Journal Onkologie

Gastrointestinale Tumoren

Beiträge zum Thema Gastrointestinale Tumoren

Gastrointestinale Tumoren
 12 Min|
Arzt hält 3D-Modell des kompletten Verdauungstrakts

GIST: Diagnostik, Therapie und interdisziplinäres Management

cGastrointestinale Stromatumoren (GIST) stellen die am häufigsten vorkommenden Weichteilsarkome des Gastrointes­tinaltrakts dar. Ihren mesenchymalen Ursprung haben die GIST in den sog. Cajal-Zellen, die als Schrittmacherzellen der Peristaltik im Plexus myentericus im Ösophagus, Magen und Darm vorkommen [1, 2]. Aufgrund der typischen Mutationen in den Rezeptortyrosinkinasen KIT oder PDGFRA ist die Durchführung der Immunhistochemie und Molekularpathologie die elementare Voraussetzung sowohl für die Diagnostik und Prognoseabschätzung als auch für die Festlegung der neoadjuvanten oder adjuvanten Therapie bei GIST [3]. Damit stellen diese Weichteilsarkom-Subtypen seit der Entdeckung der KIT-Mutationen in GIST im Jahr 1998 und der Einführung von Imatinib Anfang der 2000er Jahre, welche die GIST-Therapie revolutionierten, seit mehr als 20 Jahren eine Modellerkrankung in der Onkologie für die zielgerichtete Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) dar [3, 4].
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Ösophaguskarzinom
 4 Min|
Schematische Darstellung eines menschlichen Oberkörpers mit orange hervorgehobenem Ösophagus
Kein Standard, aber großes Potenzial durch aktuelle Studien

Von der Radiochemotherapie zur Immunerhaltung: PD-1-Therapie bei Ösophaguskarzinomen

Die kombinierte Radiochemotherapie (RCT) und die Checkpoint-Inhibitoren sind beide für sich genommen etablierte Therapiestrategien in der Behandlung des Ösophaguskarzinoms. Allerdings ist die direkte Kombination der Strahlen- und der Immuntherapie nicht regelhaft vorgesehen. Dennoch könnte gerade die Kombination der beiden Therapien eine wichtige Lücke für nicht operable Patient:innen schließen. Aktuell laufende Studien zeigen in diese Richtung.
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Hepatozelluläres Karzinom
 9 Min|
3D-Darstellung der Leber mit Krebs, rot auf blauem Hintergrund

Immuntherapie beim HCC: Von der Zulassung zur klinischen Praxis

In den letzten Jahrzehnten hat die Immuntherapie die Behandlung maligner Erkrankungen revolutioniert. Insbesondere beim Melanom, aber auch beim Bronchialkarzinom, werden immunonkologisch (IO) Verläufe mit tiefem und anhaltendem Ansprechen erreicht. Eingesetzt zur IO-Therapie werden Antikörper gegen PD-1 (programmierter Zelltod 1) oder PD-L1 (programmierter Zelltod-Ligand 1) sowie CTLA-4 (zytotoxisches T-Lymphozyten-assoziiertes Protein-4). Auch für das hepatozelluläre Karzinom (HCC) stellt ein IO-Regime bei metastasierter Erkrankung oder nicht ­lokal therapierbaren Leberherden die empfohlene Erstlinientherapie dar [1]. Im Vergleich zu Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) konnte das Gesamtüberleben (OS) durch Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) nahezu verdoppelt werden. Seit 2020 wurden 3 ICI-Regime in Deutschland zugelassen. Alle 3 Regime werden in der aktuellen Konsultationsfassung der S3-Leitlinie zur Therapie des HCC in der Erstlinie empfohlen [1]. In der vorliegenden Zusammenfassung werden die 3 Zulassungsstudien IMbrave150, HIMALAYA und CheckMate 9DW sowie bestätigende Ergebnisse aus der Routineversorgung und darauf aufbauende differenzierte Therapieentscheidungen in der klinischen Praxis diskutiert.
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Ösophaguskarzinom
 8 Min|
Schematische Darstellung eines Mannes mit orange hervorgehobenem Ösophagus und Magen

Präoperative Radiochemotherapie vs. perioperative Systemtherapie bei AEG: Paradigmenwechsel nach ESOPEC und MATTERHORN

