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JOURNAL ONKOLOGIE
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Erschienen am:
25.05.2018
Ausgabe:
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Editorial
 
News | DGP
Auf dem diesjährigen Pneumologen-Kongress in Dresden stand vor allem die Betonung der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen ­Disziplinen der Inneren Medizin und die ­fächerübergreifende Vernetzung von Experten im Vordergrund. Immer bessere molekularbiologische Diagnosemöglichkeiten ermöglichen gerade beim Lungenkarzinom über die Mutationstestung eine personalisierte Therapie.
 
 
News | SGO
 
Für Sie vor Ort
 
Mammakarzinom
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Immun-Checkpoint-Blockade des triple-negativen Mammakarzinoms
Die Aufhebung der Blockade der T-Zell-Antwort, vermittelt durch PD-1 (programmed death receptor 1) und seinen Liganden PD-L1 (programmed death receptor ligand 1), erzielt beeindruckende klinische Erfolge beim Lungenkarzinom, Melanom und einigen anderen soliden Tumoren. Objektive Ansprechraten bis 19% zeigen jedoch, dass die überwiegende Mehrheit aller Patientinnen mit triple-negativem Mammakarzinom (TNBC) kein initiales Ansprechen auf eine PD-1- oder PD-L1-gerichtete Monotherapie generieren kann. Kombinationen eines Anti-PD-1-Antikörpers mit Chemotherapie konnten hingegen die Gesamtansprechrate (ORR) auf bis zu 78% in der PD-L1-positiven Subgruppe erhöhen. Im Gegensatz zu anderen malignen Erkrankungen, welche zahlreiche Neoantigene exprimieren, stehen dem Therapieerfolg primäre Resistenzmechanismen gegenüber. In dieser Übersicht diskutieren wir aktuelle Ergebnisse sowie Grundlagen und Strategien zur Überwindung primärer Resistenzen gegenüber Immun-Checkpoint-Therapien beim TNBC.
Metastasiertes Mammakarzinom: Zielgerichtete endokrine Therapie künftig nur noch als Kombinationstherapie?
In der Onkologie gilt der Erhalt der Lebensqualität (LQ), insbesondere in der palliativen Situation wie auch beim metastasierten Mammakarzinom (MBC), als eines der wichtigsten Therapieziele. Zytostatische Therapieregime, die sehr häufig mit Nebenwirkungen einhergehen, beeinträchtigen die LQ betroffener Patientinnen erheblich. Aktuell werden daher alternative Therapieoptionen evaluiert, die effektiv den Erkrankungsfortschritt eindämmen, ohne dabei Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu verursachen. Die endokrine Therapie gilt als eine wichtige Säule dieser alternativen Therapieregime. Insbesondere beim Hormonrezeptor-positiven (HR+) Mammakarzinom ist sie Mittel der ersten Wahl. In Kombination mit einer weiteren zielgerichteten Therapie können dabei Resistenzen des Tumors umgangen und die Wirksamkeit der endokrinen Therapie verbessert werden.
Rehabilitation nach Mammakarzinom: Zytostatika-induzierte Polyneuropathie (CIPN) und Kognitive Dysfunktion
Das Mammakarzinom stellt mit einem Anteil von 31% aller Tumorerkrankungen nach wie vor in unserer Gesellschaft die häufigste bösartige Geschwulsterkrankung bei der Frau dar. Derzeit erkranken ca. 71.000 Frauen pro Jahr. Während die Neuerkrankungsrate in den letzten 40 Jahren stetig zugenommen hat, ist seit Mitte der 90er Jahre eine deutliche Abnahme der Sterblichkeit durch diese bedrohliche Erkrankung zu verzeichnen. Die Gründe dafür liegen sicherlich im zunehmenden Gesundheitsbewusstsein, der steigenden Akzeptanz von Mammographie und Früherkennung und vor allem im konsequenten Einsatz der therapeutischen Möglichkeiten wie Operation, Bestrahlung, antihormoneller Therapie, Antikörper- und Chemotherapie. Durch die sinnvolle Kombination dieser Möglichkeiten leben heute mehr als 80% der Patientinnen nach 10 Jahren ohne Erkrankung oder in einer stabilen Remission (1). Allerdings ist diese erfreuliche Entwicklung auch mit einer zunehmenden Rate an Nebenwirkungen erkauft, die nicht selten zu langanhaltenden körperlichen und psychischen Problemen und Folgeerkrankungen führen können (2). Da dennoch keine Abstriche an der multimodalen Brustkrebstherapie gemacht werden sollen, um den guten Heilungserfolg nicht zu gefährden, ist eine intensive Behandlung der Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen im Rahmen einer stationären Anschlussheilbehandlung (AHB) dringend notwendig. Obwohl diese Möglichkeit nach akut-medizinischer Therapie grundsätzlich jeder Patientin offen steht, wird sie unterschiedlich häufig genutzt. Nach einer Tumorbehandlung ist die Akzeptanz eher niedrig, wobei Brustkrebs-Patientinnen mit einem Anteil von 30% die Möglichkeit einer AHB häufiger nutzen als Patienten mit anderen Tumorerkrankungen (3). Im weiteren Teil des Beitrags soll beispielhaft auf zwei Langzeittoxizitäten eingegangen werden, die insbesondere bei Patientinnen mit Brustkrebs häufig auftreten und eine relevante Aufgabe in der Rehabilitation darstellen.
 
