News | Beiträge ab Seite 242
Adenokarzinom der Lunge: Vollständige molekularpathologische Analyse aus einer Probe wichtig für Therapieerfolg
Internationale Aids-Konferenz in Durban fordert Zugang für alle - Kundgebung am 18.7. in Berlin
Anlässlich des Beginns der Internationalen AIDS-Konferenz in Durban veranstaltet die Bundesinitiative HIV und Migration am kommenden Montag am Bundesgesundheitsministerium in Berlin eine Protestkundgebung. Unter dem Motto "Gesundheit ist ein Menschenrecht" fordern Hilfsorganisationen und auf HIV spezialisierte Mediziner_innen Zugang zur HIV-Behandlung und zum regulären Gesundheitssystem für Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Sie nehmen damit Bezug auf das Konferenzmotto "Access Equity Rights Now".
Bundestag will Radaropfer besser entschädigen
Soldaten von Bundeswehr und DDR-Volksarmee, die bei der Arbeit an Radargeräten verstrahlt wurden, sollen von einer verbesserten Entschädigungspraxis profitieren. Das sieht ein fraktionsübergreifender Antrag vor, den der Bundestag am Donnerstagabend gebilligt hat. Darin machen sich die Abgeordneten unter anderem dafür stark, dass auch gutartige Tumore in den Katalog der zu entschädigenden Erkrankungen aufgenommen werden. Zudem soll die zuständige Behörde personell aufgestockt werden, um die Bearbeitung der Anträge zu beschleunigen.
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Hyponatriämie in der Onkologie – oft unerkannt, aber therapeutisch relevant
Fortgeschrittener Brustkrebs: Everolimus/Exemestan und Bewegung von Vorteil
Chiropraktiker setzen Impulse zur Selbstheilung
Bei Verspannungen oder Blockaden können in vielen Fällen Chirotherapeuten oder Chiropraktiker helfen. Mit ihren Händen stellen sie die normale Beweglichkeit der Gelenke ihrer Patienten wieder her. Aufrichten fällt schwer, Bücken geht gar nicht. Außerdem tut es im unteren Rücken höllisch weh. Derartige Beschwerden deuten oft auf einen Hexenschuss hin. Lindern lassen sich solche Symptome in vielen Fällen durch Chirotherapie.
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Gesetzliche Krankenkassen verfügen über 15 Milliarden Finanzreserven
Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Quartal 2016 einen Überschuss von 406 Millionen Euro erzielt. Die Reserven stiegen damit auf 14,9 Milliarden Euro zum Stichtag Ende März, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Demnach verzeichneten sämtliche Kassenarten ein positives Ergebnis. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erklärte dazu: "Mit 15 Milliarden Finanz-Reserven stehen die gesetzlichen Krankenkassen auch im Jahr 2016 auf einer sehr soliden Grundlage."
Physiotherapie für Schiefhals-Patienten:
G-BA will langfristigen Heilmittelbedarf anerkennen
Patienten mit Schiefhals (Torticollis spasmodicus), einer schmerzhaften und stigmatisierenden neurologisch bedingten Fehlhaltung des Halses, profitieren von einer Physiotherapie. Diese kann - ergänzend zur Standardbehandlung mit Botulinumtoxin-Injektionen und Medikamenten - den Therapieerfolg stabilisieren und Symptome sowie Schmerzen reduzieren. Um die Genehmigung einer langfristigen Physiotherapie-Verordnung mussten Dystonie-Patienten bisher jedoch meist lange mit den Krankenkassen ringen. Das soll sich jetzt ändern. Laut Beschluss vom 19. Mai 2016 will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Indikation Torticollis spasmodicus ab 2017 in die Indikationsliste für langfristigen Heilmittelbedarf aufnehmen. Voraussetzung dafür ist eine leitliniengerechte Therapie.
WHO nimmt Leukämie mit DDX41-Mutation als eigene Untergruppe in Klassifikation auf
Forschende Pharma-Unternehmen sorgen für höhere Überlebensraten bei Krebs
Neue Krebsmedikamente stehen derzeit im Fokus der Debatte über den Nutzen neuer Medikamente. Dazu sagt vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: "Die Krebsmedizin ist von einem rasanten Wissenszuwachs geprägt. Das zeigt sich auch an der Qualität neuer Krebs-Arzneimittel: Der für die Arzneimittelbewertung zuständige Gemeinsame Bundesausschuss stellte bei 85% dieser Medikamente schon kurz nach der Markteinführung einen Zusatznutzen im Vergleich zu bisherigen Therapien fest."