Bei Adenokarzinomen des distalen Ösophagus und des ösophagogastralen Übergangs (AEG) ohne Fernmetastasen konkurrierten lange zwei multimodale Konzepte: die präoperative Radiochemotherapie (RCT) nach CROSS* und die peri­operative Chemotherapie (CT) nach FLOT**. Mit der ESOPEC-Studie gab es einen direkten randomisierten Vergleich, der FLOT als bevorzugte Strategie etablierte. Gleichzeitig erweitert die perioperative Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren – insbesondere die mittlerweile zugelassene Kombination Durvalumab mit FLOT (MATTERHORN-Studie) – das therapeutische Spektrum für diese Tumorentität. Die RCT bleibt für einzelne ausgewählte Konstellationen relevant und ermög­licht bei histologischem Residualtumor eine adjuvante Nivolumab-Therapie. Künftig dürften Mikrosatelliteninstabilität bzw. Mismatch-Repair-Status (MSI-H/dMMR), HER2, Claudin 18.2 und weitere molekulare Zielstrukturen die perioperative Behandlung noch stärker individualisieren.
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Gastrointestinale Stromatumoren
 8 Min|
Human digestive system x-ray. Organs of the gastrointestinal tract 3D rendering illustration. Anatomy, medical, biology, science, healthcare concepts.
Nutzen oraler TKI konsequent ausschöpfen

Therapie- und Nebenwirkungsmanagement bei GIST

Bei fortgeschrittenen gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) stehen – abhängig vom molekularen Subtyp – mit Imatinib, Sunitinib, Regorafenib und Ripretinib 4 etablierte sequenzielle Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI)-Therapie­linien zur Verfügung; Avapritinib nimmt bei GIST mit PDGFRA-D842V-Mutation eine mutationsspezifische Sonder­stellung ein (Abb. 1). Da die Dauer der Krankheitskontrolle in jeder Linie begrenzt ist, sollte eine wirksame Behandlung bei beherrschbarer Toxizität nicht vorschnell aufgegeben werden. Ziel ist, dass Patient:innen von jeder Therapie so lange wie onkologisch sinnvoll und bei akzeptabler Lebensqualität profitieren.
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Gallengangskarzinom
 4 Min|
Cholangiokarzinom: Molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapie

Cholangiokarzinom: Molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapie

Beim fortgeschrittenen Cholangiokarzinom ist eine frühzeitige molekulare Testung zentral, um potenziell therapeutisch relevante Alterationen wie FGFR2-Fusionen oder -Rearrangements zu identifizieren ­[1, 2]. Für entsprechend vorbehandelte Patient:innen kann der Wirkstoff Futibatinib eine zielgerichtete Therapieoption darstellen [3]. Prof. Dr. Arndt Vogel, Physician Scientist am Princess Margaret Cancer Center, ­Toronto, spricht über die Herausforderungen der Diagnostik, den Stellenwert der molekularen Testung und praktische Erfahrungen bei der Integration zielgerichteter Therapien in den klinischen Alltag.
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Medizin
 2 Min|

Neue Methode könnte wirksamste Chemotherapie bem Pankreaskarzinom vorhersagen

Eine neue Methode könnte künftig helfen, die wirksamste Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs vorherzusagen. Im Labor soll der Effekt gängiger Wirkstoffe auf das individuelle Krebsgewebe getestet werden, bevor Patient:innen mit einem von ihnen behandelt wird. Damit könnte schon im Vorweg die Chemotherapie ausgewählt werden, die im individuellen Fall den größten Erfolg verspricht. Bislang zeigt sich dieser Erfolg erst nach der Behandlung. Die Methode haben Forschende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und der Universität zu Lübeck in der renommierten Fachzeitschrift npj Precision Oncology (Nature Portfolio) beschrieben [1].
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Ösophaguskarzinom
 4 Min|

Nivolumab-Kombinationen beim Ösophaguskarzinom – 5-Jahres-Daten der CheckMate 648-Studie zeigen anhaltenden Überlebensvorteil