Komplikationsmanagement
© Kateryna_Kon / Fotolia.com
Febrile Neutropenie: Risikofaktoren, Prophylaxe und Algorithmen zur antimikrobiellen Therapie
Infektionen gehören zu den häufigsten Komplikationen bei Tumorpatienten und können in klinisch und/oder mikrobiologisch dokumentierte Infektionen sowie Fieber unbekannter Ursache („fever of unknown origin, FUO“) eingeteilt werden. Einer der wichtigsten Risikofaktoren für das Auftreten von Infektionen ist die Neutropenie. Die Diagnostik von Infektionen umfasst u.a. Laboruntersuchungen (z.B. Blutbild, Blutkulturen) und weitere Untersuchungen, welche sich nach den klinischen Symptomen richten (z.B. Thorax-CT). Die empirische antibakterielle Therapie besteht bei der Febrilen Hochrisiko-Neutropenie (d.h. zu erwartende tiefe Neutropeniedauer ≥ 8 Tage) aus einem Pseudomonas-wirksamem Breitspektrum-Antibiotikum wie z.B. Piperacillin/Tazobactam. Pulmonale Infektionen gehören neben der Sepsis und gastrointestinalen Infektionen zu den häufigsten dokumentierten Infektionen bei Patienten mit Febriler Neutropenie (FN). Bei Patienten mit Hochrisiko-Neutropenie sind Lungeninfiltrate (siehe auch Beitrag von Prof. Dr. Maschmeyer, S. 34ff.) häufig durch Pilze wie z.B. Aspergillus spp. verursacht.
Lungeninfiltrate bei Febriler Neutropenie
Bis zu 40% der Patienten mit schwerer Neutropenie, die länger als 10 Tage anhält, entwickeln Lungenkomplikationen. Da diese häufig mit Fieber und Erhöhung des C-reaktiven Proteins oder anderen Entzündungszeichen assoziiert sind, werden sie meist als Lungenentzündung behandelt. Die Differentialdiagnosen sind jedoch vielfältig und ein verursachender Erreger bleibt in den meisten Fällen unbekannt. Pulmonale Nebenwirkungen durch zytotoxische Behandlung oder Lungenbeteiligung durch die zugrundeliegende maligne Erkrankung müssen immer berücksichtigt werden und können bei ausgewählten Patienten Gründe für invasive diagnostische Verfahren liefern. Pneumocystis jirovecii (bei Patienten ohne Cotrimoxazol-Prophylaxe), multiresistente Gram-negative Aerobier, Mykobakterien oder respiratorische Viren können beteiligt sein. Hochrisiko-Patienten können mit Fadenpilzen wie Aspergillus species (spp.) infiziert sein, aber diese Infektionen werden selten nachgewiesen, bevor die Behandlung begonnen wird. Mikroorganismen, die aus Blutkulturen, bronchoalveolärer Lavage oder Atemwegssekreten isoliert werden, müssen hinsichtlich ihrer kausalen Relevanz kritisch interpretiert werden, insbesondere wenn Kulturen Koagulase-negative Staphylokokken, Enterokokken oder Candida spp. ergeben. Nicht-kulturbasierte Diagnostik zum Nachweis von Aspergillus-Galactomannan, Beta-D-Glucan oder DNA aus Blut, bronchoalveolärer Lavage oder Gewebeproben kann die Diagnose erleichtern, muss aber immer im Kontext von klinischen und bildgebenden Befunden interpretiert werden. Die systemische antimykotische Behandlung, die in Kombination mit Breitband-Antibiotika verabreicht wird, verbessert das klinische Ergebnis, insbesondere wenn sie präemptiv begonnen wird. Cotrimoxazol bleibt die erste Behandlungsoption für die Pneumocystis-Pneumonie, während die Cytomegalievirus-Pneumonie in den meisten Fällen auf Ganciclovir oder Foscarnet anspricht. Auch bei schwerer respiratorischer Insuffizienz kann bei entsprechender intensiver Therapie das klinische Ergebnis erfolgreich sein.
 
