Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 98

Auch in der aktuellsten Fassung der Onkopedia-Leitlinie zum Kolorektalkarzinom ist die Kombinationstherapie aus Encorafenib plus Cetuximab nach systemischer Vorbehandlung unverändert die einzige leitliniengerechte Behandlungsoption für das metastasierte Kolorektalkarzinom (mCRC) mit BRAF-V600E-Mutation (1). In der Phase-III-BEACON-CRC-Studie konnten für die duale zielgerichtete Therapie bereits signifikante Überlebensvorteile gegenüber Chemotherapie gezeigt werden (4) – nun deuten erste Ergebnisse der Real-World-BERING-CRC-Studie (2, 3) darauf hin, dass die Patient:innen auch unter Alltagsbedingungen von der Zweifachblockade profitieren.
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Die Europäische Kommission hat die Zulassung für das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Mirvetuximab-Soravtansin für die Behandlung erwachsener Frauen mit Folatrezeptor-alpha(FRα)-positivem, platinresistentem und high-grade serösem epithelialem Ovarial-, Tuben- oder primärem Peritonealkarzinom nach 1 bis 3 vorherigen Therapielinien erteilt (1). Mirvetuximab-Soravtansin ist damit sowohl der erste und bislang einzige zugelassene neuartige Behandlungsansatz speziell für Patientinnen mit FRα-positivem platinresistentem Ovarialkarzinom als auch das erste und einzige ADC mit einem gegen FRα gerichteten Antikörper.
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Medizin

Fortgeschrittene NET: Ergebnisse der Phase-III-Studie CABINET bestätigen Wirksamkeit von Cabozantinib

Neuroendokrine Tumoren (NET) können an verschiedenen Stellen des Körpers entstehen und werden aufgrund ihrer recht unspezifischen Symptome häufig erst spät diagnostiziert, wodurch die Therapieoptionen oft begrenzt sind.1-4 Wie Daten der CABINET-Studie zeigen, kann Cabozantinib unabhängig von der Primärlokalisation bei fortgeschrittenen NET das Risiko für eine Progression der Erkrankung oder Tod statistisch signifikant und klinisch bedeutsam verringern.2,3
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Medizin

Kombinierte Immuntherapie für Patientinnen mit dMMR-Endometriumkarzinom wirksamer als Chemotherapie

In einer internationalen klinischen Phase-III-Studie (LEAP-001) (1) unter der Leitung des Innsbrucker Gynäkologen Prof. Christian Marth wurde überprüft, ob die kombinierte Immuntherapie der Chemotherapie als Erstlinienbehandlung beim fortgeschrittenen oder wiederkehrenden Endometriumkarzinom überlegen ist. Das Ergebnis der Studie fällt negativ aus: Die Immuntherapie war nicht besser als die Chemotherapie. Die gute Nachricht: Eine bestimmte Patientinnen-Gruppe profitiert von der kombinierten Immuntherapie.
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Medizin

Nur jeder 20. Mann geht zur Darmkrebsvorsorge

Seit mehr als 20 Jahren bewegt der „Movember“ Männer zu mehr Gesundheitsbewusstsein. Die IKK Südwest hat die weltweite Gesundheitskampagne zum Anlass genommen, um zu analysieren, wie häufig Männer im vergangenen Jahr 2023 ihre Vorsorgeangebote wahrgenommen haben. Fazit: Immer noch gehen zu wenige Männer zur Vorsorge. Der Neurologe Dr. Florian Schumacher erklärt, warum gerade Männer sich schwer mit dem Thema Vorsorge tun.
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Prostatakarzinom

Metastasiertes hormonsensitives Prostatakarzinom: Real-World-Daten bestätigen den frühen Einsatz von Apalutamid

Seit fast 5 Jahren ist das Antiandrogen Apalutamid für die Behandlung des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) zugelassen. Ergänzend zur Zulassungsstudie TITAN liegen mittlerweile auch immer mehr Real-World-Daten vor, zunächst vor allem aus den USA. Im Herbst 2024 wurden erstmals entsprechende Beobachtungsstudien aus Europa und Deutschland veröffentlicht.
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Medizin

EU-Zulassung für Encorafenib + Binimetinib: Neue zielgerichtete Therapie beim BRAFV600E-mutierten NSCLC

Ende August 2024 erteilte die Europäische Kommission die Marktzulassung für Encorafenib in Kombination mit Binimetinib zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit einer BRAFV600E-Mutation.1,2 Mit der neuen Kombinationstherapie steht eine weitere zielgerichtete Therapie ab der Erstlinie zur Verfügung, die in der Zulassungsstudie durch ein schnelles und langanhaltendes Ansprechen überzeugt hat.1-4
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