Journal Onkologie

Gynäkologische Tumoren | Beiträge ab Seite 3

Beiträge zum Thema Gynäkologische Tumoren

Mammakarzinom
Triple-negatives Mammakarzinom im Frühstadium: Biomarker und Behandlungsstrategien
Interview mit Prof. Dr. med. Rachel Würstlein, München

Triple-negatives Mammakarzinom im Frühstadium: Biomarker und Behandlungsstrategien

Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist eine aggressive Tumorart mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten. Prof. Dr. Rachel Würstlein, Leitende Oberärztin Brustzentrum LMU Klinikum München, erläutert im Gespräch mit JOURNAL ONKOLOGIE neue Therapieansätze bei dieser Entität und die Bedeutung personalisierter und markerorientierter Therapien.
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Gynäkologische Tumoren
Auf deinem Tablet mit schwarzen Rand und blauen Hintergrund steht englisch Vulvar Cancer und es sind noch ein Stethoskop, ein Handy und Tabletten zu sehen..

Primäre Radiochemotherapie
beim fortgeschrittenen Vulvakarzinom

Das fortgeschrittene Vulvakarzinom stellt aufgrund der anatomischen Gegebenheiten und der häufig hohen Komorbiditätslast der meist älteren Patientinnen eine besondere therapeutische Herausforderung dar. Während die primäre Operation in frühen Stadien den Therapiestandard bildet, ist sie bei lokal fortgeschrittener Erkrankung häufig mit erheblicher Morbidität verbunden oder nicht möglich. In diesen Situationen hat sich die primäre Radiochemotherapie (RCT) als effektive, organerhaltende Behandlungsoption etabliert. Der vorliegende Übersichtsartikel fasst die aktuelle Evidenz zur primären RCT beim fortgeschrittenen Vulvakarzinom zusammen und beleuchtet insbesondere Überlebensdaten, Dosiskonzepte und die Rolle der simultanen Chemotherapie.
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Mammakarzinom
Antikörpertherapie von HER2-positiven Brustkrebszellen

Medikamentöse Therapie des ​HER2-positiven ­Mammakarzinoms

Der vorliegende Artikel schafft einen umfassenden Überblick über die aktuelle evidenzbasierte medikamentöse Systemtherapie des HER2-positiven Mammakarzinoms entlang des gesamten Erkrankungsverlaufs. In der kurativen Situation stehen dabei neue neoadjuvante sowie postneoadjuvante Eskalations- und Deeskalationsstrategien im Fokus. In der metas­tasierten Situation werden aktuelle und zeitnah praxisverändernde Studiendaten diskutiert.
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Ovarialkarzinom
Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Das Ovarialkarzinom zählt bei vergleichsweiser niedriger Inzidenz zu den tödlichsten gynäkologischen Tumoren, weil es häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird und schnell Resistenzen bildet. Neue Erkenntnisse zeigen, dass es sich nicht um eine einheitliche Erkrankung handelt, sondern um verschiedene Tumorentitäten mit unterschiedlicher Bio­logie, Prognose und Therapieansprechen. Eine präzise Diagnostik, eine individuell angepasste operative und systemische Therapie sowie der gezielte Einsatz moderner Erhaltungskonzepte sind daher entscheidend, um die Überlebenschancen der Patientinnen zu verbessern. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Primärtherapie des epithelialen Ovarialkarzinoms.
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BNGO
BNGO-Hauptstadtkongress 2026

BNGO-Hauptstadtkongress 2026 – ein Muss für niedergelassene und ambulant tätige gynäkologische Onkologen

