Journal Onkologie

Gynäkologische Tumoren | Beiträge ab Seite 3

Beiträge zum Thema Gynäkologische Tumoren

Bei Brustkrebs-Patient:innen, die nach einer neoadjuvanten Chemotherapie von einem klinisch positiven (cN+) zu einem negativen (ycN0) Lymphknotenstatus konvertieren, wird das chirurgische Staging durch die axilläre Lymphknotendissektion (ALND) zunehmend durch weniger invasive Verfahren ersetzt. Diese umfassen die gezielte axilläre Dissektion (TAD) oder die Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (SLNB), möglicherweise gefolgt von einer Komplettierungs-ALND oder regionaler Strahlentherapie bei positivem Befund. Prospektive Daten der AXSANA-Studie, die im Rahmen des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) vorgestellt wurden, belegen nun die Sicherheit weniger invasiver axillärer Staging-Verfahren nach einer neoadjuvanten Chemotherapie.
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SABCS 2025
SABCS 2025 – Die Highlights von Tag 3
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SABCS 2025 – Die Highlights von Tag 4

Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 ging am Freitag zu Ende. 11.300 Ärzt:innen, Wissenschaftler:innen und Patientenvertreter:innen tauschten sich über die aktuellen Entwicklungen aus Forschung und Praxis zur Diagnostik und Therapie von Brustkrebs aus. Der Abschlusstag fokussierte sich unter anderem auf endokrine Resistenzmechanismen, KI-Anwendungen in der Pathologie und neue Therapieansätze beim Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom.
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Sacituzumab govitecan zeigt vergleichbares PFS zur Standardtherapie beim Mammakarzinom mit endokriner Resistenz
SABCS 2025

Sacituzumab govitecan zeigt vergleichbares PFS zur Standardtherapie beim Mammakarzinom mit endokriner Resistenz

Patient:innen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem (HER2-) fortgeschrittenem Mammakarzinom hatten ein vergleichbares progressionsfreies Überleben (PFS), unabhängig davon, ob sie mit Sacituzumab govitecan oder einer Standardchemotherapie als erste Behandlung nach Endokrinresistenz behandelt wurden. Die Phase-III-Studie ASCENT-07 mit 690 Patient:innen erreichte ihren primären Endpunkt nicht, zeigte jedoch einen frühen Trend zur Verbesserung des Gesamtüberlebens. Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert.
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SABCS 2025 – Die Highlights von Tag 2
SABCS 2025

SABCS 2025 – Die Highlights von Tag 2

Der zweite Tag des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) 2025 brachte wegweisende Studienergebnisse in der General Session 1, darunter die erste adjuvante SERD-Studie lidERA mit Giredestrant und neue Daten zur HER2Climb05-Studie mit Tucatinib. Deutsche Forschungsgruppen präsentierten wichtige Erkenntnisse zu Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten und Biomarker-basierter Therapievorhersage beim triple-negativen Mammakarzinom (TNBC).
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T-DXd zeigt überlegene Wirksamkeit gegenüber T-DM1 bei HER2+ Mammakarzinom mit Resterkrankung
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T-DXd zeigt überlegene Wirksamkeit gegenüber T-DM1 bei HER2+ Mammakarzinom mit Resterkrankung

Die Zwischenanalyse der Phase-III-Studie DESTINY-Breast05 bestätigt die statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Überlegenheit von Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) gegenüber Trastuzumab emtansin (T-DM1) bei Patient:innen mit HER2-positivem (HER2+) primärem Mammakarzinom und invasiver Resterkrankung nach neoadjuvanter Therapie. Die Studie mit 1.635 Patient:innen erreichte sowohl den primären Endpunkt des invasionsfreien Überlebens (IDFS) als auch den sekundären Endpunkt des krankheitsfreien Überlebens (DFS). Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert.
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Giredestrant verbessert das iDFS bei HR+ Brustkrebs im Frühstadium

Der orale selektive Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) Giredestrant, der als adjuvante Therapie verabreicht wurde, zeigte bei Patient:innen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem (HER2-) Brustkrebs im Frühstadium eine signifikante Verbesserung des invasiven krankheitsfreien Überlebens (iDFS) im Vergleich zur derzeitigen endokrinen Standardtherapie. Dies geht aus den Ergebnissen der Phase-III-Studie IidERA hervor, die auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 vorgestellt wurden [1].
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SABCS 2025
Tucatinib verlängert progressionsfreies Überleben in der Erstlinien-Erhaltungstherapie bei HER2-positivem Mammakarzinom
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Tucatinib verlängert progressionsfreies Überleben in der Erstlinien-Erhaltungstherapie bei HER2-positivem Mammakarzinom

