Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 260

In Deutschland erkranken jährlich ca. 40.000 Menschen, darunter 1.000 Kinder unter 18 Jahren an einer malignen hämatologischen Neoplasie. Durch Fortschritte in Diagnostik und Therapie nimmt die altersstandardisierte Sterblichkeit seit den 1990er Jahren ab und die Lebensqualität rückt zunehmend in den Fokus der Versorgung. Eine hohe Symp­tomlast, häufig verbunden mit einer Reduktion der physischen, kognitiven und psychosozialen Leistungsfähigkeit, hat enorme Auswirkungen auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Betroffenen. Gezielte körperliche Aktivität bietet in allen Phasen der Erkrankung einen wirksamen nicht-pharmakologischen Ansatz, um krankheits- und therapieassoziierte Symptome und Nebenwirkungen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Lesen Sie mehr 
Während der COVID-19-Pandemie wurden Patient:innen mit malignen hämatologischen Erkrankungen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere die erhöhte Infektionsanfälligkeit führte zu erheblichen Bedenken hinsichtlich einer erhöhten COVID-19-bedingten Morbidität und Mortalität. Darüber hinaus finden sich auch immer mehr Hinweise auf negative psychosoziale Auswirkungen. Um diese und weitere Einflüsse sowie die Erfahrungen und Bedürfnisse von Krebspatient:innen zu analysieren, wurden diese zu ihren Sorgen und Ängsten während der Pandemie, zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Krankheitsbewältigung, zum Zugang zu Informationen und zu externer Unterstützung sowie zu Änderungen des Lebensstils und zur Einstellung gegenüber neuen Modellen der Gesundheitsversorgung, wie beispielsweise Telemedizin, befragt. Die Studie aus Australien (1), die zwischen August und November 2020 durchgeführt wurde, ist dabei Teil eines umfassenden Projekts zur Untersuchung der psychosozialen Folgen der COVID-19-Pandemie auf Patient:innen mit hämatologischen Krebserkrankungen.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
BNGO
 6 Min|

BNGO-Hauptstadtkongress 2021 – endlich wieder vor Ort und mit spannenden Themen für die gynäko-onkologische Praxis

Der diesjährige Hauptstadtkongress des Berufsverbands der Niedergelassenen Gynäkologischen Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO) fand zur Freude aller Anwesenden am ersten Oktoberwochenende wieder live in Berlin statt. Die rund 200 Teilnehmer:innen informierten sich über relevante neue Studiendaten und deren Umsetzung in die Praxis. Wie Dr. Jörg Schilling, Vorsitzender des BNGO, es prägnant zusammenfasste: „Unsere neue Challenge, um die Patient:innen optimal zu versorgen, ist testen, testen, testen!, und zwar sowohl in der gynäkologischen Onkologie als auch beim Mammakarzinom“.
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend
 3 Min|
In eigener Sache

JOURNAL ONKOLOGIE wird Teil der MedTriX Group

Um die Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich zu meistern, haben sich die Medizin-Verlage der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) DACH-weit zu einem starken Verbund – der MedTriX Group – zusammengeschlossen. Dies sind die Medizin Medien Austria GmbH in Wien, die Swiss Professional Media AG in Basel sowie die Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH mit den Standorten Landsberg, Wiesbaden und Regensburg. Alle Medien-Marken der MedTriX Group bleiben bestehen, so auch das JOURNAL ONKOLOGIE, die Fortbildungszeitschrift für Onkologen und Hämatologen, mit der dazugehörigen Webseite www.journalonko.de. Ziel des neuen Verbundes ist es, künftig noch passgenauere und innovativere Media-Lösungen anbieten zu können.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Hämatologie
 6 Min|

1 Jahr Mogamulizumab – Erfahrungen und Ausblicke

Seit der Zulassung von Mogamulizumab vor etwa 1 Jahr steht erstmals eine zielgerichtete Antikörpertherapie für die Behandlung erwachsener Patienten mit Mycosis fungoides und dem Sézary-Syndrom zur Verfügung, die mindestens eine vorherige systemische Therapie erhalten haben. Die Charakteristika dieser beiden Subtypen der kutanen T-Zell-Lymphome, neue Erkenntnisse aus der MAVORIC-Studie, erste Erfahrungen aus der Praxis sowie multimodale Behandlungsansätze wurden bei einer digitalen Pressekonferenz vorgestellt.
Lesen Sie mehr 
Prostatakarzinom
 5 Min|

