Mittwoch, 19. Juni 2019
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Palliativmedizin soll in Deutschland flächendeckend gewährleistet werden

© Romolo Tavani / Fotolia.com

Palliativmedizin wird entsprechend der Definition der Weltgesundheitsorganisation wie folgt definiert:

Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten zur Verbesserung von deren Lebensqualität und ihrer Angehörigen, die dem Problem einer lebensbedrohlichen Erkrankung gegenüberstehen, zur Prävention und Linderung von Schmerzen durch rechtzeitiges Erkennen und idealer Beurteilung, sowie der Behandlung von Schmerzen und anderen Problemen körperlicher, psychosozialer oder spiritueller Art (1).

Die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin tätigen Personen wird insbesondere durch die Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) unterstützt (2).

Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz – HPG) soll auch das Angebot in strukturschwachen und ländlichen Regionen berücksichtigt werden. „Ziel des Gesetzes ist es deshalb, durch Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in ganz Deutschland ein flächendeckendes Angebot zu verwirklichen, damit alle Menschen an den Orten, an denen sie ihre letzte Lebensphase verbringen, auch im Sterben gut versorgt und begleitet sind“ (3).

Mehr und im Speziellen zum Thema Palliativmedizin erfahren Sie unter www.journalonko.de.

Literatur:

  1. http://www.who.int/cancer/palliative/definition/en/
  2. https://www.dgpalliativmedizin.de/
  3. http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/051/1805170.pdf

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