Journal Onkologie

Mammakarzinom | Beiträge ab Seite 4

SABCS 2025
T-DXd zeigt überlegene Wirksamkeit gegenüber T-DM1 bei HER2+ Mammakarzinom mit Resterkrankung
SABCS 2025

T-DXd zeigt überlegene Wirksamkeit gegenüber T-DM1 bei HER2+ Mammakarzinom mit Resterkrankung

Die Zwischenanalyse der Phase-III-Studie DESTINY-Breast05 bestätigt die statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Überlegenheit von Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) gegenüber Trastuzumab emtansin (T-DM1) bei Patient:innen mit HER2-positivem (HER2+) primärem Mammakarzinom und invasiver Resterkrankung nach neoadjuvanter Therapie. Die Studie mit 1.635 Patient:innen erreichte sowohl den primären Endpunkt des invasionsfreien Überlebens (IDFS) als auch den sekundären Endpunkt des krankheitsfreien Überlebens (DFS). Die Ergebnisse wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert.
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Giredestrant verbessert das iDFS bei HR+ Brustkrebs im Frühstadium

Der orale selektive Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) Giredestrant, der als adjuvante Therapie verabreicht wurde, zeigte bei Patient:innen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem (HER2-) Brustkrebs im Frühstadium eine signifikante Verbesserung des invasiven krankheitsfreien Überlebens (iDFS) im Vergleich zur derzeitigen endokrinen Standardtherapie. Dies geht aus den Ergebnissen der Phase-III-Studie IidERA hervor, die auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 vorgestellt wurden [1].
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Tucatinib verlängert progressionsfreies Überleben in der Erstlinien-Erhaltungstherapie bei HER2-positivem Mammakarzinom
SABCS 2025

Tucatinib verlängert progressionsfreies Überleben in der Erstlinien-Erhaltungstherapie bei HER2-positivem Mammakarzinom

Die Zugabe von Tucatinib zur Erstlinien-Erhaltungstherapie mit Trastuzumab und Pertuzumab verzögerte die Krankheitsprogression bei Patient:innen mit HER2-positivem (HER2+) metastasiertem Mammakarzinom und verlängerte möglicherweise die chemotherapiefreie Zeit. Die Ergebnisse der Phase-III-Studie HER2CLIMB-05 mit 654 Patient:innen wurden beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) präsentiert und zeitgleich im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht. Der Nutzen zeigte sich über alle Subgruppen hinweg, einschließlich Patient:innen mit Hirnmetastasen.
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Zugabe von Olanzapin zur Standardantiemese verbessert Übelkeit bei emetogener Chemotherapie

Eine sekundäre Analyse der Phase-III-Studie NCORP mit 310 Brustkrebs-Patient:innen zeigt, dass die Zugabe von Olanzapin zur Standardantiemese Übelkeit sowohl bei hoch- als auch moderat emetogener Chemotherapie verbessert. Bei hochemetogener Chemotherapie wurden 72% der Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens durch Übelkeitskontrolle erreicht. Die Ergebnisse wurden auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) vorgestellt.
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SABCS 2025

Genexpressions-basierte Subtypisierung zeigt unterschiedliche Ansprechraten auf Immun-Chemotherapie beim TNBC

Eine auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 präsentierte Biomarker-Analyse der NSABP-B59/GBG-96-GeparDouze-Studie zeigt eine erhebliche Heterogenität zwischen triple-negativen Mammakarzinom (TNBC)-Subtypen. Der immunmodulatorische Subtyp erreichte die höchste pathologische Komplettremissionsrate von 74,6%, während sich spezifische Immungenexpressionen als prädiktiv für das Ansprechen auf Atezolizumab erwiesen.
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HR+/HER2+ Brustkrebs: Überlegenheit von Aromatasehemmern gegenüber SERM

