Journal Onkologie

NSCLC

Überblick

Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom: Nicht nur ein Raucherproblem

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) macht drei Viertel aller Bronchialkarzinome aus und stellt eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen dar (häufigste Krebstodesursache bei Männern, dritthäufigste bei Frauen) [1]. Daher werden optimale Therapiestrategien bei Lungenkrebs umso wichtiger. Im Folgenden werden die relevantesten Fragen zur Entstehung, möglichen Risikofaktoren, der Diagnose und Therapie des NSCLC beantwortet.
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NSCLC
Das Bild zeigt 2 Personen, von denen jeweils vor allem die Arme sichtbar sind. Eine Person trägt ein grünes T.Shirt, der Arzt einen weiße Kittel. Er zeigt ein Tablet, auf dem das Röntgenbild einer Lunge mit kanzerösen Anteilen zu sehen ist.
ASCO 2026

Fortgeschrittenes Plattenepithelial-NSCLC: Ivonescimab als Add-on zur Chemotherapie verlängert Gesamtüberleben in chinesischer Population

PD-(L)1-basierte Checkpoint-Inhibitoren in Kombination mit einer Chemotherapie bilden die Standard-Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit Plattenepithelkarzinom-Histologie, doch sind die Outcomes hinsichtlich des Überlebens ungünstiger als beim Adenokarzinom-NSCLC (1). Nun könnte mit dem bispezifischen Antikörper Ivonescimab, der neben dem Immuncheckpoint PD-1 auch den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) adressiert und damit Immuntherapie und antiangiogene Therapie verbindet, ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Dr. Shung Lu vom Shanghai Chest Hospital, Jiao Tong University, Shanghai, China, präsentierte bei der Jahrestagung der American Society of Medical Oncology (ASCO) 2026 die Überlebensdaten der chinesischen Phase-III-Studie HARMONi-6, die einen zukünftigen neuen Behandlungsstandard für NSCLC-Plattenepithelkarzinome andeuten (2). Wirksamkeitsdaten für eine globale Population von Erkrankten aus der Studie HARMONi-3 stehen allerdings noch aus.
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NSCLC
Das Bild zeigt einen pergamentartigen hellblauen Hintergrund, der an einer Stelle eingerissen steht, auf der Lung Cancer steht; darum herum sind die Umrisse einer Lunge gezeichnet ist eine Lunge
ASCO 2026

Adjuvante Therapie mit RET-Inhibitor Selpercatinib verlängert EFS beim frühen RET-Fusions-positiven NSCLC

Zielgerichtete Therapiestrategien sind beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit Treiberalterationen fester Bestandteil des Therapiealgorithmus. Auch im adjuvanten Setting nach Tumorresektion beim frühen NSCLC sind diese Therapien, die onkogene Treiber gezielt adressieren, etabliert – beim EGFR- ebenso wie bei ALK-positiven NSCLC [1, 2]. Nun zeigen aktuelle Daten der Phase-III-Studie LIBRETTO-432, die bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 vorgestellt wurden, dass auch bei RET-Fusions-positiven NSCLC im Stadium IB–III eine rationale zielgerichtete Therapie in der Adjuvanz möglich ist. Wie Prof. Jonathan Goldman, University of California, Los Angeles, Los Angeles, CA, USA, in der Plenary Session des Kongresses berichtete, verlängert die adjuvante Therapie mit dem RET-Inhibitor Selpercatinib signifikant das ereignisfreie Überleben (EFS) [3]. Damit qualifiziert sich Selpercatinib als weitere geprüfte zielgerichtete Therapie im adjuvanten Setting beim frühen NSCLC.
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Strukturierte Immuntherapie-Deeskalation beim Lungenkarzinom

Strukturierte Immuntherapie-Deeskalation beim Lungenkarzinom

Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) haben die Prognose des metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) nachhaltig verbessert und erstmals eine relevante Gruppe von Langzeitüberlebenden hervorgebracht. Mit diesem therapeutischen Erfolg rückt jedoch eine bislang ungelöste Frage zunehmend in den Fokus: Wie lange sollte eine Immuntherapie bei anhaltendem Ansprechen fortgeführt werden? In der klinischen Praxis wird die Behandlung häufig unbegrenzt fortgesetzt, trotz fehlender Evidenz, relevanter Langzeittoxizität und erheblicher Kosten. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über aktuelle Deeskalationskonzepte, diskutiert Limitationen konventioneller Bildgebung und molekularer mimimaler Resterkrankungs (MRD)-Ansätze und stellt eine Positronenemissionstomographie/Computertomographie (PET/CT)-gestützte Strategie zur strukturierten Immuntherapie-Beendigung vor.
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NSCLC
Mikroskopie-Bild von menschlichen Lungengewebszellen in der Pathologie

