Journal Onkologie
Experten

Beiträge von Dr. Katharina Egger-Heidrich

Junge Erwachsene, die eine Krebserkrankung überleben (young adult cancer survivors, YACS), können mit vielfältigen physischen, psychischen und sozialen Langzeitfolgen konfrontiert werden. Da spezifische Leitlinien zur Langzeitnachsorge für YACS oft fehlen, werden meist Empfehlungen aus der Kinderonkologie übernommen. Zu den häufigsten somatischen Spätfolgen zählen Sekundärneoplasien, endokrine Störungen, kardiovaskuläre, renale und Knochen­erkrankungen sowie Fertilitätsstörungen. Nur durch eine strukturierte, individuell angepasste, interdisziplinäre und lebenslange Nachsorge können Langzeitfolgen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Besondere Bedeutung kommt der Beratung zu Lebensstil, Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen zu. In Deutschland existieren bereits einige spezialisierte Nachsorgeangebote. Der weitere Ausbau zu einer flächendeckenden Versorgung ist nicht nur für YACS essenziell, sondern langfristig ressourcen- und kostensparend.
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Editorial
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CAYAs, AYACS und YACS

Die Januar-Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE beschäftigt sich mit dem Thema „Cancer Survivorship“ und an Krebs erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In der internationalen Fachliteratur werden verschiedene Begriffe verwendet: CAYAs (Children, Adoles­cents and Young Adults) bezeichnet die gesamte Altersgruppe von 0-39 Jahren. Für die Zeit nach der Behandlung wurden die Abkürzungen CCS (Childhood Cancer Survivors), AYACS (Adolescents and Young Adult Cancer Survivors) und YACS (Young Adult Cancer Survivors) geprägt – hier stehen die jungen Überlebenden und ihre spezifischen Herausforderungen im Umgang mit Therapie-Nebenwirkungen, Spät- und Langzeitfolgen im Fokus.
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Entitätsübergreifend
Das Bild zeigt eine Ärztin, die einer jungen Krebspatientin Testergebnisse auf einem Tablet-Bildschirm bei einem Termin im Onkologiezentrum erklärt.
Podcastserie O-Ton Onkologie

Langzeit-Nachsorge für junge Krebsüberlebende

Junge Krebsüberlebende im Alter von 15-39 Jahren – die sog. AYAs (Adolescents and Young Adults) – benötigen eine spezifische Nachsorge, da sie nach intensiven Therapien ein erhöhtes Risiko für Langzeitfolgen haben. Dr. Katharina Egger-Heidrich, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie an der Uniklinik Dresden, stellt in dieser Podcast-Folge innovative Betreuungskonzepte und evidenzbasierte Empfehlungen für diese oft vernachlässigte Patientengruppe vor.
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