Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 241

Das Europäische Cyberknife Zentrum München-Großhadern (ECZM) gibt bekannt, dass es die weltweit ersten 10 Tumor-Behandlungen mit dem neuen InCise 2 Multileaf Collimator (MLC) des Cyberknife M6-Systems durchgeführt hat. Der kürzlich entwickelte und offiziell zum klinischen Gebrauch eingeführte InCise 2 MLC erweitert das Spektrum des Cyberknife-Systems in der Tumorbehandlung. Ab sofort kann eine weit größere Spanne an Tumoren wie mittelgroße und große mit irregulärer Form noch dazu in vergleichbar deutlich reduzierter Behandlungszeit bekämpft werden. Das Cyberknife Zentrum in München bietet Krebs-Patienten mit dem Einsatz des neuen InCise 2 MLC die zurzeit modernste radiochirurgische Behandlungsform an.

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Medizin

Individuelle Dosisanpassung bei chronischen Schmerzen: Neue Tageshöchstdosis für Naloxon zugelassen

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat für die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (Targin®) eine Erhöhung der Tagesdosis genehmigt. Seit dem 20. Juli 2015 kann das Analgetikum in der neuen Dosierung von 160 mg Oxycodon und 80 mg Naloxon angewendet werden, etwa durch Einnahme von zwei Tabletten in der Wirkstärke von 40 mg/20 mg zweimal täglich (1).

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Medizin

Pigmentierte villonoduläre Synovitis: Studie belegt Therapieerfolg für Emactuzumab

Laut Statistik erkranken pro einer Million Einwohner etwa 2 Personen  pro Jahr an der pigmentierten villonoduläre Synovitis (PVNS). Das heißt: in Deutschland gibt es rund 160 neue Patienten jedes Jahr. Die Erkrankten sind meistens jung und klagen am häufigsten über Beschwerden am Knie, es können aber auch andere Gelenke befallen sein. Langfristig gesehen werden die Gelenke durch die heimtückische aber nicht tödliche Krankheit regelrecht zerfressen und eine Amputation ist häufig die unvermeidliche und einzige Therapie. Selbst wenn der Tumor operabel ist, kommt es bei 50% der Patienten zu Rückfällen. Bisher gibt es dafür kein zugelassenes Medikament.

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Medizin

Neue Option zur Behandlung der Opioid-induzierten Obstipation

Seit Anfang August ist mit Naloxegol (Handelsname: Moventig® 12,5 mg/25 mg Filmtabletten) eine neue Therapieoption für Schmerzpatienten mit Opioid-induzierter Obstipation auf dem deutschen Markt verfügbar. Bereits im Dezember 2014 erhielt Moventig® die EU-weite Zulassung zur Behandlung der Opioid-induzierten Obstipation bei erwachsenen Patienten, die unzureichend auf eine Laxantien-Therapie angesprochen haben (1). Als erste frei kombinierbare Begleitmedikation ermöglicht der neue orale, peripher wirkende Opioid-Antagonist Ärzten eine flexiblere Schmerztherapie. Nalogexol wirkt der Verstopfung kausal am Ort der Entstehung entgegen und hilft Betroffenen den Stuhlgang zu normalisieren.

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Medizin

Tumorschmerz: Schnell freisetzende Hartkapseln für eine flexible Therapie Opioid-naiver Patienten

Hydromorphon ist aufgrund pharmakologischer Vorteile in der Verträglichkeit Präferenzsubstanz der WHO-Stufe III gemäß der PraxisLeitlinie Tumorschmerz der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) (1). Mit dem schnell freisetzenden Hydromorphon Aristo® akut 1,3/2,6 mg steht im deutschen Markt ab sofort eine sinnvolle Ergänzung zur Neueinstellung Opioid-naiver Patienten, zur Opioid-Rotation sowie bei Durchbruchschmerzen zur Verfügung. Durch das niedrige Interaktionspotenzial des Wirkstoffs Hydromorphon ist das neue Präparat zur Kombination mit allen Retard-Opioiden ideal geeignet. Der kombinierte Einsatz mit der retardierten Einmalgabe Hydromorphon Aristo® long ermöglicht zudem eine Substanzkonstanz. Aristo Pharma ist der einzige deutsche Anbieter mit dieser Konstellation und bietet somit eine patientenindividuelle Therapieoption zur Behandlung starker bis sehr starker Schmerzen.

