Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 209

News

„Aktiv gegen Krebs“ – Unterstützungsprogramm für Überlebende

Was können Betroffene während oder nach einer Krebserkrankung selbst tun, um ihre Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern? Wissenschaftlich fundierte Antworten auf diese Frage finden Interessierte ab sofort in der kostenfreien Broschüre „Aktiv leben mit Krebs“ sowie auf der Website www.aktivmitkrebs.de. Im Zentrum stehen die Themen Bewegung, Ernährung, Nichtrauchen und Sonnenschutz. Ein individueller Test und zahlreiche Praxis-Tipps helfen bei der Auswahl relevanter Inhalte und bei deren Umsetzung im Alltag. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 110.000 Euro. Das Informationsangebot „Aktiv leben mit Krebs“ wurde vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und vom Fachgebiet Gesundheitswissenschaften der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) entwickelt.
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O-Ton Onkologie Staffel 1
O-Ton Onkologie

DGIM 2022: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention

Unter dem Motto „Die Grenzen der Inneren Medizin“ fand der Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin statt: Anhand des Leitgedankens der Grenzen diskutieren in der 4. Folge O-Ton Onkologie Dr. rer. nat. Judith Besseling und Jochen Schlabing mit Anouschka Wasner die Grenzen zwischen Datenschutz und Schutz von Menschenleben, beleuchten die Grenzlinie des ärztlich assistierten Suizids und zeigen die Begrenzung der Krebsprävention am Beispiel Darmkrebsvorsorge auf. Hören Sie rein!
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Medizin

Aktualisierte S2k-Leitlinie „Kutane Lymphome“: Neue Empfehlungen zur systemischen Therapie mittels therapeutischer Antikörper

Durch ein zunehmendes Spektrum an Substanzen verändert sich die individuell angepasste Therapie kutaner T-Zell-Lymphome. Mit der S2k-Leitlinie „Kutane Lymphome“ hat die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) 2021 eine aktualisierte Empfehlung herausgegeben, u.a. unter Berücksichtigung der zielgerichteten Antikörpertherapie.
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Medizin

Stigma Krebs: Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs fordert Recht auf Vergessen!

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 16.500 junge Erwach­sene im Alter zwischen 18 und 39 Jahren an Krebs. Über 80% von ihnen können heute geheilt werden. Sie möchten danach ihre meist unterbrochene Ausbildung, ihr Studium oder ihre Arbeit wieder aufnehmen und beruflich durchstarten, sich eine Existenz aufbauen und gegebenenfalls eine Familie gründen. Doch das Stigma ihrer früheren Erkrankung begleitet sie ein Leben lang.
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News

Krankenhausbeschäftigte nahezu durchgeimpft

Seit dem 16. März 2022 gilt in deutschen Krankenhäusern eine einrichtungsbezogene Impfpflicht, um vulnerable Bevölkerungsgruppen effektiver vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen und die Ausfallquote in systemrelevanten Tätigkeiten zu minimieren. Laut einer Blitzumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) lag die mittlere Impfquote aller Beschäftigten 1 Woche nach der Einführung bei 94%. Wie unsere Grafik zeigt, fällt nur ein Bereich ein Stück weit aus der Reihe.
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Medizin

Wie entstehen Metastasen bei Brustkrebs?

Metastasierende Brustkrebszellen zweckentfremden Makrophagen, einen Typ von Immunzellen, um die Ansiedlung von Krebsmetastasen in der Lunge zu fördern. Die umprogrammierten Fresszellen regen dann Blutgefäßzellen dazu an, einen Cocktail an metastasierungsfördernden Proteinen auszuschütten, die Bestandteil der metastatischen Nische sind. Dies zeigten Wissenschaftler:innen vom DKFZ und vom Stammzell-Institut HI-STEM an Mäusen, denen menschliche Brustkrebszellen übertragen worden waren. Mit der Arbeit konnte das Forscherteam neue Angriffspunkte identifizieren und erste Konzepte entwickeln, um die metastatische Ausbreitung von Brustkrebs besser zu verhindern.
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Medizin

Kongresspräsident Prof. Dr. med. Roland Goldbrunner diskutiert Paradigmenwechsel in der Neurochirurgie

