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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
26.04.2017
Ausgabe:
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Editorial
 
News | DGP
58. DGP-Kongress 2017

Der 58. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), der im März in Stuttgart stattfand, stand unter dem Motto „Qualität und Wirtschaftlichkeit“. Diese beiden Punkte zu vereinen, bildet die alltägliche Herausforderung von Ärzten. Beispielsweise können heute mittels moderner Immuntherapie beim Lungenkarzinom enorme Vorteile erzielt werden – allerdings ist sie sehr kostenintensiv und ihr Einsatz muss auch unter diesem Gesichtspunkt geprüft und ggf. gerechtfertigt werden. Ziel des diesjährigen Pneumologen-Kongresses war es, Innovationen zu kommunizieren und wissenschaftlich darüber zu diskutieren
 
Cholangiokarzinom
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Präoperative Diagnostik und Intervention beim Klatskin-Tumor
Perihiläre Cholangiokarzinome (pCC, auch: Klatskin-Tumore) stellen ca. 50-70% aller Cholangiokarzinome dar. pCC gehen mit einer schlechten Prognose einher, wobei das 5-Jahres-Überleben nach chirurgischer Resektion bei ca. 10-40% liegt. Die einzige kurative Therapie bei pCC ist die Operation. Ziel der Operation ist wiederum die Resektion im Gesunden (R0). Die präoperative Diagnostik ist von entscheidender Bedeutung für die Patientenselektion. Die Cholangiographie mittels MRT mit MRCP ist die geeignetste nicht-invasive Methode, um den Tumor und dessen lokale Ausdehnung darzustellen. Im Falle einer Cholangitis erfolgt die Cholangiographie mit Hilfe von ERC oder PTCD mit therapeutischer aber auch diagnostischer Intention. Die CT-Untersuchung von Thorax/Abdomen/Becken erlaubt es, Aussagen zur Fernmetastasierung sowie zur Gefäßbeteiligung und zum Gefäßstatus zu treffen. Die CT- oder MRT-gestützte Volumetrie ermöglicht die Einschätzung des totalen Lebervolumens und des postoperativen Restvolumens. Bei einem postoperativ zu erwartenden funktionellen Rest der Leber unter 25-30% des totalen Lebervolumens kann eine Pfortaderembolisation zur Induktion einer Hypertrophie erfolgen. Die Evidenz für die Durchführung neoadjuvanter Therapien ist zurzeit auf Fallbeschreibungen begrenzt und wird in Einzelfällen im Rahmen des Tumorboards diskutiert.
Chirurgische Behandlung des Klatskin-Tumors
Das Cholangiokarzinom (engl. cholangiocarcinoma, CC) geht vom Epithel der Gallenwege aus und wird nach der makroskopisch-anatomischen Lokalisation in das intrahepatische (iCC), extrahepatische perihiläre (pCC) und extrahepatische distale (dCC) Cholangiokarzinom eingeteilt. Makro- und histopathologisch werden bezüglich Vorläuferläsionen und Morphologie mehrere Subtypen unterschieden, zu denen z.T. deutliche Parallelen zu Neoplasien des Pankreas bestehen. Die chirurgische Resektion stellt die einzige kurative Therapie dar und richtet sich nach der Lokalisation. Insbesondere die pCC (sog. Klatskin-Tumore) erfordern ein differenziertes operatives Vorgehen und eine präoperative Konditionierung. Bei R0-Resektion und Fehlen von Lymphknotenmetastasen kann ein relativ gutes Überleben erreicht werden. Die Datenlage zur adjuvanten und neoadjuvanten Therapie ist limitiert.
Klatskin-Tumore: Die Rolle der Chemotherapie und Photodynamischen Therapie
Der Klatskin-Tumor ist in 90% der Fälle ein Adenokarzinom mit Ursprung in den Gallengängen des Hepatikus-gabelbereichs und wird heute in Abgrenzung zu den intrahepatischen und peripheren Cholangiokarzinomen (CC) als perihiläres CC bezeichnet. Die chirurgische Resektion stellt seit Jahrzehnten die einzige kurative Therapieoption dar. Weiterhin gibt es keine allgemein gültigen adjuvanten Therapieempfehlungen. Auf Grund der meist späten Diagnosestellung bei fortgeschrittener Erkrankung ist häufig nur eine palliative Therapie möglich. Die Kombination aus Gemcitabin und Cisplatin bildet die Standardtherapie für palliative Ausgangssituationen. Secondline-Therapien haben bisher keinen signifikanten Überlebensvorteil gezeigt. Die Photodynamische Therapie (PDT) kann, insbesondere in Situationen, in welchen konventionell keine ausreichende Gallenwegsdrainage erreicht wird, durch Optimierung des Galleabflusses die Lebensqualität und möglicherweise auch das Überleben verbessern. Die wesentliche Limitation der PDT stellt die Phototoxizität dar, so dass als Alternative zur PDT zunehmend auch die endoluminale Radiofrequenzablation (RFA) in der Palliativbehandlung eingesetzt wird.
 
