News | Beiträge ab Seite 47
Medizin
Zulassungserweiterung für Cetuximab: Zwei Optionen für eine maßgeschneiderte Therapie beim mCRC und R/M SCCHN
Ab sofort kann Cetuximab sowohl wöchentlich als auch zweiwöchentlich beim mCRC & R/M SCCHN verabreicht werden.*,4 Klinische und Real-World-Daten zeigen die vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit beider Verabreichungsschemata.1-3,5
Lesen Sie mehr
Magenkarzinom
Durvalumab-Kombination verbessert ereignisfreies Überleben bei resezierbarem Magen- und GEJ-Karzinom
Die Kombination des Immun-Checkpoint-Inhibitors Durvalumab mit FLOT-Chemotherapie (Fluorouracil, Leucovorin, Oxaliplatin und Docetaxel) hat das ereignisfreie Überleben (EFS) bei Patient:innen mit resezierbarem lokal fortgeschrittenem Magen- und gastroösophagealem Übergangskarzinom (GEJ-Karzinom) signifikant und klinisch relevant verbessert (1). Dies zeigen Zwischenergebnisse der Phase-III-Studie MATTERHORN, die nun veröffentlicht wurden. Zudem deutet sich ein positiver Trend beim Gesamtüberleben (OS) an, der in der finalen Analyse weiter untersucht wird.
Lesen Sie mehr
NSCLC
NSCLC: Kombination genetischer Marker als prädiktiver Biomarker für Immuntherapie
Eine neue prospektive Studie hat gezeigt, dass genetische Veränderungen in den Genen KRAS und LRP1B als prädiktive Biomarker für das Ansprechen auf Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs) bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) dienen könnten. Besonders die Kombination dieser beiden Varianten war mit einem verbesserten Gesamtüberleben (OS) und progressionsfreien Überleben (PFS) assoziiert. Die Studie liefert damit wichtige Erkenntnisse, die zur besseren Patientenauswahl für Immuntherapien beitragen könnten.
Lesen Sie mehr
Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Lesen Sie 2x jährlich die digitale Ausgabe des JOURNAL HÄMATOLOGIE und bringen Sie sich auf den neuesten Stand zu Leukämien, Lymphomen, Anämien, Gerinnungsstörungen und mehr. Jetzt lesen!
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Weltfrauentag am 8. März: Die Pflege und Versorgung von behinderten und chronisch kranken Kindern darf nicht Frauensache bleiben
Frauen tragen nach wie vor die Hauptlast der Pflege und Betreuung von Kindern mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen, was gravierende finanzielle und berufliche Folgen hat. Der Gender Care Gap beträgt aktuell 44,3%. Das bedeutet, Frauen verwenden durchschnittlich täglich 44,3% mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Darüber hinaus leisten Frauen laut einer Studie des DIW Berlin in Deutschland doppelt so häufig informelle Pflege wie Männer. Zum Weltfrauentag fordert das Kindernetzwerk e.V., der Dachverband der Selbsthilfe für Familien mit behinderten und chronisch kranken Kindern, dringend notwendige gesetzliche Verbesserungen, eine gerechtere Verteilung der Pflegeverantwortung zu ermöglichen.
Lesen Sie mehr
Medizin
Pankreaskarzinom: Neuer Wirkstoff zwingt Tumorzellen im Zellkulturmodell in den Tod
Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den aggressivsten Krebserkrankungen mit einer sehr schlechten Prognose. Einer der Hauptgründe dafür ist die Fähigkeit der Tumorzellen, sich dem programmierten Zelltod (Apoptose) zu entziehen. Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat nun eine neue Substanz entwickelt, die gezielt in diesen Mechanismus eingreift und die Wirksamkeit bestehender Krebstherapien verbessern könnte. Die Ergebnisse der aktuellen Studie wurden im Fachjournal Communications Biology veröffentlicht (1).