Die Zugabe von Tucatinib zur Erstlinien-Erhaltungstherapie mit Trastuzumab und Pertuzumab verzögerte die Krankheitsprogression bei Patient:innen mit HER2-positivem (HER2+) metastasiertem Mammakarzinom und verlängerte möglicherweise die chemotherapiefreie Zeit. Die Ergebnisse der Phase-III-Studie HER2CLIMB-05 mit 654 Patient:innen wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert und zeitgleich im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht. Der Nutzen zeigte sich über alle Subgruppen hinweg, einschließlich Patient:innen mit Hirnmetastasen.
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Zugabe von Olanzapin zur Standardantiemese verbessert Übelkeit bei emetogener Chemotherapie

Eine sekundäre Analyse der Phase-III-Studie NCORP mit 310 Brustkrebs-Patient:innen zeigt, dass die Zugabe von Olanzapin zur Standardantiemese Übelkeit sowohl bei hoch- als auch moderat emetogener Chemotherapie verbessert. Bei hochemetogener Chemotherapie wurden 72% der Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens durch Übelkeitskontrolle erreicht. Die Ergebnisse wurden auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) vorgestellt.
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Genexpressions-basierte Subtypisierung zeigt unterschiedliche Ansprechraten auf Immun-Chemotherapie beim TNBC

Eine auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 präsentierte Biomarker-Analyse der NSABP-B59/GBG-96-GeparDouze-Studie zeigt eine erhebliche Heterogenität zwischen triple-negativen Mammakarzinom (TNBC)-Subtypen. Der immunmodulatorische Subtyp erreichte die höchste pathologische Komplettremissionsrate von 74,6%, während sich spezifische Immungenexpressionen als prädiktiv für das Ansprechen auf Atezolizumab erwiesen.
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HR+/HER2+ Brustkrebs: Überlegenheit von Aromatasehemmern gegenüber SERM

Die adjuvante Behandlung von Patient:innen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+) und HER2-positivem (HER2+) Brustkrebs im Frühstadium stellt eine therapeutische Herausforderung dar, da sowohl die Hormonrezeptor- als auch die HER2-Signalwege aktiviert sind. Eine Analyse der Phase-III-Studie ALTTO, deren Ergebnisse auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 präsentiert wurden, untersuchte die Wirksamkeit verschiedener Hormontherapie-Arten bei Patient:innen mit HR+/HER2+ Tumoren mit einer Nachbeobachtung von 10 Jahren. Dabei war der Einsatz von Aromatasehemmern mit einem signifikant verbesserten krankheitsfreien Überleben (DFS) assoziiert.
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Immun-Checkpoint-Inhibitoren können Fertilitätsbeeinträchtigung bei jungen TNBC-Patient:innen verstärken
SABCS 2025

Immuncheckpoint-Inhibitoren können Fertilitätsbeeinträchtigung bei jungen TNBC-Patientinnen verstärken

Die neoadjuvante Chemotherapie (NACT) ist mit einem hohen Risiko für Ovarialversagen bei prämenopausalen Frauen mit Mammakarzinom assoziiert. Eine prospektive Substudie der NSABP B-59/GBG-96-GeparDouze-Studie mit 133 Patientinnen zeigt erstmals, dass die Zugabe von Immuncheckpoint-Inhibitoren (CPI) zur NACT die Rate der Chemotherapie-induzierten Ovarialinsuffizienz (CIOF) bei jungen Frauen mit triple-negativem Mammakarzinom (TNBC) tendenziell erhöht. Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert.
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TNBC: Ki67 und TILs in Residualtumoren nach neoadjuvanter Chemotherapie prognostisch bedeutsam
SABCS 2025

TNBC: Ki67 und TILs in Residualtumoren nach neoadjuvanter Chemotherapie prognostisch bedeutsam

Die Beurteilung der pathologischen Komplettremission (pCR) nach neoadjuvanter Chemotherapie (NACT) beim triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) ist nicht konsistent mit dem Gesamtüberleben verknüpft. Eine gepoolte Analyse aus neun GBG/AGO-B-Studien mit 640 Patient:innen zeigt erstmals, dass die kombinierte Bewertung von Ki67 und tumorinfiltrierenden Lymphozyten (TILs) in Residualtumoren nach einer NACT eine verbesserte Prognoseeinschätzung ermöglicht. Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) in San Antonio präsentiert.
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SABCS 2025 – Die Highlights von Tag 1
SABCS 2025

SABCS 2025 – Die Highlights von Tag 1

Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2024 startete am 9. Dezember mit rund 11.000 erwarteten Teilnehmer:innen aus Forschung und Praxis. Erstmals waren in alle Sitzungen „Advocates" eingebunden, die die Studiendaten aus Sicht der Patient:innen kommentierten. Am ersten Tag standen unter anderem Lebensstilfaktoren in Bezug auf das Brustkrebsrisiko, Therapiestrategien nach CDK4/6-Inhibitor-Versagen und neue Erkenntnisse aus neoadjuvanten Studien der AGO/GBG im Fokus.
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Medizin
DGHO 2025

