Journal Onkologie

Mammakarzinom

Überblick

Mammakarzinom

Brustkrebs ist mit jährlich 70.000 neuen Fällen die häufigste Krebserkrankung der Frau in Deutschland. Die Erkrankung tritt in sehr variablen Formen auf. Etwa jede 5. Patientin erhält die Diagnose DCIS (Ductales Carcinoma in Situ), eine Vorstufe von Krebs mit sehr guter Prognose und guten Möglichkeiten zur Behandlung durch Operation, Strahlentherapie und endokrine Therapie. Etwa jede 6. Patientin leitet allerdings an einem aggressiven Tumor: dem triple-negativen Mammakarzinom (TNBC), das trotz Chemotherapie und zielgerichteter Therapie schwierig zu behandeln ist. Eine detaillierte Diagnose mit molekularer Charakterisierung ist wichtig für eine passgenaue Therapie. Die Früherkennung des Tumors verbessert die Behandlungsmöglichkeiten.
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Mammakarzinom

Metastasiertes Mammakarzinom: Differenzierter Blick auf Wirk- und Nebenwirkungsprofile von ADC

Derzeit sind verschiedene Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) beim metastasierten Mammakarzinom zugelassen, die sich hinsichtlich des Targets (HER2-, TROP2-gerichtetes Tumorantigen), Payload (z.B. 4 oder 8 Moleküle eines Zytostatikums), Wirksamkeit und Sicherheitsprofil unterschieden, erläuterte Prof. Dr. Maggie Banys-Paluchowski, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Lübeck. Wegen dieser Unterschiede plädierte die Expertin dafür, ADC nicht als homogene Substanzklasse zu begreifen.
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Mammakarzinom
HR+/HER2– mBC: ctDNA-geleiteter Erstlinien-Switch von AI auf Camizestrant bei neu aufgetretener ESR1-Mutation verbessert auch das PFS2
ASCO 2026

HR+/HER2– mBC: ctDNA-geleiteter Erstlinien-Switch von AI auf Camizestrant bei neu aufgetretener ESR1-Mutation verbessert auch das PFS2

Mutationen im ESR1-Gen sind bei Erkrankten mit Östrogenrezeptor‑positivem, HER2‑negativem fortgeschrittenem Brustkrebs (ER+/HER2- mBC) der häufigste Mechanismus einer erworbenen Resistenz gegenüber der endokrin-basierten Standardbehandlung mit einem Aromatasehemmer (AI) + einem CDK4/6‑Inhibitor (CDK4/6i). In der Phase-III-Studie SERENA-6 verlängerte ein Switch vom AI auf den selektiven oralen Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) Camizestrant bei neu aufgetretener ESR1-Mutation – bei gleichzeitiger Fortführung des CDK4/6i in der Firstline‑Therapie – das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant gegenüber der fortgeführten AI‑Kombination [1]. Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurden die finalen Daten zum sekundären Endpunkt PFS2 vorgestellt, der auch die nachfolgende Therapielinie umfasst. Der frühzeitige Erstlinienswitch von AI auf Camizestrant bei neu aufgetretener ESR1-Mutation verlängerte signifikant die progressionsfreie Zeit auch über die Zweitlinie hinweg [2].
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ASCO 2026

Real-World-Daten bestätigen Langzeitansprechen auf Sacituzumab govitecan und stützen frühen Einsatz beim mTNBC

Das metastasierte triple-negative Mammakarzinom (mTNBC) geht mir einer schlechten Prognose einher. Das Therapiearsenal für die aggressive Erkrankung hat sich in den vergangenen Jahren mit Biomarker-basierten Optionen und vor allem Antibody-Drug-Konjugates (ADCs) wie Sacituzumab govitecan (Sg) deutlich erweitert. Das ADC hatte in der Phase-III-Studie ASCENT das progressionsfreie Überleben (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) gegenüber eine Standardchemotherapie signifikant und klinisch relevant verlängert [1], was zur Zulassung ab der Zweitlinie geführt hatte. Auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurden nun Real-World-Daten aus Italien vorgestellt, die zeigten, dass über ein Viertel der mit Sg behandelten Erkrankten mit mTNBC Langzeit-Responder waren [2]. Außerdem unterstrichen die Daten, dass Sg möglichst früh eingesetzt werden sollte.
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Mammakarzinom
Polygonale Illustration von weiblichen Brüsten und einer pinken Schleife als Zeichen für das Bewusstmachen von Krebserkrankungen.
ASCO 2026

HR+/HER2- eBC: NATALEE-Genexpressionsanalysen bestätigen therapeutischen Vorteil von Ribociclib über Subgruppen hinweg