Hochrisiko-nmCRPC: Androgenrezeptor-Antagonisten im Kandidaten-Check

Der Anteil der Patienten mit einem nicht-metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (nmCRPC), die ein hohes Risiko für Metastasierung haben, ist zwar gering, gemessen an allen Patienten mit PSA-Rezidiv, die mit Androgendeprivationstherapie (ADT) behandelt werden. Doch stehen gerade für diese Patientengruppe wirksame Androgenrezeptor-Antagonisten zur Verfügung, die das metastasenfreie Überleben (MFS) um etwa 2 Jahre und das Gesamtüberleben (OS) um ca. ein Jahr verlängern können. Die Herausforderung liegt also darin, ein nmCRPC rechtzeitig zu erkennen.
Lesen Sie mehr 
Hämatologie
 8 Min|

1. Nationaler ITP-Patiententag – Leben mit Immunthrombozytopenie

Der ITP-Patiententag bietet Patient:innen mit Immunthrombozytopenie (ITP), Expert:innen und Angehörigen eine Plattform für den Austausch zum Krankheitsbild ITP. Im Rahmen des 1. Nationalen ITP-Patiententags, der am 25. September 2021 virtuell stattfand und an dem etwa 180 Patient:innen und Angehörige teilnahmen, wurden verschiedene aktuelle Fragestellungen rund um das Thema ITP, wie die Lebensqualität und die Bedürfnisse aus Sicht der Patient:innen, diskutiert.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Lungenkrebs: Erste Mesotheliomeinheit Deutschlands zertifiziert

In Deutschland werden pro Jahr etwa 500.000 Krebserkrankungen neu diagnostiziert. Lungenkrebs ist in Deutschland bei Männern und mittlerweile auch bei Frauen die häufigste Krebstodesursache. Auch weltweit ist Lungenkrebs mit Abstand die tödlichste Krebserkrankung. „Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Krebsgesellschaft mit der erneuten Zertifizierung als Lungenkrebszentrum einmal mehr anerkennt und bestätigt, welch herausragende Arbeit für Patientinnen und Patienten in diesem Bereich im Westdeutschen Tumorzentrum der Universitätsmedizin Essen mit den Standorten Ruhrlandklinik und Universitätsklinikum geleistet wird. Bei kaum einer anderen Krebsform ist mit Blick auf Diagnosequalität und individuelle Therapiemöglichkeiten so wichtig, an einem Tumorzentrum – wie dem WTZ - behandelt zu werden“, sagt Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 8 Min|
Verbesserte Prognosemöglichkeiten und Therapieinnovationen

Hautkrebspatienten profitieren von neuen dermato-onkologischen Strategien

Nach 3 rundum mit aktuellen Informationen, anregenden Vorträgen und komplexen Diskussionen angefüllten Tagen ging der 31. Deutsche Hautkrebskongress erfolgreich zu Ende. Über 1.000 Teilnehmer verfolgten den hybriden Fachkongress mit dem Fokus auf neuen Strategien in Diagnostik und Therapie beim malignen Melanom und anderen bösartigen Hauttumoren. Es war ein rundum gelungenes dermato-onkologisches Update für Mediziner und das beteiligte Behandlungsteam auf hohem Niveau mit aktuellen klinischen Daten und vielen neuen Erkenntnissen, wie Kongresspräsident Dr. Peter Mohr, Buxtehude, betonte – vor allem für Hautkrebs in fortgeschrittenen Stadien, sowohl des Melanoms als auch epithelialer Hautkrebsarten.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Behandlung ohne Chemotherapie bei Morbus Waldenström

Der Morbus Waldenström kann mit derzeit vorhandenen Standardtherapien nicht geheilt werden. Das Ziel der Therapien ist deshalb, die Krankheit möglichst lange zu kontrollieren ohne dabei die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten einzuschränken. Unter der Leitung von Professor Dr. Christian Buske, Ärztlicher Direktor und Leiter des Instituts für Experimentelle Tumorforschung am Universitätsklinikum Ulm, wurde jetzt in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin III (Professor Dr. Hartmut Döhner) die finale Analyse der sogenannten iNNOVATE Studie im angesehenen Journal of Clinical Oncology veröffentlicht. In dieser Studie wurde die Kombination der Medikamente Ibrutinib und Rituximab gegen eine alleinige Rituximab-Therapie bei zuvor unbehandelten oder bereits behandelten Patientinnen und Patienten mit Morbus Waldenström geprüft.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

S3-Leitlinie Speiseröhrenkrebs aktualisiert

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e. V. die S3-Leitlinie zum Ösophaguskarzinom aktualisiert und neue Empfehlungen zur Diagnostik sowie zur kurativen und palliativen Therapie formuliert. Die Leitlinie soll dazu beitragen, für Betroffene mit Speiseröhrenkrebs eine angemessene und evidenzbasierte Gesundheitsversorgung sicherzustellen.
Lesen Sie mehr