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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
29.10.2017
Ausgabe:
Jahr:
 
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Editorial
 
News | DGHO
Die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) in Stuttgart lenkte ihr Hauptaugenmerk auf die Bedeutung einer „späten Nutzenbewertung“ mittels Versorgungsregister und unabhängiger klinischer Studien sowie die Finanzierbarkeit innovativer Therapien. Erneut nahm die Immunonkologie eine besondere Stellung im Programm der Jahrestagung 2017 ein. Nähere Informationen auch unter https://www.haematologie-onkologie-2017.com/ sowie in der nächsten Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE. Der nächste DGHO findet übrigens vom 28.09.-02.10.2018 in Wien statt.
 
 
News | ESMO
Mit fast 24.000 Teilnehmern war der Kongress der „European Society for Medical Oncology“ auch 2017 wieder einer der größten europäischen Krebskongresse. Er fand vom 8.-12. September in Madrid statt. Ein Fokus lag auf der Molekularbiologie – für ein immer besseres Verständnis der Tumorgenese. Insgesamt wurden in Madrid 1.736 abstracts präsentiert. Abstractbook des ESMO: http://www.esmo.org. Unsere aktuelle Berichterstattung zum ESMO finden Sie unter: med4u.org/12377.
 
 
News | DGU
Der 69. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. stand unter dem Motto „Urologie. Für alle. Für jeden. Für uns.“ Inhaltliche Schwerpunkte waren die aktuellen Entwicklungen zu PSA-Screening und Active Surveillance beim Prostatakarzinom und Neuerungen bezüglich Diagnostik und medikamentöser Therapie aller urologischer Tumoren. Abstracts unter: http://www.professionalabstracts.com/dgu2017/Iplanner/#/grid.
 
 
News | Deutscher Hautkrebskongress der ADO
Der 27. Deutsche Hautkrebskongress, eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) fand vom 21.-23. September in Mainz statt. Mit knapp 200 Abstract-Einreichungen war die Beteiligung so groß wie nie. Das Programm richtete den Fokus auf den kollegialen Austausch, um die jüngsten Fortschritte in der Dermato-Onkologie zu diskutieren und weiter zu entwickeln. Die abstracts sind unter www.med4u.org/12378 erhältlich.
 
