Aktuelles | Beiträge ab Seite 348
Metastasiertes Melanom: Kombinierte Checkpoint-Blockade effektiver
Neue Antiemese-Leitlinien der MASCC/ESMO: Bessere Lebensqualität durch Dreifach-Antiemese unter Carboplatin
Aufbruchstimmung: Therapieoptionen beim Multiplen Myelom
Carfilzomib bereichert das Armamentarium beim Multiplen Myelom
Multiples Myelom: Chronifizierung der Erkrankung als Ziel
r/r CLL mit 17p-Deletion: Venetoclax erzielt hohe Ansprechraten
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
r/r Hodgkin-Lymphom: Remission und Heilung dauerhaft möglich?
Verbesserte Behandlungsperspektiven bei CML und Eisenüberladung 03/2016
CML: Ponatinib – ein TKI für alle Resistenzlagen
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Eltrombopag bei chronischer ITP: Mehr Thrombozyten, weniger Blutungen
State-of-the-Art-Meeting – das Wichtigste in Kürze
Therapien und neue Therapiemöglichkeiten bei Myelodysplastischen Syndromen
Aktuelle Therapie der Myelodysplastischen Syndrome
Kopf-Hals-Tumoren: Fortschritte bei verschiedenen Therapieansätzen
„Wege aus der Sackgasse“? – Therapien mit Immuntherapeutika
Immunonkologie beim NSCLC – PD-L1: Marker mit Fragezeichen
Polycythaemia vera: Für erfolgreiche Therapie ist Hautmonitoring entscheidend
Aderhautmelanom: BAP1-Färbung ermöglicht Vorhersage zur langfristigen Heilung
Das Aderhautmelanom ist die häufigste Krebserkrankung des Auges. Tumorzellen, die sich vor einer Behandlung aus dem Auge in andere Körperregionen abgesetzt haben, können noch viele Jahre nach der Behandlung zu Metastasen heranwachsen. Fast jeder zweite Patient mit Aderhautmelanom verstirbt an den Folgen der frühen Streuung von Krebszellen in andere Organe. Dr. M. Zeschnigk hat mit Forschern der Institute für Humangenetik/Neuropathologie verschiedene in der Routine zulässige Untersuchungen entwickelt, mit deren Hilfe schon früh mit erstaunlich hoher Genauigkeit vorhergesagt werden kann, ob ein Patient mit Aderhautmelanom langfristig geheilt ist (1).
Thrombozytopenie: Bei TRPM7-Gendefekt Magnesium geben
Magnesium verbesserte die Blutgerinnung bei einem genetisch bedingten Defekt der Thrombozytopoese. Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte in Maus- und Patientenstudien nachweisen, wie Magnesium die Bildung von Thrombozyten beeinflusst und dass hierfür die TRPM7-Kanalfunktion von zentraler Bedeutung ist. An der Studie waren überwiegend Wissenschaftler des Rudolf-Virchow-Zentrums und des Klinikums der Universität Würzburg beteiligt. Ihre Ergebnisse wurden in der aktuellen Fachzeitschrift Nature Communications publiziert.