Journal Onkologie

Gynäkologische Tumoren | Beiträge ab Seite 2

Beiträge zum Thema Gynäkologische Tumoren

Die multizentrische prospektive PREFER-Studie zeigt eine hohe Akzeptanz von Strategien zur Erhaltung der Ovarialfunktion und Fertilität bei prämenopausalen Frauen mit frühem Mammakarzinom. Die Studie untersuchte die Inanspruchnahme verschiedener fertilitätserhaltender Maßnahmen und deren Sicherheit. Die kontrollierte ovarielle Stimulation zur Oozyten-Kryokonservierung zeigte keinen negativen Einfluss auf die Prognose, wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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SABCS 2025
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Verzicht auf Axilladissektion bei Sentinel-Lymphknoten-Makrometastasen zeigt vergleichbare Ergebnisse

Bei Patient:innen mit frühem Mammakarzinom und ein bis drei Makrometastasen in Sentinel-Lymphknoten zeigten sich nach sechsjähriger Nachbeobachtung keine signifikanten Unterschiede im invasiven krankheitsfreien Überleben (iDFS) zwischen einer alleinigen Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (SLNB) und einer kompletten Axilladissektion. Dies ergab die zweite Randomisierung der INSEMA-Studie, deren Ergebnisse beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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Neue Daten zum triple-negativen Mammakarzinom und Neues zu Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten

Beim diesjährigen San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) wurden neue Studiendaten zum triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) und zu Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) präsentiert. Prof. Michael Untch berichtet in diesem Video über neue Erkenntnisse zur Rolle von Platin in der kurativen Therapie, vielversprechende chemotherapiefreie Behandlungsansätze bei BRCA-Mutationen und neue Entwicklungen in der metastasierten Situation.
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Mobile Gesundheitsanwendung verbessert Lebensqualität junger Mammakarzinom-Überlebender
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Mobile Gesundheitsanwendung verbessert Lebensqualität junger Mammakarzinom-Überlebender

Eine mobile Gesundheitsanwendung für jugendliche und junge erwachsene Mammakarzinom-Überlebende, die maßgeschneiderte Unterstützung durch Überwachung elektronischer patientenberichteter Ergebnisse (ePROs) bietet, verbesserte die Lebensqualität und Symptome signifikant. Dies ergab eine randomisierte klinische Studie mit dem „Young, Empowered & Strong“ (YES)-Tool, deren Ergebnisse beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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Giredestrant plus Everolimus zeigt konsistente Wirksamkeit unabhängig vom Biomarker-Status nach CDK4/6i-Therapie
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Giredestrant plus Everolimus zeigt konsistente Wirksamkeit unabhängig vom Biomarker-Status nach CDK4/6i-Therapie

Eine Subgruppenanalyse der Phase-III-Studie evERA Breast Cancer zeigt, dass die Kombination aus Giredestrant plus Everolimus bei Patient:innen mit Estrogenrezeptor-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Mammakarzinom nach CDK4/6-Inhibitor-Therapie klinisch bedeutsame Verbesserungen des progressionsfreien Überlebens erzielt – unabhängig von PIK3CA-Mutationsstatus und anderen relevanten Biomarkern. Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert.
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Neoadjuvante Olaparib-Therapie zeigt hohe pathologische Komplettremissionsraten bei BRCA-mutiertem Mammakarzinom

Die neoadjuvante Behandlung mit Olaparib allein oder in Kombination mit Durvalumab erreichte hohe pathologische Komplettremissionsraten von 68% bzw. 80% bei Patient:innen mit frühem BRCA-mutiertem, HER2-negativem, Estrogenrezeptor (ER)-negativem/-niedrigem Mammakarzinom. Dies zeigten die Ergebnisse der multizentrischen Phase-II-Studie OlympiaN, die beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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Patritumab deruxtecan zeigt vielversprechende Wirksamkeit bei ZNS-Metastasen nach Vortherapie mit T-DXd
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Patritumab deruxtecan zeigt vielversprechende Wirksamkeit bei ZNS-Metastasen nach Vortherapie mit T-DXd