 
Gastrointestinale Tumoren
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Molekulare Biomarker zur Bestimmung des Ansprechens auf Therapien bei Darmkrebs
Die Therapie des kolorektalen Karzinoms hat in den letzten Jahren weniger durch die Zulassung neuer Substanzen als durch die zunehmende Personalisierung der Therapiestrategie mittels molekularer Marker und klinischer Charakteristika Impulse erhalten. Die Wertigkeit der RAS- und BRAF-Mutationen sowie der Bestimmung der Mikrosatelliteninstabilität (MSI) für die Auswahl der bestmöglichen Therapie soll hier besprochen werden. Neben den molekularen Markern spielt die Lokalisation des Primärtumors bei den RAS-Wildtyp-Tumoren eine entscheidende Rolle. Biologische Therapien stehen für Patienten mit MSI oder BRAF-Mutation erst nach Vorbehandlung als experimenteller Ansatz zur Verfügung, da die jeweiligen Zulassungen für die Behandlung des metastasierten Kolonkarzinom (mCRC) in Deutschland ausstehen.
Überwachungsstrategie nach kurativer Therapie bei metastasiertem kolorektalen Karzinom
Patienten, bei denen Metastasen der Leber oder Lunge in kurativer Intention entfernt werden, weisen im Verlauf ein hohes Rezidiv-Risiko auf. In Abhängigkeit von dem primär betroffenen Organ treten Rezidive unterschiedlich häufig, vor allem in Lunge und Leber auf. Diese Rezidive können in einem Teil der Fälle erneut in kurativer Absicht operiert werden, bei anderen Patienten bietet sich eine palliative Chemotherapie an. Eine engmaschige Überwachung nach Metastasen-Resektion ist daher sinnvoll und sollte vierteljährlich eine Anamnese, klinische Untersuchung, Bestimmung des CEA und Abdomen-Sonographie sowie viertel- bis halbjährlich Computertomographien von Thorax und Abdomen umfassen. Eine Risiko-Stratifizierung über Scores ist möglich und kann in die Nachsorge-Planung eingebunden werden.
Transanale Tumor-Abtragung beim Rektumkarzinom
Rektumkarzinome sind häufig vorkommende Tumoren. Die Therapie ist mehrheitlich interdisziplinär, multimodal und für den Patienten folgenreicher als die der Kolonkarzinome, von denen Rektumkarzinome zuverlässig abzugrenzen sind. Lokale Abtragungen durch einen transanalen Zugang sind radikalen Operationsverfahren hinsichtlich Risiken und Lebensqualität deutlich überlegen. Dem prätherapeutischen Staging kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Es wird dargelegt, für welche Stadien ein lokales Vorgehen gleichwertige onkologische Ergebnisse liefern kann. Die Kriterien gehen dabei über das TNM-System hinaus und verdienen eine genaue Überprüfung. Die Ausweitung lokaler Therapieverfahren auf höhergradige T-Stadien ist Gegenstand von Studien. Das Instrumentarium für einen transanalen Zugang ist vielfältig. Die Erfahrung des Operateurs entscheidet wesentlich über Machbarkeit und das Vorgehen.
Klinisches Vorgehen bei zystischen Pankreasläsionen
Es werden in den letzten Jahren in Folge des zunehmenden Einsatzes moderner hochauflösender Bildgebungen des Abdomens und aufgrund einer älter werdenden Gesellschaft immer häufiger zystische Veränderungen des Pankreas diagnostiziert. In zahlreichen Fällen sollte eine weitere Abklärung erfolgen, da Patienten mit einer zystischen Läsion im Pankreas ein gegenüber der Normalbevölkerung erhöhtes Risiko für eine bösartige Veränderung haben. Hierbei hilft sowohl der Einsatz moderner Schnittbildgebung als auch die Endosonografie in Verbindung mit einer Feinnadelaspiration zur Evaluation der Risikokonstellation für eine bösartige Veränderung. Bei Patienten mit einer symptomatischen Pankreaszyste bzw. mit einem erhöhten Malignitätsrisiko besteht die Indikation zur chirurgischen Therapie. Insbesondere aufgrund der komplexen Interpretation der differentialdiagnostischen Befunde sollten die Patienten in einem Pankreaszentrum mit entsprechender Expertise vorgestellt werden.
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Ernährungstherapie bei Magen- und Pankreaskarzinom
Mangelernährung hat bei Pankreastumoren sowie Tumoren des Magens bzw. des ösophagogastralen Übergangs (AEG) durch alle Behandlungsphasen eine hohe Inzidenz und stellt im klinischen Alltag eine große Herausforderung dar. Der Ernährungszustand hat Einfluss auf das Behandlungsergebnis und die Lebensqualität der Betroffenen und sollte von der Diagnosestellung bis hin zur Nachsorge regelmäßig über ein validiertes Screening-Tool erfasst werden. Bei vorhandenen Ernährungsproblemen oder einem erhöhten Risiko für eine Mangelernährung sollte die Vorstellung bei einem multidisziplinären Ernährungsteam erfolgen. Die Festlegung der Ernährungstherapie erfolgt in einem weiterführenden Assessment und kann von der Adaption des Ernährungsverhaltens bis hin zur künstlichen Ernährung reichen.
Lokal-ablative und systemische Therapieverfahren beim hepatozellulären Karzinom
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist weltweit der siebthäufigste Tumor. Auf Grund der anhaltend unzureichenden Behandlungsoptionen für Patienten gerade im fortgeschrittenen Tumorstadium ist das HCC allerdings die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache (http://www.iarc.fr/). Das HCC entsteht in 70-80% aller Fälle auf dem Boden einer Leberzirrhose, die die Funktion der Leber i.d.R. deutlich beeinträchtigt. Aus diesem Grund müssen bei den HCC-Patienten nicht nur die Tumorcharakteristika (Größe und Anzahl der Läsionen, Metastasen und Gefäßinvasion), sondern auch die chronische Lebererkrankung bei der Therapieentscheidung mitbedacht werden. Da mit Ausnahme der Leber-Transplantation jede Therapie potentiell auch zu einer Verschlechterung der Leberfunktion führen kann, muss die individuelle Therapieempfehlung jedes HCC-Patienten in einem interdisziplinären Tumorboard getroffen werden.
 
Fortbildung
Neurochirurgische Therapie von Gliomen
Die neurochirurgische Therapie ist integraler Bestandteil der multidisziplinären Behandlung von Gliom-Patienten. Sie liefert Gewebe für die Sicherung der Diagnose und die Entwicklung personalisierter Therapien. Durch die lokale Applikation therapeutisch wirksamer Substanzen kann die Blut-Hirn-Schranke umgangen werden; Wirksamkeitsnachweise stehen für die meisten Therapieansätze allerdings noch aus. Wenn es die Tumorlokalisation und der Funktionszustand des Patienten erlauben, sollte eine maximal mögliche Tumorresektion unter Funktionserhalt angestrebt werden. Diese verbessert nachweislich die Prognose und Lebensqualität. In den vergangenen Jahren hat es bemerkenswerte Fortschritte in der präoperativen funktionellen Bildgebung (fMRT, Fiber Tracking, NBS) und der intraoperativen Resektionskontrolle (Tumorfluoreszenz, MRT, Ultraschall) und Funktionsüberwachung (elektrophysiologisches Neuromonitoring, Wachkraniotomie) gegeben. Ein Patienten-zentriertes Outcome sollte neurochirurgische Therapiestrategien in der Zukunft noch stärker im Hinblick auf die Patienten-empfundene und kognitive Lebensqualität bewerten.
 
Zertifizierte Zentren
 
Studie
 
Supplement
Dieser Beitrag lag dem Journal Onkologie 09/2017 als Supplement bei.
 
Pharmabericht
 
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