Pleuramesotheliom
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Systemische Therapie des Pleuramesothelioms: Standards und neue Entwicklungen
Das maligne Pleuramesotheliom (MPM) ist eine seltene Erkrankung, die vom Rippenfell ausgeht und als Signaltumor für eine Asbestexposition gilt. Die Latenz zwischen Exposition und Auftreten der Erkrankung beträgt über 20 Jahre. Die Inzidenz liegt in Deutschland bei etwa 2/100.000 mit erheblichen regionalen Unterschieden, Männer sind 3-4 mal häufiger betroffen. Histologisch am häufigsten ist der prognostisch günstigere epitheloide gefolgt vom sarkomatoiden und biphasischen Subtyp. Der Altersgipfel bei Diagnosestellung ist stetig gestiegen und liegt nun bei über 80 Jahren. Auch aufgrund des flächenhaften Wachstums ist das MPM eine schwer behandelbare Krankheit, die in der Regel nicht heilbar ist. Neben chirurgischen Maßnahmen zur Diagnosesicherung, zur Kontrolle von begleitenden Pleuraergüssen und zur Tumorreduktion spielt die systemische Therapie eine wesentliche Rolle bei der Versorgung von Patienten mit MPM. Die folgende Arbeit gibt eine Übersicht über die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten inklusive innovativer Ansätze.
 
Malignes Melanom
© Convit / Fotolia.com
Zuckerverbindungen zur unterstützenden Behandlung des metastasierenden Melanoms?
Der Großteil der Melanome gehört zu den metastasierenden Tumoren. Werden sie früh erkannt, haben sie eine gute Prognose, wohingegen mit einsetzender Metastasierung die Sterblichkeitsrate deutlich steigt. Bei der Metastasierung von Melanomen spielen Moleküle der extrazellulären Matrix eine Rolle, z.B. Decorin und Glykosaminoglykane, aber auch der Na+/H+-Austauscher NHE1, ein maßgeblicher Regulator der zellulären pH-Homöostase. Decorin fungiert als Antagonist verschiedener Rezeptor-Tyrosinkinasen, von denen einige zur Tumorprogression beitragen. Da sowohl Decorin als auch Glykosaminoglykane Wachstumsfaktoren abfangen und damit unwirksam machen, hemmen sie verschiedene intrazelluläre Signalwege, welche zum Metastasierungsprozess beitragen. Decorin kann die Aktivität des malignitätsfördernden NHE1 auch direkt herabsetzen und dadurch die Zellmotilität deutlich verringern. Die Glykosaminoglykane wirken indirekt auf die pH-Homöostase der Melanomzellen.
Resistenzmechanismen in der zielgerichteten Therapie des Malignen Melanoms
Als der spezifische BRAF-V600E-Inhibitor Vemurafenib im Jahr 2012 für das metastasierte Melanom zugelassen wurde, begann ein Paradigmenwechsel in der Melanomtherapie, der sich bis heute fortsetzt. Weitere Meilensteine waren die Einführungen der BRAF/MEK-Kombinationstherapien Dabrafenib plus Trametinib und Vemurafenib plus Cobimetinib, sowie der Checkpoint-Inhibitoren als neue Form der Immuntherapie. Diese Fortschritte verbesserten das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben von Stadium-IV-Melanompatienten dramatisch. Trotzdem kommt es bei einer nicht unerheblichen Zahl von Patienten unter den zielgerichteten Therapien zum Progress oder bereits initial zum Therapieversagen. Daher sind sowohl Kenntnis der Resistenzmechanismen als auch mögliche Strategien zur Überwindung dieser Mechanismen von hoher Bedeutung und könnten die Richtung für neue zielgerichtete Kombinationstherapien weisen.
 
