Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 375

Entitätsübergreifend
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Ramucirumab jetzt in drei Indikationen zugelassen

Der Angiogenese-Hemmer Ramucirumab (Cyramza®) kann jetzt auch bei fortgeschrittenen Tumoren von Lunge und Dickdarm eingesetzt werden: Und zwar in Kombination mit Docetaxel bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) nach Platin-haltiger Vortherapie und in Kombination mit FOLFIRI (5-Fluorouracil, Folinsäure, Irinotecan) zur Behandlung von Patienten mit vorbehandeltem metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC).
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NSCLC
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NSCLC: Pembrolizumab verlängert Überleben vorbehandelter PD-L1-positiver Patienten

Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), die den Programmed-Death-Liganden 1 (PD-L1) exprimieren, profitieren von Pembrolizumab (Keytruda®) mit einem signifikanten Überlebensvorteil. Das zeigt die KEYNOTE-010-Studie, die als erste Studie eine Immuntherapie versus Chemotherapie auf Basis der prospektiven Bestimmung der PD-L1-Expressionsrate beim NSCLC untersuchte.
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Nierenzellkarzinom
 2 Min|

Nierenkrebs: Große Unterschiede zwischen Studienpatienten und „real life“ Patienten

Für das metastasierte Nierenzellkarzinom (mRCC) präsentierte Dr. Norbert Marschner, Freiburg, Registerdaten, wonach mehr als die Hälfte der Patienten, die im Alltag behandelt werden, gar nicht für klinische Studien geeignet gewesen wären. Für die potentiellen Studienpatienten aber waren die Überlebensdaten vergleichbar mit denen der Patienten aus den klinischen Studien, wie er am Beispiel der COMPARZ-Studie zeigte.
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Mammakarzinom
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Chemotherapie beim metastasierten Mammakarzinom immer noch eine Option

Pegyliertes liposomales Doxorubicin zeichnet sich durch eine geringere Kardiotoxizität bei gleicher Wirksamkeit wie konventionelles Doxorubicin aus. Beim metastasierten Mammakarzinom ist die Chemotherapie nach wie vor einer der Standards der Behandlung, so Prof. Nadia Harbeck, München. Sie ist indiziert bei negativem Hormonrezeptorstatus, rascher Krankheitsprogression, starken Beschwerden, lebensbedrohlicher Metastasierung, nach Ausschöpfen der endokrinen Sequenz und gemeinsam mit Target-Therapien möglich.
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Malignes Melanom
 3 Min|

Duale Therapieoption beim malignen Melanom bewährt sich

„Die Kombination von BRAF-Inhibitor Vemurafenib und MEK-Inhibitor Cobimetinib wird die Monotherapie beim malignen Melanom komplett ablösen“, ist sich Prof. Axel Hauschild, Kiel, sicher. Er und seine Kollegen, Prof. Stephan Grabbe, Mainz, und Dr. Michael Fluck, Hornheide, diskutierten den Einsatz des „neuen Therapiestandards“ und zogen ein erstes Resümee über die Erfahrungen im klinischen Alltag.
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Mammakarzinom
 3 Min|

Neue Antiemese-Leitlinien der MASCC/ESMO: Bessere Lebensqualität durch Dreifach-Antiemese unter Carboplatin

Die Erhaltung der Lebensqualität während und nach der Therapie ist für das Wohlbefinden von Tumorpatienten von herausragender Bedeutung und hat auch einen positiven Einfluss auf das Überleben. Übelkeit und Erbrechen, die jahrelang als besonders belastende Nebenwirkungen galten, kann heute durch eine leitliniengemäße Antiemese weitgehend vorgebeugt werden. Allerdings gibt es Sonderfälle, in denen die Antiemese noch optimiert werden kann und muss. Eine solche Sonderstellung erhielt nun das Carboplatin in den 2016 aktualisierten Leitlinien der MASCC (Multinational Association of Supportive Care in Cancer) und der ESMO (European Society of Medical Oncology) (1).
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Hämatologie
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Carfilzomib bereichert das Armamentarium beim Multiplen Myelom

„Wir haben keine Substanz, die das Multiple Myelom eigenständig heilen kann, aber wir haben neue Therapiebausteine, die gemeinsam eine wichtige Bereicherung des therapeutischen Arsenals darstellen“, konstatierte Prof. Martin Gramatzki, Kiel. So erweitert unter anderem der kürzlich in der EU zugelassene Proteasom-Inhibitor Carfilzomib die Therapieoptionen beim Multiplen Myelom (MM).
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Hämatologie
 3 Min|

Multiples Myelom: Chronifizierung der Erkrankung als Ziel

Beim Multiplen Myelom ist mit neuen Therapien zumindest eine Chronifizierung der Erkrankung erreichbar, sagte Prof. Igor Wolfgang Blau, Berlin. Ein gutes Ansprechen bedeutet ein längeres progressionsfreies Überleben (1). „Und ein nach 96 Monaten noch nicht erreichtes medianes Gesamtüberleben – wie im Update der HD4-Studie gezeigt (2) – weist in Richtung Chronifizierung, mit einem Vorteil für die Hochdosistherapie mit Bortezomib und Tandemtransplantation.“
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