Erkrankte mit Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem frühem Mammakarzinom (HR+/HER2- eBC) mit erhöhtem Rückfallrisiko profitieren von der Ergänzung der adjuvanten endokrinen Therapie (ET) mit einem CDK4/6-Inhibitor (CDK4/6i). So verbesserte die Kombination aus Aromataseinhibitor (AI) und Ribociclib in der Phase-III-Studie NATALEE das Überleben ohne invasive Erkrankung (iDFS) gegenüber einem alleinigen AI signifikant [1]. Beim Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurden nun Daten zur prognostischen und prädiktiven Bedeutung der Genexpressionsergebnisse der Erkrankten zu Therapiebeginn (baseline) präsentiert [2]. Die Analyse der größten Datensammlung aus Tumorproben einer Studie zur adjuvanten CDK4/6i-Therapie beim HR+/HER2– eBC unterstrich den therapeutischen Nutzen der Behandlung mit Ribociclib und ET über verschiedene HR+/HER2– eBC-Populationen hinweg.
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Mammakarzinom
Eine junge Krebspatientin mit rosa Kopftuch und pinkem Shirt reckt den linken Arm hoch, um auf Brustkrebs-Awareness hinzuweisen.
ASCO 2026

Primäres Mammakarzinom mit bis zu 2 Sentinel-Metastasen: Kein Überlebensnachteil durch Verzicht auf Axilladissektion

Die internationale randomisierte Nicht-Unterlegenheitsstudie SENOMAC evaluierte, ob Patientinnen mit primärem Brustkrebs jeglicher Größe (T1-T3) und 1-2 Sentinel-Lymphknoten (SLN) mit Makrometastasen > 2 mm (n=2.540) eine ausgeprägtere axilläre Chirurgie in Form einer axillären Lymphknotendissektion (ALND) benötigen oder darauf verzichtet werden kann. Eingeschlossen waren neben brusterhaltend Operierten auch Erkrankte nach Mastektomie sowie solche mit Tumoren > 5 cm Durchmesser, für die bislang Evidenz für einen ALND-Verzicht fehlte. Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurde die Analyse für den primären Endpunkt Gesamtüberleben (OS) vorgestellt, die keine Unterlegenheit für den ALND-Verzicht hinsichtlich des 5-Jahres-OS ergab (1); im Vorfeld war dies bereits für das 5-Jahres-krankheitsfreie Überleben gezeigt worden (2). Damit kann Erkrankten mit geringem Sentinel-Lymphknotenbefall unabhängig von der Art der Brustoperation die zusätzliche Morbidität durch eine ALND bei gleicher onkologischer Sicherheit erspart werde – allerdings im Kontext einer adjuvanten lokoregionären Strahlentherapie.
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DESTINY-Breast09-Subanalyse: Therapieansprechen und Sicherheit unter Trastuzumab Deruxtecan beim HER2-positiven Mammakarzinom
ASCO 2026

DESTINY-Breast09-Subanalyse: Therapieansprechen und Sicherheit unter Trastuzumab Deruxtecan beim HER2-positiven Mammakarzinom

Eine explorative Analyse der Phase-III-Studie DESTINY-Breast09, präsentiert auf dem ASCO-Kongress 2026, untersucht den Zusammenhang zwischen Therapieansprechen und klinischen Outcomes bei Patientinnen mit HER2-positivem fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom unter Erstlinientherapie mit Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) plus Pertuzumab (P). Ziel der auf dem ASCO 2026 vorgestellten Analyse war es zu klären, ob Tiefe und Dauer des Ansprechens mit dem progressionsfreien Überleben und der Sicherheit assoziiert sind.
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BNGO
Plastische Darstellung der Anatomie der weiblichen Brust, im Hintergrund analysiert eine Ärztin eine Mammographie-Aufnahme
Interview mit Dr. Steffi Busch, Mühlhausen

Neue Empfehlungen der AGO Kommission Mamma: Was war wichtig für die Praxis?

Das State of the Art Meeting 2026 der Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) fand am 14. März in Frankfurt am Main und online statt. Die Expert:innen der Kommission haben wie jedes Jahr die Forschungsergebnisse des letzten Jahres gesichtet, deren Relevanz beurteilt und in die Therapieempfehlungen integriert. BNGO-Vorstandsmitglied Dr. Steffi Busch, niedergelassene Gynäko-Onkologin in Mühlhausen, war wieder vor Ort. Sie kommentiert für uns die aus ihrer Sicht wichtigsten Empfehlungen für die gynäko-onkologische Praxis in der Niederlassung.
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Wechseljahrsbeschwerden: Neue Option zur Behandlung nun in Deutschland verfügbar

