Journal Onkologie

Aktuelles | Beiträge ab Seite 266

Malignes Melanom

itRECIST-Kriterien für bessere Beurteilung des Ansprechens auf intratumorale Immuntherapie

Die Zulassung der intratumoralen Immuntherapie beim metastasierten Melanom und die Entwicklung zahlreicher neuer intratumoraler Medikamente machen eine standardisierte Evaluation des Ansprechens auf diese einzigartige Behandlungsstrategie nötig. Die RECIST-Kriterien für die Bewertung des Ansprechens einer Behandlung bei soliden Tumoren sind nicht geeignet, um das Ansprechen für injizierte und nicht injizierte Tumoren separat zu beurteilen. Ausgehend von RECIST wurden beim ASCO neue Kriterien, die „intratumoral immunotherapy response evaluation criteria in solid tumors“ (itRECIST) vorgeschlagen, um Daten zu erfassen und lokales und systemisches Ansprechen in klinischen Studien mit intratumoralen Immuntherapien standardisiert zu bewerten.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Mammakarzinom

ER+ BC: ESR1-Mutationen als potenzielle Immuntherapie-Targets

Östrogenrezeptor (ER)-positiver Brustkrebs (BC) gilt als nicht immunogen. Unter einer endokrinen Standardtherapie mit Aromatase-Inhibitoren (AIs) treten konstitutiv aktivierende Mutationen im ESR1 (Östrogenrezeptor alpha)-Gen auf, wodurch der Tumor resistent gegenüber einer AI-Therapie wird. Diese Resistenzmutationen stellen aber auch potenzielle Neoepitope für eine Immuntherapie dar, wie eine beim ASCO in einer Poster Session vorgestellte Arbeit zeigt.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Urothelkarzinom

Erdafitinib und Amivantamab beim Urothelkarzinom und NSCLC

Die finale Analyse der Studie BLC2001 zeigt eine konstante Wirksamkeit und ein kontrollierbares Sicherheitsprofil von Erdafitinib beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom mit genomischen Veränderungen in FGFR2 oder FGFR3. Zudem zeigt die Studie CHRYSALIS die Wirksamkeit von Amivantamab beim fortgeschrittenen bzw. metastasierten, EGFR-mutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC). Auf dem diesjährigen ASCO wurden neue Daten zu Erdafitinib und Amivantamab vorgestellt, Wirkstoffe aus der Pipeline der Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson.
Lesen Sie mehr 
Malignes Melanom

Malignes Melanom: Checkpoint-Inhibition nach Progress

In einer Phase-II-Studie konnte eine erneute Checkpoint-Inhibition, bestehend aus niedrig dosiertem Ipilimumab und Pembrolizumab, nach Progress unter einer ersten PD-1-Blockade zu einer signifikanten Antitumor-Aktivität bei gleichzeitig akzeptabler Verträglichkeit führen. Die Ergebnisse, die im ASCO-Talk von Dr. Daniel J. Olson vorgestellt wurden, präsentierte Prof. Dr. Arthur Gerl, München, im Rahmen des Onkologie VirtuOS-Meetings.
Lesen Sie mehr 
d-uo

Die Immunonkologie in der Erstlinientherapie des metastasierten Urothelkarzinoms – verdrängt oder ergänzt sie die Chemotherapie?

Die Einführung der Immuncheckpoint-Inhibitoren, welche die PD-1/PD-L1 (programmed cell death-ligand 1)-Achse blockieren, hat zu einer erheblichen Erweiterung des therapeutischen Spektrums in der Uroonkologie geführt. Im Bereich des Urothelkarzinoms (UK) traf diese Entwicklung auf eine seit mehr als 10 Jahren andauernde therapeutische Stagnation. Die sog. Immunonkologika (IO) sind bereits Bestandteil der ersten beiden Therapielinien beim metastasierten UK (mUK). Die Frage, ob sie die Chemotherapie in der Erstlinientherapie als Standard ergänzen oder sogar verdrängen könnten, ist bislang unbeantwortet. Beim diesjährigen ASCO-Kongress wurden 2 Studien in dieser Indikation vorgestellt, die neue Konzepte für die Zukunft erkennen lassen.
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

Bevacizumab-Biosimilar in der EU zugelassen und auf dem Markt verfügbar

Wie im Rahmen einer Online-Pressekonferenz bekanntgegeben wurde, steht seit dem 17.06.2020 mit der Markteinführung von Zirabev® das erste Biosimilar zu Avastin® (Bevacizumab) zur Verfügung. Die erforderliche Biosimilarität konnte in Studien ausreichend belegt werden, weswegen der Anti-VEGF-Antikörper in der EU zugelassen worden war. „Einen erheblichen Vorteil in der Anwendung im Vergleich zum Original-Präparat stellt vor allem die lange Haltbarkeit dar – wodurch wiederum Kosten eingespart werden können“, erklärte der Klinik-Apotheker Jörg Riedl, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel.
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

Verbesserte Lebensqualität durch Antiemese mit NEPA

Vor kurzem wurde eine Publikation zu Real-world-Daten einer prospektiven, nicht-interventionellen Studie vorgestellt, denen zu Folge eine Antiemese mit Netupitant-Palonosetron (NEPA) die Lebensqualität eines heterogenen Kollektivs von Krebs-Patienten unter Chemotherapie mit hohem oder moderatem emetogenen Potenzial verbessert (1). Die gute Wirksamkeit und Sicherheit der oralen Fixkombination, die bereits aus früheren Ergebnissen bekannt waren, konnten weiter bestätigt werden.
Lesen Sie mehr 
Zervixkarzinom

OnCoPaTh-Projekt und positive Metaanalyse zur Misteltherapie – Aktuelles zur Supportivtherapie

Auf dem 50. Münchener Fachpresseworkshop der POMME-med, der dieses Mal zum ersten Mal virtuell und in Kooperation mit der Firma dpmed stattfand, wurde u.a. über aktuelle Daten hinsichtlich der onkologischen Supportivtherapie referiert. So stellte Dr. Manfred Welslau, Aschaffenburg, OnCoPaTh – ein Projekt zur Fortbildung von medizinischem Fachpersonal zu OncoCoaches – vor. Prof. Dr. Thomas Ostermann, Witten, präsentierte eine aktuelle Auswertung, die den Nutzen einer Misteltherapie belegt.
Lesen Sie mehr