Am 19. und 20. Juni ist es wieder so weit: der traditionelle Hauptstadtkongress unseres Berufsverbands der Niedergelassenen und ambulant tätigen gynäkologischen Onkologen (BNGO) findet erneut im Hotel Maritim Pro Arte in Berlin statt. Dort treffen sich Ärzt:innen aus ganz Deutschland gemeinsam mit ihrem medizinischen Fachpersonal jedes Jahr, um sich über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Aspekte der ambulanten gynäkologischen Onkologie sowie aktuelle gesundheitspolitische Fragestellungen auszutauschen. Selbstverständlich ist der Kongress auch für Kolleg:innen außerhalb des Berufsverbands in Praxis und Klinik offen. Auch andere Fachdisziplinen und Berufsgruppen sind herzlich willkommen. Dadurch verbindet der Kongress sowohl Praxis als auch Klinik und Wissenschaft und integriert dabei das gesamte Team, das in die Betreuung unserer onkologischen Patient:innen eingebunden ist. Der Kongress bietet Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter:innen und eine Plattform für Kommunikation untereinander, um sie für die Tätigkeit in der ambulanten Versorgung zu motivieren, und um eine Abwanderung in andere Tätigkeitsbereiche abzuwenden.
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Medizin
Mirvetuximab-Soravtansin verbessert Überlebensendpunkte und patientinnenrelevante Aspekte der Lebensqualität
DKK 2026

Mirvetuximab-Soravtansin verbessert Überlebensendpunkte und patientinnenrelevante Aspekte der Lebensqualität

Im Rahmen eines Symposiums während des 37. Deutschen Krebskongresses wurden u. a. die finalen Datenschnitte zu Mirvetuximab-Soravtansin (MIRV) aus der MIRASOL-Studie präsentiert, ergänzt um patientinnenrelevante Endpunkte [1, 2]. Außerdem wurden die Stellung von MIRV in der vor kurzem aktualisierten S3-Leitlinie zu malignen Ovarialtumoren eingeordnet [3], das diagnostische Vorgehen zur Folatrezeptor-alpha(FRα)-Testung [4] erörtert und das ophthalmologische Therapiemanagement im Kontext der Behandlung [3, 5] beleuchtet.
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Mammakarzinom
Frühes HR+/HER2– Mammakarzinom: Breite Patientengruppe profitiert von adjuvanter CDK4/6-Inhibition

Frühes HR+/HER2– Mammakarzinom: Breite Patientengruppe profitiert von adjuvanter CDK4/6-Inhibition

Beim ESMO-Kongress 2025 bestätigten die 5-Jahres-Daten der Natalee-Studie bei Erkrankten mit Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem (HR+/HER2-) frühem Mammakarzinom (eBC) mit hohem Rezidivrisiko den Vorteil durch die Ergänzung der adjuvanten endokrinen Therapie (ET) mit Ribociclib – in allen untersuchten Subgruppen und auch bei Betroffenen ohne Lymphknotenbefall.
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Medizin
Ovarialkarzinom: Fettgewebe beeinflusst Wirksamkeit der Immuntherapie

Ovarialkarzinom: Fettgewebe beeinflusst Wirksamkeit der Immuntherapie

Bei Eierstockkrebs zeigen Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren bislang nur bei wenigen Betroffenen Wirkung. Forschende vom Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz) haben nun entdeckt, dass Fettstoffwechsel-Prozesse im Tumorumfeld eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie gut solche Therapien wirken. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansatzpunkte, um Immuntherapien gezielter einzusetzen, ihre Wirksamkeit zu steigern und Resistenzen zu durchbrechen [1].
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Medizin
Doppelplus für Inavolisib: AGO empfiehlt zielgerichtete Therapie bei PIK3CA-mutiertem ER+/HER2- Mammakarzinom

Doppelplus für Inavolisib: AGO empfiehlt zielgerichtete Therapie bei PIK3CA-mutiertem ER+/HER2- Mammakarzinom

Die AGO-Kommission Mamma hat ihre Therapieempfehlungen zum Mammakarzinom aktualisiert: Der PI3K-Inhibitor Inavolisib wird nun für Patientinnen mit Estrogenrezeptor-positivem (ER+), HER2-negativem (HER2-) metastasiertem Mammakarzinom und nachgewiesener PIK3CA-Mutation mit einem Doppelplus (++) empfohlen, wenn während der adjuvanten endokrinen Therapie oder innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss der adjuvanten endokrinen Therapie ein Rezidiv auftritt. Dies ist die höchsten Empfehlungsstufe der AGO [1]. Damit würdigt die Fachgesellschaft die klinische Relevanz dieser zielgerichteten Therapieoption für eine Patientenpopulation mit bislang hohem ungedecktem medizinischen Bedarf.
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Medizin
Neue Schwachstelle bei therapieresistentem Brustkrebs entdeckt

