Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 358

Nierenzellkarzinom
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Immuntherapie als Behandlung beim mRCC

Mit verschiedenen Wirksubstanzen konnte ein Überlebensvorteil gegenüber dem mTOR-Inhibitor Everolimus in der Zweitlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) gezeigt werden. Hierzu zählt auch die Therapie mit dem PD-1-Checkpoint-Inhibitor Nivolumab. Manuela Schmidinger, Wien, legte bei einem BMS-Symposium anlässlich der Jahrestagung der ESMO den Schwerpunkt ihres Vortrags auf den aktuellen Stand der Immuntherapie mit Nivolumab beim mRCC.
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Nierenzellkarzinom
 2 Min|

mRCC: Cabozantinib in head-to-head-Studien überlegen

Die Erstlinientherapie mit Sunitinib ist ein Standard beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC). Resistenzen gegen den VEGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) gehen u.a. mit einem Anstieg der MET- und AXL-Expression einher. Cabozantinib ist ein TKI, der sowohl VEGFR als auch MET und AXL inhibiert. Beim ESMO-Kongress in Kopenhagen wurden Studienergebnisse zu der neu zugelassenen Zweitlinienoption präsentiert.
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Malignes Melanom
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Malignes Melanom: Langzeit-OS unter kombinierter Immuntherapie

Auf dem ESMO-Kongress 2016 wurden Langzeitdaten zur Behandlung des malignen Melanoms mit Checkpoint-Inhibitoren diskutiert. Jeffrey Weber, New York, USA, betonte das Erreichen eines Plateaus der Überlebenskurven, das auf ein Langzeitüberleben unter der Immuntherapie hindeutet. Einen weiteren Fokus legte Weber auf Daten, die eine langfristig andauernde Remission nach Therapieabbruch zeigten.
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Prostatakarzinom
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Wichtige Studien zu Chemotherapie-Optionen beim Prostatakarzinom

Cabazitaxel wurde als Alternative bei einer Resistenzentwicklung gegen Docetaxel entwickelt. Die multizentrische, internationale, randomisierte FIRSTANA-Studie verglich in 3 Studienarmen die Wirksamkeit und Sicherheit von Cabazitaxel in den Dosierungen 20 mg/m2 (q3w) und 25 mg/m2 (q3w) mit Docetaxel (75 mg/m2 q3w), jeweils in Kombination mit Prednison (10 mg/Tag). Die Chemotherapie-Regime waren vergleichbar in der Wirksamkeit, wiesen aber ein unterschiedliches Nebenwirkungsprofil auf.
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Malignes Melanom
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Pembrolizumab in der Behandlung von Urothelkarzinom und NSCLC

Nach dem Durchbruch der Checkpoint-Inhibitoren in der Behandlung des malignen Melanoms stellte sich die Frage, ob Checkpoint-Blockaden auch bei anderen Entitäten wirksam sind. Durch die Zulassung von PD-1-Inhibitoren als Zweitlinientherapie beim metastasierten nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) und neuesten Studienergebnissen in der Behandlung des Urothelkarzinoms ist diese Frage nun beantwortet, wie Roger Dansey, MSD Senior Vice President, bei einer Pressekonferenz von MSD resümierte.
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Mammakarzinom
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Fortgeschrittenes Mammakarzinom: Neue Chemotherapie wirkt insbesondere bei Hirnmetastasierung

Das metastasierte Mammakarzinom ist für viele Therapiestrategien ein Vorreiter. Trotz der enormen Verbesserung der Prognose besteht insbesondere für schwer vorbehandelte Patientinnen ein hoher Bedarf an wirksamen Medikationen. Bei einem Satellitensymposium von Daiichi Sankyo zeigte Javier Cortes, Madrid, Spanien, neue Fortschritte: das Erreichen eines Überlebensvorteils für Patientinnen mit Hirnmetastasen unter Etirinotecan Pegol.
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Kolorektales Karzinom
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mCRC: Rechts- oder linksseitig als Prognosekriterium

Die Analyse der Studien FIRE-3 und CRYSTAL haben für linksseitige metastasierte Kolorektalkarzinome (mCRC) 38,0 bzw. 28,0 Monate Gesamtüberleben sowie ca. 18,3 und 23,0 Monate bei rechtsseitigen Tumoren gezeigt. Prognostisch prädiktiv war dabei die Anti-EGFR-Therapie mit Cetuximab für linksseitige Tumoren. Zudem ließ sich ein nicht signifikanter Trend für einen Vorteil von einer Anti-VEGF-Therapie mit Bevacizumab bei rechtsseitigen Tumoren beobachten, so PD Dr. Sebastian Stintzing, München (1). Wir wissen heute, dass rechts- und linksseitige Kolorektalkarzinome tumorbiologisch und prognostisch unterschiedlich sind. Ca. ein Drittel aller mCRC liegen rechtsseitig.
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Kolorektales Karzinom
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mCRC: Lebenszeitverlängerung durch TAS-102

„Die Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) entwickelt sich kontinuierlich weiter“, sagte Prof. Dr. Hans-Joachim Schmoll, Halle. Intensiv vorbehandelte mCRC-Patienten profitieren seit Kurzem auch von Trifluridin/Tipiracil (TAS-102, Lonsurf®), einem oralen Zytostatikum, das den Daten der Phase-III-Studie RECOURSE zufolge das Gesamtüberleben (OS) um 1,8 Monate verlängert und das Sterberisiko im Vergleich zu Placebo um 32% senkt.
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Magenkarzinom
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Metastasiertes Magenkarzinom: Aktualisierter Behandlungsalgorithmus

Drei typische Patienten gebe es beim Magenkarzinom, den über 65-Jährigen mit salzreicher Ernährung, der häufig ein Antrum- oder Corpuskarzinom entwickle; den übergewichtigen Mann mittleren Alters mit Reflux, der meist ein Adenokarzinom des ösophagealen Übergangs bekomme, und schließlich die junge Frau mit diffusem Magenkrebs und Neigung zur Peritonealkarzinose und daher sehr schlechter Prognose, sagte Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran. Er stellte den aktualisierten Behandlungsalgorithmus vor, der für registrierte Ärzte online einsehbar ist.*
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NSCLC
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ROS1- und ALK-positives NSCLC mit Crizotinib zielgerichtet therapieren

Früher erreichte man beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit Chemotherapien maximal zwei Monate Lebensverlängerung. „Etwa 70-80% der Patienten wurden umsonst mit Chemo behandelt, bei hoher Toxizität“, sagte Prof. Dr. Jürgen Wolf, Köln. „Inzwischen weiß man, dass der Patient davon profitiert, wenn eine auf seine Tumorbiologie abzielende Therapie zum Einsatz kommt“, so Wolf. Die Erfolgsgeschichte begann mit der Entdeckung von Treibermutationen von z.B. EGFR, ROS1 und ALK.
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Sarkome
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Endlich auch Fortschritte in der Therapie von Weichgewebesarkomen

„Fortgeschrittene Weichgewebesarkome sind seltene Tumorerkrankungen, die schwierig zu behandeln sind“, sagte Prof. Dr. Peter Reichhardt, Berlin. Bisherige Versuche, das Gesamtüberleben (OS) bei Weichteilsarkomen mit Kombinationstherapien zu verlängern, blieben erfolglos – bis jetzt. Die Daten zu dem Anti-PDGFRa-Antikörper Olaratumab sind vielversprechend. „Ein signifikanter Vorteil von etwa 11 Monaten im OS unter der Kombination von Olaratumab und Doxorubicin im Vergleich zu Doxorubicin allein – das war überraschend“, sagte Reichhardt.
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