News | Beiträge ab Seite 88
Gastrointestinale Tumoren
Gastrointestinale Tumoren: Immer mehr Patient:innen können von Immuntherapie profitieren
Der Immuncheckpoint-Inhibitor Pembrolizumab ist derzeit in 30 Indikation bei 14 Entitäten zugelassen, davon wurden 9 Zulassungen bei gastrointestinalen (GI)-Tumoren ausgesprochen. Welche Vorzüge die Therapien mit dem PD-1-Inhibitor bei GI-Tumoren aufweisen und welche weiteren Entwicklungen zu erwarten sind, diskutierten Expert:innen im Rahmen des 3rd Expert Summit on GI-Oncology.
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Medizin
PNH: Zulassung von Danicopan als Add-on-Therapie zu Ravulizumab oder Eculizumab
Bei ca. 10-20% der Patient:innen mit paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH) kommt es bei der Behandlung mit einem C5-Inhibitor zu einer klinisch signifikanten extravasalen Hämolyse (EVH). Um diese therapeutische Lücke zu schließen, wurde nun der Komplementinhibitor Danicopan in der EU als Add-on zu Ravulizumab oder Eculizumab bei PNH-Patient:innen mit residueller hämolytischer Anämie zugelassen (1).
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Gesundheitspolitik
Kabinett bringt Krankenhausreform auf den Weg
Die Krankenhäuser in Deutschland sollen unter weniger finanziellem Druck stehen und sich bei Behandlungen stärker spezialisieren. Darauf zielen Gesetzespläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), die das Kabinett am 15. Mai auf den Weg gebracht hat. Die Reform soll die bisherige Vergütung mit Pauschalen für Behandlungsfälle ändern. Künftig sollen Kliniken 60% der Vergütung schon für das Vorhalten bestimmter Angebote bekommen. Grundlage der Finanzierung durch die Krankenkassen sollen zudem genauer definierte „Leistungsgruppen“ sein. Sie sollen bestimmte Klinik-Behandlungen genauer beschreiben und bundeseinheitliche Qualitätsvorgaben absichern.
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Medizin
ITP: LUNA 3-Studie zu Rilzabrutinib erreicht primären Endpunkt
Positive Daten der LUNA 3-Studie zeigen, dass die orale Gabe von Rilzabrutinib bei Erwachsenen mit persistierender oder chronischer Immunthrombozytopenie (ITP) zu einem dauerhaften Ansprechen der Thrombozyten führte. Damit wurde der primäre Studienendpunkt erreicht.
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Mammakarzinom
BRCA1/2-Keimbahnmutation beim Mammakarzinom: Testung ist therapierelevant!
Anlässlich einer Pressekonferenz zur Antitumortherapie mit PARP-Inhibitoren gingen Dr. Julia Mühlberger, Neu-Ulm, und Prof. Dr. Michael Patrick Lux, Paderborn, auf den Stellenwert der Keimbahndiagnostik beim frühen Hormonrezeptor-positiven (HR+) HER2-negativen Mammakarzinom (HER2-) mit hohem Rezidivrisiko ein. Den Expert:innen zufolge ist die Testung therapierelevant. Lux brachte es auf den Punkt: „Wer nicht testet, tötet die Patientin“.
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Medizin
nmHSPC: Enzalutamid von der EMA zugelassen
Seit April 2024 ist Enzalutamid zur Behandlung von nicht metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (nmHSPC) mit biochemischem Rezidiv (BCR) und hohem Risiko in der EU zugelassen. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie EMBARK, die gezeigt hat, dass Enzalutamid allein oder in Kombination mit Leuprorelin das Risiko von Metastasenbildung oder Tod reduziert (1).
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Gesundheitspolitik
Lauterbach: Cannabis aus Tabuzone heraus
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht nach der teilweisen Freigabe von Cannabis eine stärkere Auseinandersetzung mit den Risiken vor allem für junge Menschen. Kernpunkt sei, dass mit der Legalisierung der Konsum nicht harmloser geworden sei, sagte der SPD-Politiker am 14. Mai bei einer Diskussion mit Schülerinnen und Schülern in Berlin. Das Thema müsse auch in den Schulen aus der Tabuzone heraus und besprochen werden. So mache die Konzentration des Wirkstoffs THC „einen Riesenunterschied“ bei Schäden für das sich entwickelnde Gehirn. Lauterbach hob das generelle Ziel hervor, bestehenden Konsum sicherer zu machen und eine Drogenbeschaffung auf dem Schwarzmarkt zu verhindern.
