Journal Onkologie

Thorakale Tumoren | Beiträge ab Seite 18

Beiträge zum Thema Thorakale Tumoren

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Thorakale Tumoren
 4 Min|
Podcast-Serie „O-Ton Onkologie“

Thymom und Myasthenia gravis

In dem hier vorgestellten Podcast der Serie „O-Ton Onkologie“ von JOURNAL ONKOLOGIE geht es um eine eher ­seltene Entität: das Thymom bzw. Thymusepitheltumoren (TETs). TETs machen weniger als 1% aller malignen Neoplasien bei Erwachsenen aus. 30-40% der Patient:innen mit einem Thymom leiden zusätzlich an einer damit assoziierten Auto­immunerkrankung, der Myasthenia gravis. Bei ca. 15% der Patient:innen mit einer Myasthenia gravis wird oft als Zufallsbefund ein Thymom diagnostiziert. Prof. Dr. Dr. Wolfgang J­ungraithmayr, Klinik für Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg, spricht im Podcast „Thymom und Myasthenia gravis“ u.a. über die Symptome, die auf ein Thymom und Myasthenia gravis hindeuten, über Therapieoptionen bei dieser ­Entität, den Einsatz von Immuntherapeutika und die Prognose.
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NSCLC
 4 Min|

Feinstaubbelastung erhöht Lungenkrebsrisiko auch bei Nicht-Raucher:innen

Auf einem Symposium beim DGHO (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie) wurde Prof. Charles Swanton aus London, der bereits beim ESMO (European Society of Medical Oncology)-Kongress im September 2022 mit den Daten zum Zusammenhang von Luftverschmutzung und Lungenkrebs großes Aufsehen erregt hatte, virtuell zugeschaltet. Ein aktuelles Update zum treibermutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) gab Prof. Christian Schulz, Regensburg. Last but not least verlieh Peter Klein, Country Head Oncology Germany von Takeda, die diesjährigen Forschungspreise.
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Medizin
 2 Min|

Atezolizumab: Nicht-Unterlegenheit der subkutanen Applikation gegenüber intravenöser Verabreichung bei NSCLC

Aktuelle Daten aus der Phase-III-Studie IMscin001 belegen die Nicht-Unterlegenheit der subkutanen Applikation (SC) von Atezolizumab gegenüber intravenöser Verabreichung (i.v.). Hinsichtlich der Wirksamkeit, Sicherheitsprofil und Immunogenität zeigten sich bei beiden Darreichungsformen keine Unterschiede. Die subkutane Applikationszeit wurde von bis zu 1 Stunde auf rund 7 Minuten bei intravenöser Verabreichung verringert.
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NSCLC
 3 Min|

NSCLC: Adjuvante Therapie mit Osimertinib verbessert die Heilungschancen

Personalisierte Therapiestrategien haben die Therapie des fortgeschrittenen NSCLC revolutioniert. Alle Patient:innen sollten daher vor Einleitung der First-Line-Therapie NGS-basiert breit molekular getestet werden. Bei Nachweis einer Mutation ist die zielgerichtete Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) die Therapie der Wahl. Bei aktivierenden EGFR-Mutationen steht mit Osimertinib ein TKI der 3. Generation zur Verfügung, der irreversibel an den EGF-Rezeptor bindet. Die Substanz inhibiert EGFR-TKI-sensibilisierende Mutationen wie z.B. die Exon-19-Deletion und L858R und zeigte auch bei einer EGFR-T790M-Resistenzmutation eine Wirksamkeit.
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Medizin
 4 Min|

Forschungsförderpreis „Young Scientists IO“ 2022 verliehen

Die 3 Wissenschaftlerinnen Dr. Dr. med. Franziska Blaeschke und Dr. rer. nat. Dr. med. Kim Melanie Kraus, München, sowie Mariam Elshiaty, Heidelberg, erhielten den Forschungsförderpreis „Young Scientists IO“ anlässlich des 35. Deutschen Krebskongresses (DKK) in Berlin. Die Auszeichnung wird von der BMS Stiftung Immunonkologie alle 2 Jahre für herausragende Forschungsarbeiten im Bereich der Immunonkologie (IO) verliehen.
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Medizin
 4 Min|

