Medizin
HER2-positives, lokal fortgeschrittenes oder metastasiertes Mammakarzinom
Umfrage: Tucatinib als relevante Option nach Therapieversagen
Eine aktuelle DocCheck-Umfrage unter Hämato-Onkolog:innen in Deutschland zeigt, welche Faktoren die Therapieentscheidungen beim HER2-positiven, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom (HER2+ aBC/mBC) wesentlich beeinflussen können. Effektivität (94%) und Erhalt der Lebensqualität (88%) stellten die wichtigsten Parameter dar. Die Umfrage demonstrierte: Nach Therapieversagen wechselten alle Befragten die Wirkstoffklasse. Mehr als jede:r Dritte setzt dabei auf eine Tyrosinkinase-Inhibitor-basierte Therapie wie Tucatinib. Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) stellen für 84% der befragten Behandler:innen ebenfalls wichtige Entscheidungskriterien dar. Die AGO empfiehlt Tucatinib in Kombination mit Trastuzumab und Capecitabin mit dem höchsten Empfehlungsgrad (AGO++) je nach vorangegangener Therapie, zum Beispiel nach Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd).
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