Standardchemotherapie-Regime bieten Patient:innen mit fortgeschrittenem plattenepithelialem Ösophaguskarzinom ein medianes Gesamtüberleben von weniger als einem Jahr. Die CheckMate 648-Studie hatte bereits zuvor gezeigt, dass Nivolumab-basierte Kombinationstherapien – entweder mit Chemotherapie oder mit Ipilimumab – der alleinigen Chemotherapie überlegen sind. Nun liegen Langzeitergebnisse mit einer minimalen Nachbeobachtungszeit von fünf Jahren vor [1]. Die Erstlinienbehandlung mit Nivolumab plus Chemotherapie und Nivolumab plus Ipilimumab zeigt weiterhin einen klinisch bedeutsamen Gesamtüberlebensvorteil im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie. Beide Nivolumab-basierten Behandlungsgruppen erreichten zudem höhere Ansprechraten und längere Ansprechdauern bei Patient:innen mit PD-L1-Expression ≥1%. Der größte Überlebensvorteil wurde in dieser PD-L1-positiven Subgruppe beobachtet.
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Medizin
 3 Min|
Mini-Tumore liefern neue Wirkstoffkombinationen gegen Leberkrebs

Mini-Tumore liefern neue Wirkstoffkombinationen gegen Leberkrebs

Leberkrebs ist schwierig zu behandeln, weil sich die Tumore verschiedener Patient:innen stark unterscheiden. Forschende der Universität Basel bilden diese Vielfalt in einer Sammlung aus Mini-Tumoren ab, um systematisch nach neuen Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Mithilfe dieser sogenannten Organoide testeten sie mehr als 1600 Wirkstoffe und entwickelten daraus vielversprechende Wirkstoffkombinationen.
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Medizin
 2 Min|
Darmkrebs: Wie besonders aggressive Tumoren dem Immunsystem entkommen

Darmkrebs: Wie besonders aggressive Tumoren dem Immunsystem entkommen

Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Stammzell-Institut HI-STEM haben einen bislang unbekannten Mechanismus identifiziert, mit dem eine besonders aggressive Form von Darmkrebs der Immunabwehr entkommt [1]. Die Ergebnisse zeigen, dass die Aktivierung eines wichtigen Signalwegs den Krebszellen dabei hilft, das Immunsystem auszubremsen und so die bösartige Tumorentwicklung voranzutreiben.
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Medizin
 3 Min|

Adolf-Kußmaul-Preis 2026: TAK1 als neue Zielstruktur bei Pankreaskrebs

Für ihre wissenschaftlichen Leistungen bei der Aufklärung von molekularen Mechanismen bei der Entstehung von duktalen Adenokarzinomen des Pankreas ist Dr. rer. nat. Anne Theres Schneider vom Universitätsklinikum Düsseldorf mit dem Adolf-Kußmaul-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen der 36. Jahrestagung der Südwestdeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie in Heidelberg verliehen. Die Wissenschaftlerin erforscht seit Jahren zelltodassoziierte Signalwege bei Leber- und Pankreaskarzinomen mit dem Ziel, neue Therapieoptionen für bislang schwer behandelbare Tumoren zu ermöglichen. Jetzt konnte das Team um Frau Dr. Schneider einen zentralen molekularen Regulator in frühen Stadien der Pankreaskarzinom-Entstehung identifizieren und charakterisieren [1].
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Medizin
 2 Min|

Sonesitatug vedotin verbessert Gesamtüberleben bei CLDN18.2-positivem Magenkarzinom

Ergebnisse der CLARITY-Gastric01-Studie zeigen für das gegen Claudin 18.2 (CLDN18.2) gerichtete Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Sonesitatug vedotin (Sone-Ve) eine statistisch signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens (OS) ab der Zweitlinie bei Patient:innen mit fortgeschrittenen oder metastasierten Adenokarzinomen des Magens, des gastroösophagealen Übergangs und des distalen Ösophagus (GC/GEJ/EAC) mit CLDN18.2-Expression in mindestens 25% der Tumorzellen (mit IHC+ jeglicher Farbintensität).
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Medizin
 3 Min|
Kürzere OP-Zeiten bei Leberkrebs dank neuer Analyse-Methode

Kürzere OP-Zeiten bei Leberkrebs dank neuer Analyse-Methode

In einem Forschungsprojekt konnte gezeigt werden, dass die Kombination von optischer Kohärenztomographie (OCT) mit KI-basierter Anomalie-Erkennung schnelle und gute Ergebnisse bei der Analyse von Lebergewebe liefert und das Potenzial hat, Operationen zur Entfernung von Lebertumoren in Zukunft zu beschleunigen. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin Scientific Reports veröffentlicht [1].
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Medizin
 3 Min|

