Journal Onkologie

Gastrointestinale Tumoren | Beiträge ab Seite 33

Beiträge zum Thema Gastrointestinale Tumoren

Pankreaskarzinom
 15 Min|

Pankreaskarzinom: Palliative Systemtherapie

Das Adenokarzinom des Pankreas hat von allen onkologischen Erkrankungen die schlechteste Prognose und gehört zu den Karzinomen mit der höchsten krebsspezifischen Mortalität. Aufgrund der unspezifischen klinischen Symptomatik und aggressiven Tumorbiologie erfolgt die Diagnosestellung bei der Mehrheit der Patienten erst in einem fortgeschrittenen Stadium. Bei inoperablen und metastasierten Tumoren führt eine palliative Chemotherapie zu einer Verlängerung der Überlebenszeit und Verbesserung der Lebensqualität (1). Zugelassene Substanzen in der palliativen Erstlinientherapie sind Gemcitabin alleine oder in Kombination mit nab-Paclitaxel oder Erlotinib, zusätzlich steht die Kombinationschemotherapie FOLFIRINOX zur Verfügung (Abb. 1). Die Fortschritte in der Diagnostik und Therapie des Pankreaskarzinoms haben bisher nur in kleinen Subgruppen zu einer Senkung der Sterblichkeit geführt (2). Eine Erweiterung der therapeutischen Möglichkeiten durch personalisierte Therapiestrategien und die Erforschung prädiktiver Biomarker könnten zukünftig zur Verbesserung der Prognose beitragen.
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Entitätsübergreifend
 2 Min|

Multi-TKI Lenvatinib bei rrDTC, RCC und HCC

Der orale Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Lenvatinib (Lenvima®) ist seit Mai 2015 für die Behandlung von Erwachsenen mit progressiven, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten differenzierten Schilddrüsenkarzinomen zugelassen, die nicht auf eine Radiojodtherapie (rrDTC) angesprochen haben. Während des DKK diskutierten Experten über ihre Erfahrungen mit diesem TKI, der sich in den letzten 2 Jahren zum Standard der rrDTC-Therapie in der Erstlinie entwickelt hat.
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Pankreaskarzinom
 3 Min|

Biologie des Pankreaskarzinoms und zukünftige Therapieansätze

Eine Besonderheit, die das Pankreaskarzinom von den meisten anderen Tumoren unterscheidet ist der geringe Anteil der Tumorzellen an der gesamten Tumormasse, die in das Stroma eingebettet sind. Zwischen Tumorzellen und Stroma existiert ein ausgeprägter „Cross-talk“. Das Tumorenvironment ist wesentlich für Metastasierungsbereitschaft, Ansprechen auf eine Therapie und die Progression verantwortlich. Auch lassen sich inzwischen beim Pankreaskarzinom genetische Subgruppen identifizieren. Daraus ergeben sich einige vielversprechende Ansätze, die Prof. Dr. Volker Ellenrieder, Göttingen, in der Keynotelecture vorstellte.
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Kolorektales Karzinom
 2 Min|

mCRC: Gute Wirksamkeit von Aflibercept unabhängig von Mutationsstatus und Tumorlokalisation

Beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) gilt es, durch die richtige Therapiesequenz ein möglichst langes Überleben bei guter Lebensqualität zu realisieren. Das antiangiogenetisch wirksame Fusionsprotein Aflibercept kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Es zeigt in Studien eine konsistente Wirksamkeit in der Zweitlinie in allen vordefinierten Patientensubgruppen, unabhängig vom Mutationsstatus und der Tumorlokalisation.
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Pankreaskarzinom
 2 Min|

COMPASS-Studie: Genom-basierte Präzisionsmedizin für das fortgeschrittene duktale Pankreas-Adenokarzinom (PDAC)

COMPASS ist eine prospektive Studie mit dem primären Ziel, prädiktive Mutations- und Transkriptionsmerkmale des fortgeschrittenen PDAC zu identifizieren, um die Patienten-Stratifizierung und Therapiewahl zu verbessern. Patienten mit fortgeschrittenem PDAC wurden prospektiv vor der Erstlinien-Kombinationschemotherapie für die Gesamtgenom-Sequenzierung (WGS) und das RNA-Sequencing (RNASeq) rekrutiert.
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Pankreaskarzinom
 22 Min|

Das Pankreaskarzinom: Aktuelle Aspekte der Molekularpathologie

Das duktale Adenokarzinom des Pankreas macht 85-90% der malignen epithelialen Tumoren des Pankreas aus und ist damit die häufigste Pankreas-Neoplasie. Aktuelle Prognosen zeigen, dass bis 2024 jeder zweite krebsbedingte Todesfall auf diese Erkrankung zurückzuführen sein wird. Dies unterstreicht die Bedeutung einer Optimierung von Früherkennungs- und Therapiemöglichkeiten beim Pankreaskarzinom. Hierfür unabdingbar ist eine Beschäftigung mit den Entstehungsmechanismen und der Krankheitsprogression auf molekularer Ebene, um potentielle Marker und therapeutische Targets zu identifizieren. In den letzten Jahren wurden auf der Basis von Hochdurchsatzanalysen weitergehende Kenntnisse zur Pathogenese der Erkrankung gewonnen, sodass mittlerweile die Tumorentstehung sowie der zeitliche Rahmen der Karzinom-Entwicklung sowie die weitere Krankheitsprogression skizziert werden können. Zusätzlich liegen detaillierte Kenntnisse über im Rahmen der Karzinogenese deregulierte Signalwege vor.
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Gastrointestinale Tumoren
 1 Min|

Videofortbildung HCC und Lebermetastasen

Unter der Schirmherrschaft des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) und der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Salah-Eddin Al-Batran, Frankfurt, Krankenhaus Nordwest, fand vom 28.-29.04.2017 das Frankfurter Symposium zum Thema „Gastrointestinale Tumoren“ statt. In der letzten Video-CME im Nachgang dieser Veranstaltung geht es abschließend um das Management des hepatozellulären Karzinoms (Prof. Dr. Jörg Trojan, Frankfurt) sowie um das Vorgehen bei resektablen Lebermetastasen (Prof. Dr. Wolf Otto Bechstein, Frankfurt). Beide Vorträge sind wieder zu einer Fortbildungseinheit zusammengefasst.
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