Gynäkologische Tumoren | Beiträge ab Seite 58
Beiträge zum Thema Gynäkologische Tumoren
Neues zu Übelkeit und Erbrechen – aktualisierte MASCC-Leitlinien und NIS des BNGO
Studies of Special Interest | 04 / 2016
HER2+ Mammakarzinom: Trastuzumab in der Adjuvanz auch nach 10 Jahren sicher und wirksam
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Molekulare Subtypen und individualisierte Therapieentscheidungen
DCIS – Heterogenität der Erkrankung erfordert individuelles Vorgehen
Mammakarzinom: Management des Aromatasehemmer-induzierten Arthralgiesyndroms (AIA)
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Aktuelle Aspekte der minimal-invasiven Diagnostik und rekonstruktiven Mammachirurgie
Medikamentöse Therapie des luminalen metastasierten Mammakarzinoms
Ansätze zur individualisierten Therapie beim Mammakarzinom
Taxan-induzierte Polyneuropathien – Mechanismus, Diagnostik und Therapie
Die DGFIT auf dem 25. Urologischen Winterworkshop in Leogang/Österreich
Nab-Paclitaxel – das innovative Taxan mit besserer Wirksamkeit
Perspektiven in der Immunonkologie
Eribulin: OS-Verlängerung beim fortgeschrittenen Mammakarzinom
Mammakarzinom: Palbociclib durchbricht endokrine Resistenz
Chemotherapie beim metastasierten Mammakarzinom immer noch eine Option
Neue Antiemese-Leitlinien der MASCC/ESMO: Bessere Lebensqualität durch Dreifach-Antiemese unter Carboplatin
State-of-the-Art-Meeting – das Wichtigste in Kürze
SABCS: Trends und Highlights
Neben allgemeinen Trends in der Tumortherapie wie einer Reduktion radikaler Operationen und modifizierter Strahlentherapie, berichtete Prof. Michael Untch, Berlin, im Rahmen eines Presseworkshops über adjuvante und neoadjuvante Therapien – ein Hauptthema auf dem diesjährigen San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS)
Medikamentöse Therapie des fortgeschrittenen und metastasierten Zervixkarzinoms
Es gibt derzeit drei Indikationen für eine medikamentöse Systemtherapie bei Patientinnen mit Zervixkarzinom. Dies ist zum Einen die Radiochemotherapie, die in Form einer Bestrahlung mit gleichzeitiger Gabe von Cisplatin durchgeführt werden sollte. Die zweite Option ist eine neoadjuvante Chemotherapie. Diese ist indiziert, wenn im Rahmen der präoperativen Diagnostik bereits Risikofaktoren dokumentiert wurden, die die Notwendigkeit einer postoperativen Radiochemotherapie definieren. Durch eine neoadjuvante Chemotherapie wird die Operabilität verbessert, die Wahrscheinlichkeit einer notwendigen postoperativen Radiochemotherapie reduziert und in Untergruppen eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens erzielt. Die dritte Indikation einer medikamentösen Therapie ist eine adjuvante Chemotherapie, nach der vorliegenden Datenlage führt diese zu keiner Verbesserung des Gesamtüberlebens und wird daher nicht empfohlen. Bei metastasierter Erkrankung oder Lokalrezidiven, die nicht lokal behandelt werden können, besteht die Option einer kombinierten Chemotherapie mit Cisplatin und Paclitaxel bzw. Topotecan, ggf. in Kombination mit Bevacizumab.