NSCLC: Langzeitdaten bestätigen gute klinische Wirksamkeit von Cemiplimab

Etwa die Hälfte der Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) wird in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert (1). Liegt keine therapierelevante molekulare Treibermutation vor, biete die Krebsimmuntherapie diesen Patient:innen die Chance auf eine Tumorkontrolle, berichtete Prof. Frank Griesinger, Pius-Hospital Oldenburg, anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie (DGHO). Bei hoher PD-L1-Expression habe die Immun-Monotherapie ein gutes Nutzen-Risiko-Profil, wie die aktuellen Daten der Studie EMPOWER-Lung 1, der Zulassungsstudie für den PD-1-Inhibitor Cemiplimab, untermauerten. Nach 3 Jahren Follow-up zeigt sich hier weiterhin ein signifikanter Überlebensvorteil im Cemiplimab-Arm (2).
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Entitätsübergreifend
 2 Min|

Gender-sensible Medizin und Geriatrisches Assessment

In der Oktober-Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE 2022 werden die Themen Gender-sensible Medizin und Geriatrisches Assessment vorgestellt. Des Weiteren finden Sie einen Fortbildungsbeitrag zu den Optionen der Immuntherapie bei fortgeschrittenen Thymusepitheltumoren. Mit dem ersten Teil der Berichterstattung zum ESMO-Kongress können Sie sich über erste Kongress-Highlights informieren. Darüber hinaus können Sie mit einem Beitrag zum kleinzelligen Lungenkarzinom im fortgeschrittenen Stadium 3 CME-Punkte erwerben. Lesen Sie gleich rein in das Heft!
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NSCLC
 3 Min|

Fortgeschrittenes nicht-plattenepitheliales NSCLC: Real-world-Daten unterstützen Zweitlinientherapie mit Nintedanib + Docetaxel nach Immunchemotherapie

Die laufende, nicht-interventionelle Studie VARGADO (NCT02392455) (1) weist darauf hin, dass Nintedanib + Docetaxel eine effektive Zweitlinientherapieoption für Patient:innen mit fortgeschrittenem nicht-plattenepithelialen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) nach einer Erstlinien-Immunchemotherapie ist.
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NSCLC
 7 Min|

Geschlechtsspezifische Unterschiede im Rahmen einer Platin-basierten Chemotherapie

Aus Tiermodellen sind zahlreiche Hinweise auf Geschlechtsunterschiede belegt. Klinische Studien beim Menschen, die das Geschlecht als variablen Faktor berücksichtigen, sind hingegen begrenzt. In der Onkologie ist die Gendermedizin ein bislang wenig erforschtes Gebiet, obwohl geschlechtsspezifische Unterschiede, was das Therapie-Outcome und behandlungsbedingte Nebenwirkungen betrifft, bekannt und auch anerkannt sind. Zu den biologischen Unterschieden gehören u.a. die Modulation der Entzündungsreaktion durch Sexualhormone, die schützenden Eigenschaften durch Östrogen, die unterschiedliche Anatomie sowie der Körperhabitus. Die folgende Studie fasst den aktuellen Wissensstand zu geschlechtsspezifischen Unterschieden hinsichtlich Nebenwirkungen im Rahmen einer Platin-basierten Chemotherapie zusammen – mit Fokus auf der am häufigsten verwendeten Platin-Verbindung Cisplatin.
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SCLC
 26 Min|

Immuntherapien als Standard beim ­fortgeschrittenen SCLC

Nach Jahrzehnten ohne nennenswerten Fortschritt haben sich Behandlungskonzepte mit Immuncheckpoint-­Inhibitoren inzwischen auch beim kleinzelligen Lungenkarzinom im fortgeschrittenen Stadium (ED-SCLC*) als ­Therapiestandard in der Erstlinie etabliert. In den Phase-III-Studien IMpower133 und CASPIAN wurde eine ­Immuntherapie mit dem bisherigen Standard aus Platin-haltiger Chemotherapie und Etoposid kombiniert und mit dieser verglichen. Die PD-L1 (programmed death-ligand 1)-Inhibitoren Atezolizumab bzw. Durvalumab ­wurden anschließend als ­Erhaltungstherapie gegeben. Dadurch konnte das Überleben der Patient:innen in ­beiden ­Studien verlängert werden (1-5). Mit diesen Resultaten eröffnen sich erstmals seit langem neue Perspektiven für die ­Therapie dieser schwer erkrankten Patient:innen.
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NSCLC
 3 Min|

