Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 241

Gesundheitspolitik

Psychische Belastung am Arbeitsplatz ist allgegenwärtig

Arbeiten in Deutschland bedeutet für viele vor allem eines: Stress. So haben fast drei Viertel (71%) der Arbeitnehmer das Gefühl, im Arbeitsalltag größerer psychischer Belastung ausgesetzt zu sein, als gut für ihre Gesundheit ist. Fast die Hälfte (49%) klagt darüber, dass Stress ihre Leistungsfähigkeit einschränkt. Ebenso viele befürchten sogar, deshalb in einen Burnout zu geraten. Das ergab eine repräsentative Umfrage zur psychischen Belastung der Deutschen am Arbeitsplatz, die die Allianz zusammen mit dem Marktforschungsinstitut IPSOS durchgeführt hat. In einem Interview wurden der Ärztin und Psychotherapeutin Dr. med. Nilufar Heydari Fragen zum Stress im Job gestellt:
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Arbeitsmedizin: Schlechte Haltung durch Smart Devices

Auch kleine Geräte können große Auswirkungen haben: ähnlich wie die traditionellen Computertechnologien beanspruchen auch Smartphone und Tablet-PC, sogenannte Smart Devices, das Muskel- und Skelettsystem. Bei intensiver Nutzung können statische Körperhaltung, häufige Bewegungswiederholungen und hohe Muskelaktivitäten auftreten, die den Bewegungsapparat belasten können. Zu diesem Ergebnis kommt die Übersichtsarbeit „Review zu physischer Beanspruchung bei der Nutzung von Smart Mobile Devices“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die jetzt veröffentlicht wurde.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Gesundheitspolitik

Studiengang Digitale Dentale Technologie an der praxisHochschule

Der Studiengang Digitale Dentale Technologie an der praxishochschule in Köln kooperiert mit dem Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg Troisdorf. Am 09. November 2016 wurde eine bundesweit einmalige Kooperation besiegelt, die den angehenden Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern eine einzigartige Möglichkeit eröffnet. Schulleiter Günter Schmidt unterschrieb den Kooperationsvertrag gemeinsam mit Professor Dr. Wolfram Hahn, Präsident der praxisHochschule in Anwesenheit des Schulamtsleiter Hans Clasen. Ziel der Kooperationsvereinbarung ist die Entwicklung eines dual-integrativen Studienprogrammes.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Workshop: Zertifiziertes Curriculum für Ärzte in der Regenerativen Medizin

Qualitätssicherung  in der Regenerativen Medizin zum Nutzen und  zur Sicherheit des Patienten – dies war das Anliegen des 14. Workshops der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin e.V. (GRM) im Fraunhofer-Forum, Berlin.  Ziel war am vergangenen Freitag die Erarbeitung eines Curriculums zur  zertifizierten Fortbildung für Kliniker und niedergelassene Ärzte, um künftig innovative Therapieverfahren in der Praxis sicher anwenden zu können: Translation.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Unklare Splenomegalie mit Thrombozytopenie – Morbus Gaucher?

"Wir diagnostizieren nur Erkrankungen, die wir kennen", so brachte die Gaucher-Expertin Prof. Ursula Plöckinger, Berlin, die Herausforderung der Diagnostik von Morbus Gaucher und auch anderen seltenen Erkrankungen auf den Punkt. Die lysosomale Speicherkrankheit Morbus Gaucher zu kennen und bei Vorliegen einer unklaren Splenomegalie als eine mögliche Differentialdiagnose in Betracht zu ziehen, ist die entscheidende Voraussetzung für eine frühzeitige Diagnose. Das betonten Experten bei einem Sanofi Genzyme Satellitensymposium bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) in Leipzig. Denn unbehandelt kann die häufigste lysosomale Speicherkrankheit zu Komplikationen und bleibenden Schäden führen (1). Darum sind eine frühzeitige Diagnose und eine rasche Therapie besonders wichtig. Mittlerweile stehen den Patienten zwei spezifische Behandlungsansätze zur Verfügung.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Gesundheitspolitik

Freie Ärzteschaft gegen ambulante Kodierrichtlinien

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) spricht sich klar gegen die Einführung ambulanter Kodierrichtlinien aus. "Eine Verschärfung der Diagnosekodierungen führt zu noch mehr Bürokratie in den Arztpraxen und rückt die Behandlung der Patienten immer weiter in den Hintergrund", sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Freitag in Essen. "Das wollen die Ärzte nicht und haben deshalb bereits 2011 die Einführung solcher Richtlinien gestoppt."

