Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 240

Die Zahl der Patienten in der Orthopädie und Unfallchirurgie wird durch den demografischen Wandel bis 2050 erheblich steigen. Experten rechnen bei den Volkskrankheiten Arthrose und Osteoporose mit einem Anstieg um 18% bzw. 25%.(1) Wie dieser Anstieg bewältigt und der gewohnte Versorgungsstandard gehalten werden kann, diskutieren derzeit Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) intensiv mit Experten aus dem Gesundheitssystem. Zwei Szenarien möchte die DGOU verhindern: Lange Wartezeiten auf Behandlungs- und OP-Termine und später einen Ärzteüberschuss, wenn die geburtenschwachen Jahrgänge die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1969, also die Babyboomer, ablösen.

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Gesundheitspolitik

Nachrichtenverbreitung in Sozialen Medien: Facebook bleibt Marktführer

Worüber spricht das Web, welche Nachrichten werden am häufigsten geteilt und über welche Plattformen? Mit diesen Fragen befasst sich ein Forscherteam der Technischen Universitäten Darmstadt und Dresden in einer Langzeitstudie. Die Zahl der Nachrichten-Empfehlungen steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um etwa 48%. Der Tenor in den Sozialen Medien ist ernster geworden. Beherrschende Themen: Skandale, die Anschläge von Paris und die Flüchtlingsfrage.

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Gesundheitspolitik

Absatz der „Pille danach“ seit Sommer 2015 stabil

Um die Rezeptfreiheit der "Pille danach" gab es heftige Diskussionen. Die Nebenwirkungen könnten gerade für junge Frauen und Mädchen erheblich sein, kritisierten die Gegner der Freigabe damals. Ein Jahr nach der Freigabe geben die Apotheker Entwarnung. Mit der Rezeptfreiheit der "Pille danach" ist die Nachfrage zwar deutlich gestiegen, hat sich aber rasch auf diesem Niveau eingependelt.

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Gesundheitspolitik

Umweltmedizin: Kinderärzte fordern Verbot von Triclosan in Bedarfsgegenständen

Triclosan wird in der Medizin als Desinfektionsmittel eingesetzt. Darüber hinaus findet Triclosan in einer Vielzahl von Artikeln des täglichen Bedarfs, wie z.B. Zahnpasta, Deodorants, Haushaltsreiniger oder Waschmittel sowie in Textilien und Schuhen Anwendung. Das Desinfektionsmittel kann über die Haut resorbiert, im Fettgewebe angereichert und über die Muttermilch abgegeben werden. Triclosan kann bei Frauen zu verminderter Fruchtbarkeit führen und stört die Ökologie von Gewässern. Kinderärzte der GPA fordern deshalb ein Verbot des Einsatzes von Triclosan in Bedarfsartikeln, einen maßvollen Umgang mit der Chemikalie in der Medizin und wo möglich die Anwendung von Ersatzstoffen.

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Gesundheitspolitik

Techniker Krankenkasse und Pfizer schließen Rabattvertrag zu Etanercept

Die Techniker Krankenkasse hat zum 1. Februar 2016 mit Pfizer den ersten Rabattvertrag zu Etanercept (Enbrel®) nach Patentablauf geschlossen. Der Vertragsabschluss erfolgte in einem gemeinsamen Open-House-Verfahren mit anderen Kassen, die dem sogenannten TK-Rheumavertrag beigetreten sind. Mit dem Rabattvertrag gewährt Pfizer für das Medikament Etanercept einen Rabatt auf den bundeseinheitlichen Apothekenverkaufspreis. Damit wird eine wirtschaftliche Versorgung der Versicherten der TK mit Etanercept ermöglicht.

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Medizin

Kombinierte PET/MRT macht invasive Aspergillose sichtbar

Sporen des Schimmelpilzes Aspergillus fumigatus sind überall in der Luft und jeder von uns atmet sie täglich ein. Gesunden Menschen bereitet das in der Regel keine Probleme, die körpereigene Immunabwehr tötet die Eindringlinge, bevor sie sich im Körper festsetzen können. Bei Menschen, deren Immunsystem jedoch stark geschwächt ist – etwa Leukämie- oder AIDS-Patienten sowie Knochenmarkempfänger – nistet sich der Pilz ohne große Gegenwehr in der Lunge ein und verursacht dort die sogenannte invasive Aspergillose. Diese gefährliche Infektionskrankheit ist eine der häufigsten Todesursachen bei immungeschwächten Patienten. Eine frühzeitige und auf die Patienten abgestimmte Therapie ist für den Krankheitsverlauf entscheidend, wurde aber bisher durch den Mangel an schnellen und gleichzeitig zuverlässigen Diagnosemöglichkeiten erschwert.