Die adjuvante Behandlung von Patient:innen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+) und HER2-positivem (HER2+) Brustkrebs im Frühstadium stellt eine therapeutische Herausforderung dar, da sowohl die Hormonrezeptor- als auch die HER2-Signalwege aktiviert sind. Eine Analyse der Phase-III-Studie ALTTO, deren Ergebnisse auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 präsentiert wurden, untersuchte die Wirksamkeit verschiedener Hormontherapie-Arten bei Patient:innen mit HR+/HER2+ Tumoren mit einer Nachbeobachtung von 10 Jahren. Dabei war der Einsatz von Aromatasehemmern mit einem signifikant verbesserten krankheitsfreien Überleben (DFS) assoziiert.
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SABCS 2025
SABCS 2025 – Die Highlights von Tag 1
SABCS 2025

SABCS 2025 – Die Highlights von Tag 1

Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2024 startete am 9. Dezember mit rund 11.000 erwarteten Teilnehmer:innen aus Forschung und Praxis. Erstmals waren in alle Sitzungen „Advocates" eingebunden, die die Studiendaten aus Sicht der Patient:innen kommentierten. Am ersten Tag standen unter anderem Lebensstilfaktoren in Bezug auf das Brustkrebsrisiko, Therapiestrategien nach CDK4/6-Inhibitor-Versagen und neue Erkenntnisse aus neoadjuvanten Studien der AGO/GBG im Fokus.
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Entitätsübergreifend
Arbeiten mit und nach Krebs

Was Onkolog:innen als Vorbereitung auf den ­beruflichen Wiedereinstieg anbieten können

Den Umgang mit Krebs im Businesskontext revolutionieren, das ist die Mission des Projekts #einevonacht. Ziel ist, dass Menschen lernen, über Krebs zu sprechen und gute Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten zu schaffen. Denn nur wenn die Bedürfnisse und Interessen von Betroffenen, Führungskräften, Team-Mitgliedern und Arbeitgebenden gleicher­maßen berücksichtigt werden, kann es ein wirklich nachhaltiges Miteinander geben. In diesem Artikel werden 5 Vorschläge ­gemacht, wofür Onkolog:innen die Patient:innen in Bezug auf das Arbeiten mit und nach Krebs sensibilisieren könnten.
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Medizin
DGHO 2025

Erweiterte Optionen zur Prävention von Frakturen und skelettalen Komplikationen beim Mammakarzinom

Bei Patientinnen mit Mammakarzinom sind osteologische Begleiterkrankungen häufig und sollten integraler Bestandteil der onkologischen Betreuung sein. Dies betrifft sowohl Patientinnen mit therapieinduziertem Knochenverlust als auch solche mit ossären Metastasen. Neue Denosumab-Biosimilars erweitern nun das Versorgungsspektrum in allen bisherigen Denosumab-Indikationen.
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Mammakarzinom
Früher HR+ Brustkrebs: Bei N1-Nodalstatus und Risikofaktoren ET um CDK4/6i erweitern
DGHO 2025

Früher HR+ Brustkrebs: Bei N1-Nodalstatus und Risikofaktoren ET um CDK4/6i erweitern

Für Frauen mit frühem Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Mammakarzinom (HR+/HER2– eBC) besteht nach Primärtherapie trotz adjuvanter endokriner Therapie (ET) ein relevantes Rezidivrisiko, das sich über zwei Jahrzehnte erstreckt [1]. Das Ausmaß der axillären Lymphknotenbeteiligung korreliert dabei mit dem Rückfallrisiko. Eine US-amerikanische Real-World-Analyse bestätigte nun das deutlich erhöhte Risiko für Rezidive und Mortalität auch bei Frauen mit nur 1–3 befallenen Lymphknoten und zusätzliche Risikofaktoren [2]. Dies untermauert die Empfehlung, in dieser Hochrisikokohorte die adjuvante ET durch einen CDK4/6-Inhibitor (CDK4/6i) zu intensivieren, etwa eine zweijährige Behandlung mit Abemaciclib. Das betonte PD Dr. Anja Welt, Universitätsmedizin Essen, bei einem Symposium im Rahmen der DGHO-Jahrestagung 2025.
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Medizin