Fortgeschrittenes RET-Fusions-positives NSCLC: Selpercatinib jetzt auch für die Erstlinientherapie zugelassen

Bei 1 bis 2% aller nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome (NSCLC) werden onkogene Fusionen des RET-Gens nachgewiesen. Bei Patient:innen mit fortgeschrittenem RET-Fusions-positiven NSCLC kann der hoch selektive RET-Inhibitor Selpercatinib nun auch in der Erstlinientherapie eingesetzt werden. In der Zulassungsstudie wurde bei den therapienaiven Patient:innen eine Gesamtansprechrate (ORR) von 84,1% beobachtet (1).
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NSCLC
 3 Min|

NSCLC mit METex14 Skipping-Mutation gezielt behandeln

Bei 3% der Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) lassen sich Skipping-Mutationen im Exon 14 des Gens für den mesenchymal-epithelialen Transitionsfaktor (METex14) nachweisen. Seit Juni 2022 ist für diese Betroffenen mit Capmatinib eine zielgerichtete Therapie zugelassen, wenn sie nach einer Behandlung mit Immuntherapie und/oder Platin-basierter Chemotherapie eine systematische Therapie benötigen (1).
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Medizin
 2 Min|

NSCLC: Länger Überleben mit neoadjuvanter Atezolizumab-Monotherapie

Neoadjuvante Therapien setzen schon im Vorfeld einer operativen Tumorentfernung an und sollen helfen, die Erfolgsaussichten für die Patient:innen zu verbessern. Ein Forschungsteam aus den führenden Lungenkrebszentren der USA, an dem auch Frau Dr. Filiz Oezkan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen im Rahmen ihres DFG-geförderten Aufenthaltes an der Ohio State University beteiligt war, hat nun in einer Studie (LCMC3) zeigen können, dass eine Behandlung mit Atezolizumab bei Lungenkrebs die Überlebensrate der Patient:innen deutlich verbessern kann und dass anhand von vor der Therapie im Blut detektierten Immunzellen das Therapieansprechen angezeigt werden kann. Die Studie wurde kürzlich in „Nature Medicine“ mit Frau Dr. Filiz Oezkan als Co-Erstautorin veröffentlicht.
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NSCLC
 6 Min|

Lungenkarzinom: Immuntherapie, zielgerichtete Therapie und Chemotherapie

Für die Behandlung des Lungenkarzinoms stehen als wichtige Therapiesäulen die Immun-Checkpoint-Therapie, zielgerichtete Therapien und Chemotherapien zur Verfügung, die mit der weiteren Entwicklung von Medikamenten immer wieder der Einordnung bedürfen. In der „Oral Session“ zum Lungenkarzinom wurden beim diesjährigen ASCO Studien zum Stellenwert der Chemotherapie und neue zielgerichtete Strategien vorgestellt.
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NSCLC
 6 Min|

Kann Künstliche Intelligenz die Behandlung von Krebs verbessern?

Zusätzlich zur bildgebenden Diagnostik kommen zunehmend auch Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz. Kann KI zu einem Wandel in der Krebsbehandlung hin zu einer deutlichen Verbesserung des Outcome beitragen? Der Weg zur Verwirklichung des KI-Potenzials steht im Einklang mit dem Wunsch nach größerer Standardisierung, Effizienz und Konsistenz der Krebsbehandlung in den verschiedenen Bereichen der Onkologie. Die Behandlungsauswahl soll dabei auf das Ziel der Verbesserung des Gesamtüberlebens bei minimaler Behandlungstoxizität als klinischem Endpunkt ausgerichtet werden. Eine Studie aus Kanada gibt einen Überblick über die Elemente der klinischen Entscheidungsfindung in der Präzisionsonkologie und beschreibt den Nutzen der KI in der Onkologie.
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