News | Beiträge ab Seite 241
News
Kombination von Wirkstoffen könnte Heilungschancen bei Eierstockkrebs verbessern
Innovative zielgerichtete Wirkstoffe, so genannte PARP-Inhibitoren, können die Prognose bei Eierstockkrebs deutlich verbessern. Dies gilt vor allem für Patientinnen, deren Tumoren bestimmte genetische Voraussetzungen aufweisen. Ein Forscherteam unter Leitung von WissenschaftlerInnen der Hochschulmedizin Dresden und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) konnte nun in Laborexperimenten zeigen, dass die Gabe eines neuartigen Chemotherapeutikums in Kombination mit einem PARP-Inhibitor die Wirkung des zielgerichteten Medikaments auch bei niedriger Dosierung deutlich verstärkt. Diesen Effekt beobachteten die WissenschaftlerInnen an im Labor kultivierten patienteneigenen Krebszellen unabhängig von vorliegenden Veränderungen in bestimmten Hochrisikogenen. Die Wirkstoffkombination scheint daher ein vielversprechender Ansatz, um künftig den klinischen Einsatzbereich von PARP-Inhibitoren zu erweitern und Resistenzen zu reduzieren. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung veröffentlichten die WissenschaftlerInnen im Fachmagazin Gynecologic Oncology.
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Medizin
Medikamentenresistenz in der Krebstherapie
Menschliche Zellen verändern ständig ihre Form. Aus der Biologie ist bekannt, dass diese morphologischen Verformungen widerspiegeln, wie sich eine Zelle verändert. Bisher war die Forschung aber nur begrenzt in der Lage, die Bedeutung hinter der Form einer Zelle zu verstehen. In ihrer neuen Studie haben Rune Linding von der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und seine KollegInnen mithilfe künstlicher Intelligenz Veränderungen in der Morphologie von Krebszellen untersucht und interpretiert, um zu verstehen, wie diese Zellen gegen Krebsmedikamente resistent werden.
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News
Leukämiehilfe Ostbayern: Das „Medikament" Zuneigung darf nicht fehlen
Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ist als Standort der Hochleistungsmedizin weit über Regensburg und die Region hinaus bekannt. Neben der medizinischen Versorgung behandelt das UKR seine Patienten mit einem besonders wertvollen Medikament – der Zuneigung durch Angehörige.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
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Medizin
Alkalisierungstherapie verlängerte Überleben von Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom
Eine zusätzlich zur Chemotherapie durchgeführte Alkalisierungstherapie verlängert nach den Ergebnissen einer retrospektiven Fall-Kontroll-Studie das Überleben von Patienten mit metastasiertem oder rezidiviertem Pankreaskarzinom (1). Die Alkalisierungstherapie bestand aus einer alkalischen Diät und der Supplementation von Natrium-Bicarbonat. Den größten Vorteil von der Alkalisierung hatten Patienten mit einem pH-Wert im Urin von > 7,0 oder einem Anstieg des pH-Wertes von > 1,0 im Vergleich zum Ausgangswert.
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Medizin
Finale Analyse der TITAN-Studie: Überlegenheit von Apalutamid/ADT gegenüber alleiniger Androgendeprivation bestätigt
Die Zulassungserweiterung von Apalutamid (Erleada®) im Jahr 2020 zur Behandlung des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) basiert auf den Ergebnissen der TITAN-Studie (1), in der sich eine signifikante Überlegenheit von Apalutamid/ADT gegenüber einer alleinigen ADT zeigte. Die finale Analyse der TITAN-Studie, die auf dem diesjährigen ASCO-GU vorgestellt wurde, bestätigt nach mehr als 20 Monate längerem Follow-up weiterhin eine signifikante Überlegenheit im Gesamtüberleben und radiographischem progressionsfreien Überleben (rPFS) mit Apalutamid/ADT gegenüber ADT.
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Gesundheitspolitik
Laschet: Coronavirus ist nicht auf null zu bringen
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Bevölkerung auf ein andauerndes Leben mit dem Coronavirus eingestimmt. "Wir werden den Umgang mit der Pandemie lernen müssen, den Umgang mit dem Virus lernen müssen", sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Donnerstag in einer Unterrichtung des Landtags in Düsseldorf.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
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Gesundheitspolitik
Personal im Gesundheitswesen vor Burnout
Mit dem dringenden Appell „Jetzt handeln: Personal im Gesundheitswesen vor Burnout!“ wenden sich diverse Fachgesellschaften, Berufsverbände und Stiftungen unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in ernster Sorge um die hohe Belastung der Gesundheitsfachkräfte durch die Corona-Pandemie an die Politik.