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Schwieriger Arztwechsel: Wenn chronisch kranke Kinder groß werden

Kinder mit schweren chronischen Erkrankungen werden heute deutlich älter als früher. Doch der Übergang in die Erwachsenenmedizin funktioniert nicht immer reibungslos. Strukturierte Programme sollen den Weg erleichtern. Am 18. Geburtstag ist in aller Regel Schluss: Dann können sich chronisch kranke Teenager nicht mehr von ihrem langjährigen Kinder- und Jugendarzt behandeln lassen. Sie müssen sich einen Haus- oder Facharzt suchen. Wenn sie bei diesem Schritt nicht begleitet werden, besteht die Gefahr, dass sie keinen geeigneten Arzt finden und im System verloren gehen. Das kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben, erklärt Prof. Britta Siegmund, Internistin an der Charité Berlin und Transitions-Expertin. Als Transition bezeichnen Fachleute den Wechsel von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin.

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Regierung bringt neue Preisbremse für Arzneimittel auf den Weg

Für neue, teure Arzneimittel soll künftig eine Preisgrenze von 250 Millionen Euro im ersten Jahr nach der Markteinführung gelten. Das sieht der Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss. Heute können neue Mittel zunächst zum frei von den Pharmafirmen festgesetzten Preis verkauft werden, bevor ihr Nutzen offiziell bewertet und über ihren Erstattungspreis verhandelt wird. Manche Mittel erzielen im ersten Jahr enorme Bruttoumsätze von mehreren hundert Millionen Euro.

Lesen Sie mehr 
Medizin

Pankreaskarzinom: Vitamin-D-Spiegel ≥ 30 ng/ml mit verlängertem Überleben assoziiert

In vitro ist bereits gezeigt worden, dass Vitamin D die Proliferation beim Pankreaskarzinom hemmt, es gab jedoch keine Analysen bezüglich Plasmaspiegel von 25-hydroxyvitamin D und dem Überleben bei Pankreaskarzinom-Patienten. Diese Untersuchung evaluierte das Überleben bei 493 Pankreaskarzinom-Patienten aus 5 prospektiven US-Kohorten, die zwischen 1984 und 2008 diagnostiziert wurden. Die Zeit zwischen Blutentnahme und Diagnose betrug median 6,7 Jahre.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

App warnt vor Medikamenten-Wechselwirkungen

Die App "MyRxProfile" verhindert, dass Patienten keinen für sie ungeeigneten Mix aus unterschiedlichen Medikamenten einnehmen. Die Software dokumentiert die eingenommenen Arzneien genau und weist dabei auf mögliche Wechselwirkungen hin. Allein in Amerika sind unerwünschte Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen die vierthäufigste Todesursache. In Deutschland nehmen etwa 25% aller über 65-Jährigen regelmäßig drei oder mehr Medikamente ein, wie eine Forsa-Umfrage zeigt.

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Versorgungsforschung: Experten fordern besseren Erkenntnistransfer

Medizinische Innovationen und neue Erkenntnisse zur Verbesserung der Krankenversorgung kommen oft nicht beim Patienten an. Zu diesem Schluss kamen Versorgungsforscher auf der Eröffnungspressekonferenz des 15. Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung (DKVF) in Berlin. Die Experten forderten, dass künftig der unmittelbare Nutzen medizinischer Maßnahmen für den Patienten stärker in den Fokus von Forschung und Gesundheitspolitik rückt. Dabei gehe es nicht nur um die medizinisch messbare Verbesserung des Gesundheitszustandes, sondern unter anderem auch um eine aus Patientensicht angemessene Lebensqualität.