Interview
 
Fortbildung
Wachoperationen für gezieltes Sprachmonitoring bei links temporalen hirneigenen Tumoren
Das Ausmaß der Resektion hirneigener Tumore scheint unter Berücksichtigung der Nachbehandlung einen prognostischen Einfluss auf den weiteren Krankheitsverlauf auszuüben (1-6). Insbesondere in eloquenten Bereichen des Gehirns ist eine konsequente Tumorresektion ohne Monitoring der funktionellen Bahnen mit der Gefahr verbunden, irreparable Schäden zu verursachen, welche die Lebensqualität des Patienten erheblich reduzieren. Die Wachoperation bietet die einzige Möglichkeit, die Sprachfunktion während der mikrochirurgischen Operation zu überprüfen und die Operationsstrategie danach auszurichten. Bei diesen Operationen kommen außerdem die Neuronavigation mit eingespielten funktionellen Bilddatensätzen sowie Methoden zur besseren intraoperativen Erkennung von Tumorgrenzen (5-Aminolävulinsäure-Fluoreszenzmethode) routinemäßig zum Einsatz. Dieser Artikel soll den aktuellen Stand der Methode anhand eines Fallbeispiels zeigen, bei dem sich die Patientin innerhalb von 14 Monaten zweimal einer Wachoperation unterzogen hat.
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
mCRPC: Wechselwirkungen in der antihormonellen Therapie mit Abirateronacetat und Enzalutamid
In der modernen antihormonellen Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) gelten Abirateronacetat und Enzalutamid als gut verträgliche und ungefähr vergleichbar wirksame Erstlinienoptionen. Unterschiede bestehen jedoch beim pharmakokinetischen Interaktionspotential auf Ebene des Arzneimittelmetabolismus. Gegenüber Abirateronacetat weist Enzalutamid ein deutlich breiteres Wechselwirkungsspektrum auf, das vor allem bei älteren multimorbiden Patienten mit Polymedikation beachtet werden muss. Entsprechend fanden sich in einer aktuellen Analyse der bei Prostatakarzinompatienten häufigsten Komedikation in Verbindung mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) wesentlich mehr Enzalutamid-relevante interagierende Arzneimittel als Abirateron-relevante. Im Versorgungsalltag sind daher ein erhöhtes Problembewusstsein und die Kenntnis über den Einfluss der Tumortherapie auf den Metabolismus der Komedikation wichtige Aspekte zur Prophylaxe klinisch relevanter Arzneimittelinteraktionen.
 
Zentrumsvorstellung
 
Studie
 
IQUO & BNGO
 
Pharmabericht
Rituximab: Goldstandard beim DLBCL
Zur Behandlung von Patienten mit diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) und gutem Allgemeinzustand wird Rituximab (MabThera®) plus CHOP als Standardtherapie empfohlen (1, 2). Die Bedeutung eines kurativen Ansatzes auch für Patienten im Alter über 60 Jahre begründen (Langzeit-) Befunde der Zulassungsstudie LNH-98.5 (3, 4). Die Wirksamkeit und Sicherheit des DLBCL-Therapieregimes mit MabThera® bestätigen zusätzlich mehr als 50 klinische Studien weltweit und Erfahrungen bei der Therapie von mehr als 4 Millionen Patienten (5). Eine wichtige Ergänzung dieses i.v.-basierten Behandlungskonzepts ist mit der Zulassung einer klinisch gleichwertigen subkutanen Applikationsform von Rituximab (MabThera® SC) im März 2014 gelungen: Bei unveränderter Wirksamkeit und Verträglichkeit vereinfacht die zeitsparende subkutane Darreichung die Abläufe in Klinik und Praxis deutlich. Patienten, Ärzte und medizinisches Personal berichten über günstige Auswirkungen auf ihren Alltag und damit verbunden eine hohe Zufriedenheit mit der Therapie.
Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom: Ausgeprägte Tumorrückbildung unter Cabozantinib korreliert mit längerem OS
Auf dem diesjährigen ASCO-GU in Orlando, Florida, wurden neue Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Cabozantinib (Cabometyx®) beim Nierenzellkarzinom (NZK) vorgestellt. Hierbei zeigte eine weitere Auswertung der Zulassungsstudie METEOR, dass Cabozantinib bei Patienten mit fortgeschrittenem klarzelligen NZK eine höhere Ansprechrate und einen größeren Tumorrückgang als Everolimus aufwies, wobei eine ausgeprägte Tumorreduktion mit einem längeren Gesamtüberleben (OS) assoziiert ist (1). Eine kleine retrospektive Studie wies zudem darauf hin, dass auch Patienten mit einem metastasierten NZK anderer Histologie, vor allem mit papillärem NZK, von dem Multi-Target-Kinase-Inhibitor (MTKI) profitieren können (2).
 
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