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Medizin

Metastasiertes Mammakarzinom: Behandlung in Abhängigkeit von der Tumorbiologie

Für die Therapie von Patientinnen mit metastasiertem HER2-negativen/HR-positiven Mammakarzinom (mBC), bei denen die Erstlinientherapie fehl schlug und die Standardbehandlung mit einem Anthrazyklin nicht angezeigt ist, wurde innerhalb der EU nab-Paclitaxel (Abraxane®) zugelassen. Die Kommission Mamma der AGO empfiehlt nab-Paclitaxel als palliative Chemotherapie nach Anthrazyklin-Vorbehandlung in der adjuvanten oder metastasierten Situation. Die Wirksamkeit von nab-Paclitaxel hängt von der Tumorbiologie ab. In der metastasierten Situation sollte deshalb idealerweise eine Biopsie der Metastase gewonnen werden. Prof. Hans-Joachim Lück, Hannover, berichtet hier über die Behandlung von zwei Frauen mit unterschiedlichen Tumorbiologien.

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Gesundheitspolitik

GKV-Präventionsleitfaden: Mit Achtsamkeit Stress abbauen

"Alles, was ist, dauert drei Sekunden: Eine Sekunde für vorher, eine für nachher, eine für mittendrin", singt der Musiker Peterlicht. Um diese Regel aus der Hirnforschung geht es auch bei der Achtsamkeit. Das Ziel: im Hier und Jetzt zu leben. Wie das geht? Ganz einfach. Yoga kennt heute jeder. Pilates auch. Aber Achtsamkeit? Da zucken viele immer noch mit den Schultern. Dabei ist es eine Technik, die ebenso gut beim Entspannen und Stressabbauen helfen kann. Dafür braucht man nicht einmal eine Matte oder Turnsachen. Eine verbreitete Form des Achtsamkeitstrainings sind MBSR-Kurse. Der GKV-Spitzenverband hat in seinem Präventionsleitfaden inzwischen auch Maßnahmen zur Stärkung der Achtsamkeit aufgenommen

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Medizin

Thrombozyten setzen bei Schlaganfall von-Willebrand-Faktor frei und sind verantwortlich für Apoptose von Nervenzellen im Gehirn

Würzburger Forscher fanden heraus, dass Thrombozyten in verschiedenen Stadien des Schlaganfalls schädlich sind: In der frühen Phase setzen die Thrombozytiten den von-Willebrand-Faktor frei. Dieser fördert die Gerinnselbildung im Gehirn und verschlimmert die Hirnschädigung nach einem Schlaganfall, wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Blood berichten.

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Medizin

Morbus Gaucher Typ 1: Langzeitergebnisse bestätigen Wirksamkeit und Verträglichkeit von Velaglucerase

Die Enzymersatztherapie (EET) mit Velaglucerase alfa (VPRIV®) hat sich in den vergangenen 5 Jahren als gut wirksame und gut verträgliche Behandlung des Morbus Gaucher Typ 1 bewährt. Wie neue Follow-up-Daten zeigen, können mit Velaglucerase alfa behandelte Patienten im Langzeitverlauf eine Stabilisierung und in vielen Fällen eine zusätzliche Verbesserung der Symptome erwarten (1).

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Medizin

Management der Immunthrombozytopenie: Erfahrungen mit dem TPO-R-Agonisten Eltrombopag

In den vergangenen zehn Jahren hat es in der Forschung und im klinischen Umfeld der Immunthrombozytopenie (ITP) zahlreiche Veränderungen gegeben: angefangen von weitergehenden Untersuchungen zur Pathophysiologie der Erkrankung bis hin zu den ersten randomisierten, kontrollierten Studien mit für ITP spezifischen Pharmakotherapien und zur Einführung der Thrombopoetin-Rezeptor-(TPO-R)-Agonisten. Darüber waren sich die Experten auf einem von Novartis Oncology veranstalteten Satellitensymposium anlässlich des Kongresses der European Hematology Association (EHA) einig.

