Elektroporation und regionale Chemotherapie: Neue Hoffnung bei triple-negativem Brustkrebs?
Prof. Dr. med. Karl R. Aigner, Kornelia Aigner Dipl.-Biol. und David Meier M.Sc.Das triple-negative Mammakarzinom (TNBC) gilt als besonders aggressiv und schwer behandelbar – herkömmliche Hormon- und Antikörpertherapien greifen häufig nicht. Oft bleibt nur die Chemotherapie. Doch auch diese stößt gerade bei fortgeschrittenen Tumoren an ihre Grenzen. In dieser Folge spricht David Meier mit Prof. Dr. med. Karl R. Aigner und Kornelia Aigner, beide vom Medias Klinikum in Burghausen, über einen neuen vielversprechenden Therapieansatz: die Kombination aus regionaler Chemotherapie und Elektroporation.
Hören Sie rein!
Das sind die Highlights dieser Folge
(Minuten:Sekunden)
02:47 Was ist regionale Chemotherapie?
05:11 Was passiert im Tumor bei regionaler Behandlung?
07:02 Was macht die Behandlung des TNBC so schwer?
09:36 Was soll durch die Kombination von Elektroporation und regionaler Chemotherapie erreicht werden?
10:37 Arterielle Infusion und die isolierte Perfusion
19:32 Warum war die Überwachung zirkulierender Tumorzellen in der Studie so wichtig?
20:51 Studienergebnisse
23:36 Welche weiteren Studien sind geplant?
24:13 Perspektiven für die Therapie des Mammakarzinoms und bei anderen Tumorentitäten
Shownotes zur Podcastfolge
Link zur Studie:
Aigner K. et al. Arterial Infusion and Isolated Perfusion in Combination with Reversible Electroporation for Locally Relapsed Unresectable Breast Cancer. Cancers 2024, 16, 3991, DOI: 10.3390/cancers16233991.
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Dieser Podcast ist eine Kooperation zwischen dem JOURNAL ONKOLOGIE und der Medical Tribune Onkologie · Hämatologie. Neue Folgen gibt es alle 14 Tage mittwochs.
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