Journal Onkologie

Mammakarzinom

Überblick

Mammakarzinom

Brustkrebs ist mit jährlich 70.000 neuen Fällen die häufigste Krebserkrankung der Frau in Deutschland. Die Erkrankung tritt in sehr variablen Formen auf. Etwa jede 5. Patientin erhält die Diagnose DCIS (Ductales Carcinoma in Situ), eine Vorstufe von Krebs mit sehr guter Prognose und guten Möglichkeiten zur Behandlung durch Operation, Strahlentherapie und endokrine Therapie. Etwa jede 6. Patientin leitet allerdings an einem aggressiven Tumor: dem triple-negativen Mammakarzinom (TNBC), das trotz Chemotherapie und zielgerichteter Therapie schwierig zu behandeln ist. Eine detaillierte Diagnose mit molekularer Charakterisierung ist wichtig für eine passgenaue Therapie. Die Früherkennung des Tumors verbessert die Behandlungsmöglichkeiten.
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Mammakarzinom
 3 Min|
Kinasehemmer über die Progression hinaus: Abemaciclib plus Fulvestrant zeigt im Mammakarzinom leichte PFS-Vorteile
ESMO 2026

Kinasehemmer über die Progression hinaus: Abemaciclib + Fulvestrant zeigt beim Mammakarzinom leichte Vorteile

Ein Erstlinienstandard für Erkrankte mit einem fortgeschrittenen Hormonrezeptor-positiven (HR+), HER2-negativen (HER2-) Mammakarzinom ist die Behandlung mit einem CDK4/6-Inhibitor (CDK4/6i) in Kombination mit einem Aromataseinhibitor (AI). Eine mögliche Therapieoption im Fall einer Progression ist die Strategie „CDK4/6i nach CDK4/6i“. Diese verfolgt auch die postMONARCH-Studie, die die Kombination aus Abemaciclib und dem selektiven Östrogen-Rezeptor-Degrader (SERD) Fulvestrant untersuchte. Nachdem die Phase-III-Studie bereits eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) durch Abemaciclib + Fulvestrant gegenüber Fulvestrant + Placebo gezeigt hatte [1], wurden auf dem Jahreskongress der European Society for Medial Oncology (ESMO) 2026 die finalen Daten zum Gesamtüberleben (OS) vorgestellt: Das mediane OS war numerisch länger, statistische Signifikanz wurde jedoch verfehlt [2].
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Medizin
 4 Min|

Tomosynthese im Screening entdeckt häufiger Brustkrebs

Die digitale Brust-Tomosynthese könnte etwa ein Viertel der invasiven Brustkrebsfälle verhindern, die zwischen zwei regulären Screening-Untersuchungen entdeckt werden. Im ersten Jahr nach einem unauffälligen Screening lag die Rate dieser sogenannten Intervallkarzinome um 29% niedriger als bei der herkömmlichen Mammografie. Das zeigt die bislang weltweit größte Vergleichsstudie TOSYMA. Ein Forschungsteam der Universität Münster und des Universitätsklinikums Münster (UKM) hat die Ergebnisse mit weiteren Partnern in der Fachzeitschrift „The Lancet Oncology“ veröffentlicht [1].
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Mammakarzinom
 4 Min|
Frau erhält eine Bestrahlung der Brust als Krebsbehandlung
Interview mit Dr. med. Franziska Nägler, Universitätsklinikum Leipzig

SBRT bei Knochenmetastasen des oligometastasierten Mammakarzinoms

Die stereotaktische Körperbestrahlung (SBRT) gilt bei oligometastasierten Tumorerkrankungen als vielversprechender Ansatz zur Verbesserung der lokalen Tumorkontrolle. Für Patientinnen mit ossären Metastasen eines oligometastasierten Mammakarzinoms liegen jedoch bislang nur begrenzte Daten vor. Eine multizentrische Analyse zeigt nun eine lokale Rezidivfreiheitsrate (FFLR) von nahezu 94% nach 3 Jahren und unterstreicht das Potenzial der SBRT zur Vermeidung skelettbezogener Komplikationen und zum Erhalt der Lebensqualität. Im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE erläutert Dr. Franziska Nägler von der Klinik und Poliklinik und MedVZ III für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Leipzig die klinische Relevanz der Ergebnisse, die Bedeutung der Kombination mit systemischen Therapien sowie die offenen Fragen, die künftige prospektive Studien beantworten müssen.
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Mammakarzinom
 9 Min|
Schematische Darstellung von Brustkrebs, 3D-Modell blau vor schwarzem Hintergrund