Neue Schwachstelle bei therapieresistentem Brustkrebs entdeckt

Forschende der Philipps-Universität Marburg haben einen neuen Ansatz zur Behandlung spezieller therapieresistenter Formen des Brustkrebses identifiziert, genauer: des hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Mamakarzinoms. In experimentellen Modellen konnten sie zeigen, dass Tumorzellen, die gegen moderne Standardmedikationen wie CDK4/6-Inhibitoren resistent geworden sind, eine bislang unerkannte metabolische Verwundbarkeit entwickeln. Medikamente wie Metformin oder Dichloracetat, die in den Energiestoffwechsel eingreifen, versetzen diese Zellen unter massiven Energiestress und lösen ihr Absterben aus. Die Ergebnisse veröffentlichen die Forschenden jetzt in der Fachzeitschrift Cell Death & Disease [1].
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Medizin

Frühes HR+, HER2- Mammakarzinom: EMA bestätigt erweiterten Einsatz von Abemaciclib in der Adjuvanz

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Aktualisierung der Fachinformation für Abemaciclib zugelassen, um die Daten der monarchE-Studie zum Gesamtüberleben (OS) aufzunehmen. In der monarchE-Studie führte Abemaciclib zusätzlich zur adjuvanten endokrinen Therapie (ET) bei Frauen und Männern mit frühem, Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem (HER2-) Mammakarzinom und erhöhtem Rezidivrisiko zu einer statistisch signifikanten Verlängerung des OS in der ITT-Population.
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Medizin
Meilenstein in der Präzisionsonkologie: Elacestrant in die S3-Leitlinie Mammakarzinom aufgenommen

Meilenstein in der Präzisionsonkologie: Elacestrant in die S3-Leitlinie Mammakarzinom aufgenommen

Mit der Aufnahme von Elacestrant in die S3-Leitlinie (v5.0) wird ein neuer Standard für das ESR1-mutierte ER+/HER2– mBC nach Progress und vorheriger Behandlung mit CDK4/6i gesetzt.1 Aktuelle Real-World-Daten von Rugo et al. (2026) zeigen nun die klinische Relevanz der EMERALD-Studie: In einer entscheidenden Post-hoc-Analyse erreichten PatientInnen mit ≥ 12 Monate ET + CDK4/6i Vortherapie und ESR1-Mutation ein mPFS von 8,6 Monaten – ein Ergebnis, das durch RWE-Daten mit 8,4 Monaten (rwTTNT) gestützt wird.2,3,*,**
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Mammakarzinom
Wirksam aber toxisch – ADCs beim mTNBC richtig managen
DKK 2026

Wirksam aber toxisch – ADCs beim mTNBC richtig managen

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) erobern die Krebstherapie insbesondere im Bereich der soliden Tumoren. ADCs bestehen aus einem monoklonalen Antikörper, der über einen Linker mit einem zytotoxischen Wirkstoff verbunden ist. ADCs der 3. Generation, wie Sacituzumab govitecan (SG) haben eine hohe Wirksamkeit. Dies führt allerdings auch zu erhöhter Toxizität, die eines entsprechenden Therapiemanagements bedarf.
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Mammakarzinom
Mammakarzinom mit niedriger HER2-Expression: Zielgerichtete Strategien nach endokriner Therapie
DKK 2026

Mammakarzinom mit niedriger HER2-Expression: Zielgerichtete Strategien nach endokriner Therapie

Zu den zielgerichteten therapeutischen Interventionen nach endokriner oder endokrin-basierter Erstlinientherapie zählen beim Hormonrezeptor (HR)-positivem (HR+)/HER2-negativem (HER2-) Brustkrebs PARP-Inhibitoren wie Olaparib oder Talazoparib bei Patient:innen mit BRCA-Keimbahnmutationen, PIK3-Inhibitoren wie Alpelisib und Inavolisib oder der AKT-Inhibitor Capivasertib aber auch Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs).
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Mammakarzinom
DKK 2026

