News
Gesundheitspolitik
Bessere Erkenntnisse aus Krankheitsregistern
Daten zu zahlreichen Krankheiten und Therapien in medizinischen Registern sollen künftig besser für Forschung und Versorgung genutzt werden können. Das Bundeskabinett brachte Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken auf den Weg, die einheitliche Regeln und Standards festlegen sollen. Register lieferten wertvolle Erkenntnisse, sagte die CDU-Politikerin. Sie zeigten, was im Versorgungsalltag tatsächlich wirke - und das etwa auch für Frauen oder Ältere, die in klinischen Studien nur selten berücksichtigt würden.
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Medizin
Bluttest identifiziert Nebenwirkungsrisiko bei Immuntherapie des Melanoms
Immuntherapien haben die Behandlung des metastasierten Melanoms stark verbessert, können aber schwere Nebenwirkungen auslösen. Eine Studie unter der Leitung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Sektion Dermatoonkologie der Hautklinik am Universitätsklinikum Heidelberg und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, zeigt nun: Bereits vor Therapiebeginn im Blut nachgewiesene Autoantikörper könnten dazu beitragen, das individuelle Nebenwirkungsrisiko von Patient:innen besser einzuschätzen. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg.
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Entitätsübergreifend
Langzeitüberleben bei Krebs: Checkpoint-Inhibitoren fördern die Lebensqualität
Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) können das Überleben deutlich verlängern. Dies führt zu Langzeitplateaus, die vor einigen Jahren bei vielen Indikationen noch undenkbar waren. Das Langzeitüberleben bei Krebs hat großen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
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Gesundheitspolitik
Arznei-Beipackzettel sollen digital werden
Für Informationen vor dem Einnehmen von Medikamenten sollen digitale Beipackzettel zum Standard werden. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant die Umsetzung entsprechender EU-Regelungen. Eine digitale Packungsbeilage biete viele Vorteile, etwa automatische Übersetzungen oder Vorlesefunktionen, sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenportal Politico. Sie betonte zugleich: „Weiterhin hat jeder Patient ein Recht darauf, von der Apotheke einen ausgedruckten Beipackzettel zu erhalten.“
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Medizin
Catumaxomab als Behandlung für Malignen Aszites in Deutschland verfügbar
Der trifunktionale Antikörper Catumaxomab steht seit Dezember als Behandlung des malignen Aszites in Deutschland zur Verfügung. Catumaxomab aktiviert T-Zellen, um Krebszellen gezielt abzutöten, und bindet das Immunsystem der Behandelten ein. Dies ermöglicht ein längeres Überleben ohne Punktion und somit auch eine länger erhaltene Lebensqualität bei Menschen, die für eine andere systemische Krebstherapie nicht infrage kommen.
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Medizin
Meilenstein in der Präzisionsonkologie: Elacestrant in die S3-Leitlinie Mammakarzinom aufgenommen
Mit der Aufnahme von Elacestrant in die S3-Leitlinie (v5.0) wird ein neuer Standard für das ESR1 -mutierte ER+/HER2– mBC nach Progress und vorheriger Behandlung mit CDK4/6i gesetzt.1 Aktuelle Real-World-Daten von Rugo et al. (2026) zeigen nun die klinische Relevanz der EMERALD-Studie: In einer entscheidenden Post-hoc-Analyse erreichten PatientInnen mit ≥ 12 Monate ET + CDK4/6i Vortherapie und ESR1 -Mutation ein mPFS von 8,6 Monaten – ein Ergebnis, das durch RWE-Daten mit 8,4 Monaten (rwTTNT) gestützt wird.2,3,*,**
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
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Mammakarzinom
DKK 2026
Wirksam aber toxisch – ADCs beim mTNBC richtig managen
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) erobern die Krebstherapie insbesondere im Bereich der soliden Tumoren. ADCs bestehen aus einem monoklonalen Antikörper, der über einen Linker mit einem zytotoxischen Wirkstoff verbunden ist. ADCs der 3. Generation, wie Sacituzumab govitecan (SG) haben eine hohe Wirksamkeit. Dies führt allerdings auch zu erhöhter Toxizität, die eines entsprechenden Therapiemanagements bedarf.
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NSCLC
NSCLC: Moderne Therapieregime mit Durvalumab oder Osimertinib
Anlässlich des Deutschen Krebskongress (DKK) 2026 in Berlin erörterten Expert:innen im Rahmen eines Symposiums moderne Therapiestrategien nach EGFR-Mutationsstatus und Resektabilität beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC).
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Kopf-Hals-Tumoren
Kopf-Hals-Tumoren: Die perioperative Immuntherapie mit Pembrolizumab in der Praxis
Die Phase-III-Studie KEYNOTE-689 ist wegweisend für die Therapie von lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren (LA-HNSCC, locally advanced head and neck squamous cell carcinoma). Die Ergebnisse sind vielversprechend, aber wer kommt für eine die perioperative Immuntherapie infrage?
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Gesundheitspolitik
Kein Verfahren gegen Spahn wegen Masken-Kauf
Das Verfahren gegen den Unionsfraktionsvorsitzenden und früheren Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wegen der Umstände beim Kauf von Corona-Masken ist eingestellt worden.
