Journal Onkologie

Psychische Belastung

Entitätsübergreifend
Frau sitzt mit Decke um die Schultern auf Sofa und ist erschöpft

Krebsassoziierte Fatigue – ­Integrativmedizinische Behandlungsansätze

Krebsbedingte Fatigue (CRF) ist eines der häufigsten und beeinträchtigendsten Symptome in allen Stadien der Krebs­erkrankung. Sie wird definiert als ein belastendes, anhaltendes Gefühl körperlicher, emotionaler und/oder kognitiver Müdigkeit oder Erschöpfung im Zusammenhang mit Krebs bzw. einer Krebsbehandlung, das die normale Funktionsfähigkeit beeinträchtigt und durch Ruhe nicht gelindert wird. Fatigue hat tiefgreifende emotionale Folgen für die Patient:innen, sie behindert eine Rückkehr an den Arbeitsplatz und hat Auswirkungen auf die Überlebensrate. Häufig bleibt Fatigue unerkannt und somit unbehandelt. Unterstützung bieten multimodale Therapiekonzepte. Konventionelle und Integrative Medizin sind wesentliche Bestandteile dieser Konzepte. Gemeinsames Ziel ist die Verbesserung der ­Lebensqualität durch Linderung der Fatigue-Symptomatik.
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Entitätsübergreifend
Das Bild zeigt eine Ärztin, die einer jungen Krebspatientin mit organgefarbenem T-Shirt und Kopftuch emotionale Unterstützung bietet.
Podcastserie O-Ton Onkologie

S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“

Die S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ wurde umfassend überarbeitet, da sie ein zentraler Baustein in der Krebsbehandlung ist und sich die Therapielandschaft seit der letzten Version von 2022 erheblich verändert hat. Dr. Franziska Jahn, Universitätsklinikum Halle/Saale, die maßgeblich an der Entwicklung der aktuellen Leitlinie beteiligt war, beleuchtet in der Podcast-Serie „O-Ton Onkologie“ die Bedeutung der supportiven Therapie und fasst die wichtigsten Neuerungen der Leitlinie zusammen.
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Weitere Inhalte:
Entitätsübergreifend
Hier werden die verschiedenen Aspekte der Psychoonkologie abegbildet wie Kommunikation, Beziehungen Rehabilitation und Survivor.

Einfluss von psychosozialen Belastungen auf Identität und Alltag

Nach Abschluss der onkologischen Therapie sehen sich viele Krebsüberlebende mit vielfältigen Belastungen konfrontiert. Diese gehen nicht selten über rein körperliche Spätfolgen hinaus und können sich als psychische, soziale und berufliche Herausforderungen äußern [1]. Integrale Bereiche wie die Identität, soziale Beziehungen und der Alltag Krebsüberlebender bleiben davon selten unberührt [2]. Eine systematische, interdisziplinäre Berücksichtigung und Erfassung psychosozialer Belastungen ist daher zentral, um diesen vielschichtigen Auswirkungen in der onkologischen Nachsorge angemessen begegnen zu können. Sie kann dazu beitragen, individuelle psychosoziale Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und die Lebensqualität von Krebsüberlebenden zu verbessern [3].
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Sarkome
Diagnosebrief Sarkom mit Tabletten und Büchern auf Tisch

Sarkome: Patienten-Rundumblick – „Du gibst mir so viel Hoffnung!“

„Du lebst schon so lange mit dieser Erkrankung. Als ich meine Diagnose bekommen und gegoogelt habe, dachte ich, dass ich bald sterben werde. Dann habe ich deine Geschichte gelesen. Du gibst mir so viel Hoffnung!“ Anderen Betroffenen und ihren Angehörigen Hoffnung zu schenken, ist einer der Hauptgründe für meinen täglichen Einsatz als Patientenvertreterin. Die anderen Gründe sind Wut, Trauer und Frust, denn ich weiß, dass auch gerade jetzt, während ich diese Wörter in meinen Laptop tippe, Menschen an der seltenen Krebsart Sarkom leiden und sterben.
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Entitätsübergreifend
EHA 2025

Burnout als „Epidemie“ – Die emotionale Belastung in der Hämatologie

Auf dem EHA2025-Kongress wurde in der Session „The Emotional Burden of Hematology“ ein Thema beleuchtet, das lange im Schatten stand: die psychische Belastung von Hämatolog:innen und Pflegepersonal. Die Daten und Erfahrungsberichte zeigen deutlich: Burnout ist in der Hämatologie keine Ausnahme, sondern ein strukturelles Risiko – und längst eine stille Epidemie [1].
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