Leichter Anstieg bei Darmkrebs unter 50 Jahren

Darmkrebs gilt als Erkrankung des höheren Lebensalters. Eine neue Auswertung deutscher Krebsregister zeigt jedoch, dass die Zahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen bei jüngeren Erwachsenen in den vergangenen zwei Jahrzehnten leicht angestiegen ist. Betroffen sind vor allem Menschen zwischen 20 und 39 Jahren. Die Ergebnisse beruhen auf Daten aus zehn deutschen Krebsregistern und umfassen den Zeitraum von 2003 bis 2023 [1].
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Medizin
 4 Min|
ESMO-GI 2026

TTFields eröffnen neue Perspektiven beim lokal fortgeschrittenen Pankreaskarzinom

Vom 01. bis 04. Juli 2026 fand das ESMO Gastrointestinal Cancers Annual Meeting 2026 in München statt. Im Rahmen eines Symposiums diskutierten Experten die aktuellen Perspektiven und Herausforderungen in der Therapie des lokal fortgeschrittenen Pankreaskarzinoms (LAPC). Besonderes Augenmerk lag auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie PANOVA-3 sowie auf der Frage, wie Tumor Treating Fields (TTFields) als Behandlungsmodalität in das multidisziplinäre Therapiekonzept integriert werden können. Die Veranstaltung beleuchtete medizinisch-onkologische, radioonkologische und chirurgische Perspektiven und umfasste zudem interaktive Publikumseinbindungen sowie eine abschließende Podiumsdiskussion zu Schmerz, Lebensqualität und gemeinsamer Therapieentscheidung.
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Medizin
 3 Min|
Lynch-Syndrom: KI verbessert Vorsorge nicht

Lynch-Syndrom: KI verbessert Vorsorge nicht

Menschen mit Lynch-Syndrom, der häufigsten erblichen Veranlagung für Darmkrebs, haben ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko und erhalten daher regelmäßig Darmspiegelungen. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn, der Universität Leipzig und des Amsterdam UMC untersuchten, ob künstliche Intelligenz (KI) die Erkennung von Krebsvorstufen verbessern kann. Das Ergebnis: In spezialisierten Zentren brachte die zusätzliche KI-Unterstützung keinen relevanten Vorteil. Die Studie erschien in The Lancet Gastroenterology & Hepatology [1].
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Medizin
 3 Min|
EU-Zulassung für Cetuximab-Kombination: Erstlinientherapie bei BRAF-V600E-mutiertem Darmkrebs

EU-Zulassung für Cetuximab-Kombination: Erstlinientherapie bei BRAF-V600E-mutiertem Darmkrebs

Die Europäische Kommission hat eine Zulassungserweiterung für Cetuximab in der Europäischen Union genehmigt. Cetuximab ist nun in Kombination mit Encorafenib für die Behandlung von BRAF-V600E-mutiertem metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) indiziert – sowohl in der Erstlinie in Kombination mit FOLFOX als auch bei Patient:innen, die zuvor eine systemische Therapie erhalten haben.
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Medizin
 3 Min|
Visugromab zeigt Potenzial bei Krebsimmuntherapie-Resistenz

Visugromab zeigt Potenzial bei Krebsimmuntherapie-Resistenz

Tumoren können das Immunsystem austricksen, indem sie das Oberflächenprotein PD-L1 bilden. Bindet dieses Protein an den PD-1-Rezeptor auf T-Zellen, wird deren Angriff auf den Tumor gebremst. Moderne Immuntherapien lösen diese Bremse und reaktivieren so die körpereigene Krebsabwehr. Dennoch sprechen viele Patient:innen nicht ausreichend auf diese Behandlung an. Ein Grund dafür sind weitere immunsuppressive Mechanismen, wie der von vielen Tumoren produzierte Botenstoff GDF-15. Die tumorimmunologische Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jörg Wischhusen an der Würzburger Frauenklinik konnte gemeinsam mit ihrem Spin-off CatalYm in präklinischen Modellen demonstrieren, dass eine Blockade von GDF-15 die Wirksamkeit etablierter Immuntherapien deutlich verstärken kann.
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