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Mammakarzinom
Mammakarzinom mit niedriger HER2-Expression: Zielgerichtete Strategien nach endokriner Therapie
Zu den zielgerichteten therapeutischen Interventionen nach endokriner oder endokrin-basierter Erstlinientherapie zählen beim Hormonrezeptor (HR)-positivem (HR+)/HER2-negativem (HER2-) Brustkrebs PARP-Inhibitoren wie Olaparib oder Talazoparib bei Patient:innen mit BRCA-Keimbahnmutationen, PIK3-Inhibitoren wie Alpelisib und Inavolisib oder der AKT-Inhibitor Capivasertib aber auch Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs).
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Entitätsübergreifend
Knochenschutz ist essenziell für die Lebensqualität
Antiresorptiva sind etablierte supportive Therapien bei Knochenmetastasen und therapieassoziierter Osteoporose und spielen vor allem für die Lebensqualität von Langzeitüberlebenden eine wichtige Rolle. Im Rahmen eines Symposiums beim Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin diskutierten Experten aktuelle Aspekte der Osteoonkologie.
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Kolorektales Karzinom
Metastasiertes kolorektales Karzinom: Optimierte Therapiepfade mit Liquid Biopsy und Deeskalationsstrategien
Auch beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) sind Biomarker-gerichtete Therapiepfade von großer Relevanz. Dr. Sebastian Stintzing, Professor für Hämatologie und Onkologie mit Schwerpunkt Medizinische und Internistische Onkologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, plädierte anlässlich des 37. Deutschen Krebskongresses in Berlin unter anderem dafür, neben der Gewebediagnostik auch eine Liquid Biopsy (LB) einzusetzen.
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Gesundheitspolitik
Warken: Anstieg der Zusatzbeiträge verhindern
Gesundheitsministerin Nina Warken hat bekräftigt, einen weiteren Anstieg der Zusatzbeiträge für gesetzlich Krankenversicherte verhindern zu wollen. „Mein Ziel ist, den Zusatzbeitrag mindestens stabil zu halten. Diesen Spardruck brauchen wir“, sagte die CDU-Politikerin dem Portal „Politico“.
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Prostatakarzinom
Prostatakarzinom mit PTEN-Defizienz: duale Inhibition verlängert medianes rPFS signifikant
Biomarker-Testungen, wie PTEN-Alterationen, haben Einfluss auf die Therapieentscheidungen beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom. Dr. Eva Hellmis, Urologin in Duisburg, verdeutlichte dies am Beispiel der Studienergebnisse aus CAPItello-281 zu Capivasertib plus Abirateron versus Placebo plus Abirateron.
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Gesundheitspolitik
Teilerfolg für Klage nach Corona-Impfschaden
Im Rechtsstreit um die Haftung eines Impfstoffherstellers für Gesundheitsschäden nach einer Corona-Impfung hat eine Betroffene am Bundesgerichtshof (BGH) einen bedeutenden Teilerfolg erzielt. Das beklagte Pharmaunternehmen Astra Zeneca könnte nach der Entscheidung des höchsten deutschen Zivilgerichts verpflichtet sein, der Frau umfassend Auskunft – unter anderem zu Wirkungen und Nebenwirkungen des Impfstoffs – zu geben. Ein Beschluss darüber wurde an die Vorinstanz zurückverwiesen. Ob der Klägerin Schadenersatz zusteht, bleibt damit ebenfalls zunächst offen.
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Hämatologie
DKK 2026
Therapie des rezidivierten Multiplen Myeloms: Überlebensvorteil bei frühem Einsatz der CAR-T-Zelltherapie
Die einmalige Infusion von Ciltacabtagen autoleucel (Cilta-cel) führt bei Patient:innen mit rezidiviertem Multiplem Myelom (MM) zu einer signifikanten Verlängerung des progressionsfreien (PFS) und des Gesamtüberlebens (OS).
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Gesundheitspolitik
GKV: Trotz Milliarden-Überschuss droht weitere Beitragslast - (Kopie von Journal Med)
Die Krankenkassen haben das Jahr 2025 mit einem Überschuss von 3,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung„. Doch gebe es „null Grund zur Entwarnung“, sagte der Vorstandsvorsitzende Oliver Blatt.
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Medizin
5-Jahres-Daten der CROWN-Studie: Lorlatinib verlängert progressionsfreies Überleben bei ALK-positivem NSCLC
Mit den 5-Jahres-Daten der CROWN-Studie liegt erstmals ein medianes progressionsfreies Überleben (mPFS) von über fünf Jahren unter einer zielgerichteten Erstlinientherapie (1L) für Patient:innen mit ALK-positivem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC (ALK+ aNSCLC) vor. Mit ALK-Inhibitoren der zweiten Generation konnte bisher ein medianes PFS von etwa zwei bis drei Jahren erreicht werden.
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Entitätsübergreifend
DKK 2026
Onkologie von morgen – welche neuen Entwicklungen sind am Horizont?
Der Fortschritt in der Onkologie ist gekennzeichnet durch Sprunginnovationen. Ein Symposium beim 37. Deutschen Krebskongress beleuchtete zunächst, welche Substanzklassen in jüngerer Vergangenheit zu einem Paradigmenwechsel geführt hatten, und warf dann einen Blick in die Zukunft: Welche innovativen Substanzen könnten zu weiteren Therapiedurchbrüchen führen und wie wird Künstliche Intelligenz (KI) die Onkologie von morgen prägen?
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