In der Neurochirurgie vollzieht sich ein entscheidender Paradigmenwechsel mit Blick auf die Präzisionsmedizin. Diese setzt sich das Ziel, jeden Menschen individuell bestmöglich zu behandeln. In der Diskussion der aktuellen interdisziplinären Entwicklung liegt ein wichtiger Schwerpunkt der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), die vom 29.05. bis 01.06.2022 in Köln stattfindet. Prof. Dr. med. Roland Goldbrunner, Tagungspräsident und Direktor des Zentrums für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Köln, gibt Einblick in Themenschwerpunkte, Highlights und Visionen des hochkarätigen Fachkongresses.
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Medizin

NSCLC mit KRAS G12C-Mutation: Langzeitdaten zu Sotorasib

Für die 2-Jahres-Langzeitanalyse wurden gepoolte Daten aus der Phase 1- und Phase 2-Studie CodeBreak 100 ausgewertet. Bei 174 intensiv vorbehandelten Patient:innen (172 mit messbaren Läsionen zu Studienbeginn) zeigte Sotorasib bei Lungenkarzinom mit KRAS G12C-Mutation eine zentral bestätigte objektive Ansprechrate (ORR) von 40,7%, eine Krankheitskontrollrate (DCR) von 83,7% und eine mediane Dauer des Ansprechens (DoR) von 12,3 Monaten.
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Medizin

Ovarial- und Endometriumkarzinom: Niraparib und Dostarlimab

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Society of Gynecologic Oncology (SGO), die vom 18.–21. März in Phoenix, Arizona, USA, stattfand, wurden u. a. neue Erkenntnisse bei der Behandlung des Ovarial- und Endometriumkarzinoms vorgestellt. Präsentiert wurden in diesem Zusammenhang auch neue Studiendaten zum PARP-Inhibitor Niraparib und zum PD-1-Antikörper Dostarlimab. Diese Daten zeigen eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Behandlungsmöglichkeiten bei den beiden häufigsten gynäkologischen Krebserkrankungen.
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Entitätsübergreifend

NSCLC und Molekularpathologie des Prostata- und Urothelkarzinoms

Der Schwerpunkt der April-Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE 2022 ist das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC), insbesondere geht es hier um die Testung auf Treibermutationen. In einer Fortbildung geht es um die Molekularpathologie bei Prostata- und Urothelkarzinomen. Darüber hinaus können Sie mit einer Folge zum CUP-Syndrom im Rahmen unseres neuen Formats – dem Podcast „O-Ton Onkologie“ – 2 CME-Punkte erwerben.
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Urologische Tumoren

Urologische Tumoren: Wichtige Studien zur Immuntherapie und PARP-Inhibition

Mit dem Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wird jedes Jahr die Kongresssaison für urologische Entitäten eröffnet. Bei dem, in diesem Jahr als Hybrid-Veranstaltung, durchgeführten Kongress werden in den „Oral Sessions“ alljährlich wichtige Ergebnisse aus klinischen Studien präsentiert. Hier eine Auswahl zu immuntherapeutischen und PARP-gerichteten Therapien beim Nierenzell- und Prostatakarzinom.
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Hämatologie

Hämophilie: Ist bald eine Gentherapie möglich?

Trotz verbesserter Faktorersatzpräparate gibt es in der Hämophilie-Therapie weiterhin viele „unmet needs“, sagte Prof. Wolfgang Miesbach, Frankfurt am Main. Das Therapiemanagement könnte sich aber durch die Gentherapie mittels Adeno-assoziierten Viruskonstrukten grundlegend verändern. Studienergebnisse (1, 2) zeigen, dass nach einmaliger Gabe die Faktorspiegel in therapeutische Bereiche ansteigen und die Prophylaxe beendet werden kann. Die erste Zulassung von Gentherapieprodukten in den USA und Europa wird dieses Jahr noch erwartet.
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Hämatologie

Neue Perspektiven in der Behandlung der Hämophilie

Aktuell befinden sich 3 neue Ansätze für Non-Faktor-Therapien zur Behandlung der Hämophilie in der Entwicklung: Anstatt wie bislang mit den Faktor XIII- und IX-Präparaten prokoagulatorische Gerinnungsproteine zu substituieren, hemmen sie mit unterschiedlichen Ansätzen verschiedene inhibitorische Gerinnungsproteine. Außerdem stehen sowohl für die Hämophilie A als auch für die Hämophilie B gentherapeutische Optionen in den Startlöchern.
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