TAMENDOX-Studie: Tamoxifen + niedrig dosiertes Endoxifen bei
eingeschränktem Tamoxifen-Metabolismus

Tamoxifen, 20 mg/d, ist eine Standardtherapie bei Hormonrezeptor-positivem (HR+) Brustkrebs. Tamoxifen wird über CYP2D6 zum aktiven Metaboliten Endoxifen aktiviert, welches maßgeblich für die Hemmung des Tumorwachstums verantwortlich ist. Aufgrund genetisch bedingter verminderter Enzymaktivität erreichen betroffene Patientinnen unter Standarddosierung keine ausreichenden Endoxifen-Spiegel. In einer prospektiven multizentrischen Studie wurde geprüft, ob eine zusätzliche Gabe niedriger Endoxifen-Dosen zu Tamoxifen therapeutische Endoxifen-Plasmakonzentrationen bei diesen Patientinnen ermöglicht. Die Dosierung erfolgte basierend auf CYP2D6-Genotyp oder gemessenen Endoxifen-Spiegeln. Die Supplementierung erwies sich als machbar und sicher und stellt eine vielversprechende Strategie zur individualisierten endokrinen Therapie dar.
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Mammakarzinom
 5 Min|
Im Fokus ein Infusionstropf mit klarer Flüssigkeit vor schemenhaftem OP-Saal

Elektroporation und regionale Chemotherapie beim TNBC

In einer Folge der 9. Staffel des Podcasts O-Ton Onkologie waren Prof. Dr. Karl Aigner und die Diplombiologin Kornelia Aigner vom Medias Klinikum Burghausen zu Gast. Sie sprachen über die Behandlung des triple-negativen Mammakarzinoms (TNBC) mittels regionaler Chemotherapie in Kombination mit Elektroporation. Prof. Aigner ist ärztlicher Direktor und Chefarzt des Medias Klinikums und zählt zu den Pionieren der regionalen Chemotherapie. Kornelia Aigner leitet die Abteilung für Tumorbiologie und hat gemeinsam mit ihm eine Pilotstudie zu diesem Thema mit 14 Patientinnen publiziert [1]. Im Gespräch erläuterten beide das Prinzip, die biologischen Wirkmechanismen sowie die Studienergebnisse und Perspektiven des Verfahrens.
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Mammakarzinom
 6 Min|
Sacituzumab govitecan eröffnet neue Perspektiven in der Erstlinie des mTNBC
Metastasierter triple-negativer Brustkrebs

Sacituzumab govitecan eröffnet neue Perspektiven in der Erstlinie des mTNBC

Etwa jede dritte Patient:in mit einem metastasierten triple-negativen Mammakarzinom (mTNBC) erhielt zuletzt keine zweite Therapielinie [1]. Entsprechend hoch ist der Medical Need in der Erstlinie (1L), den Behandelnde nun mit Sacituzumab govitecan (Sg) adressieren können. Das Antibody-Drug-Conjugate (ADC) ist als breit einsetzbare Therapieoption in die 1L des mTNBC vorgerückt: als Monotherapie für Patient:innen, die nicht für eine PD-1- oder PD-L1-Inhibitor-Therapie geeignet sind, sowie in Kombination mit Pembrolizumab bei Patient:innen mit PD-L1-positiven Tumoren (Combined Positive Score (CPS) ≥ 10) [2].
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Mammakarzinom
 2 Min|
Fortgeschrittenes HR+/HER2- Mammakarzinom: Wer früher testet, behandelt länger in der Erstlinie

Fortgeschrittenes HR+/HER2- Mammakarzinom: Wer früher testet, behandelt länger in der Erstlinie

Statt erst bei klinisch progredienter Erkrankung auf eine ESR1-Mutation zu testen, kann beim Hormonrezeptor-positiven (HR+), HER2-negativen (HER2-) fortgeschrittenen Mammakarzinom (mBC) mit der Zulassung von Camizestrant nun bereits während der endokrin-basierten Erstlinientherapie auf die Entstehung einer endokrinen Resistenz getestet werden. Wird in der zirkulierenden Tumor-DNA (ctDNA) eine ESR1-Mutation nachgewiesen, erfolgt der Switch auf den selektiven Östrogenrezeptor-Degrader (SERD). So lässt sich das progressionsfreie Überleben (PFS) in der ersten Linie signifikant verlängern [1].
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Medizin
 4 Min|

