EHA 2026
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EHA 2026
FLT3-mutierte AML: Direktvergleich von Gilteritinib und Midostaurin endet beim Gesamtüberleben unentschieden
Bei nicht vorbehandelter akuter myeloischer Leukämie (AML) mit FLT3 -Mutation (interne Tandemduplikation (FLT3 -ITD) oder Mutationen in der Tyrosinkinase-Domäne, FLT3 -TKD) besteht der Therapiestandard aus einer intensiven Induktionschemotherapie in Kombination mit dem FLT3-Inhibitor Midostaurin. Die Phase-III-Studie HOVONI156/AMLSg28-18/PASHA forderte diesen Standard heraus und verglich Midostaurin mit dem Zweitgenerations-FLT3-Inhibitor Gilteritinib, beide in Kombination mit einer intensiven Chemotherapie zur Induktion und Konsolidierung. Beim Jahreskongress der European Hematology Association (EHA) 2026 vorgestellte Daten der Studie zeigten trotz numerischer Vorteile beim ereignisfreien und rezidivfreien Überleben für Gilteritinib keine signifikanten Unterschiede beim Gesamtüberleben. Damit wurde der primäre Endpunkt der Studie nicht erreicht [1].
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