Journal Onkologie

Checkpoint-Inhibition

Malignes Melanom
 5 Min|
Eine weibliche Dermatologin mit Brille untersucht mit einer Lupe den Rücken/die Haut eines Patienten.
ESMO 2026

Hochrisiko-Melanom: mRNA-Vakzine plus Pembrolizumab in der Adjuvanz verbessert rezidivfreies und fernmetastasenfreies Überleben

Die adjuvante Behandlung mit der individualisierten Neoantigen-Therapie Intismeran Autogene kombiniert mit dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab führt bei Patient:innen mit vollständig reseziertem Hochrisiko-Melanom im Stadium IIB bis IV zu einer statistisch signifikanten und klinisch relevanten Verbesserung der rezidivfreien sowie der fernmetastasenfreien Überlebensrate im Vergleich zu Pembrolizumab allein. Das sind Zwischenergebnisse der Phase-III-Studie INTerpath001, die Prof. Georgina V. Long, Melanoma Institute Australia, Australien, bei der Jahresstagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2026 im Presidential Symposium I als Late Breaking Abstract vorstellte [1]. Die Daten seien „ein enormer Schritt vorwärts“ im Hinblick auf eine personalisierte Krebstherapie, sagte die Expertin.
Lesen Sie mehr 
Urothelkarzinom
 2 Min|
Zwei ADCs und ein Checkpoint-Inhibitor für die Erstlinie beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom?
ESMO 2026

Zwei ADCs und ein Checkpoint-Inhibitor für die Erstlinie beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom?

Enfortumab vedotin (EV), ein gegen Nectin-4 gerichtetes Antikörper-Toxin-Konjugat (ADC), in Kombination mit Pembrolizumab ist derzeit die bevorzugte Erstlinientherapie beim metastasierten Urothelkarzinom. In höheren Therapielinien hat sich ein weiteres ADC, das gegen TROP2 gerichtete Sacituzumab govitecan, in Monotherapie oder in Kombination mit EV oder Pembrolizumab als wirksam erwiesen. In der Phase-Ib-Studie TROPHY-U-01 werden verschiedene Kombinationen in der Erstlinie erprobt.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Entitätsübergreifend
 2 Min|
Checkpoint-Inhibitoren: die Dosisintensität lieber nicht reduzieren
ESMO 2026

Checkpoint-Inhibitoren: die Dosisintensität lieber nicht reduzieren

Die Therapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren hat die Behandlung vor allem von fortgeschrittenen malignen Tumoren revolutioniert. Der Frage, ob die Behandlung tatsächlich so lange erfolgen muss, wie es durch die jeweiligen Zulassungsstudien und -texte vorgegeben ist, widmete sich die industrieunabhängige französische Phase-III-Studie MOIO, die Gwenaelle Gravis, Marseille, beim ESMO-Kongress in Madrid vorstellte.
Lesen Sie mehr 
Urothelkarzinom
 4 Min|
Perioperative Therapie mit Enfortumab-Vedotin und Pembrolizumab schränkt die Lebensqualität gegenüber einer neoadjuvanten Chemotherapie nicht ein
ESMO 2026

Perioperative Therapie mit Enfortumab-Vedotin und Pembrolizumab schränkt Lebensqualität gegenüber neoadjuvanter Chemotherapie nicht ein

Erkrankte mit muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC) haben trotz neoadjuvanter Behandlung ein hohes Rezidivrisiko. In der jüngst publizierten Phase-III-Studie KEYNOTE-B15/EV-304 hatte die Kombination aus dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Enfortumab-Vedotin und dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab (EV/Pembro) gegenüber einer neoadjuvanten Chemotherapie mit Cisplatin/Gemcitabin (Cis/Gem) bei Cisplatin-geeigneten Erkrankten mit MIBC zu signifikant besseren Ergebnissen in überlebensrelevanten Endpunkten geführt [1]. Eine auf dem Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorgestellte Analyse zu Patient-Reported-Outcomes (PRO) ergab, dass sich beide Behandlungsarme in puncto gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) kaum unterschieden [2].
Lesen Sie mehr 
SCLC
 20 Min|
Kleinzelliges Lungenkarzinom: 
Aktuelle Therapieoptionen