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Medizin
Wie sich Übergewicht und Bewegung auf die Knochengesundheit beim Multiplen Myelom auswirken
In einem neuen Forschungsprojekt werden die Auswirkungen von Fettleibigkeit und mechanischer Belastung auf die Knochensubstanz beim Multiplen Myelom untersucht. Das Projekt der Universitätsmedizin Würzburg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von der französischen Agence Nationale de la Recherche (ANR) gefördert.
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Gesundheitspolitik
Zunächst kein Durchbruch bei Pandemieabkommen der WHO
Beim geplanten Pandemieabkommen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat es vorerst keinen Durchbruch gegeben. Eigentlich sollten die Verhandlungen bis Freitagabend (10. Mai) abgeschlossen werden, damit das Abkommen bei der Jahrestagung der WHO Ende Mai/Anfang Juni verabschiedet werden kann. Doch konnten sich die 194 Mitgliedsländer der WHO nach zwei Jahren Verhandlungen letztlich nicht auf einen gemeinsamen Text einigen.
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Gesundheitspolitik
Suizidprävention gesetzlich verankern und ausreichend finanzieren
Der 128. Deutsche Ärztetag in Mainz hat die Bundesregierung aufgefordert, ein umfassendes Suizidpräventionsgesetz vorzulegen, wie es der Deutsche Bundestag bereits im vergangenen Jahr fraktionsübergreifend fast einstimmig gefordert hatte. Die vom Bundesgesundheitsminister vorgestellte Suizidpräventionsstrategie sei kein Ersatz für ein solches Gesetz. Sie enthalte zwar richtige Ansätze, lasse aber die Frage der Finanzierung offen. Zudem sei ohne gesetzliche Grundlage keine verbindliche Umsetzung der Strategie möglich.
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Medizin
Acalabrutinib bei MCL: Signifikanter PFS-Vorteil in der Erstlinie
In der Phase-III-Studie ECHO wird der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor (BTKi) Acalabrutinib bei zuvor unbehandelten erwachsenen Patient:innen mit Mantelzell-Lymphom (MCL) untersucht. Ergebnisse einer Zwischenanalyse zeigen für Acalabrutinib in Kombination mit der Standard-Chemoimmuntherapie Bendamustin plus Rituximab eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) gegenüber Bendamustin plus Rituximab allein.
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Medizin
Patientinnen mit aggressivem HR+/HER2– metastasiertem Brustkrebs (mBC) profitieren von Ribociclib
Fast 1 Jahr längeres mPFS in Head-to-Head vs- Kombi-CTx*, #, 1, außerdem deutlich bessere Verträglichkeit, die zu weniger Therapieabbrüchen auf Grund von behandlungsbedingten Nebenwirkungen führt. Die Daten, die schon 2022 aus der RIGHT Choice Studie veröffentlicht wurden, bekommen Ende Q2 2024 ein Follow-Up im Rahmen einer Vollpublikation.
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Gesundheitspolitik
„ePA für alle“ konzeptionell nacharbeiten und erproben
Die Ärzteschaft in Deutschland sieht dringenden Nachbesserungsbedarf bei der Konzeption der elektronischen Patientenakte (ePA). Die sogenannte „ePA für alle“ soll ab dem 15. Januar 2025 für alle gesetzlich Versicherten von den Krankenkassen automatisch angelegt werden und Patientendaten digital zusammentragen. Mit der „ePA für alle“ sollen mehr Transparenz über das häufig vielschichtige Behandlungsgeschehen der Patientinnen und Patienten geschaffen, Dokumentationsaufwände minimiert sowie das Suchen und Auffinden von Vorbefunden vereinfach werden. In dem für den Start vorgesehenen Funktionsumfang der „ePA für alle“ sei dieser Mehrwert gegenüber den derzeit von den Krankenkassen angebotenen elektronischen Patientenakten jedoch nicht ausreichend erkennbar, kritisierten die Abgeordneten. Ihre Forderungen richteten sie an die Nationale Agentur für Digitale Medizin (gematik), die für die Konzeption und Umsetzung der ePA zuständig ist.