Eine Post-hoc-Analyse der TUXEDO-3-Studie zeigt, dass Patritumab deruxtecan (HER3-DXd) bei Patient:innen mit HER2-positivem metastasiertem Mammakarzinom und ZNS-Beteiligung nach vorheriger Behandlung mit Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) ein medianes intrakranielles progressionsfreies Überleben von 6,3 Monaten erreichte. Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert und deuten auf eine mögliche Sequenztherapie für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) hin.
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HR+ Mammakarzinom: Prof. Thill zur lidERA- und ELEVATE-Studie

Beim diesjährigen San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) wurden Studiendaten zum Hormonrezeptor-positiven (HR+) Mammakarzinom präsentiert. Prof. Marc Thill stellt in diesem Video seine persönlichen Highlights vor und erläutert, welche neuen Therapieansätze das Potenzial haben, die Behandlung dieser Patientengruppe nachhaltig zu verbessern. Im Fokus stehen dabei Therapien mit selektiven Estrogenrezeptor-Degradern (SERDs), die sowohl in der frühen als auch in der metastasierten Situation neue Perspektiven eröffnen.
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Elacestrant-Kombinationen zeigen vielversprechende Wirksamkeit bei ER+/HER2- metastasiertem Mammakarzinom
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Elacestrant-Kombinationen zeigen vielversprechende Wirksamkeit bei ER+/HER2- metastasiertem Mammakarzinom

Die Kombination von Elacestrant mit Everolimus oder Abemaciclib zeigte bei Patient:innen mit ER+/HER2- lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom nach Progression unter endokriner Behandlung mit oder ohne CDK4/6-Inhibitor einen konsistenten Vorteil beim progressionsfreien Überleben (PFS). Dies ergaben die Phase-II-Ergebnisse der offenen Umbrella-Studie ELEVATE, die beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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Akupunktur verbessert wahrgenommene kognitive Beeinträchtigungen bei Mammakarzinom-Überlebenden im Vergleich zur Standardversorgung
SABCS 2025

Akupunktur verbessert wahrgenommene kognitive Beeinträchtigungen bei Mammakarzinom-Überlebenden im Vergleich zur Standardversorgung

Sowohl echte als auch Schein-Akupunktur erwiesen sich als wirksamer bei der Verbesserung der subjektiv wahrgenommenen kognitiven Beeinträchtigungen von Mammakarzinom-Überlebenden im Vergleich zur Standardversorgung, während echte Akupunktur der Schein-Akupunktur bei der Verbesserung objektiver kognitiver Funktionen überlegen war. Dies zeigten die Ergebnisse der randomisierten ENHANCE-Phase-II-Studie, die beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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INSEMA-Studie: Geringere axilläre Strahlendosis ohne Sentinel-Lymphknoten-Biopsie
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INSEMA-Studie: Geringere axilläre Strahlendosis ohne Sentinel-Lymphknoten-Biopsie

Eine sekundäre Analyse der INSEMA-Studie zeigt, dass bei brusterhaltender Operation ohne Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (SLNB) eine geringere unbeabsichtigte axilläre Strahlendosis und seltener eine regionale Lymphknotenbestrahlung verabreicht wurde. Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert und liefern wichtige Erkenntnisse zur Strahlentherapie-Praxis bei der Deeskalation der axillären Chirurgie.
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Mammakarzinom
Trastuzumab Emtansin in der post-neoadjuvanten Brustkrebs-Therapie

Gesicherte Evidenz, klarer Standard: Trastuzumab Emtansin in der Post-Neoadjuvanz

Die Behandlung des HER2-positiven frühen Mammakarzinoms (HER2+ eBC) entwickelt sich stetig weiter – immer gezielter, immer individueller. Doch bei aller Dynamik bleibt das Ziel unverändert: Jeder Patientin die bestmögliche Chance auf Heilung zu geben. Für Patientinnen ohne pathologische Komplettremission (non-pCR) ist Trastuzumab Emtansin (T-DM1) [1] die einzige zugelassene Option mit signifikantem und klinisch relevantem Vorteil des Gesamtüberlebens (OS), belegt über 8 Jahre für ein breites Patientinnenkollektiv [2-4]. Die AGO-Empfehlung „++“ (Doppelplus)  bestätigt ihren Stellenwert als Standard in der Post-Neoadjuvanz [3].
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Chemotherapiefreie Behandlung mit Ribociclib bei HER2+/HR+ metastasiertem Mammakarzinom zeigt vielversprechende Ergebnisse
SABCS 2025