Koordination freiwilliger vor-Ort-Helfer: Projekt an der Universität Regensburg
Die Entwicklung von Verfahren zur effektiven Koordination von freiwilligen Rettungskräften und vor-Ort-Helfern steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts, an dem die Universität Regensburg beteiligt ist. Das Projekt mit dem Titel "Koordination ungebundener vor‐Ort‐Helfer zur Abwendung von Schadenslagen (KUBAS)" wird in den kommenden drei Jahren mit 1,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf Basis des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" gefördert.
2 Jahre klinische Erfahrungen mit Eribulin ab der 2. Linie beim fortgeschrittenen Mammakarzinom
bvmd: Masterplan Medizinstudium 2020 im Endspurt
Mit Spannung verfolgt die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) die abschließenden Verhandlungen im Prozess des Masterplan Medizinstudium 2020. Erfreut nimmt die bvmd zur Kenntnis, dass in Kürze ein erster Reformvorschlag abgestimmt werden soll. Die Medizinstudierendenschaft begreift den Masterplan als Chance für eine sinnvolle Weiterentwicklung der ärztlichen Ausbildung. Erfreut hat die bvmd wahrgenommen, dass die meisten Verbände ihre Ansichten teilen, nach denen das Medizinstudium modernisiert werden muss.
Nahezu jeder siebte Todesfall geht auf das Rauchen zurück
Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag, BZgA und Bundesdrogenbeauftragte informieren über den vermeidbaren Risikofaktor "Rauchen". Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 121.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums. Nahezu jeder siebte Todesfall (13,5%) ist demnach auf das Rauchen zurückzuführen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung bekräftigt zum Weltnichtrauchertag 2016 ihre Forderung nach einem Verbot von Tabakwerbung auf Plakatwänden.
Erhöhtes Darmkrebsrisiko durch Mitoxantron bei MS-Patienten?
Eva-Infarkt: Unspezifische Symptome sind tückische Zeiträuber
Rheinland-Pfälzische Männer werden deutlich häufiger aufgrund eines Herzinfarkts im Krankenhaus behandelt als Frauen. In rund zwei Drittel der 11.620 Fälle, die im Jahr 2014 erfasst wurden, waren Männer betroffen, wie die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz heute mit Bezug auf das Statistische Bundesamt mitteilt. Dies lässt vermuten, dass Männer tatsächlich sehr viel öfter einen Herzinfarkt erleiden als Frauen. Doch die Todesursachenstatistik zeigt auf, dass der Unterschied zumindest in diesem Punkt nicht so groß ist.
Leuprorelinacetat beim hormonabhängigen Prostatakarzinom: Neudefiniertes Kastrationsniveau von unter 20 ng/dL – verzögerte Progression, verlängertes Überleben
AWMF: Zentrale Literaturversorgung für Medizin und Lebenswissenschaften erhalten
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) vertritt derzeit 174 wissenschaftliche Gesellschaften aus allen Bereich der Medizin. Sie hat mit Sorge zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Senat der Leibniz-Gemeinschaft eine Empfehlung zur Beendigung der Förderung des Leibniz-Informationszentrums Lebenswissenschaften ZB MED ausgesprochen hat. Die AWMF appelliert nachdrücklich an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern, in geeigneter Form eine Weiterförderung von ZB MED im bisherigen Umfang und über das Jahr 2019 hinaus sicherzustellen, um die zentrale Literaturversorgung aufrecht zu erhalten.
Razzien in Pflegeheimen wegen Verdachts auf Sozialbetrug
Wegen vermuteten Sozialbetrugs durchsuchen Ermittler Dutzende Pflegeheime und Kliniken in Norddeutschland. Es geht um eine Millionensumme. Sozialministerin Alheit spricht von einem Skandal. Bei Razzien in 110 Pflegeheimen und Kliniken haben Ermittler zahlreiche Unterlagen wie etwa Dienstpläne beschlagnahmt.