Journal Onkologie

News | Beiträge ab Seite 192

Bisher wurde als prädiktiver Marker für den Einsatz von Substanzen, die gegen Tumorzellen mit Defekten in der homologen Rekombination gerichtet sind, der Nachweis von pathogenen Mutationen der BRCA1/2-Gene genutzt. Inzwischen ist beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom zusätzlich der HRD-Status basierend auf der genomischen Instabilität (GI) relevant – mit entscheidenden Folgen für die individuelle Therapieplanung.
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Gesundheitspolitik

Gesundheitsbranche beschließt Zeitplan für E-Rezept-Einführung

Ursprünglich sollte die Digitalverschreibung schon im Januar bundesweit zur Pflicht werden. Mit neuen Vorgaben soll das Mammutprojekt nun mit mehr Tempo vorangebracht werden. Nach einer langen Hängepartie haben sich Vertreter des Gesundheitswesens auf die weiteren Schritte zur Einführung des E-Rezepts geeinigt. Ab dem 1. September sind Apotheken in ganz Deutschland dazu verpflichtet, die Digitalverschreibungen anzunehmen. Für Ärzte gilt diese Pflicht vorerst aber nicht – hier ist ein regionales Stufenmodell geplant.
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Gesundheitspolitik

Dramatische Engpässe in Kinderkliniken wegen Personalmangels

Ärzteverbände prangern dramatische Versorgungsengpässe und Missstände in den deutschen Kinderkliniken an. Grund sei vor allem Personalmangel, so dass viele Krankenhausbetten nicht belegt werden könnten, sagte der Präsident der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Im Herbst waren nahezu alle Kinderkliniken komplett überlastet. Das kann im kommenden Herbst wieder drohen, wenn sich die Lage bis dahin nicht ändert“, warnte er.
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News

Wichtiges Thema Hodenkrebs: im Shitstorm untergegangen?

Das im Februar von der Techniker Krankenkasse veröffentlichte aufklärerische Video zum Thema Hodenkrebsvorsorge hatte einen Shitstorm in den sozialen Medien ausgelöst. Es handelte sich um die gezielte Darstellung eines Lehrfilms als klischeehafte Produktion eines pornografischen Videos. Inzwischen wurde das Video von der TK offenbar wieder aus dem Netz genommen. Das provokante Stilmittel ist Geschmackssache. Die Anleitung zur Selbstuntersuchung kann jedoch Leben retten und ist somit als wertvoller Beitrag für die breite Öffentlichkeit zu werten.
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Medizin

MM: Bedingte Zulassung für cilta-cel

Ciltacabtagen autoleucel (cilta-cel) hat die bedingte Zulassung der Europäischen Kommission erhalten (1). Indiziert ist cilta-cel für die Behandlung erwachsener Patient:innen mit rezidiviertem und refraktärem Multiplen Myelom (RRMM), die zuvor bereits mindestens 3 Therapien erhalten haben, darunter einen Immunmodulator (IMiD), einen Proteasom-Inhibitor (PI) und einen anti-CD38-Antikörper, und die während der letzten Therapie eine Krankheitsprogression zeigten.
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Medizin

Zulassung für Polatuzumab Vedotin + R-CHP bei diffus großzelligem B-Zell-Lymphom

Die Europäische Kommission hat Polatuzumab Vedotin in Kombination mit Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison (Polatuzumab Vedotin + R-CHP) als Erstlinientherapie zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit diffusem großzelligen B-Zell-Lymphom zugelassen. Mit der Zulassung von Polatuzumab Vedotin + R-CHP gibt es erstmals seit 20 Jahren ein Therapieschema, das im direkten Vergleich mit dem bisherigen Standard R-CHOP einen signifikanten klinischen Vorteil erreicht.
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Gesundheitspolitik

Warnungen vor Übernahme von Arztpraxen durch Finanzinvestoren

Politiker und Experten warnen vor der Übernahme von Arztpraxen durch Finanzinvestoren. „Es ist schon auffallend, dass gerade bestimmte Fachärzte wie Augenärzte, Nephrologen, aber auch Radiologen offenbar besonders interessant für Finanzinvestoren sind“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek der „Augsburger Allgemeinen“. Er habe das Bundesgesundheitsministerium eindrücklich gebeten, sich des Themas anzunehmen und so schnell wie möglich eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten. Geschehen sei bisher nichts, kritisierte der CSU-Politiker.
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Gesundheitspolitik

G7-Wissenschaftsakademien mahnen Handeln bei Klima und Gesundheit an

Die Wissenschaftsakademien der Gruppe der 7 großen Industriestaaten (G7) rufen zum internationalen Handeln bei Klimaschutz, Energiewende und Fragen der Gesundheitsvorsorge auf. Sie veröffentlichten am Dienstag 4 Stellungnahmen in Hinblick auf den G7-Gipfel Ende Juni in Deutschland und übergaben diese in Berlin an die Bundesregierung. Gefordert wird in den Statements etwa der Schutz der Ozeane und der Polargebiete durch die sofortige und umfassende Reduktion der Treibhausgasemissionen, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Werde jetzt nicht gehandelt, drohten unumkehrbare, kaskadenartige Auswirkungen auf das globale Klimasystem, schreiben die Fachleute. Die Akademien rufen zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern auf, insbesondere aus der Kohle.
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Gesundheitspolitik

