Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 283

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 3 Min|

Präklinische Studie: Kombinationstherapie hemmt ATM-mutierten Pankreas-Tumor

Ulmer Wissenschaftler haben nun in einer präklinischen Studie am Mausmodell einen mutationsspezifischen kombinatorischen Therapieansatz gewählt, der sich gegen eine Pankreaskarzinomvariante richtet, bei der ein wichtiges DNA-Reparaturgen (ATM) mutiert ist. Den Forschenden gelang es durch die Kombination dreier Substanzen, die zellulären Reparaturmechanismen auf breiter Linie abzuschalten. Der Effekt: die Krebszellen starben ab und das Tumorwachstum wurde gehemmt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse der Studie in der renommierten britischen Fachzeitschrift „GUT“, sowie eine Erweiterung des Therapieregimes in „Cells“.
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Medizin
 3 Min|

r/r AML: Überlebensvorteil unter Gilteritinib-Therapie nach allogener Stammzelltransplantation

Gilteritinib (XOSPATATM) ist seit Ende 2019 als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierter oder refraktärer akuter myeloischer Leukämie (r/r-AML) mit einer FLT3-Mutation zugelassen. Die Zulassung beruhte auf Daten der Phase-III-Studie ADMIRAL, die einen signifikanten Vorteil von Gilteritinib im Gesamtüberleben im Vergleich zur Salvage-Chemotherapie zeigte (1, 2).  Zum diesjährigen virtuellen Kongress der Japanese Society of Hematology (JSH) wurden weitere Ergebnisse zur ADMIRAL-Studie präsentiert, die einen Trend hinsichtlich eines Überlebensvorteils bei Wiederaufnahme der Gilteritinib-Therapie nach einer allogenen Stammzelltransplantation zeigen (3).
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Medizin
 3 Min|

Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom: Zulassung für Niraparib als Monotherapie zur Erstlinien-Erhaltungstherapie

Die Europäische Kommission hat den Poly(ADP-ribose)Polymerase (PARP)-Inhibitor Niraparib (Zejula®) als Monotherapie zur Erstlinien-Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom zugelassen. Damit steht die einmal täglich einzunehmende Therapie nun für erwachsene Patientinnen mit fortgeschrittenem epithelialem (FIGO-Stadien III und IV) high-grade Karzinom der Ovarien, der Tuben oder mit primärem Peritonealkarzinom, die nach einer Platin-basierten Erstlinien-Chemotherapie ein Ansprechen (komplett oder partiell) haben, zur Verfügung. Niraparib ist derzeit der einzige PARP-Inhibitor, der in der Europäischen Union als Monotherapie für Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom unabhängig vom Biomarkerstatus zugelassen ist.
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Medizin
 4 Min|

Ansprechdauer bei Pembrolizumab als Monotherapie fast fünfmal länger als bei Chemotherapie (29,1 vs. 6,3 Monate)

Die Ergebnisse der KEYNOTE-024 repräsentieren das längste Follow-up einer Immuntherapie in einer randomisierten Phase-III-Studie zur Erstlinienbehandlung bei Lungenkrebs. Die 5-Jahres-Überlebensrate hat sich durch die Erstlinientherapie mit Pembrolizumab (KEYTRUDA®) (31,9 %) vs. Chemotherapie (16,3 %) bei bestimmten Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom und PD-L1-exprimierenden Tumoren (TPS ≥ 50 %) verdoppelt.
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NSCLC
 2 Min|

Lorlatinib firstline verbessert PFS signifikant im Vergleich zu Crizotinib beim ALK+ NSCLC

Einer Interimsanalyse der randomisierten, multizentrischen, open-label Phase-III-Studie CROWN zufolge konnte der 3.-Generations-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Lorlatinib bei Patienten mit zuvor unbehandeltem ALK+ nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) das progressionsfreie Überleben (PFS) verglichen mit Crizotinib statistisch signifikant und klinisch bedeutsam verlängern (1). Damit stellt der TKI eine neue Firstline-Therapieoption für diese Patienten dar.
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Mammakarzinom
 1 Min|