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Lauterbach begrüßt Investitionsmittel für Kliniken
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach begrüßt die Verständigung in den Koalitions-Sondierungen von Union und SPD für zusätzliche Investitionen auch in Kliniken. Im Krankenhaussektor sei seit mehr als zehn Jahren daran gespart worden, sagte der SPD-Politiker. Für den nötigen Umbauprozess seien mit der beschlossenen Krankenhausreform die Weichen so gestellt worden, dass Milliardenhilfen zielgerichtet eingesetzt würden. „Dafür auch die Mittel aus dem Sondervermögen einzusetzen, würde Patienten eine bessere Versorgung garantieren und die Krankenversicherten entlasten.“
Lesen Sie mehr
Weitere Inhalte:
JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
Lesen Sie mehr
Mammakarzinom
CHMP empfiehlt Zulassungserweiterung für T-DXd bei HER2-low und HER2-ultralow metastasiertem Brustkrebs
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme zur Erweiterung der Zulassung von Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) für Patient:innen mit inoperablem oder metastasiertem HER2-low oder HER2-ultralow Hormonrezeptor-positivem (HR+) Brustkrebs abgegeben. Die Empfehlung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie DESTINY-Breast06, die auf der ASCO-Jahrestagung 2024 vorgestellt und im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden. Die Europäische Kommission wird die endgültige Entscheidung über die Marktzulassung treffen.
Lesen Sie mehr
Medizin
NGS, Omics & Präzisionsonkologie: Zukunft der Krebsforschung
Präzisionsonkologische Ansätze ermöglichen immer individuellere und zielgerichtetere Behandlungen. Allein im letzten Jahr kamen mehr als ein Viertel aller Neuzulassungen in Deutschland aus der Onkologie. Noch profitieren nicht alle Betroffenen von diesen Innovationen. Damit moderne Therapien an der richtigen Stelle eingesetzt werden, setzt das Pharmaunternehmen Johnson & Johnson (J&J) auf ein weitreichendes Engagement.
Lesen Sie mehr
Nierenzellkarzinom
Langzeitdaten bestätigen Vorteile von Avelumab plus Axitinib bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom
Die finale Analyse der Phase-III-Studie JAVELIN Renal 101 liefert die bislang längsten Nachbeobachtungsdaten für die Kombination eines Immun-Checkpoint-Inhibitors mit einem Tyrosinkinase-Inhibitor bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (mRCC). Die Ergebnisse zeigen, dass Avelumab in Kombination mit Axitinib das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant verlängert und die objektive Ansprechrate (ORR) nahezu verdoppelt. Während das Gesamtüberleben (OS) numerisch zugunsten der Kombination ausfiel, erreichte der Unterschied gegenüber Sunitinib jedoch keine statistische Signifikanz.
Lesen Sie mehr
Medizin
Immun-Checkpoint-Inhibitoren erhöhen das Risiko für Psoriasis
Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs) haben die Krebstherapie revolutioniert, indem sie das körpereigene Immunsystem dazu befähigen, Tumorzellen gezielt anzugreifen. Gleichzeitig wird jedoch zunehmend über autoimmunbedingte Nebenwirkungen dieser Therapie berichtet. Eine Kohortenstudie aus Taiwan liefert neue Erkenntnisse darüber, dass die Behandlung mit ICIs das Risiko für Psoriasis erhöht.
Lesen Sie mehr
Schilddrüsenkarzinom
Zwei oder drei Wochen Hormonentzug vor Radiojodtherapie? Neue Studie liefert wichtige Erkenntnisse
Eine neue Studie untersuchte, ob ein 2-wöchiger oder 3-wöchiger Hormonentzug vor der Radiojodtherapie (131I-Therapie) bei Patient:innen mit differenziertem Schilddrüsenkarzinom (DTC) effektiver ist. Die Ergebnisse zeigen, dass 2 Wochen Hormonentzug ausreichen, um die erforderlichen TSH-Werte von ≥30 mIU/L zu erreichen, insbesondere bei jüngeren Patient:innen. Zudem beeinflusst der kürzere Hormonentzug biochemische Parameter weniger stark, während sich die langfristige Prognose zwischen beiden Gruppen nicht unterschied.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Schmerzmedizin sichern: Eigene Leistungsgruppe gefordert
Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) unterstützen den Vorschlag der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. zur Implementierung einer eigenen Leistungsgruppe Schmerzmedizin in der Leistungsgruppensystematik des neuen Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG).
Lesen Sie mehr
Hämatologie
Emicizumab als Prophylaxe bei Hämophilie
Moderne Therapien haben die Prognose der Hämophilie erheblich verbessert. Dennoch bleibt der Umgang mit der angeborenen Blutgerinnungsstörung eine lebenslange Herausforderung, die sowohl eine intensive medizinische Betreuung als auch psychosoziale Anpassungen erfordert. Das primäre Ziel der Behandlung besteht in der Prävention von Blutungsereignissen sowie in der Kontrolle von akuten Blutungen. Auf der 69. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) 2025 erörterten Expert:innen die Bedeutung einer effektiven Prophylaxe in jedem Lebensabschnitt für Patient:innen mit Hämophilie.