Kleinzelliges Lungenkarzinom: Aktuelle Therapieoptionen

Das kleinzellige Lungenkarzinom (small cell lung cancer, SCLC) ist durch ein hochaggressives Wachstums- und Metastasierungsverhalten gekennzeichnet. Bei Erkrankungen, die nicht mehr lokal behandelbar sind – immer noch die Mehrheit der Patient:innen mit SCLC – sind systemische Therapieoptionen entscheidend. Gleichzeitig zeichnen sich in den letzten Jahren auch deutliche Fortschritte in der Therapie ab wie durch die Etablierung immunonkologischer Strategien in der Erstlinie des „Extensive Disease“ (ED-SCLC), der Konsolidierung mit Durvalumab nach Radiochemotherapie im „Limited Disease“ (LD-SCLC), oder auch durch wichtige Neuerungen in der Zweitlinie. Die vorliegende CME-Fortbildung soll ein praxisnahes Update beim SCLC zur stadiengerechten Therapiewahl, zu Erst- und Zweitlinien-Therapieoptionen sowie ihrer Einordnung in der klinischen Praxis bieten.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Gynäkologische Tumoren
 7 Min|
Schwangere Frau im Krankenhauskittel hat Infusion im Arm
Interview mit Prof. Dr. med. Inken Hilgendorf, Universitätsklinikum Jena

Systemische Tumortherapie in der Schwangerschaft

Krebsdiagnosen während einer Schwangerschaft sind selten, aber für die betroffenen Frauen zunächst ein großer Schock. Welche Herausforderungen damit für die behandelnden Ärzt:innen einhergehen, erläutert Prof. Dr. Inken Hilgendorf, stellvertretende Klinikdirektorin und Sektionsleitung Stammzelltransplantation der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie am Universitätsklinikum Jena, im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE.
Lesen Sie mehr 
Nierenzellkarzinom
 3 Min|
Schematische Darstellung von Nierenzellkrebs, Nieren rot in blau durchschimmerndem Körper

Therapie des RCC nach Versagen einer Sequenz- oder Kombinationstherapie mit CPI und VEGF-TKI

Eine randomisierte, doppelblinde klinische Prüfung der Phase III mit Belzutifan + Zanzalintinib im Vergleich zu Belzutifan + Placebo bei Patienten mit forgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC), deren Erkrankung sowohl unter PD-1/L1- als auch unter VEGF-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI)-Therapie, die sequenziell oder in Kombination verabreicht wurde, fortgeschritten ist (LITESPARK-034) – Studie AN 72/25 der AUO.
Lesen Sie mehr 
Hepatozelluläres Karzinom
 9 Min|
3D-Darstellung der Leber mit Krebs, rot auf blauem Hintergrund

Immuntherapie beim HCC: Von der Zulassung zur klinischen Praxis

In den letzten Jahrzehnten hat die Immuntherapie die Behandlung maligner Erkrankungen revolutioniert. Insbesondere beim Melanom, aber auch beim Bronchialkarzinom, werden immunonkologisch (IO) Verläufe mit tiefem und anhaltendem Ansprechen erreicht. Eingesetzt zur IO-Therapie werden Antikörper gegen PD-1 (programmierter Zelltod 1) oder PD-L1 (programmierter Zelltod-Ligand 1) sowie CTLA-4 (zytotoxisches T-Lymphozyten-assoziiertes Protein-4). Auch für das hepatozelluläre Karzinom (HCC) stellt ein IO-Regime bei metastasierter Erkrankung oder nicht ­lokal therapierbaren Leberherden die empfohlene Erstlinientherapie dar [1]. Im Vergleich zu Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) konnte das Gesamtüberleben (OS) durch Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) nahezu verdoppelt werden. Seit 2020 wurden 3 ICI-Regime in Deutschland zugelassen. Alle 3 Regime werden in der aktuellen Konsultationsfassung der S3-Leitlinie zur Therapie des HCC in der Erstlinie empfohlen [1]. In der vorliegenden Zusammenfassung werden die 3 Zulassungsstudien IMbrave150, HIMALAYA und CheckMate 9DW sowie bestätigende Ergebnisse aus der Routineversorgung und darauf aufbauende differenzierte Therapieentscheidungen in der klinischen Praxis diskutiert.
Lesen Sie mehr 
Thorakale Tumoren
 23 Min|
Das Foto zeigt einen transparenten Oberkörper mit einem rötlichen Lungentumor in einem Lungenflügel.
Klinische Studien zeigen konsistent klinisch relevanten Vorteil durch Checkpoint-Inhibitor-Gabe

