebensrelevanten Endpunkten geführt [1]. Eine auf dem Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorgestellte Analyse zu Patient-Reported-Outcomes (PRO) ergab, dass sich beide Behandlungsarme in puncto gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) kaum unterschieden [2].
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Malignes Melanom
4 Min|
ESMO 2026
BRAF-V600-mutiertes Melanom: Zielgerichtete Therapie plus Checkpoint-Inhibitor in der Erstlinie toppt alleinige Checkpoint-Inhibition
Die BRAF-Inhibition ist beim fortgeschrittenen Melanom mit BRAF-V600-Mutation ein relevanter Therapiebaustein. Eingesetzt wird er meist nach einer Checkpoint-Inhibitor-Therapie, nachdem die DREAMseq- und die 4-Jahres-Daten der SECOMBIT-Studie einen Vorteil für diese Sequenz gezeigt hatten [1, 2]. Auf dem Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) stellte Prof. Dirk Schadendorf, Universitätsklinikum Essen, nun die finale Analyse der STARBOARD-Studie vorgestellt, die bereits in der Erstlinie eine Kombination aus dem BRAF-Inhibitor Encorafenib, dem MEK-Inhibitor Binimetinib und dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab einsetzte und mit der alleinigen Immuntherapie verglich [3]. Die Wirksamkeit der Dreifachtherapie war alleinigem Pembrolizumab hinsichtlich der objektiven Ansprechrate (ORR; primärer Endpunkt) und des progressionsfreien Überlebens (PFS; sekundärer Endpunkt) signifikant und klinisch relevant überlegen.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
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Ösophaguskarzinom
3 Min|
ESMO 2026
Ösophaguskarzinom: Pembrolizumab als Add-on zur definitiven Radiochemotherapie ohne Vorteil
Wird bei Erkrankten mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschritteten Ösophaguskarzinom die standardmäßig verabreichte definitive Radiochemotherapie (dRCT) in der Erstlinie durch eine PD-1-Checkpoint-Inhibition mit Pembrolizumab ergänzt, wirkt sich das nicht positiv auf das ereignisfreie Überleben (EFS) aus – auch dann nicht, wenn die PD-L1-Expression sehr hoch ist (CPS≥10). Das sind die Ergebnisse der Phase-III-Studie KEYNOTE-975, die beim Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 präsentiert wurden [1]. Da sich in der vorgestellten zweiten Interimsanalyse beim koprimären Endpunkt EFS bei PD-L1-positiven (CPS≥10) Erkrankten keine Vorteile durch die zusätzliche Immuntherapie zeigten, wird der zweite primäre Endpunkt Gesamtüberleben (OS) nicht mehr final ermittelt; die Studie wird vorzeitig gestoppt.
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SCLC
2 Min|
SCLC: Tambotatug Pelitecan verlängert das Überleben nach Platin-Therapie
Beim kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC) ist die Prognose bei einem Rückfall nach einer Platin-basierten Erstlinientherapie weiterhin ungünstig. Eine neue Option könnte Tambotatug Pelitecan (Tam-Peli) sein, ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das gegen das Immun-Checkpoint-Molekül B7-H3 gerichtet ist. In einer randomisierten Phase-III-Studie mit 451 SCLC-Patient:innen nach Progression unter Erstlinientherapie verlängerte Tambotatug Pelitecan das Gesamtüberleben (OS) im Vergleich zu Topotecan. Auch das progressionsfreie Überleben (PFS) und die Ansprechrate fielen deutlich besser aus [1].
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Machtmissbrauch in der Medizin: Deutscher Ärztinnenbund setzt Zeichen für einen Kulturwandel
Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt und Diskriminierung dürfen im Gesundheitswesen keinen Platz haben. Mit einer im Rahmen der Mitgliederversammlung am 16. Oktober 2026 in Hannover einstimmig verabschiedeten Erklärung bekräftigt der Deutsche Ärztinnenbund e. V. (DÄB) seine Forderung nach einem grundlegenden Kulturwandel in der Medizin [1]. Der Verband nimmt insbesondere jene strukturellen Bedingungen in den Blick, die Machtmissbrauch begünstigen und dessen Aufarbeitung erschweren.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE | DGHO 2026
Multiples Myelom: Bispezifische Antikörper in der Praxis sicher aufdosieren
Bispezifische Antikörper erzielen beim rezidivierten oder refraktären Multiplen Myelom hohe Ansprechraten. Die meist stationäre Aufdosierung bindet jedoch Krankenhauskapazitäten und belastet Betroffene. Für eine sichere Verlagerung in die Praxis sind laut Prof. Peter Paschka, Ludwigshafen und Dr. Daniel Debatin, Heidelberg sorgfältige Patientenselektion, klare Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis entscheidend.