Frühes HR+/HER2– Mammakarzinom: Breite Patientenpopulation profitiert von CDK4/6-Inhibition in der Adjuvanz

Dank eines risikoadaptierten multimodalen Therapiekonzepts haben Patientinnen mit frühem Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen (HR+/HER2-) Brustkrebs eine günstige Prognose. Ein „unmet need“ bleibt das relevante Rezidivrisiko, das über Jahre bestehen bleibt [1]. Betroffene mit hohem Rückfallrisiko können von der CDK4/6-Inhibition, etwa mit Ribociclib, profitieren, selbst dann, wenn keine Nodalbeteiligung besteht [2]. Diese auf Studienevidenz beruhende Erkenntnis findet sich auch in den aktualisierten Empfehlungen der S3-Leitlinie zum Mammakarzinom wieder [3].
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BNGO
ESMO 2025 in Berlin – Highlights zu gynäkoonkologischen Tumoren für die Praxis
Interview mit Dr. med. Steffi Busch, Mühlhausen

ESMO 2025 in Berlin – Highlights zu gynäkoonkologischen Tumoren für die Praxis

Bereits in der Ausgabe 12/2025 haben wir die Highlights vom ESMO 2025 in Berlin zum Mammakarzinom aus Sicht des niedergelassenen Gynäko-Onkologen und BNGO-Vorstandsmitglieds mit Dr. Steffen Wagner, Saarbrücken, vorgestellt und diskutiert. Heute kommentiert BNGO-Vorstandsmitglied Dr. Steffi Busch, niedergelassene gynäkologische Onkologin aus Mühlhausen, für uns weitere wichtige Studienergebnisse vom ESMO zum Ovarial-, Endometrium- und Zervixkarzinom und eine interessante retrospektive Analyse der AGO zum Vulvakarzinom.
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Medizin
Update S3-Leitlinie: Mirvetuximab-Soravtansin für das rezidivierte platinresistente Folatrezeptor-alpha positive Ovarialkarzinom empfohlen

Update S3-Leitlinie: Mirvetuximab-Soravtansin für das rezidivierte platinresistente Folatrezeptor-alpha positive Ovarialkarzinom empfohlen

Die kürzlich aktualisierte S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren (Stand: Januar 2026) [1] empfiehlt Mirvetuximab-Soravtansin mit dem Empfehlungsgrad B: Frauen mit einem platinresistenten Rezidiv eines Folat-Rezeptor-alpha(FRα)-positiven, high-grade serösen Ovarial-, Tuben- oder primären Peritonealkarzinoms, die bereits ein bis drei Vortherapien erhalten haben, sollten eine Monotherapie mit dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) erhalten. Parallel zur Aktualisierung der nationalen Leitlinie hat die European Society for Medical Oncology (ESMO) ein Express Update ihrer Clinical Practice Guideline zur Behandlung des epithelialen Ovarialkarzinoms publiziert [2]. Auch hier stellt Mirvetuximab die empfohlene Behandlung für Patientinnen mit rezidivierendem Ovarialkarzinom mit hoher FRα-Expression nach ein bis drei vorangegangenen Therapien sowie einem platinfreien Intervall von weniger als sechs Monaten dar [2]. Mit der Aktualisierung der Leitlinien wird damit eine zielgerichtete Therapie empfohlen, die erstmals einen signifikanten Gesamtüberlebensvorteil gegenüber Chemotherapie in dieser Patientenpopulation erzielte [1-3].
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Mammakarzinom
MRT-gesteuerte Therapieverkürzung beim HER2+ Mammakarzinom

MRT-gesteuerte Therapieverkürzung beim HER2+ Mammakarzinom

Die Standardbehandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms im Stadium II–III sieht neoadjuvant sechs bis neun Zyklen einer Anti-HER2-basierten Chemotherapie vor. Diese Strategie erzielt zwar hohe Komplettremissionsraten und exzellente Überlebensdaten, belastet die Patient:innen jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen. Die TRAIN-3-Studie ging der Frage nach, ob sich durch MRT-gesteuerte Therapieanpassung die Behandlungsdauer bei Patient:innen mit raschem Ansprechen verkürzen lässt – bei gleichbleibend guten Überlebensdaten.
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