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Medizin
Tumor-assoziierte VTE: Blutungsrisiko unter Apixaban auch bei gastrointestinalen Tumoren nicht gesteigert
Für Patienten mit aktiver Tumorerkrankung und venöser Thrombembolie (VTE) ist das Risiko für VTE-Rezidive und für schwere Blutungen im Vergleich zu Patienten ohne Krebserkrankung hoch (1). Zur Prophylaxe empfehlen führende Leitlinien niedermolekulares Heparin wie Dalteparin sowie seit kurzem auch Edoxaban und Rivaroxaban.
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Gesundheitspolitik
Starke Zunahme bei Infarkt & Co. vor Corona – Prävention auch während Pandemie wichtig
Sie zählen zur Hauptrisikogruppe für einen schweren Verlauf von Covid-19 und sind deshalb besonders gefährdet: Herzpatienten. Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche, Herzinfarkt und Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit) auf dem Vormarsch sind: Vor der Corona-Krise verzeichnet die KKH teils einen erheblichen Anstieg – alarmierend, denn Herzkrankheiten sind nach wie vor die Todesursache Nummer eins in Deutschland.
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News
Krebstherapien können Herz und Gefäße schädigen: Wie schützt man Patienten?
Die Therapie von Krebserkrankungen hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Verbesserte Operationsmethoden, eine präzisere Strahlenbehandlung und neue Medikamente konnten die Überlebenschancen der Patienten deutlich verbessern. Doch der Fortschritt hat seinen Preis: „Viele Krebstherapien können Herz und Kreislauf schädigen – auch die modernen, zielsicherer an Krebszellen ansetzenden Wirkstoffe können das Herz-Kreislauf-System in Mitleidenschaft ziehen“, warnt der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Chefredakteur der Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ heute in der aktuellen Ausgabe und betont: „Unter diesen Bedingungen gilt es sicherzustellen, dass das Langzeitüberleben und die Lebensqualität von Menschen, die ein Krebsleiden überstanden oder unter Kontrolle gebracht haben, nicht von einer neu auftretenden oder sich verschlimmernden Herz-Kreislauf-Erkrankung beeinträchtigt werden.“ Dieser künftig weiter wachsenden Patientengruppe gilt der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von HERZ heute 1/2021 „Die Balance halten – Krebspatienten vor Herzschäden schützen“. Renommierte Kardiologen und Onkologen zeigen die Risiken auf und erläutern, wie negative Einflüsse der Krebsbehandlung auf Herz und Kreislauf frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Eine Herzpatientin, selbst als Kind früh an Krebs erkrankt, berichtet von ihrem Umgang mit den Folgen der Krebstherapie und ihrem Lebensmut trotz Krankheit.
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News
Krebs und Kinderwunsch – Was ändert sich durch die Richtlinie des G-BA?
Im Mai 2019 wurde die Erhaltung der Fruchtbarkeit für junge KrebspatientInnen per Gesetz zur Kassenleistung. Geändert hat sich für die Betroffenen aber bisher nichts, wenn ihnen die Kassen nicht freiwillig entgegenkommen. Es fehlte die zum Gesetz gehörende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). 19 Monate nach dem Gesetz ist sie jetzt in Kraft getreten. Leider ist der Weg bis zur Routine-Finanzierung immer noch nicht am Ende.
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Medizin
Netzfunde – Medizin & Fakten im Februar 2021
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Gesundheitspolitik
Psyche: Berufstätige deutlich länger krank
Erschöpft und ausgebrannt: In der Corona-Pandemie hat die psychische Belastung vieler Berufstätiger in Deutschland zugenommen. Laut Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse waren Arbeitnehmer im vergangenen Jahr im Schnitt 43,7 Tage wegen Depressionen, chronischer Erschöpfung und Co. krankgeschrieben. Das sind 4,2 Tage mehr als noch 2019 vor der Pandemie.
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News
Wie Man(n) mit Bewegung und Sport die Krebstherapie unterstützt
Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar will Astellas das Bewusstsein für den Umgang mit der Diagnose Krebs und der Therapie, speziell von Prostatakrebs stärken. In einer neuen Folge des Podcasts „Changing Tomorrow“ spricht Astellas mit dem Physiologen und Sportmediziner Prof. Dr. Klaus Baum darüber, wie Bewegung und Sport Männer bei der Therapie von Prostatakrebs unterstützen können.