Ribociclib beim metastasierten HR+/HER2- Mammakarzinom: Neue Real-World-Datena bestätigen Überlebensvorteil

Auf dem ESMO Breast Cancer 2025 wurde eine Zwischenauswertung der noch laufenden deutschen Real-World-Studie RIBANNAa vorgestellt. Demnach liegt das mediane Gesamtüberleben (OS) unter Ribociclib + Aromatasehemmer/Fulvestrant bei 74,6 Monaten – und damit deutlich höher als unter endokriner Monotherapie oder Chemotherapie.1 Die Ergebnisse bestätigen die signifikanten OS-Vorteile unter Ribociclib aus den Zulassungsstudien.2-6 Auch in den AGO-Empfehlungen für metastasierten Brustkrebs erhält Ribociclib die höchste derzeit vergebene Bewertung innerhalb der CDK4/6-Inhibitor-Klasse.7
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Medizin
CHMP empfiehlt Imlunestrant bei HR+ Brustkrebs mit ESR1-Mutation

CHMP empfiehlt Imlunestrant bei HR+ Brustkrebs mit ESR1-Mutation

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat den oralen, selektiven Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) Imlunestrant für die Zulassung in der Europäischen Union empfohlen. Imlunestrant soll künftig eingesetzt werden als Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit Östrogenrezeptor (ER)-positivem, HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs mit einer aktivierenden ESR1-Mutation, deren Erkrankung nach einer vorherigen endokrinen Therapie fortgeschritten ist [1].
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Mammakarzinom
Brustkrebs beim Mann
Podcast O-Ton Onkologie

Mammakarzinom beim Mann

In einer Folge der aktuellen 7. Staffel des Podcasts O-Ton Onkologie spricht Jochen Schlabing, Teamleiter Onkologie/Hämatologie, mit Prof. Dr. Marion Kiechle über das Mammakarzinom beim Mann, eine oft übersehene, aber medizinisch bedeutende Entität. Kiechle ist Direktorin der Frauenklinik und des interdisziplinären Brustzentrums am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München sowie als erste Frau Inhaberin eines gynäkologischen Lehrstuhls in Deutschland. Das Gespräch beleuchtet, worauf es bei Diagnostik und Therapie ankommt, wie sich die Erkrankung vom weiblichen Brustkrebs unterscheidet und wo noch Forschungsbedarf besteht.
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Entitätsübergreifend

Wartezeit vor Transplantation bei Patient:innen mit Malignomanamnese

Patient:innen mit einer Malignomanamnese, für die eine Organtransplantation geplant ist, haben aufgrund der Immunsuppression nach Transplantation ein erhöhtes Risiko, ein Tumorrezidiv oder einen neuen Tumor zu erleiden. In der Entscheidung für eine Aufnahme auf die Transplantationsliste sollten insbesondere die Biologie des jeweiligen Malignoms sowie die aktuellen onkologischen Therapiekonzepte, welche in der Behandlung des Tumors zum Einsatz kommen, Berücksichtigung finden. Dabei ist es wichtig, Benefit und Prognose einer Transplantation einerseits und potenzielle onkologische Risiken andererseits im Blick zu haben. Die Evidenz zu empfohlenen Wartezeiten zwischen der Behandlung eines Tumors und einer Transplantation ist gering; aktuelle Empfehlungen basieren vor allem auf einer US-Konsensus­konferenz aus dem Jahr 2021. In diesem Übersichtsbeitrag finden Sie eine Zusammenfassung dieser Daten unter Einbeziehung kürzlich erschienener Publikationen.
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Mammakarzinom
Metastasierter ER+/HER2- Brustkrebs bei endokriner Resistenz: ESR1-Mutationstestung via Liquid Biopsy für die personalisierte Therapie
Metastasierter ER+/HER2- Brustkrebs bei endokriner Resistenz

