Journal Onkologie

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Medizin
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CHMP empfiehlt Enfortumab Vedotin plus Pembrolizumab für breitere MIBC-Population

CHMP empfiehlt Enfortumab Vedotin plus Pembrolizumab für breitere MIBC-Population

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme zur Zulassung von Enfortumab Vedotin plus Pembrolizumab abgegeben. Die Kombination soll als neoadjuvante Therapie und anschließend nach einer radikalen Zystektomie als adjuvante Therapie bei Erwachsenen mit resektablem muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC) in der Europäischen Union (EU) zugelassen werden.
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Gesundheitspolitik
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Forschende: Ungleichheit von Gesundheitschancen wird durch planetare Krisen verschärft

Die weltweite Ungleichheit von Gesundheitschancen wird durch die dreifache planetare Krise – Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt und Umweltverschmutzung – weiter verschärft. Sie zu verhindern, ist damit mehr als eine Frage der Gesundheitssysteme, sondern muss als zentrales Anliegen in der Klima- und Umweltpolitik verankert werden. Das fordern Wissenschaftler:innen der Universität Heidelberg, die unter anderem zu globaler Gesundheit, umweltbezogenen Krankheiten und Klimaschutzmaßnahmen forschen. Sie treten dafür ein, dieser Ungleichheit nicht nur auf individueller Ebene zu begegnen, sondern auch strukturelle Ursachen zu beseitigen. Welche Ansätze dafür in der Forschung und auf politischer Ebene erforderlich sind, erläutern sie in einem Paper, das in der Fachzeitschrift Nature Human Behaviour erschienen ist [1].
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Medizin
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Mirvetuximab-Soravtansin im platinresistenten OC: Daten zur Lebensqualität (QoL) ergänzen das Wirksamkeitsprofil1

Mirvetuximab-Soravtansin (MIRV) ist der Therapiestandardc im Folatrezeptor-alpha(FRα)-positiven platinresistenten Ovarialkarzinom (OC) mit signifikant überlegener Wirksamkeit gegenüber Chemotherapie.4–7,* Zusätzlich zeigte ein größerer Anteil an Patientinnen unter MIRV verbesserte patientinnenrelevante Aspekte der Lebensqualität gegenüber Chemotherapied, was die klinische Relevanz von MIRV in der Therapielandschaft des platinresistenten OC unterstreicht.1
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Pankreaskarzinom
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Neuer Bluttest zur Früherkennung des Pankreaskarzinoms

Das Pankreaskarzinom gehört zu den Krebserkrankungen mit der schlechtesten Prognose – auch weil es meist erst spät erkannt wird. Einen klinisch etablierten Bluttest zur Früherkennung gibt es bislang nicht. Ein internationales Forschungsteam hat nun einen neuartigen Bluttest entwickelt, der eine Signatur aus zehn spezifischen microRNAs mit dem bekannten Tumormarker CA 19-9 kombiniert. In einer Studie mit 1.785 Teilnehmer:innen aus vier Ländern konnte Pankreaskrebs im Frühstadium mit hoher Genauigkeit nachgewiesen werden [1].
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NSCLC
 3 Min|
WCLC 2026

EGFR-mutiertes NSCLC: 8-Jahres-Daten bestätigen Überlebensvorteil unter adjuvantem Osimertinib

Aktualisierte Ergebnisse einer explorativen 8-Jahres-OS-Analyse der Phase-III-Studie ADAURA haben den anhaltenden Überlebensvorteil mit Osimertinib beim vollständig reseziertem EGFR-mutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) im Stadium IB–IIIA bekräftigt. Osimertinib führte zu einem anhaltenden, klinisch bedeutsamen Vorteil im Gesamtüberleben (OS). Die Ergebnisse wurden auf dem Presidential Symposium der World Conference on Lung Cancer (WCLC) 2026 der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) in Seoul (Korea) vorgestellt und zeitgleich im Journal of Thoracic Oncology publiziert [1, 2].
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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Immuntherapie halbiert Rückfallrisiko bei Hochrisiko-ALL im Kindesalter

Für Kinder mit einer besonders risikoreichen Form der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) und hohem Rückfallrisiko eröffnen sich deutlich bessere Heilungschancen. In einer großen internationalen Studie konnte ein Teil der bislang etablierten intensiven Chemotherapie durch eine Immuntherapie mit Blinatumomab ersetzt werden. Dadurch ging die Zahl der Rückfälle nahezu um die Hälfte zurück, zugleich traten deutlich weniger schwere Nebenwirkungen auf. Die von der Deutschen Krebshilfe mit rund 4,2 Millionen Euro geförderte Studie wurde von der Klinik für Kinderonkologie und -rheumatologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, geleitet. Die Ergebnisse wurden jetzt im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht [1].
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Pirtobrutinib erweitert die Erstlinientherapie der CLL

Bei einem Pressegespräch zur Zulassung von Pirtobrutinib in der Erstlinie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) stellte Dr. med. Ingo Schwaner, Berlin, aktuelle Phase-III-Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit des nicht-kovalenten BTK-Inhibitors vor. Anders als Ibrutinib, Acalabrutinib und Zanubrutinib bindet Pirtobrutinib reversibel und nicht-kovalent an die Bruton-Tyrosinkinase (BTK).
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Medizin
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Forschende entschlüsseln molekularen Mechanismus der Doxorubicin-Kardiotoxizität

Das Chemotherapeutikum Doxorubicin wird erfolgreich zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt, kann jedoch als Nebenwirkung den Herzmuskel schädigen. Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg haben nun den molekularen Signalweg identifiziert, über den Doxorubicin die Herzschäden verursacht. Zudem entdeckten sie, dass der ebenfalls als Krebsmedikament zugelassene Wirkstoff SAHA (Suberoylanilid-Hydroxamsäure) in Zell- und Tierversuchen die schädlichen Mechanismen in Herzmuskelzellen abschwächt und so das Herz schützen könnte [1].
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NSCLC
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NSCLC: Kann wirksame PD(L)1-Inhibition auch wirtschaftlich sein?

NSCLC: Kann wirksame PD(L)1-Inhibition auch wirtschaftlich sein?

Zur Behandlung von Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) steht eine Vielzahl von Therapieoptionen zur Verfügung – auch mehrere PD(L)1-Inhibitoren. Neben der Wirksamkeits-Evidenz ist damit auch die Wirtschaftlichkeit relevanter. Das wird durch das im Juli 2026 in Kraft getretene GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz forciert. Ein Spannungsfeld, in dem sich der PD1-Inhibitor Tislelizumab positionieren möchte.
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Ovarialkarzinom
 2 Min|

Platinresistenz beim Ovarialkarzinom: Längeres Überleben bei guter Lebensqualität

Rund 80% der Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom entwickeln im Krankheitsverlauf eine Platinresistenz. Von Bevacizumab und PARP-Inhibitoren bis hin zu ADCs und Immuntherapien hat sich das Therapiespektrum inzwischen deutlich erweitert. Eine frühzeitige Biomarkerbestimmung und die individuelle Therapiewahl unter Berücksichtigung der Lebensqualität sind daher entscheidend.
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