Journal Onkologie

Gesundheitspolitik | Beiträge ab Seite 79

Gesundheitspolitik
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Studie: Sozial benachteiligte Kinder leiden besonders unter Pandemie

Sozial benachteiligte Kinder leiden einer Studie zufolge besonders unter der Corona-Pandemie. Die betroffenen Mädchen und Jungen erleben die negativen Veränderungen ihrer Lebensqualität durch die Pandemie deutlich stärker als alle Vergleichsgruppen, wie aus der aktuelle Präventionsradar der DAK-Gesundheit für das Schuljahr 2021/2022 hervorgeht. Dies gelte für die Lebenszufriedenheit, den Gesundheitszustand und das psychische Wohlbefinden. Insbesondere klagen den Angaben zufolge immer mehr Kinder und Jugendliche über häufige Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen – vor allem in Familien mit einem niedrigen Sozialstatus.
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Studie: Personaldecke bei Ärzten und Fachpersonal immer dünner

Ärztemangel, lange Wartezeiten und aus Kostengründen vorenthaltene Leistungen setzen den Menschen in Deutschland immer stärker zu. Dennoch bewerten 81% von ihnen die Gesundheitsversorgung weiterhin positiv, wie es im Gesundheitsreport 2022 des Wieslocher Finanzdienstleisters MLP (Rhein-Neckar-Kreis) heißt. Bei den Ärzten selbst genießt die Gesundheitsversorgung zu 89% hohe Wertschätzung, wie es die vom Institut für Demoskopie Allensbach organisierte Befragung von mehr als 400 Ärzten und fast 1.100 Bürgern ergab.
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Psychisch kranke Kinder müssen Monate auf Behandlungsplatz warten

Psychisch kranke Kinder und Jugendliche müssen nach Angaben von Ärzten monatelang auf einen Behandlungsplatz warten. Insbesondere durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen habe sich die psychische und psychosoziale Situation bei Kindern und Jugendlichen erheblich verschlechtert, erklärten der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, und die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (bkj), Marion Schwarz.
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Hausärzte: Neue Regeln für Corona-Tests ein Bürokratiemonster

Der Deutsche Hausärzteverband hat die künftigen Regeln für Corona-Bürgertests mit 3 Euro Zuzahlung kritisiert. Die Pläne seien ein Bürokratiemonster mit zum Teil haarsträubenden Regelungen, sagte der Vorsitzende Ulrich Weigeldt am Montag. Es sei nicht Aufgabe der Praxisteams, zu kontrollieren, ob jemand am Abend beispielsweise ein Konzert besuche und daher anspruchsberechtigt sei. Dass Patienten im Zweifel in einer Art Selbsterklärung Angaben dazu machen sollten, führe zu Zettelwirtschaft, vielen Nachfragen und Unklarheiten.
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EMA: Grünes Licht für Corona-Impfstoff von Valneva

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs des französischen Pharmakonzerns Valneva für den EU-Markt gegeben. Das Präparat solle vorerst für Menschen von 18 bis 50 Jahre zugelassen werden, teilte die EMA am 23. Juni in Amsterdam mit. Offiziell muss nun noch die EU-Kommission zustimmen, das aber gilt als Formsache. Dies wird der 6. Impfstoff gegen das Corona-Virus in der EU.
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Mehr unbefristet Beschäftigte im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Zahl der unbefristet Beschäftigten im Öffentlichen Gesundheitsdienst ist im Verlauf der Corona-Pandemie gestiegen. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hervor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Ende 2021 waren demnach in Deutschland mindestes 21.460 Personen unbefristet in dem Bereich beschäftigt und damit 2.615 oder 14% mehr als Ende Januar 2020. Das entspreche umgerechnet 17.770 tariflichen Vollzeitstellen sowie einem Anstieg um 2.405 dieser sogenannten Vollzeitäquivalente.
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