Lesen Sie mehr 
Medizin

Darmkrebs: Tumoren so individuell wie ein Fingerabdruck

Bei Darmkrebs wird sich die Therapie der Zukunft am molekularen Aufbau der Tumoren orientieren, denn immer mehr Untersuchungen zeigen, dass diese sich von Patient zu Patient stark unterscheiden – und dass diese Unterschiede Einfluss auf Verlauf, Therapie und Prognose der Erkrankung haben. Anlässlich des Kongresses Viszeralmedizin 2016 erläuterten Experten im Vorfeld, wie sich die Behandlung von Darmkrebs verändert hat und weiter verändert.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Richtig handeln im Trauerfall

Der Tod eines nahestehenden Menschen ist meist ein Schock. Doch Hinterbliebene dürfen sich nicht nur mit der eigenen Trauerarbeit beschäftigen. Sie müssen auch eine Reihe von Formalitäten erledigen. Nicht alles muss aber sofort angegangen werden. Schock, Traurigkeit, Leere - ein Trauerfall wirft manche Hinterbliebene emotional erst einmal aus der Bahn. Das Problem: Jeder Trauerfall ist auch mit vielen Formalitäten verbunden. Der zu erledigende Papierkram ist für viele eine zusätzliche Belastung. Anderseits können Hinterbliebene in den schweren Stunden dadurch auch Halt finden. Wann ist was zu tun? Wichtige Fragen und Antworten im Überblick:

Lesen Sie mehr 
Medizin

Stellungnahme: Tumortherapie mit Methadon

In einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks in "Tagesschau24" wurde der Eindruck erweckt, dass eine Behandlung mit Methadon bei Patienten mit Tumoren (insbesondere Glioblastome und Leukämien) die Wirkung von Chemotherapien verstärkt und zu einer fast vollständigen Zerstörung der Tumoren führen könnte. Dieses Therapiekonzept habe sich insbesondere bei Patienten mit weit fortgeschrittener Erkrankung bewährt und es seien insgesamt 80 Patienten erfolgreich behandelt worden, so die Aussage. Hierzu möchten wir Folgendes feststellen: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die von der Arbeitsgruppe der Molekularbiologin Frau Dr. Friesen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Ulm erhoben wurden, beziehen sich ausschließlich auf vorklinische Experimente entweder mit Zellkulturen oder tierexperimentellen Studien.
 
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Anwendungsbeobachtung mit drahtlosem EEG-Headset zur Beobachtung neurologischer Risikopatienten startet

"Data for good" - das Motto der heutigen feierlichen Einweihung der Nielsen Tele Medical GmbH in Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg steht für den Einstieg der Nielsen Company in die Medizintechnikbranche. Das drahtlose Trockenelektroden-Headset erlaubt eine Beobachtung neurologischer Risikopatienten durch Messung der Hirnaktivität zu Hause. Die EEG-Daten werden drahtlos übertragen, und erlauben dem Arzt, die Diagnose an einem andern Ort, beispielsweise in seiner Praxis zu erstellen. Die Haube hat weitere Kanäle, mit denen Vitalfunktionen wie zum Beispiel die Herzfrequenz betrachtet werden können.

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Patienten wissen zu wenig über ihre Entlassungsmedikation

Nach einem Krankenhausaufenthalt kennen die wenigsten Patienten die neu verordneten Arzneimittel, die sie zukünftig einnehmen sollen. Dies offenbart eine aktuelle Studie zur Entlassmedikation. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) rät zu einem verbindlichen Austausch zwischen Arzt und Patienten und einem Arztbrief, der auch den weiterbehandelnden Hausarzt umfassend über die Therapie informiert. Ausschlaggebend für das Ergebnis der Studie sei laut Experten der Fachgesellschaft, dass zu wenig Zeit für ein angemessenes Arzt-Patienten-Gespräch zur Verfügung steht.

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik

Bonusprogramm der Krankenkasse lohnt sich nicht immer

Für jeden Arztbesuch ein Punkt - und am Jahresende eine dicke Prämie. Das versprechen die Bonusprogramme von Krankenkassen. Die Teilnahme lohnt sich aber längst nicht immer, warnen Verbraucherschützer. Gesetzliche Krankenkassen sind dazu verpflichtet, ihren Mitgliedern Bonusprogramme anzubieten. Die Teilnahme lohnt sich für Versicherte aber längst nicht immer. Bevor man sich die Mühe macht, für Arztbesuche und andere Aktivitäten Punkte zu sammeln, sollten Interessierte die Regeln deshalb genau studieren. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Dabei fällt dann unter anderem auf, das es sich bei versprochenen Prämien von bis zu 300 Euro oft um Maximalbeträge handelt.

Lesen Sie mehr