Perioperative Therapieoptionen beim resektablen NSCLC

Mit der Einführung der perioperativen Immunchemotherapie hat sich für die Behandlung der frühen Stadien beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ein Paradigmenwechsel ergeben. Die Resektion ist in der Behandlung des resektablen NSCLC der Goldstand der kurativ intendierten Therapie. Auch der Platin-basierten Chemotherapie kommt weiterhin ein hoher Stellenwert zu. Der konsistente Nutzen der perioperativen Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren plus Platin-haltiger Chemotherapie, der zur Zulassung von bisher 4 Checkpoint-Inhibitoren für diese Indikation geführt hat, macht die Immuntherapie zu einer wichtigen Therapiesäule für Patient:innen mit resektablen Tumoren und hohem Rezidivrisiko [1-4]. Lesen Sie in dieser CME-Publikation, welche Ergebnisse in den Zulassungsstudien mit den Checkpoint-Inhibitoren im neoadjuvanten und perioperativen Setting beim resektablen NSCLC erreicht wurden und wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Therapieoptionen bestehen.
Lesen Sie mehr 
Nierenzellkarzinom
 4 Min|

Systemtherapie beim nccRCC – Aktuelle Daten und klinische Implikationen

Das metastasierte, nicht-klarzellige Nierenzellkarzinom (nccRCC) macht etwa 25% aller RCC aus und umfasst mehr als 20 histologisch und molekular definierte Subtypen. Aufgrund des historischen Ausschlusses dieser Patient:innen aus prospektiven Studien bleibt die Evidenzgrundlage für die Systemtherapie begrenzt; Leitlinien empfehlen daher eine Therapiestrategie analog zum klarzelligen Nierenzellkarzinom (ccRCC). Die Studien SUNNIFORECAST, KEYNOTE-B61 und CheckMate-920 konnten zuletzt die Wirksamkeit Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI)-basierter Regimes in einem reinen nccRCC-Kollektiv nachweisen, wobei der PD-L1-Status ein potenziell relevanter prädiktiver Biomarker zu sein scheint.
Lesen Sie mehr 
Gastrointestinale Tumoren
 2 Min|
Immuntherapie: Gutes Langzeitüberleben bei fortgeschrittenen GI-Tumoren
ESMO-GI 2026

Immuntherapie: Gutes Langzeitüberleben bei fortgeschrittenen GI-Tumoren

Aktuelle Daten zeigen, dass Checkpoint-Inhibitoren wie Pembrolizumab das Langzeitüberleben bei Magen-, Gallengangs- und kolorektalen Karzinomen verbessern. Sie finden zunehmend Eingang in die klinische Routine. Im Fokus eines Symposiums anlässlich des diesjährigen ESMO-GI stand auch der Stellenwert des Biomarkers PD-L1 und der Mikrosatelliteninstabilität für die Therapieentscheidung.
Lesen Sie mehr 
Malignes Melanom
 8 Min|
Blick mit der Lupe auf ein auffälliges Muttermal am Rücken eines Mannes