Seit dem 1. April 2026 ist Elinzanetant auf dem deutschen Markt zur nicht hormonellen Behandlung von moderaten bis schweren Wechseljahrsbeschwerden verfügbar. Die Zulassung umfasst auch menopausale Beschwerden bei Brustkrebspatientinnen. Schließlich kann die adjuvante endokrine Therapie schwere Hitzewallungen und Schlafstörungen auslösen und die Lebensqualität der betroffenen Frauen zusätzlich belasten.
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Risikobasiertes vs. jährliches Brustkrebs-Screening – Ergebnisse der WISDOM-Studie

Die WISDOM-Studie mit 28.372 Frauen aus den USA verglich risikobasiertes Brustkrebs-Screening mit jährlicher Mammographie. Das Ergebnis: Risikobasiertes Screening, bei dem Untersuchungsintervalle und Risikoreduktionsberatung auf das individuelle Risiko zugeschnitten werden, war genauso sicher wie jährliches Screening. Frauen in der höchsten Risikokategorie, die alle sechs Monate untersucht wurden, entwickelten keine Karzinome im Stadium ≥IIB. Die Biopsierate wurde jedoch nicht reduziert. In der Beobachtungskohorte bevorzugten 89% der Teilnehmerinnen das risikobasierte Vorgehen.
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Adjuvantes Olaparib als Standard bei gBRCA1/2m frühem HER2-negativen Mammakarzinom
Evidenz, Leitlinien und klinische Konsequenzen

Adjuvantes Olaparib als Standard bei gBRCA1/2m frühem HER2-negativen Mammakarzinom

Die 6-Jahres-Daten der OlympiA-Studie bestätigen den anhaltenden Vorteil beim Gesamtüberleben (OS) einer Therapie mit Olaparib im adjuvanten Setting bei einem HER2-negativen frühen Mammakarzinom (eBC) mit BRCA1/2-Keimbahnmutation (gBRCA1/2m) [1]. Trotz dieser Evidenz zeigen aktuelle Real-World-Daten aus den USA, dass mehr als 40% der Patient:innen mit gBRCA1/2m, high-risk HER2-negativem BC keine adjuvante Olaparib-Therapie erhielten – trotz klarer Empfehlungen für den Einsatz des Poly(ADP-Ribose)-Polymerase-Inhibitors (PARPi) [2].
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Durvalumab plus neoadjuvante Chemotherapie beim TNBC – Langzeitergebnisse der GeparNuevo-Studie

Die Phase-II-Studie GeparNuevo untersuchte, ob die Zugabe von Durvalumab zur neoadjuvanten Chemotherapie die pathologische Komplettremissionsrate (pCR) und das Überleben von Patient:innen mit triple-negativem Mammakarzinom (TNBC) verbessern kann. Nun wurden Ergebnisse einer Langzeitanalyse mit einer Nachbeobachtungszeit von 86,4 Monaten veröffentlicht, die zeigen, dass Durvalumab nicht nur das invasive krankheitsfreie Überleben (iDFS), sondern auch das fernmetastasenfreie Überleben (DDFS) und das Gesamtüberleben (OS) signifikant verbessert.
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Medizin
Leitlinien-Update metastasiertes Mammakarzinom: Mehr Präzisionsmedizin durch testen, testen, testen!

Leitlinien-Update metastasiertes Mammakarzinom: Mehr Präzisionsmedizin durch testen, testen, testen!

Die Präzisionsonkologie beim ER+/HER2– metastasierten Mammakarzinom (mBC) erreicht 2026 ein neues Level. Mit den aktuellen Updates der AGO-Empfehlungen und der S3-Leitlinie rückt die biomarkerbasierte Therapiesequenzierung endgültig in das Zentrum des klinischen Handelns1,2.Um das volle Potenzial moderner Therapien wie Elacestrant auszuschöpfen, lautet das Gebot der Stunde für die Praxis: Konsequentes ESR1-Testing beim ersten klinischen Progress in der Metastasierung1,2,3.
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Medizin
DocCheck-Umfrage: Tucatinib als relevante Option nach Therapieversagen
HER2-positives, lokal fortgeschrittenes oder metastasiertes Mammakarzinom

