Reha/Prävention/Nachsorge und Ärzt:innen unter Spannung
In der Dezember-Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE geht es um aktuelle Optionen im Nebenwirkungsmanagement von Krebstherapien, um Möglichkeiten der Rehabilitation, Prävention und Nachorge. Außerdem wird darüber berichtet, mit welchen Herausforderungen Ärzt:innen und in der Medizin Beschäftigte heutzutage konfrontiert sind. Von enormem Leistungsdruck, Zeitmangel bis hin zu Beschimpfungen und Gewaltandrohungen erstreckt sich das Spektrum. Interessante Fortbildungen ergänzen das Heft und zudem können auch wieder CME-Punkte gesammelt werden.
Prof. Dr. med. Matthias Totzeck
In der Dezember-Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE setzen wir uns mit essenziellen Themen der modernen Onkologie auseinander: Prävention, Nebenwirkungsmanagement, Rehabilitation und Nachsorge.
Den Anfang macht ein Beitrag von Dr. Elias Haj-Yehia und mir zur Kardiotoxizität bei Krebspatient:innen. Diese Nebenwirkung wird durch immer effektivere Krebstherapien und die damit verbundene steigende Lebenserwartung der Betroffenen zunehmend relevant. Mit der Lektüre und der Beantwortung der Fragen haben Sie die Möglichkeit, 2 CME-Punkte zu erlangen.
Sind psychosoziale Faktoren ursächlich an der Karzinogenese beteiligt? Dieses kontrovers diskutierte Thema greift Dr. Jürg Kollbrunner in seinem Beitrag zur Rehabilitation der ätiologischen Psychoonkologie auf.
Ein weiteres wichtiges Thema ist der zunehmende Druck, unter dem viele Ärzt:innen – auch in der Onkologie – arbeiten. Personalmangel, mangelhafte Infrastruktur, fehlende Wertschätzung und begrenzte Freizeit sorgen für wachsende Unzufriedenheit. Eine Umfrage zeigt außerdem, dass einige Ärzt:innen sogar von Gewalterfahrungen in ihren Praxen berichten.
Der Fortbildungsteil beginnt mit einem Übersichtsartikel zur Systemtherapie von Cholangiokarzinomen von Prof. Dr. Henning Wege und Dr. Guido Frank Hausner. Auch die Serien gehen in dieser Ausgabe weiter: Als Präkanzerose des ösophagealen Adenokarzinoms wird der Barrett-Ösophagus vorgestellt und bei „KI in der Onkologie“ geht es dieses Mal um digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) und Apps.
Abgerundet wird die Ausgabe durch Kongressberichte der DGHO und eine Zusammenfassung des AGSMO-Workshops, in dem Neuerungen in der S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ vorgestellt wurden.
Eine anregende Lektüre und eine besinnliche Weihnachtszeit!
Ihr Prof. Dr. Matthias Totzeck