Anti-PD-1-Antikörper + Lenvatinib beim fortgeschrittenen Melanom

Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) sowie BRAF- und MEK-Inhibitoren stellen aktuell den Therapiestandard für Patient:innen mit fortgeschrittenem Melanom dar [1-3]. Insbesondere die Behandlung mit ICI kann zu langanhaltendem und dauerhaftem Therapieansprechen führen. Allerdings entwickeln 40-50% der Patient:innen mit fortgeschrittenem Melanom unter anti-PD-1-basierter Immun-Checkpoint-Inhibition eine Krankheitsprogression. Die Kombination des Anti-PD-1-Antikörpers Pembrolizumab mit dem Multikinase-Inhibitor Lenvatinib zeigte in der Phase-II-Studie LEAP-004 klinische Aktivität im anti-PD-1-refraktären Setting. Ergänzend liefern aktuelle Real-World-Daten aus einer multizentrischen Analyse der Dermatologic Cooperative Oncology Group (DeCOG) wichtige Informationen zur Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Kombination im klinischen Alltag. Der vorliegende Beitrag fasst die aktuelle Evidenz zusammen und ordnet den möglichen Stellenwert der Kombination aus Anti-PD-1-Antikörper + Lenvatinib in der Therapiesequenz des fortgeschrittenen Melanoms ein.
Lesen Sie mehr 
Dermatologische Tumoren
 10 Min|
Wortwolke zu "Melanom"

Akrolentiginöses Melanom in der Immuntherapie: Warum ein seltener Subtyp besondere Aufmerksamkeit verdient

Das Akrolentiginöse Melanom (ALM) ist ein seltener, aber bedeutsamer Subtyp kutaner Melanome (CM), der sich in klinischer Erscheinung, Prognose und Therapieansprechen grundlegend von anderen Typen unterscheidet. Insbesondere die immunsuppressiven Eigenschaften des Tumors und seiner Umgebung können die Wirkung einer Checkpoint-Inhibition (CPI) einschränken und führen so zu schlechteren Ansprechraten im Vergleich zu den anderen kutanen Melanomsubtypen. Mithilfe zellbasierter Therapien, die die Immunevasion des Tumors umgehen, könnten den Patient:innen in Zukunft neue Behandlungsoptionen mit verbesserten Ansprechraten zur Verfügung stehen.
Lesen Sie mehr 
Gastrointestinale Tumoren
 4 Min|
Adenokarzinome des Magens und des gastroösophagealen Übergangs

MATTERHORN-Regime mit Durvalumab und FLOT

Die kürzlich erfolgte Zulassung der ersten immunonkologischen perioperativen Therapie mit dem Anti-PD-L1-Antikörper Durvalumab in Kombination mit FLOT (5-Fluorouracil (5-FU), Leucovorin, Oxaliplatin und Docetaxel) und anschließender adjuvanter Durvalumab-Monotherapie läutete einen Paradigmenwechsel in der Behandlung von Patient:innen mit resezierbaren Adenokarzinomen des Magens (GC) und des gastroösophagealen Übergangs (GEJC) ein [1]. In der MATTERHORN-Studie verbesserte Durvalumab + FLOT vs. Placebo + FLOT signifikant das Überleben und das Ansprechen bei vergleich­barem Einfluss auf die Lebensqualität [2-4].
Lesen Sie mehr 
SCLC
 7 Min|
ED-SCLC-Therapie in der Versorgungsrealität

ED-SCLC-Therapie in der Versorgungsrealität: Interpretation und Einordnung von Real-World-Studien

Neue Medikamente werden auf Basis von randomisierten kontrollierten Studien (RCT) zugelassen. Allerdings entspricht die Patientenpopulation meist nicht dem Behandlungsalltag. So werden beispielsweise Erkrankte mit schlechtem Allgemeinzustand oder Komorbiditäten ausgeschlossen. Dadurch fehlen RCT wichtige Informationen, die jedoch durch Real-World-Studien (RWS) generiert werden können. Diese ergänzen RCT mit Resultaten aus der klinischen Praxis, wobei die methodische Qualität und mögliche Limitationen der RWS bedacht werden müssen [1]. Mehrere vergleichende RWS mit Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit geben derzeit Hinweise für einen günstigen Verlauf einer ED-SCLC (kleinzelliges Lungenkarzinom im Stadium Extensive Disease)-Therapie mit dem PD-L1 (programmed cell death-ligand 1)-Inhibitor Durvalumab als Erstlinientherapie von Beginn der Induktion an [2-4].
Lesen Sie mehr 
NSCLC
 4 Min|
Das Bild zeigt 2 Personen, von denen jeweils vor allem die Arme sichtbar sind. Eine Person trägt ein grünes T.Shirt, der Arzt einen weiße Kittel. Er zeigt ein Tablet, auf dem das Röntgenbild einer Lunge mit kanzerösen Anteilen zu sehen ist.
ASCO 2026