 

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Medizin

Ixazomib führte in der TOURMALINE-MM1-Studie zusätzlich zu Lenalidomid und Dexamethason bei Hochrisikopatienten und Gesamtstudienpanel zu besserem progressionsfreien Überleben

Die Dreifachkombination – bestehend aus Ixazomib zu Lenalidomid und Dexamethason (IRd) – verlängerte signifikant das progressionsfreie Überleben von Patienten mit rezidiviertem und/oder refraktärem Multiplen Myelom im Vergleich zu der Zweierkombination (Rd) mit geringen zusätzlichen Nebenwirkungen. Dies zeigten Daten der im Rahmen des 57. Jahreskongresses der American Society of Hematology (ASH) in Orlando/FL (USA) vorgestellten Zwischenauswertung der TOURMALINE-MM1-Studie.

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Gesundheitspolitik

Bewohner von Senioreneinrichtung haben Anspruch auf Kassenleistungen

Wer in einer Einrichtung des betreuten Wohnens lebt, hat gegenüber der Krankenkasse Anspruch auf zusätzliche Leistungen. So muss die Kasse unter Umständen auch die Kosten für einen WC-Aufsatz übernehmen, wie aus einem Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (Az.: L 16 KR 791/14 B) hervorgeht, auf das die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist. Die Voraussetzung: Durch diesen Aufsatz werden krankheitsbedingte Defizite ausgeglichen.

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Medizin

mCRC: Konsistente Daten zu Panitumumab in allen Therapielinien

Der Biomarkerstatus von Tumoren wird zunehmend für Therapieentscheidungen bei Krebspatienten genutzt. Ein Meilenstein in der personalisierten Tumortherapie ist nach Ansicht von Prof. Dr. med. Michael Geißler, Esslingen, der prädiktive Biomarker RAS beim metastasierten kolorektalen Karzinom. Die Bedeutung des RAS-Status für den Erfolg der Anti-EGFR-Therapie wurde in Studien mit Panitumumab (Vectibix®) analysiert. Ein kürzlich publizierter Review zeigt ein günstiges Nutzen/Risiko-Profil für Panitumumab bei RAS-WT-Patienten über die verschiedenen Therapielinien hinweg (1). Damit liegt eine breite Evidenz zum Einsatz dieses Antikörpers bei mCRC-Patienten mit RAS-Wildtyp vor.

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Gesundheitspolitik

Der BDI bleibt dabei: Neuverhandlung der GOÄ oder ein außerordentlicher Ärztetag

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat in ihrer Informationsveranstaltung zum Verhandlungsergebnis mit der privaten Krankenversicherung (PKV) die Bedenken zum Paragraphenteil der GOÄ nicht ausräumen können. Im Gegenteil, sie bestätigt, dass mit der Gründung der gemeinsamen Kommission zur Weiterentwicklung der GOÄ (GeKo) auch bei der privaten Krankenversicherung und der Beihilfe das Prinzip der Selbstverwaltung Einzug halten wird.

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Gesundheitspolitik

Arzttermine online buchen: Ärzte und Patienten befürworten Kontaktmöglichkeit über das Internet

Eine Reise buchen, ein Auto mieten, Kinokarten reservieren - all das ist längst online möglich. Inzwischen bieten auch die ersten Ärzte ihren Patienten auf verschiedenen Plattformen die Möglichkeit, Termine über das Internet zu vereinbaren. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Etablierung der Online-Terminbuchung in den Arztpraxen zu unterstützen.

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Gesundheitspolitik

44 deutschsprachige Diabetes-Apps im Test: Zahlen Nutzer mit ihren Daten?

