Journal Onkologie

Shared decision making (SDM)

Entitätsübergreifend
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Ärztin erklärt Patientin im Gespräch etwas

Shared Decision Making in der Hämatologie und Onkologie

Shared Decision Making (SDM, deutsch: Partizipative Entscheidungsfindung) gilt als Goldstandard der medizinischen Entscheidungsfindung zwischen Patient:innen und Ärzt:innen und nimmt insbesondere in kommunikationsintensiven Fächern mit oft komplexen Entscheidungsprozessen wie z.B. der Hämatologie und Onkologie eine zentrale Rolle ein. Der Einsatz von SDM wirkt sich nachweislich positiv auf das Befinden der Patient:innen und die Qualität der Versorgung aus. Bei präferenzsensitiven Therapieentscheidungen ist der aktive Einbezug der Patient:innen essenziell.
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Entitätsübergreifend
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Shared Decision Making (SDM): Arzt, Patientin, Angehörige
Zwischen Zeitdruck und Patientenautonomie

Wie Shared Decision Making die patientenzentrierte Versorgung verbessert

In der Onkologie stehen Patienten* und Behandler häufig vor Therapieentscheidungen, die weitreichende Konsequenzen für die Patienten haben. Umso wichtiger ist es, Patienten aktiv in die Therapieentscheidung einzubeziehen. Shared Decision Making (SDM) bietet einen Rahmen, um medizinisches Fachwissen mit den individuellen Präferenzen der Patienten zu verbinden – und damit die bestmögliche Therapie gemeinsam zu gestalten. Nahezu alle onkologischen Leitlinien empfehlen mittlerweile die partizipative Entscheidungsfindung als Kommunikationsmodell für Therapieentscheidungen. Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF) setzt seit 2022 mit dem Projekt BAYERN GOES SDM gezielt auf die systematische Einführung von SDM an den 6 Unikliniken. Serap Tari, Biologin, Psychoonkologin und Projektleiterin von BAYERN GOES SDM, gibt Einblick in den Nutzen von SDM und erklärt, worauf es bei der Umsetzung in die Praxis ankommt.
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Fragebogen

Wie Patient-reported Outcomes die personalisierte Therapie optimieren

Patient-reported Outcomes (PROs) sind direkte Berichte von Patient:innen über ihren Gesundheitszustand und umfassen Symptome, Funktionseinschränkungen und die Lebensqualität. Durch die systematische und standardisierte Erfassung über Fragebögen ermöglichen PROs eine detaillierte Patientenperspektive vor, während und nach der ­Behandlung. Diese Daten tragen u.a. dazu bei, den Therapieverlauf besser zu beurteilen, gezielt zu intervenieren und zukünftige Behandlungsansätze präziser zu planen.
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