Fortgeschrittenes Plattenepithelial-NSCLC: Ivonescimab als Add-on zur Chemotherapie verlängert Gesamtüberleben in chinesischer Population

PD-(L)1-basierte Checkpoint-Inhibitoren in Kombination mit einer Chemotherapie bilden die Standard-Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit Plattenepithelkarzinom-Histologie, doch sind die Outcomes hinsichtlich des Überlebens ungünstiger als beim Adenokarzinom-NSCLC (1). Nun könnte mit dem bispezifischen Antikörper Ivonescimab, der neben dem Immuncheckpoint PD-1 auch den Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) adressiert und damit Immuntherapie und antiangiogene Therapie verbindet, ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Dr. Shung Lu vom Shanghai Chest Hospital, Jiao Tong University, Shanghai, China, präsentierte bei der Jahrestagung der American Society of Medical Oncology (ASCO) 2026 die Überlebensdaten der chinesischen Phase-III-Studie HARMONi-6, die einen zukünftigen neuen Behandlungsstandard für NSCLC-Plattenepithelkarzinome andeuten (2). Wirksamkeitsdaten für eine globale Population von Erkrankten aus der Studie HARMONi-3 stehen allerdings noch aus.
Lesen Sie mehr 
Endometriumkarzinom
 3 Min|
Das Foto zeigt den Körper einer Ärztin mit weißem Kittel, Stethoskop und einer Tafel, die sie in der linken Hand mit blau lackierte Fingernägeln hält. Auf dieser steht "Endometrial Cancer".
ASCO 2026

Langzeitüberleben mit hoher Heilungsrate unter Dostarlimab + Chemotherapie beim dMMR/MSI-H Endometriumkarzinom

Beim primär fortgeschrittenen oder rezidivierten Endometriumkarzinom (EC) ist eine Erstlinientherapie mit der Kombination aus Chemotherapie und Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI) alleiniger Chemotherapie überlegen. So verlängerte der ICI Dostarlimab zusammen mit Carboplatin/Paclitaxel in diesem Setting das progressionsfreie Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) gegenüber Placebo plus Carboplatin/Paclitaxel, mit besonderen Überlebensvorteilen und verbesserter Lebensqualität für die Population mit Defizienz der Mismatch-Reparatur (dMMR) bzw. hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) [1, 2]. Eine bei dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 vorgestellte 4-Jahresanalyse der Phase-III-Studie RUBY (NCT03981796) bestätigte für diese Patientinnen erneut anhaltende Remissionen und Langzeitüberleben – mit hohem kurativem Potenzial, bestätigt durch ein sogenanntes Mixture Cure Model [3].
Lesen Sie mehr 
NSCLC
 5 Min|
NSCLC: Durvalumab zeigte stadienübergreifend klinische Vorteile
Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC)

Konsistente Erfolgsstrategie: Durvalumab zeigte stadienübergreifend klinische Vorteile

Der Immuncheckpoint-Inhibitor Durvalumab ist beim NSCLC in unterschiedlichen Krankheitsstadien Bestandteil etablierter Behandlungskonzepte [1, 2]. Im Stadium IV zeigte er in Kombination mit Tremelimumab und platinbasierter Chemotherapie (CT) auch bei Vorliegen von Risikomutationen in KRAS langfristig positive Effekte auf das Gesamtüberleben (OS) [3]. Beim inoperablen NSCLC im Stadium III kann Durvalumab als Konsolidierungstherapie nach Radio-CT (RCT) eine Chance auf Kuration bieten [4]. In der perioperativen Therapie des resezierbaren NSCLC (Stadium IIA - IIIB (N2)) unterstreicht Durvalumab außerdem das kurative Potenzial einer frühen Immunonkologika (IO)-basierten Behandlung [5].
Lesen Sie mehr