Brustkrebsmonat 2026: Brustkrebs besser behandeln und Versorgung sichern

Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland – zugleich verändern neue wissenschaftliche Erkenntnisse und therapeutische Möglichkeiten die Versorgung kontinuierlich. Im Brustkrebsmonat Oktober rücken die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) und die Deutsche Gesellschaft für Senologie e. V. (DGS) deshalb die aktuellen Bedingungen für die Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms in den Fokus.
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Medizin
 4 Min|

Krebsregisterstudie zeigt Prognose bei HR-positivem frühem Brustkrebs

Wie ist die Prognose von Menschen mit der häufigsten Form des frühen Brustkrebses im Versorgungsalltag in Deutschland? Das zeigt eine neue Auswertung bevölkerungsbezogener Daten aus acht Krebsregistern. Untersucht wurden 42.830 Patientinnen und 384 Patienten mit hormonrezeptorpositivem, HER2-negativem (HR+/HER2-) frühem Brustkrebs. Fünf Jahre nach der Operation lag die Wahrscheinlichkeit, ohne Brustkrebsrückfall oder neue invasive Krebserkrankung zu leben, bei 82,9% [1].
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JOURNAL ONKOLOGIE Podcast
 2 Min|

RIBANNA-Studie: Wie Ribociclib den klinischen Alltag verändert

Brustkrebs ist mit Abstand die häufigste Krebserkrankung bei Frauen – etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens. In dieser Folge des Journal Onkologie Podcasts spricht Dr. med. vet. Astrid Heinl mit Prof. Dr. Peter Fasching (Universitätsklinikum Erlangen), Studienleiter der RIBANNA-Studie, über aktuelle Real-World-Daten zur Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen (HR+/HER2-) Mammakarzinoms.
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Medizin
 3 Min|
Trastuzumab deruxtecan plus Pertuzumab in der Erstlinie bei HER2-positivem Brustkrebs zugelassen

Trastuzumab deruxtecan plus Pertuzumab in der Erstlinie bei HER2-positivem Brustkrebs zugelassen

Die Europäische Kommission hat Trastuzumab deruxtecan in Kombination mit Pertuzumab als Erstlinientherapie für erwachsene Patient:innen mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs zugelassen. Die Entscheidung basiert auf Daten der Phase-III-Studie DESTINY-Breast09 [1], in der die Kombination gegenüber Taxan, Trastuzumab und Pertuzumab (THP) das Risiko für Krankheitsprogression oder Tod reduzierte.
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Mammakarzinom
 1 Min|
EU-Kommission erweitert Zulassung von Sacituzumab govitecan bei metastasiertem triple-negativem Brustkrebs

EU-Kommission erweitert Zulassung von Sacituzumab govitecan bei metastasiertem triple-negativem Brustkrebs

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Sacituzumab govitecan in Kombination mit Pembrolizumab zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs (TNBC) erteilt. Die Zulassung gilt für Patient:innen, die noch keine systemische Therapie für die metastasierte Erkrankung erhalten haben und deren Tumoren PD-L1 mit einem kombinierten positiven Score (CPS ≥ 10) exprimieren.
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Medizin
 3 Min|
Neue Gene bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs identifiziert

Neue Risikogene bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs identifiziert

Brustkrebs tritt in den meisten Fällen sporadisch auf, kann aber auch erblich bedingt sein. Dann beruht er auf einer Veränderung bestimmter Gene. Derzeit sind für die genetische Diagnostik 13 Risikogene etabliert. Ein Team unter Leitung der MHH und der Universität Augsburg hat nun weitere Gene und Genvarianten identifiziert, die mit dem vermehrten Auftreten von Brustkrebs in Verbindung stehen. Ein solcher Nachweis ermöglicht Zugang zu Früherkennung, Risikoreduktion und Therapie.
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Medizin
 4 Min|
Digitale Begleitung erleichtert Frauen mit metastasiertem Brustkrebs den Alltag

Digitale Begleitung erleichtert Frauen mit metastasiertem Brustkrebs den Alltag

Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs regelmäßig per App nach ihrem Befinden zu fragen – und darauf umgehend zu reagieren –, kann deren belastende Erschöpfung lindern und ihren Alltag erleichtern. Das belegen Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Deutschen Krebsgesellschaft in einer Studie, die heute im Fachmagazin JAMA Oncology erschienen ist [1]. Sie ist das Ergebnis des Innovationsfonds-Projekts PRO B, das zusammen mit den Krankenkassen BARMER, DAK-Gesundheit und mkk – meine krankenkasse umgesetzt wurde. Aufgrund der positiven Ergebnisse empfiehlt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das neue Behandlungskonzept in die Regelversorgung zu überführen.
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Medizin
 4 Min|
Symbolbild Mammakarzinom: Eine Brust in 3D Grafik

