Journal Onkologie

Medizin | Beiträge ab Seite 3

Trotz Fortschritten in der endokrinen Behandlung von PatientInnen mit ER+/HER2– metastasiertem Mammakarzinom stellt die Entwicklung therapielimitierender Resistenzmechanismen weiterhin eine zentrale Herausforderung in der Brustkrebs-Therapie dar. Die im Rahmen der Therapie mit Elacestrant einzig zugelassene Testung auf ESR1-Mutationen mittels Liquid Biopsy ermöglicht es, frühzeitig Mutationen zu identifizieren, die klinisch relevante Konsequenzen für die weiterführenden Therapieoptionen haben.
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Entitätsübergreifend

Neue Denosumab-Biosimilars zur osteologischen Versorgung in der Onkologie

Für onkologische Patient:innen mit osteologischen Erkrankungen stehen zwei neue Denosumab-Biosimilars in unterschiedlicher Dosierung zur Verfügung: Denosumab 60 mg ist indiziert zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen bzw. bei Frauen mit Mammakarzinom, die therapiebedingt in die Menopause kommen. Denosumab 120 mg wird eingesetzt zur Prävention skelettbezogener Komplikationen bei Krebserkrankungen mit Knochenbefall.
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SABCS 2025
SABCS 2025

ELEGANT-Studie: Elacestrant als adjuvante Therapie bei Hochrisiko ER+ Brustkrebs im Frühstadium

Die adjuvante endokrine Therapie (ET) stellt den Behandlungsstandard für ER+/HER2- Brustkrebs im Frühstadium dar. Trotz Fortschritten zur Optimierung der adjuvanten Behandlung bei Hochrisiko-Patient:innen im Frühstadium besteht weiterhin ein Risiko für lokale und metastatische Rezidive, das über Jahre persistiert. Dieses anhaltende Risiko unterstreicht den dringenden Bedarf für neue Therapien mit günstigen Sicherheitsprofilen, die das Langzeit-Rezidivrisiko bei dieser Patientenpopulation weiter reduzieren können.
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Urothelkarzinom
expanda Onkologie 2025

Langzeitergebnisse bestätigen neuen Standard beim metastasierten Urothelkarzinom

Im Rahmen des Online-Seminars „expanda Onkologie“ präsentierte Prof. Dr. Anja Lorch, Leitende Ärztin und Stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Medizinische Onkologie und Hämatologie am Universitätsspital Zürich, aktuelle Entwicklungen bei urogenitalen Tumoren. In diesem Video spricht sie über Langzeitergebnisse zu Enfortumab Vedotin plus Pembrolizumab beim metastasierten Urothelkarzinom aus der KEYNOTE-A39-Studie.
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Urothelkarzinom
expanda Onkologie 2025

Muskelinvasives Urothelkarzinom: Prof. Anja Lorch zu neuen Standards der perioperativen Therapie

Im Rahmen des Online-Seminars „expanda Onkologie“ am 8. November 2025 präsentierte Prof. Dr. Anja Lorch, Leitende Ärztin und Stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Medizinische Onkologie und Hämatologie am Universitätsspital Zürich, aktuelle Entwicklungen bei urogenitalen Tumoren. In diesem Videobeitrag fokussiert sie sich auf das muskelinvasive Urothelkarzinom und stellt wegweisende Studienergebnisse zur perioperativen Therapie vor, die neue Behandlungsstandards für verschiedene Patientengruppen etablieren.
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SABCS 2025
SABCS 2025

ADELA-Studie: Durchbruch in der Behandlung ESR1-mutierter Mammakarzinome durch Kombinationstherapie

Die endokrine Therapie kombiniert mit CDK4/6-Inhibitoren (ET+CDK4/6i) stellt den Behandlungsstandard in der Erstlinie beim Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen (ER+/HER2-) metastasierten Brustkrebs dar. Jedoch entwickeln Tumoren unvermeidlich Resistenzen, wobei die konstitutive Aktivierung des PI3K/AKT/mTOR-Signalwegs zur endokrinen Resistenz beiträgt. ESR1-Mutationen emergieren als häufiger Resistenzmechanismus bei 40-50% der Patient:innen im metastasierten Setting nach Aromatasehemmer-Exposition. Diese erworbenen Mutationen stellen eine besondere therapeutische Herausforderung dar und unterstreichen den dringenden Bedarf für neue Behandlungsansätze bei dieser schwer zu behandelnden Patientenpopulation.
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Hämatologie

cGvHD: Belumosudil zwischen klinischer Praxis und Regulierung

Die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung ist eine häufige Spätkomplikation nach allogener Stammzelltransplantation, bei der Spenderimmunzellen Empfängergewebe und -organe schädigen. Ab der dritten Therapielinie fehlen zugelassene Behandlungsoptionen. Im Rahmen einer Post-ASH-Pressekonferenz wurden der Therapieansatz von Belumosudil, der Zulassungsstatus sowie beim ASH präsentierte Daten diskutiert.
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Medizin
Weltweit umfassendster Atlas für kindliche Hirntumoren entwickelt