Lesen Sie mehr
Medizin
HR+/HER2- Mammakarzinom: PFS-Verbesserungen mit Camizestrant
Ergebnisse der Phase-III-Studie SERENA-6 zeigen, dass der selektive Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) Camizestrant in Kombination mit einem CDK4/6-Inhibitor (Palbociclib, Ribociclib oder Abemaciclib) eine signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) bei Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2-negativem fortgeschrittenem Mammakarzinom bewirkt. Die Studie untersuchte, ob ein Wechsel zur Kombinationstherapie mit Camizestrant nach dem Auftreten einer ESR1-Mutation vorteilhafter ist als die Fortsetzung der Standardtherapie mit einem Aromatasehemmer (Anastrozol oder Letrozol) in Kombination mit einem CDK4/6-Inhibitor.
Lesen Sie mehr
Prostatakarzinom
mCRPC-Patienten profitieren von Kombinationstherapie aus Olaparib und Abirateron
Die Erstlinien-Empfehlungen der neuen S3-Leitlinie zum metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) bauen auf einen Wechsel des Therapieprinzips: Haben Patienten mit vorangegangenem metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) beispielsweise Androgenrezeptor-Inhibitoren erhalten, könnten sie nun von einer Kombitherapie aus Olaparib und Abirateron profitieren.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Expertenrat für mehr Gesundheitsschutz in Firmen
Der Expertenrat der Bundesregierung empfiehlt angesichts weiterhin vieler Krankheitsausfälle in Unternehmen mehr Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. „Der positive Einfluss, den gezielte Maßnahmen der Arbeitgeber auf den Krankenstand haben können, ist in vielen Untersuchungen belegt“, heißt es in einer Stellungnahme des Expertenrats „Gesundheit und Resilienz“.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Arzneimittelmarkt: BPI fordert Ende der Preisregulierung
„Die Überregulierung ist und bleibt ein Klotz am Bein der standortorientierten Unternehmen in Deutschland“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) Dr. Kai Joachimsen anlässlich der Entscheidung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), das bestehende Preismoratorium sowie die gesetzlichen Herstellerabschläge für Arzneimittel weiterhin aufrechtzuerhalten. „Vor allem die pharmazeutische Industrie trägt hohe Lohn- und Produktionskosten und ist zunehmend von Planungsunsicherheit und zahlreichen finanziellen Zwangsbelastungen betroffen. Dabei sollten wir endlich passende Rahmenbedingungen schaffen, die den Standort Deutschland und seine Unternehmen wieder wettbewerbsfähiger machen.”
Lesen Sie mehr
Medizin
KI-gestützter Ganzkörperscanner optimiert Hautkrebsfrüherkennung
Frühzeitig erkannt, hat Hautkrebs gute Heilungschancen. Ein Ganzkörperscanner, der an eine KI-Diagnoseplattform angebunden ist, könnte künftig eine automatisierte Hautuntersuchung in nur 6 Minuten ermöglichen. Dabei liefert das System für jede auffällige Hautveränderung eine präzise Risikobewertung.
Lesen Sie mehr
Medizin
Glofitamab vor Sprung in die Zweitlinie beim DLBCL
Bislang ist Glofitamab beim rezidivierten oder refraktären (r/r) diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) als Standardtherapie etabliert, die Patient:innen ab dem 2. Rezidiv die Chance auf ein rasches und langanhaltendes Komplettansprechen bietet (1, 2). Mit dem positiven Votum stellt das CHMP nun die Weichen für ein Vorrücken des innovativen bispezifischen Antikörpers in die 2. Therapielinie. Daten der randomisierten Phase-III-Studie STARGLO belegen: Im früheren Setting bietet die zeitlich begrenzte Therapie mit Glofitamab in Kombination mit Gemcitabin und Oxaliplatin (GemOx) Patient:innen, die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation geeignet sind, die Aussicht auf signifikant bessere Behandlungserfolge (3).
Lesen Sie mehr
Medizin
Welt-HPV-Tag - Diese Impfung kann vor Krebs schützen
Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) sind der Hauptauslöser für Gebärmutterhalskrebs und einer der Hauptauslöser für Krebs im Mund-Rachen-Raum. Eine HPV-Impfung kann das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Doch noch immer kennen und nutzen zu wenig Menschen dieses Impfangebot: 2023 waren nur etwas mehr als die Hälfte aller Mädchen und knapp über ein Drittel aller 15-jährigen Jungen vollständig gegen HPV geimpft.
Lesen Sie mehr