Histopathologische Beurteilung des Ansprechens nach Chemoimmuntherapie beim NSCLC

Die Prognose des operablen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) hat sich durch den Einsatz neoadjuvanter bzw. perioperativer Chemoimmuntherapie gegenüber einer alleinigen Chemotherapie signifikant verbessert, insbesondere wenn eine pathologische Komplettremission (pCR) erreicht werden kann. Hierdurch gewinnt die pathologische Beurteilung des Ansprechens von NSCLC nach neoadjuvanter Chemoimmuntherapie in der Praxis der Pathologie zunehmend an Bedeutung. Um eine adäquate und vergleichbare Beurteilung des Therapieerfolgs zu gewährleisten, ist ein standardisiertes diagnostisches Vorgehen notwendig. Der folgende Artikel soll einen Überblick über die aktuelle Praxis der pathologischen Aufarbeitung neoadjuvanter Lungenresektate und den gegenwärtigen Diskurs zum Thema geben. Darüber hinaus soll auf die Bedeutung von PD-L1 (programmed cell death ligand 1) als prädiktiver Biomarker für das Ansprechen auf die neoadjuvante Chemoimmuntherapie eingegangen werden.
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Versorgungslücken in der personalisierten Lungenkrebstherapie: White-Spot-Analyse für Deutschland

Versorgungslücken in der personalisierten Lungenkrebstherapie: White-Spot-Analyse für Deutschland

Lungenkrebs zählt weltweit zu den häufigsten malignen Erkrankungen und ist die führende Ursache krebsbedingter Mortalität. Gleichzeitig hat sich die Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt: Für zahlreiche molekulare Alterationen stehen inzwischen zielgerichtete Therapien zur Verfügung. Voraussetzung hierfür ist jedoch der Zugang zu einer umfassenden molekularen Diagnostik. In Deutschland existieren etablierte Versorgungsstrukturen, die eine qualitätsgesicherte molekulare Diagnostik und damit personalisierte Therapien bundesweit ermöglichen. Dazu zählen insbesondere überregionale klinische Netzwerke, die Diagnostik, interdisziplinäre Therapieentscheidungen und den Zugang zu innovativen Behandlungsoptionen, auch in klinischen Studien, bündeln. Eine geografische Analyse zeigt jedoch, dass trotz intensiver Netzwerkarbeit weiterhin ein relevanter Anteil der Lungenkrebs-Patient:innen außerhalb dieser Strukturen versorgt wird.
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Interleukin-1β als Biomarker für die adjuvante Chemotherapie beim komplett resezierten Lungenadenokarzinom

Interleukin-1β als Biomarker für die adjuvante Chemotherapie beim komplett resezierten Lungenadenokarzinom

Die adjuvante platinbasierte Chemotherapie ist nach kompletter Resektion eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) in den Stadien II und IIIA weiterhin ein etablierter Bestandteil der postoperativen Behandlung. Ihr klinischer Nutzen ist jedoch begrenzt. In der LACE-Metaanalyse betrug der absolute Vorteil durch die adjuvante Chemotherapie im Vergleich zur alleinigen Beobachtung im 5-Jahres-Gesamtüberleben (OS) lediglich 5,4%, sodass die Frage nach einer besseren Selektion seit Langem im Raum steht. Vor diesem Hintergrund untersuchte die vorliegende Arbeit, ob die intratumorale Expression von Zytokinen als prädiktiver Biomarker für den Nutzen einer adjuvanten platinbasierten Chemotherapie beim komplett resezierten Lungenadenokarzinom geeignet ist.
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NSCLC
NSCLC: Durvalumab zeigte stadienübergreifend klinische Vorteile
Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)

Konsistente Erfolgsstrategie: Durvalumab zeigte stadienübergreifend klinische Vorteile

Der Immuncheckpoint-Inhibitor Durvalumab ist beim NSCLC in unterschiedlichen Krankheitsstadien Bestandteil etablierter Behandlungskonzepte [1, 2]. Im Stadium IV zeigte er in Kombination mit Tremelimumab und platinbasierter Chemotherapie (CT) auch bei Vorliegen von Risikomutationen in KRAS langfristig positive Effekte auf das Gesamtüberleben (OS) [3]. Beim inoperablen NSCLC im Stadium III kann Durvalumab als Konsolidierungstherapie nach Radio-CT (RCT) eine Chance auf Kuration bieten [4]. In der perioperativen Therapie des resezierbaren NSCLC (Stadium IIA - IIIB (N2)) unterstreicht Durvalumab außerdem das kurative Potenzial einer frühen Immunonkologika (IO)-basierten Behandlung [5].
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NSCLC
Langzeitüberleben unter Erstlinientherapie
Metastasiertes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (mNSCLC)