TNBC: Atezolizumab im metastasierten und neoadjuvanten Setting

Mit der Zulassung von Atezolizumab (Tecentriq®) in Kombination mit nab-Paclitaxel in der Erstlinie des triple-negativen Mammakarzinoms (TNBC) hat sich das Gesamtüberleben der Patientinnen deutlich verbessert. Da die Überlebenschancen dieser Patientinnenpopulation bislang deutlich schlechter waren als bei anderen Subgruppen, wurde mit der Zulassung eine bedeutende Lücke in der Therapie geschlossen.
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NSCLC
 1 Min|

Blut-basiertes genomisches Profiling mit RWD beim fortgeschrittenen NSCLC vergleichbar

In der laufenden, globalen Studie BFAST wird das Verhältnis der Detektion genetischer Alterationen mittels Blut-basiertem next generation sequencing (NGS) anhand zirkulierender Tumor-DNA und der Aktivität zielgerichteter Therapien und Immuntherapie bei Patienten mit firstline fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) untersucht. Die natürliche historische Vergleichskohorte Z ist nicht-interventionell und erfasst Real-world-Daten (RWD) von Patienten, die ihre Behandlung außerhalb der Studie erhalten. Die vorliegende Auswertung zeigt die in der BFAST-Studie erhobenen Patienten-charakteristika und die Prävalenz genomischer Alterationen, die im Blut detektiert wurden.
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NSCLC
 2 Min|

Überlegenheit von Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression bestätigt

Die Studie KEYNOTE-024 hatte für Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und einer hohen PD-L1-Expression unter Pembrolizumab (Keytruda®) mono einen deutlichen Überlebensvorteil gegenüber einer Chemotherapie gezeigt (1). Die nun vorgestellten 5-Jahres-Daten bestätigen den Überlebensbenefit auch im Langzeitverlauf. Das Gesamtüberleben (OS) war unter Pembrolizumab gegenüber der Chemotherapie nahezu verdoppelt (2).
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NSCLC
 2 Min|

NSCLC: Wirksamkeit und Sicherheit von Nintedanib + Docetaxel bestätigt

Nintedanib ist ein oral applizierbarer Angiokinase-Inhibitor, der die Rezeptoren für den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF), den Fibroblasten-Wachstumsfaktor (FGF) und den Platelet-Derived Growth Factor (PDGF) hemmt. In der EU und in anderen Ländern ist Nintedanib zur Behandlung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) im Drüsengewebe (Adenokarzinom) nach einer Chemotherapie zugelassen. Im Folgenden werden die aktualisierten Ergebnisse der laufenden, nicht-interventionellen Studie (NIS) VARGADO vorgestellt (1).
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Schilddrüsenkarzinom
 1 Min|

Fortgeschrittenes Schilddrüsenkarzinom mit TRK-Fusion: Larotrectinib wirksam und sicher

Larotrectinib ist ein im zentralen Nervensystem aktiver, hoch selektiver Inhibitor der Tropomyosin-Rezeptorkinase (TRK) und konnte bei verschiedenen Tumorentitäten mit einer TRK-Fusion zu einer objektiven Ansprechrate (ORR) von 79% und einer medianen Dauer des Ansprechens (DoR) von 35,2 Monaten führen, weshalb er von EMA und FDA für die Behandlung von erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einem Karzinom mit TRK-Fusion zugelassen wurde. Eine Subgruppenanalyse zeigte nun, dass Larotrectinib bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-medullären Schilddrüsenkarzinom mit TRK-Fusion hoch wirksam und dabei gut verträglich ist. Daher sollte eine Testung auf TRK-Genfusionen bei diesen Patienten routinemäßig erfolgen.
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