ESR1-Mutationstestung via Liquid Biopsy für die personalisierte Therapie

Die Liquid Biopsy hat sich als wegweisendes Instrument in der modernen Onkologie etabliert. Ihr Einsatz ermöglicht eine minimalinvasive, molekulare Charakterisierung des Tumors in Echtzeit und bildet damit die Grundlage für gezielte Therapieentscheidungen. Insbesondere bei der Diagnostik von ESR1-Mutationen beim metastasierten Östrogenrezeptor-positiven und HER2-negativen Brustkrebs (ER+/HER2- mBC), die mit endokriner Resistenz assoziiert sind, spielt dieses Diagnostikverfahren eine entscheidende Rolle. Ein Beispiel ist die Zulassung des oralen selektiven Östrogenrezeptor-Degraders (SERD) Elacestrant, die an den Nachweis einer aktivierenden ESR1-Mutation mittels Liquid Biopsy gebunden ist [1]. Diese Therapieoption, die ab der Zweitlinie zum Einsatz kommen kann, adressiert die endokrine Resistenz bei Progress unter hormonbasierter Behandlung. Die vorliegende Publikation beleuchtet die diagnostischen Abläufe rund um die ESR1-Mutationsanalyse auf Basis der Liquid Biopsy und ordnet sie in den klinischen Kontext beim ER+/HER2- mBC ein – mit dem Ziel, die Brücke zwischen molekularer Diagnostik und personalisierter Therapie zu schlagen.
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Mammakarzinom
Frühes HR+/HER2– Mammakarzinom: Zwei Jahre zusätzliches Abemaciclib verbessern bei Hochrisikopatientinnen das Gesamtüberleben

Frühes HR+/HER2– Mammakarzinom: Zwei Jahre zusätzliches Abemaciclib verbessern bei Hochrisikopatientinnen das Gesamtüberleben

Noch immer wird an der Optimierung der adjuvanten Therapie für Hormonrezeptor-positive (HR+)/HER2-negative (HER2–) frühe Mammakarzinome (eBC) geforscht, um Rezidive zu verhindern und das Überleben der Betroffenen zu verbessern. Nun wurde erstmals ein signifikanter Überlebensvorteil für die Ergänzung der adjuvanten endokrinen Therapie (ET) mit einem CDK4/6-Inhibitor gezeigt: Nach sieben Jahren Nachbeobachtungszeit war in der monarchE-Studie Gesamtüberlebens (OS)-Rate bei Erkrankten, deren ET über zwei Jahre mit Abemaciclib ergänzt worden war, signifikant höher als unter alleiniger ET [1].
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Medizin
Personalisierte Therapie verbessert Brustkrebs-Behandlung

Personalisierte Therapie verbessert Brustkrebs-Behandlung

Eine umfassende molekulare Profilierung kann die Behandlung von Patient:innen mit metastasiertem Brustkrebs entscheidend verbessern. Das belegen Forschende vom NCT Heidelberg, vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), von der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und vom Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) bei einer Auswertung der CATCH-Studie. Daten von mehr als 400 Patientinnen zeigen, dass eine personalisierte, biomarkerbasierte Therapie das Ansprechen auf die Behandlung und das progressionsfreie Überleben deutlich erhöht – ein wichtiger Schritt hin zu einer präzisen, individuell zugeschnittenen Krebsmedizin.
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Mammakarzinom
CAR-T-Zellen und ADCs setzen neue Standards in Hämatologie und Onkologie
DGHO 2025

CAR-T-Zellen und ADCs setzen neue Standards in Hämatologie und Onkologie

CD19-gerichtete CAR-T-Zellen und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) prägen eine neue Ära onkologischer Therapien. CAR-T-Zellen verbessern beim rezidivierten oder refraktären diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (r/r DLBCL) Überleben und Heilungschancen unabhängig von Alter und Fitness. ADCs wie Sacituzumab Govitecan zeigen erstmals signifikante Vorteile auch in der Erstlinie des mTNBC, wie im Rahmen eines Symposiums während der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) berichtet wurde.
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