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Gesundheitspolitik
Kassenärzte: Unnötige Arztbesuche mit Patientenbonus verringern
Wer einen Hausarzt bei Gesundheitsproblemen grundsätzlich als erste Anlaufstelle wählt und sich von dort an Fachärzte überweisen lässt, sollte nach Ansicht der Kassenärzte einen jährlichen Bonus bekommen. „Wenn sich Patienten im Rahmen eines Wahltarifes der gesetzlichen Krankenkassen freiwillig von ihrer Praxis steuern lassen, sollten sie dafür belohnt werden“, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der „Bild“. „Diese Belohnung könnte je nach Effektivität und Patientenverhalten vielleicht bis zu 100 Euro im Jahr betragen“, so Gassens Vorschlag. Dann wäre es für Versicherte attraktiv, an einer freiwilligen Steuerung teilzunehmen.
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Gesundheitspolitik
Auswertung: Mehr Krankheitsausfälle bei Pflegekräften
Krankheitsausfälle beim Pflegepersonal in Heimen und Kliniken haben laut einer Auswertung der Techniker Krankenkasse weiter zugenommen. Im vergangenen Jahr waren Pflegekräfte im Schnitt 29,8 Tage krankgeschrieben, wie die Kasse nach eigenen Versichertendaten ermittelte. Im Jahr 2022 waren es im Schnitt 28,8 Tage und 2021 noch 23,3 Tage gewesen. Dabei waren Ausfälle in der Altenpflege nun mit 34,2 Tagen länger als in der Krankenpflege mit 28 Tagen.
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Medizin
Häufiges Nachsalzen beim Essen erhöht das Risiko für Magenkrebs
In asiatischen Ländern, in denen stark salzhaltige Speisen beliebt sind, ist der Zusammenhang zwischen hohem Salzkonsum und Magenkrebs bereits erwiesen. Eine Langzeit-Studie der Medizinischen Universität Wien zeigt nun erstmals auf, dass sich dieses Risiko auch in den Krebsstatistiken Europas niederschlägt. Wie die kürzlich im Fachjournal „Gastric Cancer“ publizierte Analyse zeigt, erkranken Menschen, die ihr Essen häufig nachsalzen, um 39% häufiger an Magenkrebs als jene, die den Salzstreuer bei Tisch nicht benutzen (1).
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Medizin
Sichelzellkrankheit: Gentherapie mit Exa-cel verbessert Lebensqualität
Menschen mit Sichelzellerkrankung (SCD) benötigten eine Stammzelltransplantation – eine andere Möglichkeit der Heilung gab es nicht – bis jetzt. Am Universitätsklinikum in Regensburg (UKR) wird diese Bluterkrankung nun auch erfolgreich mit einer Gentherapie behandelt. Eine kürzlich im New England Journal for Medicine veröffentlichte internationale Studie unter Beteiligung des UKR zeigt außerordentliche Verbesserungen der Lebensqualität bei den Betroffenen, die mit dieser fortschrittlichen Gentherapie behandelt wurden (1).
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News
Honorare von Vertragsärzten in Deutschland nach Fachbereichen 2022
Im Jahr 2022 belief sich der Honorarumsatz von Mund- und Kieferchirurgen auf durchschnittlich 85.421 Euro je Ärzt:in. Das sind rund 1% weniger als im Vorjahr. Damit waren die Kieferchirurgen die Facharztgruppe mit dem geringsten Honorarumsatz in diesem Jahr. Im Schnitt lag der Honorarumsatz aller Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen bei rund 242.700 Euro.
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Gesundheitspolitik
BDI: Wohnortnahe fachärztliche Versorgung ist unverzichtbar
Der Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V. (BDI) kritisiert die zehnte Stellungnahme der „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“, die an die kontroversen Gesetzentwürfe zum KHVVG und GVSG anknüpft, scharf. „Dieses neueste Gutachten verstärkt unsere Befürchtungen, dass die Versorgungsrealität von Fachärztinnen und Fachärzten und Patientinnen und Patienten in der aktuellen Gesundheitspolitik ignoriert wird", erklärt Christine Neumann-Grutzeck, Präsidentin des BDI.
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Medizin
HER2-low Mammakarzinom: Trastuzumab-Deruxtecan verbessert das PFS
In der Studie DESTINY-Breast06 zeigte eine Behandlung mit Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) eine signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) im Vergleich zur Standard-Chemotherapie bei Patient:innen mit HR-positivem (HR+), HER2-low fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom (mBC) nach einer oder mehrerer vorangegangener endokriner Therapielinien.
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