Journal Onkologie

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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Positive Studiendaten stärken Acalabrutinib bei CLL und MCL

Acalabrutinib ist seit 2020 in der Europäischen Union für die kontinuierliche Erstlinientherapie sowie die rezidivierte/refraktäre CLL zugelassen. Mit den Zulassungserweiterungen 2025 kamen die zeitlich begrenzte CLL-Therapie sowie neue Einsatzmöglichkeiten in der Erstlinie und in der rezidivierten/refraktären Situation beim MCL hinzu. In einem von AstraZeneca veranstalteten Update wurden nun aktuelle ASH-Daten und Langzeitupdates eingeordnet.
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Medizin
Blasenkrebs: Weltweite Umfrage zeigt auch in Deutschland Kommunikationslücken und Wunsch nach neuen Therapieoptionen

Blasenkrebs: Weltweite Umfrage zeigt auch in Deutschland Kommunikationslücken und Wunsch nach neuen Therapieoptionen

Behandlungen, die traditionell zur Blasenkrebs-Therapie eingesetzt werden, können Betroffene psychisch und emotional erheblich belasten – ein Leid, über das im Praxisalltag oft nicht gesprochen wird. Dies und noch mehr zeigt eine aktuelle weltweite Umfrage unter Blasenkrebs-Betroffenen und Urolog:innen, durchgeführt vom Marktforschungsunternehmen The Harris Poll in Zusammenarbeit mit Johnson & Johnson sowie der International Bladder Cancer Group (IBCG), der World Bladder Cancer Patient Coalition (WBCPC) und dem Bladder Cancer Advocacy Network (BCAN). Die Ergebnisse wurden im Vorfeld der Jahrestagung der American Urological Association (AUA) veröffentlicht. Insgesamt nahmen 817 Patient:innen mit nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs (NMIBC) und 802 Urolog:innen in sechs Ländern an der Umfrage teil: USA, Mexiko, Brasilien, Japan, Frankreich und Deutschland [1].
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Gesundheitspolitik

Beamte in gesetzliche Krankenversicherung

Der Wirtschaftsweise Achim Truger spricht sich für die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aus. „Dass Beamte aus der gesetzlichen Krankenversicherung rausgehalten werden, halte ich für völlig falsch. Durch ihr gutes Gehalt könnten sie die Kassenlage der GKV durchaus stärken“, sagte der Ökonom der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Beamt:innen sind in der Regel nicht gesetzlich, sondern privat krankenversichert.
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Medizin
Protein NFIL3 gegen CAR-T-Zell-Erschöpfung entdeckt

Protein NFIL3 gegen CAR-T-Zell-Erschöpfung entdeckt

Forschende der Columbia University und des Universitätsklinikums Tübingen haben das Protein NFIL3 als entscheidenden Faktor identifiziert, der zur Erschöpfung von CAR-T-Zellen beiträgt. Wird NFIL3 ausgeschaltet, bleiben die Zellen länger aktiv und können Tumore effektiver bekämpfen. Die Erkenntnisse zeigen einen neuen Weg, um die vielversprechende CAR-T-Zelltherapie auch bei soliden Tumoren wirksamer zu machen. Die Studienergebnisse sind im renommierten Fachmagazin Cancer Discovery erschienen [1].
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Gesundheitspolitik

Neue Angebote in Apotheken - was kommt für Patient:innen?

In Apotheken gibt es schon jetzt nicht nur Medikamente. Künftig sollen sie Patient:innen aber noch weitere Leistungen anbieten können - von Impfungen über Vorsorge bis zu mehr Arzneien auch ohne sonst nötiges Rezept. Das sehen Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor, die der Bundestag heute beschließen soll. Die neuen Möglichkeiten sollen das Netz der Apotheken auch auf dem Land absichern und die Versorgung generell breiter aufstellen. Von Ärzt:innen kommt scharfer Protest.
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Gesundheitspolitik

Streeck will Tabaksteuer für Gesundheit nutzen

Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, will eine Zweckbindung der Mehreinnahmen bei der Tabaksteuer für das Gesundheitswesen. „Die Tabaksteuer darf nicht zur stillen Haushaltssanierung werden“, sagte Streeck der „Bild“. Tabak verursache enorme Kosten im Gesundheitswesen, weshalb die Einnahmen aus der Tabaksteuer auch dorthin gehörten, so der CDU-Bundestagsabgeordnete.
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Medizin
Darolutamid zeigt signifikanten Überlebensvorteil bei metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs

Darolutamid zeigt signifikanten Überlebensvorteil bei metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs

Primäre Ergebnisse der Phase-II-Studie ARASEC zeigen, dass Darolutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) das Risiko der Krankheitsprogression um 71% und das Sterberisiko um 50% bei Patient:innen mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) im Vergleich zur Behandlung mit ADT allein signifikant reduziert. ARASEC ist eine multizentrische, offene Studie in den USA, zur Ergänzung der zulassungsrelevanten ARANOTE-Studie und um zusätzliche Daten zu Darolutamid in Kombination mit ADT zu liefern. Als Vergleichsarm wurde hierbei der ADT-Arm der CHAARTED Studie herangezogen. Die Ergebnisse wurden in der Plenarsitzung „P2s: Praxisverändernde, Paradigmenwechselnde Klinische Studien in der Urologie“ auf der AUA-Jahrestagung 2026 in Washington D.C. präsentiert.
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Mammakarzinom

Wechseljahrsbeschwerden: Neue Option zur Behandlung nun in Deutschland verfügbar

Seit dem 1. April 2026 ist Elinzanetant auf dem deutschen Markt zur nicht hormonellen Behandlung von moderaten bis schweren Wechseljahrsbeschwerden verfügbar. Die Zulassung umfasst auch menopausale Beschwerden bei Brustkrebspatientinnen. Schließlich kann die adjuvante endokrine Therapie schwere Hitzewallungen und Schlafstörungen auslösen und die Lebensqualität der betroffenen Frauen zusätzlich belasten.
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Medizin

Sevabertinib erhält Priority-Review-Status der FDA als Erstlinientherapie bei HER2-mutiertem NSCLC

Die US‑amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA) hat Sevabertinib den Priority‑Review‑Status für die Erstlinienbehandlung von Erwachsenen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht‑kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit aktivierenden HER2-Mutationen erteilt. Dabei handelt es sich um Tumoren mit aktivierenden Mutationen in der Tyrosinkinase-Domäne des humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors 2 (HER2). Die Einstufung als Priority Review ist ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für Therapien, die bei schweren Erkrankungen erhebliche Verbesserungen hinsichtlich der Sicherheit oder Wirksamkeit bieten.
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Gesundheitspolitik

Wahltarife bei Krankenkassen: Für wen sinnvoll?

„Wer zwölf Monate gesund geblieben ist, darf sich in unserem Wahltarif über eine Rückzahlung in Höhe eines Monatsbeitrags mit bis zu 600 Euro freuen.“ Mit diesem Slogan wirbt eine gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für ihren Tarif mit Beitragsrückerstattung. Angesichts stetig steigender Krankenkassenbeiträge klingen solche Angebote gut. Aber halten Wahltarife finanziell tatsächlich, was sie versprechen? Und wo liegen die Risiken für die Gesundheit?
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