Langzeitüberleben unter Erstlinientherapie

Aktuelle 6-Jahres-Daten demonstrieren eine Chance auf ein Langzeitüberleben für mNSCLC-Patient:innen mit PD-L1-Expression < 1% unter der Kombination aus Nivolumab, Ipilimumab und 2 Zyklen Chemotherapie (CTx).  Die anhaltende Wirksamkeit zeigte sich durch eine Plateaubildung der Überlebenskurve, sodass nach 6 Jahren nach wie vor 20% der Patient:innen am Leben waren. Patient:innen mit Plattenepithel- oder Adenokarzinomen profitierten hierbei gleichermaßen.
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NSCLC
Biologische und klinische Heterogenität <italic>KRAS</italic>-mutierter NSCLC – Implikationen für ein sich rasch entwickelndes Therapiespektrum

Biologische und klinische Heterogenität KRAS-mutierter NSCLC – Implikationen für ein sich rasch entwickelndes Therapiespektrum

Über 40 Jahre lang galten KRAS-Mutationen im nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) als nicht therapeutisch adressierbar – während andere Treiber-Aberrationen immer spektakulärere Therapieerfolge zu verzeichnen hatten, war die zielgerichtete KRAS-Therapie ein „unmet need“. Die ersten Erfolge bei KRAS-mutiertem NSCLC zeigten rasch auf, dass zur gezielten Therapie die genaue Kenntnis des Mutationssubtyps erforderlich ist – war doch zunächst ausnahmslos KRAS-G12C ein therapeutisches Target. Mit der G12C-Inhibierung als „proof of concept“ kommen aktuell in atemberaubender Geschwindigkeit auch die anderen Mutationssubtypen in den wissenschaftlichen und klinischen Fokus. Mit dieser Arbeit möchten wir einen Überblick über die biologischen Eigenschaften der verschiedenen KRAS-Mutationen und den aktuellen Stand in Bezug auf spezifische Therapien liefern.
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Medizin

Sevabertinib erhält Priority-Review-Status der FDA als Erstlinientherapie bei HER2-mutiertem NSCLC

Die US‑amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA) hat Sevabertinib den Priority‑Review‑Status für die Erstlinienbehandlung von Erwachsenen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht‑kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit aktivierenden HER2-Mutationen erteilt. Dabei handelt es sich um Tumoren mit aktivierenden Mutationen in der Tyrosinkinase-Domäne des humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors 2 (HER2). Die Einstufung als Priority Review ist ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für Therapien, die bei schweren Erkrankungen erhebliche Verbesserungen hinsichtlich der Sicherheit oder Wirksamkeit bieten.
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NSCLC
BRAF-Gen-Mutationstest, Blut in Teströhrchen

BRAF-mutiertes NSCLC: Targeted Therapy vs. (Chemo-)Immuntherapie in der Erstlinie

Die Fortschritte der Molekularpathologie mit Identifikation zahlreicher onkogener Alterationen haben die Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) grundlegend verändert. Bei Erstdiagnose erfolgt eine molekularpathologische Charakterisierung als Voraussetzung für zielgerichtete Behandlungsstrategien. Bei einigen Subentitäten, insbesondere dem NSCLC mit EGFR-Mutation, ALK-, ROS1- oder RET-Fusion, ist in der fortgeschrittenen Erkrankungssituation eine zielgerichtete Erstlinientherapie zum Standard geworden. Parallel dazu hat die Immuncheckpoint-Inhibition (ICI) die Prognose von NSCLC-Patient:innen ohne zielgerichtete Option deutlich verbessert: Wir sehen heutzutage einen relevanten Anteil von Patient:innen, deren Erkrankung unter Immuntherapie mittel- bis langfristig kontrolliert werden kann. Während sich diese Therapieprinzipien bei vielen molekularen Subgruppen klar voneinander abgrenzen lassen, stellt das BRAFV600-mutierte NSCLC eine besondere Entität dar, da sowohl die (Chemo-)Immuntherapie als auch die BRAF-/MEK-Inhibition Wirksamkeit zeigen. Dementsprechend muss die Wahl der Erstlinientherapie differenziert evaluiert werden.
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NSCLC
MDT-BRIDGE untersucht Durvalumab beim NSCLC im Stadium II-III
Was tun bei grenzwertig resezierbaren Tumoren?