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Medizin
Dottersacktumor: Schlüsselgen FOXA2 identifiziert
Hodentumoren stellen die häufigsten soliden Tumoren des jungen Mannes im Alter von 15 bis 44 Jahren dar. Ein Subtyp der Hodentumoren, der Dottersacktumor, zeigt sich besonders resistent gegenüber der Standard-Chemotherapie. Die molekularen Mechanismen, die zur Dottersacktumor-Entwicklung und deren Resistenz führen, sind nahezu unverstanden. Gefördert von der Wilhelm Sander-Stiftung konnten Düsseldorfer und Göttinger Forscher nun in Kooperation den Pionier- und Differenzierungsfaktor FOXA2 als Schlüsselgen dieser Tumorentwicklung identifizieren. Dies ermöglicht neben einem besseren Verständnis der molekularen Tumorcharakteristika auch die Etablierung neuer Diagnose- und Therapieansätze.
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Das Klinikum Herford unterstützt Krebs-Patienten und Patientinnen mit digitalem Therapie-Assistenten
Das Klinikum Herford bietet seinen gynäkologischen Krebs-Patientinnen ab sofort einen digitalen Therapiebegleiter an, der sie im Umgang mit der Erkrankung unterstützt. Die Smartphone-App MIKA begleitet Betroffene durch die Behandlung und hilft ihnen unter anderem mit Gesundheitsmonitoring und psychosozialem Coaching. Mit dem neuen digitalen Assistenten geht das Klinikum Herford einen weiteren Schritt, um Erkrankte zu mehr Selbsthilfe zu befähigen.
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Medizin
Zulassung für RET-Inhibitor Selpercatinib bei NSCLC und Schilddrüsenkarzinomen
Die EU-Kommission (EMA) hat den RET-Inhibitor Selpercatinib (Retsevmo®) (1) in der Europäischen Union parallel in 3 Indikationen als Monotherapie zugelassen (1). Erwachsene mit fortgeschrittenem RET-Fusions-positivem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), die eine systemische Therapie nach Platin-basierter Chemotherapie und/oder einer Behandlung mit Immuntherapie benötigen; Erwachsene mit fortgeschrittenem RET-Fusions-positivem Schilddrüsenkarzinom, die eine systemische Therapie nach einer Behandlung mit Sorafenib und/oder Lenvatinib benötigen; Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit fortgeschrittenem RET-mutierten medullären Schilddrüsenkarzinom (MTC), die eine systemische Therapie nach einer Behandlung mit Cabozantinib und/oder Vandetanib benötigen.
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Medizin
Palliativmediziner Thöns erhält Deutschen Schmerzpreis
Für sein Engagement in der Schmerz- und Palliativmedizin haben die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) Dr. Matthias Thöns mit dem Deutschen Schmerzpreis 2020 ausgezeichnet. Dieser wird nachträglich beim diesjährigen Online-Kongress im März verliehen. Thöns wurde einem breiten Publikum durch sein Buch „Patient ohne Verfügung. Das Geschäft am Lebensende“ sowie durch seine erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen §217 des Strafgesetzbuches (StGB) zur „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ bekannt. Dr. Matthias Thöns arbeitet als Palliativmediziner in Witten.
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Medizin
Post-ASH-Update MM: Bispezifische Antikörper Teclistamab und Talquetamab sowie CAR-T Cilta-cel
Zukünftige Therapien beim Multiplen Myelom (MM) setzen auf die „T-Cell Redirecting Stategies“, zu denen vielversprechende Daten auf dem virtuellen ASH 2020 vorgestellt wurden, erklärte Prof. Dr. Hermann Einsele, Würzburg. Mit den bispezifischen Antikörpern Teclistamab und Talquetamab sowie dem chimären Antigenrezeptor-T-Zellen (CAR-T) Ciltacabtagene autoleucel (Cilta-cel) konnten bei stark vorbehandelten Patienten mit rezidivierten/refraktärem MM (RRMM) hohe Ansprechraten und ein lang anhaltendes Ansprechen erzielt werden.
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Medizin
DGHO fordert raschen Zugang zur COVID-19-Impfung für Krebspatienten
Die COVID-19-Infektionslage ist national sowie international weiterhin äußerst kritisch. Anlässlich des Weltkrebstags machen das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V., die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie und die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs auf die besonders vulnerable Gruppe der Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen aufmerksam und gleichzeitig die Notwendigkeit eines priorisierten Zugangs zur COVID-19-Schutzimpfung deutlich.
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