Dato-DXd: EU-Zulassung zur Erstlinienbehandlung des inoperablen oder metastasierten TNBC

Datopotamab deruxtecan (Dato-DXd) als Monotherapie ist seit dem 30. Juli 2026 zur Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit inoperablem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs (TNBC) zugelassen, die nicht für eine PD-1-/PD-L1-Inhibitor-Therapie infrage kommen. Es ist das erste TROP2-gerichtete Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) mit signifikantem Überlebensvorteil in dieser Indikation. Für rund 70% der Patient:innen, die für eine Immuntherapie nicht infrage kommen, eröffnet das eine neue Perspektive.
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Medizin
 2 Min|
CHMP empfiehlt Zulassung von Sacituzumab govitecan + Pembrolizumab bei PD-L1-positivem metastasiertem TNBC

CHMP empfiehlt Zulassung von Sacituzumab govitecan + Pembrolizumab bei PD-L1-positivem metastasiertem TNBC

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme verabschiedet und empfiehlt die Zulassung von Sacituzumab govitecan in Kombination mit Pembrolizumab zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit nicht resezierbarem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs (TNBC), die keine vorherige systemische Therapie bei metastasierter Erkrankung erhalten haben und deren Tumoren PD-L1 mit einem kombinierten positiven Score von mindestens 10 exprimieren. Mit einer Entscheidung der Europäischen Kommission zu dieser Indikation wird im weiteren Verlauf des Jahres 2026 gerechnet.
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Medizin
 4 Min|

Neue App zur personalisierten Unterstützung bei erblichem Brust- und Eierstockkrebs

Wer einen Verdacht auf familiären Brust- und Eierstockkrebs hat, braucht oft viel Unterstützung. Besonders nach einer genetischen Beratung und einer Mitteilung eines positiven Testergebnisses fühlen sich viele Frauen allein gelassen. Das macht oft großen seelischen Stress. Forschende der MHH haben die GenE³-App entwickelt, um Betroffenen zu helfen. Die digitale Anwendung funktioniert über einen Chatbot und bietet sichere, personalisierte und verlässliche Informationen rund um das Thema. Jetzt wird die App in einer Studie auf ihre Wirksamkeit getestet.
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Mammakarzinom
 5 Min|
Mammakarzinom: Was macht eine 
CDK4/6i-Therapie langfristig erfolgreich?

Mammakarzinom: Was macht eine CDK4/6i-Therapie langfristig erfolgreich?

Die Behandlung von Patient:innen mit metbastasiertem Mammakarzinom (mBC) wird zunehmend holistischer: Individuelle Bedürfnisse rücken stärker in den Fokus der Versorgungspraxis und spielen neben erkrankungsbezogenen Faktoren eine zentrale Rolle bei der Therapieentscheidung [1]. Bei der Auswahl des geeigneten CDK4/6-Inhibitors (CDK4/6i) sind Kriterien wie Verträglichkeit, Erhalt der Lebensqualität und Aspekte des Therapiemanagements von Bedeutung. Palbociclib bietet mit einer breiten Datenbasis und fast einem Jahrzehnt klinischer Erfahrung gute Voraussetzungen für eine patient:innenfreundliche Anwendung und damit für einen langfristigen Therapieerfolg.
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Medizin
 2 Min|
ASCO 2026

TFI als Prognosefaktor beim HR+/HER2- a/mBC: Real-World-Daten aus der PERFORM-Studie

Beim ASCO 2026 wurden neue Daten zur Wirksamkeit aus der fünften Interimsanalyse (IA5) der deutschen/österreichischen Real-World-Studie PERFORM vorgestellt. PERFORM untersucht Palbociclib plus endokrine Therapie (ET) als Erstlinientherapie (1L) beim Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom (a/mBC) in der Routineversorgung und liefert damit Real-World-Evidenz unter den Bedingungen des klinischen Alltags. In der präsentierten Interimsanalyse wurden die Effektivitätsergebnisse in Abhängigkeit vom behandlungsfreien Intervall ausgewertet (Treatment-Free Interval, TFI), der sich als Prognosefaktor beim HR+/HER2- a/mBC erwies. Patient:innen mit einem TFI ≤ 12 Monate zeigten einen ungünstigeren Verlauf, die berichtete Lebensqualität (QoL) blieb in allen TFI-Subgruppen stabil.
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