MDT-BRIDGE untersucht Durvalumab beim NSCLC im Stadium II-III

Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im resezierbaren Stadium II-IIIB (N2) steht seit rund einem Jahr die perioperative Behandlung mit dem PD-L1-Inhibitor Durvalumab nach dem AEGEAN-Regime zur Verfügung [1-3]. Der Goldstandard für inoperable Erkrankte im Stadium III ist die Therapie mit Durvalumab nach dem PACIFIC*-Regime [4-6]. Nun verbindet die Phase-II-Studie MDT-BRIDGE# beide Konzepte in einem einheitlichen Studiendesign [7, 8]. Beim Deutschen Krebskongress in Berlin sprachen Dr. Carolin Groß-Ophoff, Köln, und Prof. Dr. Wolfgang Schütte, Halle, über die therapeutischen Fortschritte mit Durvalumab beim NSCLC.
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NSCLC
Immuntherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom: Real-World-Daten bestätigen Überlebensvorteil

Immuntherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom: Real-World-Daten bestätigen Überlebensvorteil

Eine große retrospektive Multicenter-Studie aus Griechenland liefert Real-World-Evidenz zur Wirksamkeit der Immuntherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Die Daten zeigen, dass der Einsatz von Immuncheckpoint-Inhibitoren, als Monotherapie oder in Kombination mit Chemotherapie, das Gesamtüberleben (OS) im Vergleich zu einer alleinigen Chemotherapie signifikant verlängert. Gleichzeitig deckt die Studie bestehende Lücken in der molekularen Diagnostik auf.
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NSCLC
NSCLC: Platin-ungeeignete Patient:innen profitieren von Mono-Immuntherapie mit Atezolizumab
DGP 2026

NSCLC: Platin-ungeeignete Patient:innen profitieren von Mono-Immuntherapie mit Atezolizumab

Wenn selbst ein bisschen Chemo bei älteren, vulnerablen Patient:innen zu viel ist: PD Dr. Diego Kauffmann-Guerrero vom Klinikum Großhadern der LMU in München erläuterte, dass in diesem metastasierten NSCLC-Kollektiv im Stadium IV mit Komorbiditäten oder reduziertem Allgemeinzustand eine platinhaltige Chemotherapie oft nicht möglich sei. Die Daten der IPSOS-Studie zeigen, dass diese Patient:innen von einer Mono-Immuntherapie mit Atezolizumab mit einer nahezu Verdopplung der Zwei-Jahres-Überlebensrate (24,3% vs. 12,4%) profitieren können [1].
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NSCLC
NSCLC: Neue Daten von der perioperativen Therapie bis zum metastasierten Stadium
DGP 2026

NSCLC: Neue Daten von der perioperativen Therapie bis zum metastasierten Stadium

Beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin standen unter anderem aktuelle Entwicklungen zur Immuntherapie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) im Mittelpunkt. Professor Severin Schmid beleuchtete Fortschritte der perioperativen Chemoimmuntherapie beim resektablen NSCLC, Professor Niels Reinmuth die Langzeitergebnisse von Pembrolizumab im metastasierten Setting.
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NSCLC
EGFR+ NSCLC: Hoher klinischer Nutzen von Osimertinib plus Chemotherapie auch bei TP53-Komutationen
ELCC 2026

EGFR+ NSCLC: Hoher klinischer Nutzen von Osimertinib plus Chemotherapie auch bei TP53-Komutationen

Erkrankte mit EGFR‑mutiertem nicht‑kleinzelligem Lungenkarzinom (EGFRm NSCLC) und begleitender TP53‑Mutation sprechen häufig schlecht auf eine Monotherapie mit EGFR‑Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) an. Die Phase‑III‑Studie FLAURA2 hatte im Erstliniensetting eine überlegene Wirksamkeit der Kombination aus dem Drittgenerations-TKI Osimertinib und Chemotherapie gegenüber einer Osimertinib‑Monotherapie gezeigt [1]. Unklar war jedoch, ob dieser Vorteil auch bei TP53‑Komutationen bestehen bleibt. Die Phase‑III‑Studie TOP, deren Interimsdaten beim Europäischen Lungenkrebskongress (ELCC) 2026 vorgestellt wurden, beantwortete dies nun mit „Ja“ [2].
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