Für die mehr als 7 Millionen Diabetiker in Deutschland rücken Gesundheits-Apps als smarte Helfer zur besseren Alltagsbewältigung verstärkt in den Fokus. Die meisten Gesundheits- und Medizin-Apps werden Nutzern kostenlos angeboten, auch Diabetes-Apps. Was ist dran an der Skepsis von Verbraucherschützern, die davor warnen, dass Nutzer möglicherweise für kostenlose Apps mit ihren Daten zur Kasse gebeten werden könnten?

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Gesundheitspolitik

Juristische Risiken durch Software, Online-Tagebücher und Apps: Kostenlose Checkliste für Praxen hilft bei dem Vermeiden rechtlicher Probleme

Elektronische Lösungen zum Datenmanagement spielen bei der Behandlung von Diabetespatienten eine immer wichtigere Rolle. Nicht selten ist dabei aber zu beobachten, dass die damit verbundenen (berufs-)rechtlichen Anforderungen unterschätzt oder von den entsprechenden Anbietern beziehungsweise deren Außendienst bewusst verharmlost werden, mahnt Oliver Ebert, Fachanwalt für IT-Recht und Mitglied im Beirat der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).

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Medizin

Artemisinin neben Malaria-Indikation auch vielversprechender Wirkstoff für die Krebsbehandlung

Die diesjährige Vergabe des Medizin-Nobelpreises wird in Fachkreisen als großartige Entscheidung für die Pflanzenheilkunde angesehen. Es sei bemerkenswert und ein großes Glück für das gesamte Feld der Phytomedizin, dass der Naturstoff Artemisinin durch die Preisverleihung ins Scheinwerferlicht der akademischen und der allgemeinen Öffentlichkeit gelangt, so Univ.-Prof. Dr. Thomas Efferth von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). „Das Nobelkomitee hat mit seiner Entscheidung die Naturstoffe in den Fokus gerückt und damit ein wichtiges Signal für künftige Forschungsfelder und Aufgaben gegeben“, teilte der Mainzer Wissenschaftler mit, der selbst auf dem Gebiet arbeitet.

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Gesundheitspolitik

G-BA attestiert dem multimodalem Antidepressivum Brintellix® (Vortioxetin) keinen Zusatznutzen

Der G-BA (Gemeinsame Bundesausschuss) hat heute das Ergebnis der frühen Nutzenbewertung des innovativen Antidepressivums Brintellix® bekanntgegeben. Der G-BA sieht auf der Basis der vom IQWiG (Institut für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen) am 3. August 2015 vorgelegten Bewertung auch nach dem schriftlichen Stellungnahmeverfahren und der mündlichen Anhörung keinen Zusatznutzen.

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Medizin

Tolerantes Immunsystem steigert Krebsrisiko

Bremsen so genannte regulatorische T-Zellen die Aktivität der tumorbekämpfenden Abwehrzellen, spricht man von Immuntoleranz. Bei ausgeprägter Immuntoleranz verdoppelt sich das Risiko für Lungenkrebs, das für Dickdarmkrebs steigt um etwa 60%. Das veröffentlichten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum nun gemeinsam mit Kollegen der Berliner Epiontis GmbH. Die Forscher belegen damit erstmals, dass die individuellen Unterschiede in der Immuntoleranz das Entstehen bestimmter Krebsarten beeinflussen – und zwar bereits lange vor Ausbruch der Erkrankung.

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Gesundheitspolitik

Neues Korruptionsgesetz: Problematische Abgrenzungen

Ein Regierungsentwurf zum Thema "Korruption im Gesundheitswesen" sieht vor, dass künftig nicht nur Vertragsärzte, sondern auch Angehörige anderer Heilberufe wegen Bestechlichkeit belangt werden können. Die Grenze zwischen erlaubter Kooperation und verbotener Korruption sei jedoch unklar, kritisieren Experten. Außerdem seien die Gesundheitsberufe gegenüber anderen freien Berufen benachteiligt.

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Medizin

Früherkennung und neue Therapieansätze beim Analkarzinom

HIV-Infizierte haben trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten mit antiretroviral wirksamen Medikamenten ein im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung höheres Analkrebs-Risiko. Durch die dauerhafte Infektion der Schamregion mit Humanen Hochrisiko-Papillomviren können sich Vorläuferläsionen entwickeln, aus denen nicht selten Analkarzinome entstehen. Ca. 90% der HIV-Infizierten sind zusätzlich mit Humanen Papillomviren infiziert.

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