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Gesundheitspolitik
3 Min|
Kassen und Ärzteschaft streiten: Müssen Patient:innen länger warten?
Es geht um Praxistermine für die Patient:innen und um
Milliardensummen: Nach heftigen Warnungen der Ärzteschaft legen sich die Krankenkassen mit Deutschlands oberstem Kassenarzt an.
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Medizin
3 Min|
Stoffwechselspuren sollen Darmkrebsrisiko früher sichtbar machen
Darmkrebs früher erkennen und möglichst verhindern: Das ist das Ziel des neuen Verbundprojekts NAD-MAGIC. Darmkrebs entwickelt sich meist über viele Jahre, lange bevor ein Tumor sichtbar wird. Wie chronische Entzündungs- und Alterungsprozesse das Gewebe so verändern, dass die Entstehung von Krebsvorstufen begünstigt wird, ist bislang nur unzureichend verstanden. Deshalb sucht NAD-MAGIC nach frühen Stoffwechselveränderungen der Darmschleimhaut, die einer Krebsentstehung vorausgehen könnten.
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Urothelkarzinom
3 Min|
DGU 2026
Biomarkeranalyse und deutsche Versorgungsdaten ergänzen Evidenz für Avelumab-Therapie bei fortgeschrittenem Urothelkarzinom
Auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) vom 16. bis 19. September 2026 in Düsseldorf wurden zwei Datensätze zur Erstlinien-Erhaltungstherapie mit Avelumab beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom (la/mUC) vorgestellt. Eine explorative Post-hoc-Analyse der Phase-III-Studie JAVELIN Bladder 100 untersuchte die Behandlungsergebnisse in Abhängigkeit von der NECTIN-4- und HER2-Expression. Die deutsche Subgruppe der Real-World-Studie AVENUE lieferte ergänzend Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit im Versorgungsalltag.
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Medizin
AGO-Empfehlungen 2026: Update zu CDK4/6-Inhibitoren
AGO-Update: Was die Commission Mamma zu CDK4/6-Inhibitoren beim HR+, HER2-, eBC empfiehlt, erfahren Sie hier im Überblick.
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Medizin
2 Min|
Rinatabart Sesutecan zeigt hohe Ansprechrate beim platinresistenten Ovarialkarzinom
In der Studie RAINFOL-01 wurde Rinatabart Sesutecan (Rina-S), ein gegen den Folatrezeptor alpha (FRα) gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) mit einem Topoisomerase-I-Inhibitor (TOPO1-Inhibitor), untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass Rina-S bei 109 behandelten Patientinnen mit platinresistentem Ovarialkarzinom (PROC) eine bestätigte objektive Ansprechrate (ORR) von 45,9% (95%-KI: 36,3–55,7) erzielte, darunter fünf Fälle von vollständigem Ansprechen (CR). Die mediane Ansprechdauer (mDOR) betrug 12,1 Monate (95%-KI: 6,5–15,4); bei 51% der Patientinnen, die auf die Behandlung angesprochen hatten, bestand das Ansprechen nach einem Jahr weiterhin fort. Die Ergebnisse wurden erstmals auf dem Kongress der International Gynecologic Cancer Society (IGCS) in Montreal, Kanada, vorgestellt.
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Entitätsübergreifend
2 Min|
DGHO 2026
Individualisierte Therapiestrategien bei ITP und Immundefekten
Das Immunsystem gezielt beeinflussen, ohne zusätzliche Risiken aus dem Blick zu verlieren: Dafür braucht es individualisierte Therapiestrategien, die Wirksamkeit und mögliche Komplikationen berücksichtigen. Aktuelle Daten zur Immunthrombozytopenie (ITP) und zu sekundären Immundefekten unterstreichen, wie wichtig die Einschätzung von Risikofaktoren, eine frühzeitige Diagnostik und gezielte Infektionsprävention ist.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Nigeria bestätigt ersten Ebola-Fall
Eine mit Ebola infizierte Frau reist mit dem Flugzeug aus Uganda nach Nigeria. Dort wird ihre Ebola-Infektion bestätigt. 44 Kontakte sind bereits erfasst - wie groß ist das Risiko einer Ausbreitung?