Interview
 
Studie
 
BNGO
 
IQUO
 
DGFIT
 
Pharmabericht
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
Probengewinnung für die leitliniengerechte Analyse des Mutationsstatus
Die aktualisierte S3-Leitlinie zur Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms beinhaltet konkrete Empfehlungen für die molekularpathologische Untersuchung des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (non-small cell lung cancer, NSCLC), welche beim DGP-Kongress in Dresden präsentiert wurden (1). Dabei stellt die molekulare Analyse von Blutproben, die sogenannte Liquid Biopsy, eine bedeutende Erweiterung des diagnostischen Repertoires dar, vor allem bei akquirierter EGFR-TKI-Resistenz. Im Rahmen eines Industriesymposiums von AstraZeneca diskutierten Experten die geforderten Maßnahmen und die damit verbundenen Herausforderungen der Probengewinnung mittels Liquid Biopsy im Vergleich zur klassischen Gewebebiopsie (2).
Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom: „Wir empfehlen Bevacizumab in der First-Line-Situation einzusetzen“
Seit 13 Jahren ist Avastin® (Bevacizumab) in der Onkologie zugelassen und erweiterte die Therapieoptionen maßgeblich. Bei sechs zugelassenen Entitäten (1) und insgesamt knapp 2,75 Millionen behandelten Patienten hat sich der gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) gerichtete Antikörper als wirksam und gut verträglich erwiesen (2). Die Kombination Bevacizumab/Chemotherapie ermöglicht ein zuverlässiges Ansprechen und bietet die Chance auf eine signifikant verbesserte Prognose. Beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom ist Avastin in Kombination mit Chemotherapie seit 2011 für Patientinnen im Stadium IIIB-IV gemäß alter FIGO-Klassifikation von 1988 zugelassen und etablierte sich als Behandlungsstandard in der First-Line-Therapie (3).
Tumorpatienten mit Thromboembolien – Aktuelles vom ICTHIC: NMH versus NOAK
Tumorpatienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine venöse Thromboembolie (VTE) zu erleiden (1-3), gleichzeitig ist ihr Blutungsrisiko erhöht. Neben der Effektivität einer Antikoagulation beeinflusst deshalb die Sicherheit, insbesondere in Hinblick auf das erhöhte Blutungsrisiko, die Therapieentscheidung. Nationale und internationale Leitlinien empfehlen, Tumorpatienten mit VTEs 3 bis 6 Monate bevorzugt mit einem niedermolekularen Heparin (NMH) zu behandeln (4, 5). Das NMH Tinzaparin (innohep®) ist aufgrund umfangreicher Studiendaten bei onkologischen Patienten für die VTE-Therapie und Rezidivprophylaxe bis zu 6 Monaten zugelassen. Erste Studienergebnisse zu den nicht Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK), die beim ICTHIC (International Conference on Thrombosis and Hemostasis Issues in Cancer) diskutiert wurden, werfen nun die Frage auf, inwieweit sich die Behandlungsregime zukünftig verändern werden.
 
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