Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 178

Patientenschützer fordern angesichts steigender Corona-Infektionszahlen, die Bürgertests wieder kostenlos anzubieten. „Es gilt, dem Stochern im Nebel beim Infektionsgeschehen ein Ende zu setzen“, sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Bundesregierung habe insbesondere aus Kostengründen das Testangebot „fahrlässig runtergefahren“. „Damit wurde das aussagekräftige Corona-Radar abgeschaltet“, kritisierte Brysch. „Der Bundesgesundheitsminister ist gefordert, die kostenlosen Bürgertests sofort wieder einzuführen“, forderte er. Auch der Zugang zu PCR-Tests müsse wieder erleichtert werden.
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Gesundheitspolitik

Krankenkassen sehen Spielraum für geringere Beitragsanhebung 2023

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) dringen darauf, drohende Mehrbelastungen für die Beitragszahler wegen eines erwarteten Milliardendefizits im nächsten Jahr abzumildern. „Jeder Euro zum Schließen der Finanzierungslücke, der nicht durch steigende Zusatzbeiträge finanziert werden muss, zählt für die Menschen“, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer. Der Verband bezog sich auf neue Daten eines Schätzerkreises, wonach der durchschnittliche Zusatzbeitrag für 2023 rechnerisch noch um 0,2 Punkte statt um bisher angenommene 0,3 Punkte anzuheben wäre.
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News

Corona treibt Einsamkeitsrate in die Höhe

Die ersten Monate der Corona-Pandemie im Jahr 2020 haben zu einem deutlichen Anstieg der vereinsamten Menschen ab 46 Jahren geführt. Das ist das Ergebnis einer im Juni 2020 durchgeführten Sonderbefragung des Deutschen Alterssurvey (DEAS), der alle drei Jahre Deutsche in der zweiten Lebenshälfte zu relevanten Themen wie Alterssicherung, Arbeit und Ruhestand, Digitalisierung, Ehrenamt, Gesundheit und sozialen Beziehungen befragt. Wie unsere Grafik zeigt, waren Menschen mittleren Alters besonders von Einsamkeit betroffen.
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Gesundheitspolitik

Lauterbach: Krankenkassen wollen Long-COVID-Patienten aussteuern

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat Krankenkassen vorgeworfen, Patientinnen und Patienten mit Long COVID teilweise nicht ausreichend zu behandeln. „Die Krankenkassen wollen zum Teil diese jungen Leute aussteuern“, sagte Lauterbach. „Sie gehen dann quasi aus dem Rechtskreis des Beschäftigten, der Krankenkassenleistungen bekommt, in die Rentenversicherung hinüber. Das ist natürlich nicht richtig.“
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News

Warum Krankenhäusern die Pflegekräfte ausgehen

Mehr als die Hälfte der deutschen Krankenhäuser sehen in den nächsten drei Jahren eine Verschlechterung der Stellensituation in der Allgemein- und Intensivpflege. Das geht aus dem Krankenhausbarometer 2021 hervor, in dem das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) deutschlandweit Einrichtungen mit über 100 Betten zu aktuellen Themen befragt. Wie unsere Grafik zeigt, sehen die Verantwortlichen vor allem mangelnden Nachwuchs und die psychische und körperliche Belastung von Pfleger:innen im Beruf als Problem.
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Medizin

NSCLC: Länger Überleben mit neoadjuvanter Atezolizumab-Monotherapie

Neoadjuvante Therapien setzen schon im Vorfeld einer operativen Tumorentfernung an und sollen helfen, die Erfolgsaussichten für die Patient:innen zu verbessern. Ein Forschungsteam aus den führenden Lungenkrebszentren der USA, an dem auch Frau Dr. Filiz Oezkan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen im Rahmen ihres DFG-geförderten Aufenthaltes an der Ohio State University beteiligt war, hat nun in einer Studie (LCMC3) zeigen können, dass eine Behandlung mit Atezolizumab bei Lungenkrebs die Überlebensrate der Patient:innen deutlich verbessern kann und dass anhand von vor der Therapie im Blut detektierten Immunzellen das Therapieansprechen angezeigt werden kann. Die Studie wurde kürzlich in „Nature Medicine“ mit Frau Dr. Filiz Oezkan als Co-Erstautorin veröffentlicht.
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Gesundheitspolitik

Umfrage: Ärzt:innen sehen Digitalisierung als Chance zur Verbesserung der Versorgung

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, kommentiert das Ergebnis der von Bitkom und Hartmannbund gemeinsam durchgeführten Umfrage zur Digitalisierung des Gesundheitswesens wie folgt: „Die positive Botschaft ist, dass über die Sektorengrenzen hinweg die überwiegende Zahl der Kolleginnen und Kollegen die Digitalisierung als Chance zur Verbesserung der Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten begreifen. Die Akzeptanz ist in den vergangenen 2 Jahren deutlich gestiegen.“
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Medizin

HNSCC: Ergebnisse der KEYNOTE-048 zu Pembrolizumab

Die Phase-III-Studie KEYNOTE-048 untersuchte den PD-1-Inhibitor Pembrolizumab als Erstlinientherapie für Patient:innen mit metastasierendem oder nicht resezierbarem rezidivierendem Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region (M/uR HNSCC). Auch nach 5 Jahren konnte ein anhaltender Überlebensvorteil bei Patient:innen mit PD-L1-exprimierenden Tumoren (CPS ≥ 1) gegenüber dem EXTREME-Schema (Cetuximab mit Carboplatin oder Cisplatin plus 5-FU) gezeigt werden. Dieser Vorteil zeigte sich sowohl bei Patient:innen, die mit Pembrolizumab als Monotherapie behandelt wurden als auch bei Patient:innen, die Pembrolizumab in Kombination mit einer Platin- und 5-Fluorouracil (5-FU)-Chemotherapie erhielten. Die Ergebnisse der 5-Jahresanalyse der KEYNOTE-048-Studie wurden im Rahmen der Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) (Abstract #659MO) 2022 vorgestellt.
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Medizin

Was hilft gegen Übelkeit bei der Chemotherapie?