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Gesundheitspolitik

Hitze treibt Zahl bayerischer Notfall-Patienten in die Höhe

Die extremen Temperaturen treiben die Zahl der Notfall-Patienten in die Höhe. Nach Informationen der DAK-Gesundheit wurden zum Beispiel im Sommer 2013 in Bayern 77 Prozent mehr Menschen wegen direkter Hitzeprobleme in Kliniken eingeliefert wie im Jahr 2011. Laut offizieller Krankenhaus-Statistik des statistischen Bundesamtes wurden vor zwei Jahren im Freistaat insgesamt 396 Patienten mit einem „Sonnenstich“ (Diagnoseschlüssel T67.0) behandelt. Knapp ein Viertel der Betroffenen (96) waren Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 15 Jahren. Im Jahr 2011 gab es insgesamt landesweit nur 224 Hitzeopfer.

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Gesundheitspolitik

Vorbereitung auf das Medizinstudium: Bewerbungsphase für neues Studienprogramm MedPrep an der Jacobs University in Bremen läuft

Studienplätze in Medizin sind begehrt. Das "Medical Preparatory Program", das die Jacobs University in diesem Jahr erstmals anbietet, führt gezielt auf ein solches Studium hin. Die Teilnehmer des Programms sammeln praktische Erfahrungen, vertiefen ihre Kenntnisse in relevanten Fächern und werden fit gemacht für die speziellen Eingangstests des Medizinstudiums. Bis zum 15. August können sich Interessierte noch bewerben.

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Gesundheitspolitik

Frauenärzte der GenoGyn kritisieren: Präventionsgesetz vergibt große Potenziale

Drei Bundesregierungen haben vergeblich versucht, der Prävention eine gesetzliche Grundlage zu geben; die Große Koalition hat es nun geschafft: Heute hat der Bundestag das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention verabschiedet. "So sehr wir dieses Gesetz begrüßen, so sehr kritisieren wir dessen mangelhafte Ausgestaltung, allem voran die fehlende Einbindung der Frauenärzte", sagt Dr. Jürgen Klinghammer, Gynäkologe und geschäftsführender Vorstand der Ärzteorganisation GenoGyn, die sich seit 2008 für eine erweiterte Primärprävention in den gynäkologischen Praxen einsetzt und in eigenen zertifizierten Fortbildungen bereits über 330 Ärzte in Präventionsmedizin qualifiziert hat.

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Gesundheitspolitik

Laumann: Bürokratie in der Pflege ist Motivationskiller

Pflegepersonal soll von Dokumentationspflichten entlastet werden und damit mehr Zeit für die Patienten bekommen. Bisher müssten in der Pflegedokumentation viel zu viele Abläufe festgehalten werden, die im Alltag ganz normal seien, sagte der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), am Montag in Berlin. Künftig solle die Dokumentation auf das "wirklich Notwendige" beschränkt werden.

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Gesundheitspolitik

Neuer Rekord: 6 Millionen registrierte Spender in Deutschland

"Die 6-Millionen-Marke bei den registrierten Blutstammzellspendern wurde geknackt" freut sich Dr. Carlheinz Müller, Geschäftsführer des Zentralen Knochenmarkspender-Registers Deutschland (ZKRD). Für Patienten, die an Leukämie oder einer anderen Erkrankung des blutbildenden Systems leiden, bedeutet diese Spendenbereitschaft enorm viel. Jeder registrierte Spender erhöht die Chance der Patienten, den für sie genau passenden Spender zu finden. "Dass es in Deutschland so viele hochmotivierte Spender gibt, haben wir dem unermüdlichen Einsatz der 27 Spenderdateien und deren zahllosen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken", so Müller.

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