Umfrage: Tucatinib als relevante Option nach Therapieversagen

Eine aktuelle DocCheck-Umfrage unter Hämato-Onkolog:innen in Deutschland zeigt, welche Faktoren die Therapieentscheidungen beim HER2-positiven, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom (HER2+ aBC/mBC) wesentlich beeinflussen können. Effektivität (94%) und Erhalt der Lebensqualität (88%) stellten die wichtigsten Parameter dar. Die Umfrage demonstrierte: Nach Therapieversagen wechselten alle Befragten die Wirkstoffklasse. Mehr als jede:r Dritte setzt dabei auf eine Tyrosinkinase-Inhibitor-basierte Therapie wie Tucatinib. Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) stellen für 84% der befragten Behandler:innen ebenfalls wichtige Entscheidungskriterien dar. Die AGO empfiehlt Tucatinib in Kombination mit Trastuzumab und Capecitabin mit dem höchsten Empfehlungsgrad (AGO++) je nach vorangegangener Therapie, zum Beispiel nach Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd).
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Mammakarzinom
Längeres Gesamtüberleben: AGO-Kommission Mamma empfiehlt Abemaciclib

Längeres Gesamtüberleben: AGO-Kommission Mamma empfiehlt Abemaciclib

Die Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e. V. (AGO) hat in ihrer Empfehlung zur Therapie des frühen Mammakarzinoms den Empfehlungsgrad für Abemaciclib bei Patientinnen mit einem frühen Mammakarzinom, das einen positiven Status für den Hormonrezeptor (HR+) und einen negativen Status für den humanen epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor 2 (HER2-) sowie ein erhöhtes Rezidivrisiko aufweist, auf Doppelplus angehoben.
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Mammakarzinom
Empfehlungen der AGO Kommission Mamma
State of the Art Meeting 2026

Empfehlungen der AGO Kommission Mamma

Im März stellte die Kommission Mamma der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) wie jedes Jahr ihre aktualisierten Empfehlungen zur Therapie des Mammakarzinoms beim State of the Art Meeting in Frankfurt am Main vor. In folgendem Bericht mit dem Fokus Systemtherapie finden Sie eine Zusammenfassung wichtiger neuer Empfehlungen. Die umfangreichsten Änderungen betrafen das metastasierte Mammakarzinom (mBC).
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Medizin

Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebs-Sterberaten in Europa bei

Mit der Einführung von Mammographie-Screening-Programmen in Europa haben sich die Diagnosen von Brustkrebs deutlich verändert, begleitet von einem Rückgang der Brustkrebssterberaten. Das zeigt eine der bislang umfassendsten Auswertungen bevölkerungsbasierter Daten zu Brustkrebs in 21 europäischen Ländern unter Leitung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Das auffälligste Ergebnis: Nach Einführung des Screenings wurden deutlich mehr frühe, weniger fortgeschrittene Tumoren entdeckt.
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Mammakarzinom
Eine Frau, die ein weißes Hemd trägt, erhält eine Strahlentherapie. Links neben ihr steht ein junger Arzt mit Bart, der einen weißen Arztkittel trägt.
Interview mit Prof. Mark De Ridder, Brüssel

Gemeinsam höhere Standards in der Strahlentherapie erreichen

Prof. Dr. Mark De Ridder ist CEO am Universitair Ziekenhuis (UZ) Brüssel und leitet dort die Abteilung für Radioonkologie. In dieser Funktion setzt er sich für den Einsatz fortschrittlicher Technologien und für höchste Standards in der Strahlentherapie ein. Im Folgenden spricht er über die Vorteile und Herausforderungen stereotaktischer Radiochirurgie und extrakranieller stereotaktischer Radiotherapie, die Rolle der Technologie in diesem Zusammenhang und den Stellenwert internationaler Netzwerke bei der Weiterentwicklung von Krebstherapien.
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Mammakarzinom
Triple-negatives Mammakarzinom im Frühstadium: Biomarker und Behandlungsstrategien
Interview mit Prof. Dr. med. Rachel Würstlein, München

Triple-negatives Mammakarzinom im Frühstadium: Biomarker und Behandlungsstrategien

Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist eine aggressive Tumorart mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten. Prof. Dr. Rachel Würstlein, Leitende Oberärztin Brustzentrum LMU Klinikum München, erläutert im Gespräch mit JOURNAL ONKOLOGIE neue Therapieansätze bei dieser Entität und die Bedeutung personalisierter und markerorientierter Therapien.
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Mammakarzinom
Antikörpertherapie von HER2-positiven Brustkrebszellen

Medikamentöse Therapie des ​HER2-positiven ­Mammakarzinoms

Der vorliegende Artikel schafft einen umfassenden Überblick über die aktuelle evidenzbasierte medikamentöse Systemtherapie des HER2-positiven Mammakarzinoms entlang des gesamten Erkrankungsverlaufs. In der kurativen Situation stehen dabei neue neoadjuvante sowie postneoadjuvante Eskalations- und Deeskalationsstrategien im Fokus. In der metas­tasierten Situation werden aktuelle und zeitnah praxisverändernde Studiendaten diskutiert.
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