Weltweit umfassendster Atlas für kindliche Hirntumoren entwickelt

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und des KiTZ Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg hat einen bedeutenden Meilenstein in der Kinderkrebsforschung erreicht. In einer in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichten Studie präsentieren die Wissenschaftler:innen den weltweit umfassendsten epigenetischen Atlas von Mausmodellen für kindliche Krebserkrankungen. Die Arbeit verspricht ein besseres Verständnis der Entstehung von Hirntumoren bei Kindern und könnte neue Ansatzpunkte für gezieltere Therapien liefern.
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Medizin
Kachexie: Neue Erkenntnisse zur Muskelzerstörung durch Tumorzytokine

Kachexie: Neue Erkenntnisse zur Muskelzerstörung durch Tumorzytokine

Krebspatient:innen verlieren häufig übermäßig stark an Gewicht. Das betrifft bis zu 80% der Erkrankten und ist hauptsächlich auf die Abnahme von Muskelmasse und Fettgewebe zurückzuführen. Ausgelöst wird diese durch Krebs induzierte Kachexie (CIC) von Krebszytokinen, also entzündungsfördernden Botenstoffen, welche die Tumorzellen selbst aussenden. Nicht selten ist zudem der Herzmuskel betroffen, was die Patient:innen zusätzlich schwächt. Je nach Krebsart ist CIC für 20 bis 50% aller krebsbedingten Todesfälle weltweit verantwortlich. Eine heilende Therapie gibt es nicht.
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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Frühkindliche Leukämie: Fetale Programme werden reaktiviert

Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben neue Erkenntnisse gewonnen, wie eine bestimmte frühkindliche Leukämie entsteht: Leukämiezellen können insbesondere bei aggressiven Formen bestimmte Programme aus der fetalen Entwicklung erneut aktivieren. Die Ergebnisse eröffnen neue Angriffspunkte für Diagnostik und Therapie.
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE

cGvHD: Belumosudil zwischen klinischer Praxis und Regulierung

Die  chronische Graft-versus-Host-Erkrankung ist eine häufige Spätkomplikation nach allogener Stammzelltransplantation, bei der Spenderimmunzellen Empfängergewebe und -organe schädigen. Ab der dritten Therapielinie fehlen zugelassene Behandlungsoptionen. Im Rahmen einer Post-ASH-Pressekonferenz wurden der Therapieansatz von Belumosudil, der  Zulassungsstatus sowie beim ASH präsentierte Daten diskutiert.
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SABCS 2025
monarchE-Subgruppenanalyse: Abemaciclib zeigt durchgehenden Nutzen unabhängig vom Lymphknotenstatus
SABCS 2025

monarchE-Subgruppenanalyse: Abemaciclib zeigt durchgehenden Nutzen unabhängig vom Lymphknotenstatus

Eine Subgruppenanalyse der monarchE-Studie zeigt, dass adjuvantes Abemaciclib plus endokrine Therapie beim Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen (HR+/HER2-) sowie nodal-positiven Hochrisiko-Mammakarzinom einen klinisch bedeutsamen Nutzen unabhängig vom Ausmaß des Lymphknotenbefalls erzielt. Nach sechs Jahren reduzierte die Behandlung das Rezidivrisiko um 25 bis 32%, wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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SABCS 2025
Real-World-Studie bestätigt Wirksamkeit von Abemaciclib bei HR+/HER2- fortgeschrittenem Mammakarzinom
SABCS 2025

Real-World-Studie bestätigt Wirksamkeit von Abemaciclib bei HR+/HER2- fortgeschrittenem Mammakarzinom

Eine multizentrische retrospektive Studie aus Italien mit 199 Patient:innen zeigt, dass Abemaciclib plus eine endokrine Therapie bei Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem (HR+/HER2−) fortgeschrittenem Mammakarzinom im klinischen Alltag ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 22,2 Monaten erreicht. Besonders bemerkenswert: Patient:innen mit Dosisreduktionen hatten ein längeres PFS, wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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SABCS 2025
Niraparib plus Dostarlimab erreicht 50% pathologische Komplettremission bei BRCA-mutiertem TNBC
SABCS 2025

Niraparib plus Dostarlimab erreicht 50% pathologische Komplettremission bei BRCA-mutiertem TNBC

Die Phase-II-Studie TBCRC 056 zeigt, dass die neoadjuvante Kombination aus dem PARP-Inhibitor (PARPi) Niraparib und dem Anti-PD-1-Antikörper Dostarlimab bei Patient:innen mit BRCA1/2-mutiertem triple-negativem Mammakarzinom (TNBC) eine pathologische Komplettremissionsrate (pCR) von 50% erreicht. Diese chemotherapiefreie Behandlung führte zudem zu einem signifikanten Anstieg der tumorinfiltrierenden Lymphozyten (TILs), wie beim 48. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) berichtet wurde.
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