Erweiterte Optionen zur Prävention von Frakturen und skelettalen Komplikationen beim Mammakarzinom

Bei Patientinnen mit Mammakarzinom sind osteologische Begleiterkrankungen häufig und sollten integraler Bestandteil der onkologischen Betreuung sein. Dies betrifft sowohl Patientinnen mit therapieinduziertem Knochenverlust als auch solche mit ossären Metastasen. Neue Denosumab-Biosimilars erweitern nun das Versorgungsspektrum in allen bisherigen Denosumab-Indikationen.
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SABCS 2025
SABCS 2025

SABCS 2025 – Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten

Prof. Sibylle Loibl, Vorsitzende der German Breast Group (GBG), gibt einen Ausblick auf die Highlights des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) 2025. Im Fokus für sie stehen die adjuvante Phase-III- SERD-Studie lidERA, deutsche Beiträge aus der INSEMA-Studie sowie neue Daten zu HER2-gerichteten Therapien. Zudem spannend: Subgruppenanalysen aus der GeparDouze-Studie und ein Update zur Destiny-Breast05-Studie.
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Medizin

Mirvetuximab-Soravtansin im FRα+ platinresistenten Ovarialkarzinom: Anhaltende Vorteile auch in der Folgetherapie

Mirvetuximab-Soravtansin (MIRV) ist die erste zugelassene Therapie mit einem gegen den Folatrezeptor-alpha (FRα) gerichteten Antikörper im platinresistenten Ovarialkarzinom.a,1 Auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) 2025 wurde ein klinischer Vorteil für die Folgetherapie nach MIRV im Vergleich zur Chemotherapie bestätigt.2
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Mammakarzinom
Früher HR+ Brustkrebs: Bei N1-Nodalstatus und Risikofaktoren ET um CDK4/6i erweitern
DGHO 2025

Früher HR+ Brustkrebs: Bei N1-Nodalstatus und Risikofaktoren ET um CDK4/6i erweitern

Für Frauen mit frühem Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Mammakarzinom (HR+/HER2– eBC) besteht nach Primärtherapie trotz adjuvanter endokriner Therapie (ET) ein relevantes Rezidivrisiko, das sich über zwei Jahrzehnte erstreckt [1]. Das Ausmaß der axillären Lymphknotenbeteiligung korreliert dabei mit dem Rückfallrisiko. Eine US-amerikanische Real-World-Analyse bestätigte nun das deutlich erhöhte Risiko für Rezidive und Mortalität auch bei Frauen mit nur 1–3 befallenen Lymphknoten und zusätzliche Risikofaktoren [2]. Dies untermauert die Empfehlung, in dieser Hochrisikokohorte die adjuvante ET durch einen CDK4/6-Inhibitor (CDK4/6i) zu intensivieren, etwa eine zweijährige Behandlung mit Abemaciclib. Das betonte PD Dr. Anja Welt, Universitätsmedizin Essen, bei einem Symposium im Rahmen der DGHO-Jahrestagung 2025.
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Medizin

Ribociclib beim metastasierten HR+/HER2- Mammakarzinom: Neue Real-World-Datena bestätigen Überlebensvorteil

Auf dem ESMO Breast Cancer 2025 wurde eine Zwischenauswertung der noch laufenden deutschen Real-World-Studie RIBANNAa vorgestellt. Demnach liegt das mediane Gesamtüberleben (OS) unter Ribociclib + Aromatasehemmer/Fulvestrant bei 74,6 Monaten – und damit deutlich höher als unter endokriner Monotherapie oder Chemotherapie.1 Die Ergebnisse bestätigen die signifikanten OS-Vorteile unter Ribociclib aus den Zulassungsstudien.2-6 Auch in den AGO-Empfehlungen für metastasierten Brustkrebs erhält Ribociclib die höchste derzeit vergebene Bewertung innerhalb der CDK4/6-Inhibitor-Klasse.7
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Medizin
HPV-Impfung: Cochrane Reviews bestätigen Wirksamkeit und Sicherheit

HPV-Impfung: Cochrane Reviews bestätigen Wirksamkeit und Sicherheit

Daten aus zwei neuen Cochrane Reviews untermauern die Impfempfehlung gegen Humane Papillomviren (HPV): Die untersuchten Impfstoffe – die auf verschiedene HPV-Typen abzielen – schützen Frauen zuverlässig vor dauerhaften Infektionen mit den jeweiligen Viren. Zudem senken sie schon im frühen Erwachsenenalter wahrscheinlich das Risiko für Krebs am Gebärmutterhals. Langzeitdaten bestätigen, dass die Impfung gut verträglich ist und liefern keine Hinweise auf schwere unerwünschte Wirkungen.
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