RKI-Chef fordert gesetzlichen Rahmen für Corona-Bekämpfung im Herbst

Angesichts einer möglichen neuen Corona-Welle im Herbst fordert der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, einen wirksamen gesetzlichen Rahmen zur Bekämpfung des Virus. „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen natürlich stimmen“, sagte Wieler mit Blick auf das Infektionsschutzgesetz im Bayerischen Rundfunk. Die rot-grün-gelbe Bundesregierung ringt derzeit um Corona-Schutzvorgaben für den Herbst. Die derzeit geltende Fassung des Infektionsschutzgesetzes läuft bis zum 23. September.
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Gesundheitspolitik

Als Digitale Gesundheitsanwendungen zugelassene Gesundheits-Apps

Seit Inkrafttreten des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) am 19. Dezember 2019 können digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen verordnet oder direkt durch die Krankenkasse genehmigt werden. Das Verzeichnis erstattungsfähiger DiGA wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht. Darin sind DiGA gelistet, die das BfArM wissenschaftlich geprüft hat.
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Gesundheitspolitik

Ärztepräsident „eher zurückhaltend“ bei nun empfohlener Kinderimpfung

Anders als Fachgesellschaften der Kindermedizin hat sich Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt verhaltener zur neuen STIKO-Empfehlung zur Corona-Impfung 5- bis 11-Jähriger geäußert. „Es ist eine Empfehlung, die ins Benehmen der Eltern gestellt wird.“ Er persönlich wäre zum jetzigen Zeitpunkt an der Stelle „eher zurückhaltend“, sagte Reinhardt am Mittwoch in einem Interview bei der Radiowelt auf Bayern 2. Er begründete dies damit, dass die Erkrankung „für Kinder in der Regel gut überstehbar“ sei und „auch im Wesentlichen ohne Spätfolgen, soweit man das zum jetzigen Zeitpunkt bewerten kann“.
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Gesundheitspolitik

Pflegebeiträge: Lauterbach sagt fristgerechte Umsetzung zu

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur stärkeren Berücksichtigung von Kindern bei den Beiträgen für die Pflegeversicherung eine Umsetzung bis Juli nächsten Jahres zugesagt. „Diesen Beschluss werden wir in der erklärten Frist umsetzen“, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Die Pflegeversicherung muss aber auch grundsätzlich solider finanziert werden. Auch das werden wir angehen“, fügte er hinzu.
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Medizin

Therapie von Oropharynx-Tumoren: Lebensqualität rückt in den Fokus

Die Lebenszeit eines schwerkranken Menschen um Monate oder gar Jahre zu verlängern, gilt als Erfolg. Zu welchem Preis der Zugewinn an Lebenszeit erkauft wurde und mit welchen Einschränkungen der oder die Betroffene fortan zu kämpfen hat, spielt dagegen oft nur eine untergeordnete Rolle; lange Zeit wurde der „weiche“ Parameter Lebensqualität sogar überhaupt nicht untersucht. Hier zeichnet sich in den letzten Jahren eine Trendwende ab: Mehr und mehr werden Therapien auch anhand ihres Patienten-Benefits bewertet – nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie e. V. (DGHNO-KHC) eine dringend notwendige Entwicklung.
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Medizin

HR+/HER2- Mammakarzinom: Verlängertes OS unter Ribociclib + Fulvestrant

Im Rahmen des diesjährigen Brustkrebskongresses der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO Breast) wurden die aktualisierten Ergebnisse zum medianen Gesamtüberleben unter Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant in der Erstlinientherapie postmenopausaler Frauen mit HR+/HER2- fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs vorgestellt: Die Subgruppenauswertung der explorative Gesamtüberlebens-Analyse der Phase-III-Studie MONALEESA-3 zeigte für Patientinnen, die Ribociclib plus Fulvestrant in der Erstlinientherapie erhalten hatten, einen Vorteil im Gesamtüberleben von 15,8 Monaten im Vergleich zu einer Therapie mit Fulvestrant und Placebo. Sie wurde aktuell als Late-Breaker-Mini-Präsentation auf dem Kongress vorgestellt (1).
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Medizin

Thorsten Götze erhält außerplanmäßige Professur

Thorsten Oliver Götze wurde von der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main die akademische Bezeichnung „außerplanmäßiger Professor“ verliehen. Prof. Götze verfasste seine kumulative Habilitationsschrift zum Thema „Prognostic factors in surgical therapy of incidental gallbladder carcinoma” und erhielt hiermit 10/2014 die Venia Legendi und den Titel Privatdozent durch die Goethe-Universität Frankfurt.  Forschungsprojekte bspw. der DFG und der Deutschen Krebshilfe im Bereich klinischer Studien in den Entitäten Gallengangs- und Magenkarzinom, die Prof. Götze seit 2015 für das Krankenhaus Nordwest einwarb, haben u.a. zur Ernennung zu der Professur beigetragen
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