Übelkeit und Erbrechen gehören zu den Nebenwirkungen, die Patient:innen während einer Chemotherapie am stärksten belasten können (1). Um die Lebensqualität weitgehend zu erhalten und die Compliance während der Behandlung zu erhöhen, wird in den Leitlinien eine antiemetische Prophylaxe empfohlen (2-4). Als einzige verfügbare Wirkstoffkombination hemmt Fosnetupitant/Palonosetron gleich 2 Signalwege, die an der Entstehung von akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie beteiligt sind (5). Jetzt steht Fosnetupitant/Palonosetron auch als Fertigkonzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung als antiemetische Prophylaxe bei hoch- und moderat-emetogener Chemotherapie zur Verfügung (6). Diese lässt sich bei bewährter Effektivität und Sicherheit (7, 8) nun noch einfacher und flexibler in den Praxisalltag integrieren.
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Gesundheitspolitik

China hält an Null-COVID-Strategie fest

Angesichts neuer Corona-Ausbrüche hat Chinas Führung vor dem Kongress der Kommunistischen Partei bekräftigt, dass sie an der strikten Null-COVID-Strategie des Landes nicht rüttelt. Das Parteiorgan „Volkszeitung“ und die Staatsagentur Xinhua verbreiteten am Dienstag amtlich abgesegnete Kommentare, die vor den Gefahren einer Lockerung warnten. China sei ein großes Land mit 1,4 Milliarden Menschen, einer regional unausgewogenen Entwicklung und einem Mangel an medizinischen Ressourcen. Ein großflächige Rückkehr des Virus hätte „schwere Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung“.
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Gesundheitspolitik

Krankenhäuser: Erhebliche Zuwächse bei coronainfizierten Patienten

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht die Kliniken des Landes wegen eines deutlichen Anstiegs der Patienten mit Corona-Infektion vor einer schwierigen Zeit. „Wir haben erhebliche Zuwächse bei den covidpositiven Patienten. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Belegung um 50% gestiegen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Mit rund 19.000 positiv getesteten Patienten liegen wir aktuell so hoch wie zu Spitzenzeiten der Sommerwelle.“ Gaß warnte: „Wir laufen flächendeckend und nicht nur in Süddeutschland auf extrem schwierige Wochen zu.“
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Gesundheitspolitik

Klinik-Verband befürchtet „Winter der Krankenhaus-Insolvenzen“

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat erneut vor den Folgen der dramatisch gestiegenen Energiepreise für die Kliniken gewarnt und einen schnellen Inflationsausgleich gefordert. „Corona-Herbstwelle und extrem steigende Kosten vor allem für Energie bedeuten für die Krankenhaus-Versorgung bislang ungekannte wirtschaftliche Risiken“, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der „Rheinischen Post“.
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Gesundheitspolitik

Streit um EU-Chemikalienverordnung spitzt sich zu

Der Streit um strengere EU-Chemikalienvorgaben etwa für die Zulassung von Stoffen in Verbraucherprodukten wie Putzmitteln spitzt sich zu. Während sich Umweltgruppen und mehrere EU-Staaten für eine schnelle Verschärfung einsetzen, warnen Europaabgeordnete der CDU und CSU und Industrievertreter vor negativen Auswirkungen für Firmen. Die chemische Industrie leide unter den hohen Energiepreisen, und nun fordere Bundesumweltministerin Steffi Lemke noch mehr EU-Regulierung, kritisierte Daniel Caspary, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament. Die grüne Ministerin habe den Sinn für die Realitäten verloren, sagte er Deutschen Presse-Agentur.
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Gesundheitspolitik

Umfrage: Viele Arbeitnehmer für Maßnahmen bei erneuter Corona-Welle

Fast jeder zweite Arbeitnehmer (48%) in Deutschland wünscht sich eine Maskenpflicht und regelmäßige Corona-Tests am Arbeitsplatz, sollte es im Herbst erneut zu einer starken Corona-Welle kommen. Nur eine Minderheit (14%) will auch dann gar keine Einschränkungen mehr, wie aus der Studie „Arbeiten 2022“ der Krankenkasse pronova BKK hervorgeht. Weitere 4% gaben an, sich nur im Homeoffice wirklich sicher zu fühlen. Für die Erhebung der Daten sind den Angaben zufolge im September 2022 rund 1.200 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 18 Jahren repräsentativ befragt worden.
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Medizin

Fortgeschrittenes HCC: Pembrolizumab + Lenvatinib oder Lenvatinib-Monotherapie?

Es liegen die Ergebnissen der finalen Analyse der Phase-III-Studie LEAP-002 (NCT03713593) vor: Diese Studie untersuchte Pembrolizumab plus Lenvatinib im Vergleich zu Lenvatinib als Monotherapie als Erstlinienbehandlung für Patient:innen mit fortgeschrittenem oder inoperablem, hepatozellulären Karzinom (uHCC). Die Ergebnisse wurden auf der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) vorgestellt (Abstract #LBA34).
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