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Bundesrat fordert Recht auf Vergessenwerden nach Krebs
Wer einmal eine Krebserkrankung überstanden hat, kann noch Jahre später bei Versicherungen oder Adoptionen Nachteile haben. Dagegen erheben nun die Länder ihre Stimme.
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Hämatologie
2 Min|
DGHO 2026
Belantamab-Mafodotin: Neue Daten zu Folgetherapie und Sicherheit
Beim Multiplen Myelom gewinnen bei zunehmenden Resistenzen gegen etablierte Therapien neue Wirkmechanismen an Bedeutung. Seit Juli 2025 steht mit Belantamab-Mafodotin ein BCMA-gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat ab dem ersten Rezidiv zur Verfügung. Neue Analysen beleuchten Gesamtüberleben und Infektionsrisiko im indirekten Therapievergleich sowie die Wirksamkeit T-Zell-umlenkender Therapien nach Belantamab-Mafodotin.
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Medizin
3 Min|
Möglicher neuer therapeutischer Ansatz für Muskelschwund bei Krebs
Muskelschwund betrifft bis zu 80% der Krebspatient:innen. Ausgelöst wird diese durch Krebs induzierte Kachexie (Cancer-Induced Cachexia, CIC) von Botenstoffen, welche die Tumorzellen selbst aussenden. Ein Team der Medizinische Hochschule Hannover hat nun den molekularen Mechanismus entdeckt, der dafür verantwortlich ist. Gleichzeitig haben die Forschenden ein Protein entdeckt, dass entgegen seiner üblichen Funktion die Skelettmuskel-Gene aktiviert und so der Kachexie entgegenwirkt.
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Medizin
3 Min|
Quercetin bremst Lungenkrebszellen an mehreren Stellen gleichzeitig
Quercetin steckt in Zitrusfrüchten, Zwiebeln und Buchweizen und ist für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Nun haben Forschende am Universitätsklinikum Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersucht, wie der Pflanzenstoff bei Lungenkrebs helfen könnte. Im Labor zeigte sich, dass Quercetin die Teilung von Lungenkrebszellen bremst und ihre Wanderung fast vollständig stoppt [1].
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Medizin
2 Min|
Therapieplanung und Bestellung in einer Software
Connected Consumables, Anbieter der onkologischen Therapieplanungssoftware Onctopus® und die Medios Digital GmbH gehen eine Partnerschaft ein. Ziel ist es, Onctopus® um eine direkte Bestellfunktion für patientenindividuelle Zubereitungen zu erweitern. So wird der gesamte onkologische Versorgungsprozess – von der Therapieplanung über die Dosisberechnung bis zur Bestellung – erstmals lückenlos in einem System abgebildet.
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Medizin
4 Min|
Tomosynthese im Screening entdeckt häufiger Brustkrebs
Die digitale Brust-Tomosynthese könnte etwa ein Viertel der invasiven Brustkrebsfälle verhindern, die zwischen zwei regulären Screening-Untersuchungen entdeckt werden. Im ersten Jahr nach einem unauffälligen Screening lag die Rate dieser sogenannten Intervallkarzinome um 29% niedriger als bei der herkömmlichen Mammografie. Das zeigt die bislang weltweit größte Vergleichsstudie TOSYMA. Ein Forschungsteam der Universität Münster und des Universitätsklinikums Münster (UKM) hat die Ergebnisse mit weiteren Partnern in der Fachzeitschrift „The Lancet Oncology“ veröffentlicht [1].
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Gesundheitspolitik
1 Min|
Apotheken sehen keine Engpässe bei saisonalen Medikamenten
Die kalte Jahreszeit und damit die Hochsaison für Schnupfen und Fieber naht. Aus den Apotheken kommt dazu eine gute Nachricht: Sie sehen keine Engpässe bei saisonalen Arzneimitteln.
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