Chemotherapiefreie Behandlung mit Ribociclib bei HER2+/HR+ metastasiertem Mammakarzinom zeigt vielversprechende Ergebnisse

Eine chemotherapiefreie Behandlungsstrategie mit dem CDK4/6-Inhibitor Ribociclib könnte bei Patient:innen mit HER2-positivem (HER2+) und Hormonrezeptor-positivem (HR+) metastasiertem Mammakarzinom eine wertvolle und effektive Therapiealternative darstellen. Dies zeigten die finalen Wirksamkeitsdaten der randomisierten multizentrischen Phase-III-Studie DETECT V, die beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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PATINA-Studie zeigt reduzierte ZNS-Metastasierung unter Palbociclib bei HR+/HER2+ metastasiertem Mammakarzinom
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PATINA-Studie zeigt reduzierte ZNS-Metastasierung unter Palbociclib bei HR+/HER2+ metastasiertem Mammakarzinom

Die Zugabe des CDK4/6-Inhibitors Palbociclib zur Erhaltungstherapie mit Anti-HER2- und endokriner Behandlung reduzierte signifikant die Inzidenz von Metastasen des zentralen Nervensystems (ZNS-Metastasen) bei Patient:innen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-positivem (HER2+) metastasiertem Mammakarzinom. Dies zeigten die Ergebnisse einer sekundären Analyse der Phase-III-Studie PATINA, die beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert wurden.
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BNGO
Schematische Darstellung von Brustkrebs, blauer Frauenkörper vor schwarzem Hintergrund
Interview mit Dr. med. Steffen Wagner, Saarbrücken

ESMO 2025 – Highlights für die gynäko­onkologische Praxis zum Mammakarzinom

Nach 7 Jahren fand der Kongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) im Oktober 2025 wieder einmal in Deutschland und zwar in Berlin statt. BNGO-Vorstandsmitglied Dr. Steffen Wagner, niedergelassener gynäkologischer Onkologe aus Saarbrücken, hat den Kongress virtuell verfolgt. Er kommentiert für uns wichtige dort gezeigte Studienergebnisse zum Mammakarzinom und schildert seine Sicht auf die klinische Relevanz der Daten für die onkologische Therapie in der Niederlassung.
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Zervixkarzinom
Schematische Darstellung einer Frau vor schwarzem Hintergrund, Gebärmutter rot dargestellt

Zervixkarzinom in der Schwangerschaft: Zwischen onkologischer Sicherheit und fetalem Schutz

Das Zervixkarzinom ist die häufigste gynäkologische Malignität in der Schwangerschaft und tritt mit einer Inzidenz von 0,44-5,08 pro 100.000 Schwangerschaften auf [1]. Die Betreuung dieser Patientinnen stellt eine besondere interdisziplinäre Herausforderung dar, da therapeutische Entscheidungen stets im Spannungsfeld zwischen onkologischer ­Sicherheit der Mutter und Schutz der fetalen Entwicklung getroffen werden müssen. Screening, Diagnostik und Therapie orientieren sich an etablierten Standards, die an das jeweilige Gestationsalter angepasst werden. Während bei Vorstufen und sehr frühen Stadien ein abwartendes Vorgehen möglich ist, kommen bei fortgeschrittenen Tumoren Platin-basierte Chemotherapien im 2. und 3. Trimenon zum Einsatz [2]. Als Geburtsmodus dient überwiegend die Sectio caesarea [3]. Zur Veranschaulichung wird in diesem Review eine Kasuistik aus unserer Klinik beschrieben, die exemplarisch die Komplexität von Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms in der Schwangerschaft widerspiegelt.
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